ich mache mir gedanken

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von lila.q 16.04.10 - 19:15 Uhr

hallo ihr lieben,

ich brauche mal ein paar einschätzungen von neutralen menschen.
ich beschreibe euch eine kind - ihr äußert bitte, was euch dazu einfällt :-(
junge, fast 5 jahre alt, trägt noch windeln, will sich davon nicht verabschieden.
spielt nicht mit anderen kindern, nimmt keinen kontakt auf, geht nicht in die interaktion. keine rollenspiele.
interessiert sich nicht für spielmaterial, wenn doch, zweckentfremdet er es.
redet nicht mit anderen erwachsenen - reagiert auf fragen nur mit "schauen".
kann augenkontakt halten, hat eine eher ausdruckslose mimik, lacht eigentlich nicht.
wirkt insgesamt nicht interessiert am geschehen.
bleibt meist in der nähe der eltern.
hatte größte probleme bei kiga-eintritt, sich zu lösen - brüllte den vormittag im kiga durch - lies sich nicht beruhigen.
reagiert auf veränderungen (andere abläufe) panisch.
spricht eigentlich nur mit der mutter, das aber sehr leise und nur, wenn er gefragt wird.

ich weiß,dass jedes kind sein tempo hat.

aber das alles (in der summe der auffälligkeiten) ist doch nicht normal, oder??

Beitrag von chaoskati 16.04.10 - 19:20 Uhr

Normal ist das sicherlich nicht!
Erschreckend würde es eher treffen...#schock

Die Frage ist nur, was ist mit dem Kind los?
Traumatisierung?
Würde ich am ehesten drauf tippen!
Armes Kind, echt!

Gruß Kati

Beitrag von lila.q 16.04.10 - 19:21 Uhr

ich dachte schon an einer leichte form des autismus, denn er war immer schon "anders" :-(

Beitrag von chaoskati 16.04.10 - 19:25 Uhr

Könnte natürlich auch möglich sein...
Dreht es sich um dein Kind?
Hat die Mutter schon irgendwas unternommen, ärztlichen Rat, Tests etc?

Beitrag von lila.q 16.04.10 - 19:29 Uhr

nein nicht mein kind.
ich erlebe das kind nur sehr oft in der verwandschaft....
die mutter hat für alles eine erklärung und sieht überhaupt nicht, dass er eigenartige verhaltensmuster hat.

Beitrag von chaoskati 16.04.10 - 19:36 Uhr

Sorry, dann ist sie vielleicht nicht die Hellste...!
Hat sie keine Kinder in ihrem Umfeld, die sich normal entwickelt haben? Die muss doch nen deutlichen Unterschied sehen....

Gruß Kati

Beitrag von lila.q 16.04.10 - 19:39 Uhr

doch natürlich hat sie gleichaltrige kinder im umfeld.
aber ich hab den eindruck, sie ist total betreibsblind und verdrängt komplett, dass er ein problem hat...
die erzieherinnen sagen "angeblich" auch nichts negatives.

Beitrag von sparrow1967 16.04.10 - 19:46 Uhr

Autistische/Mutistische Züge.

Meine Meinung.

Beitrag von capri 16.04.10 - 20:08 Uhr

Das war auch mein erster Gedanke :-(

Beitrag von metalmom 16.04.10 - 19:47 Uhr

Selbst wenn es der Mutter nicht auffällt:
Bei einer der nächsten U`s und spätestens zur Schultauglichkeits-Untersuchung WIRD ein Arzt darauf aufmerksam werden.

Beitrag von krokolady 16.04.10 - 20:53 Uhr

Japp, denk auch......hört sich Richtung Autismus an.

Und wie jemand schrieb....von wegen der Kia wirds schon merken.....ähäh, denn der sieht nur den Moment......sieht vielleicht einen scheuen Jungen der zu schüchtern ist zu antworten!

Beitrag von unipsycho 16.04.10 - 21:22 Uhr

Jetzt mal ganz neutral betrachtet:

Deine Beschreibung ist sehr hinweisend und einseitig.
"ausdruckslose Mimik", "lacht eigentlich nicht", "wirkt nicht interessiert am Geschehen", "hatte größte Probleme bei Kiga-eintritt" "spricht eigentlich nur mit der Mutter".
Wo sind denn seine "normalen" verhaltensweisen?

Evtl wäre es erst mal für dich gut ein Tagebuch zu führen, damit du nicht mit so einer Beschreibung zum Arzt gehst. Der könnte dir unterstellen, dass du bei deinem Kind Autismus diagnostiziert haben WILLST.

Ich hab jetzt keine Ahnung, was es da für Störungen gibt, ich habe jetzt nur spontan das Gefühl, dass dein Sohn Probleme mit Ursache-Wirkung-Beziehungen hat.
Ich sehe das in deiner Beschreibung vom veringerten Interesse - kann ich nicht rausfinden, warum etwas passiert, dann verunsichert mich meine Umwelt und ich versuche mich durch veringerte Wahrnehmung abzuschotten.
zweckentfremdung von Spielmaterial - wenn ich nicht weiß wozu es eigentlich da ist, dann mache ich damit, was ich denke.
Panische Reaktionen auf veränderte Situationen - es gibt dinge, die ich zuverlässig vorhersagen kann und plötzlich wird mir sowas genommen = schrecklich! Das ist so, als würde man von einem Tag auf den anderen die Schwerkraft aufheben.

Wieso er Ursache-Wirkungs-Beziehungen nicht so gut erkennen kann, das solltest du von einem Spezialisten untersuchen lassen - UMFASSEND und nicht auf diese Autisten-Sache fixiert!

Beitrag von sunjoy 16.04.10 - 21:57 Uhr

Es handelt sich nicht um ihr Kind!

Beitrag von unipsycho 17.04.10 - 06:32 Uhr

hmm, hab ich dann auch gelesen. umso schlimmer finde ich die beschreibung. die ist ja dann noch mehr durch ihre eigene meinung gefärbt.
klar, wenn sie so an die mutter rangeht, dass die alles verleugnet. würde ich auch so machen. selbstschutz!

Beitrag von happy_mama2009 16.04.10 - 21:31 Uhr

Das erste was mir dazu einfällt: Autismus....muss auf jeden fall zum Arzt


http://www.autismus-nordbaden-pfalz.de/autismus.htm