Betreuer machen sich über nicht anwesendes Kind lustig

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von mommommom 17.04.10 - 00:14 Uhr

Hallo,
bin etwas ratlos.
Meine Tochter kam ganz aufgelöst von der Jugendgruppe nach Hause und erzählte, dass die Betreuer dieser Gruppe sich vor der gesamten Kinderschar (ca. 6-18jährige) über ihre zu diesem Zeitpunkt nicht anwesende Freundin lustig gemacht hätten. Außerdem wurden Lügen über sie erzählt, von den erwachsenen Betreuern, sie wurde anscheinend regelrecht bloß gestellt.
Was würdet Ihr tun?
Was würdet Ihr der Mutter dieses Kindes raten bzw. davon erzählen?
Liebe Grüße
mommommom

Beitrag von connie36 17.04.10 - 13:37 Uhr

hi
ich würde mich an die betreuer direkt wenden.
würde fragen was das soll, den kindern solche sachen zu erzählen. würden sie das abstreiten,würde ich mehrere kinder unabhängig voneinander befragen, und dann gegebenfalls mich an die zuständige stelle dort wenden.
lg conny

Beitrag von mommommom 18.04.10 - 00:07 Uhr

Hallo,
danke. Meinst Du echt, ich sollte mit den Betreuern sprechen, nicht die betroffenen Eltern?
Viele Grüße
mommommom

Beitrag von connie36 18.04.10 - 11:27 Uhr

ja, denn dein kind hat dir ja auch davon erzählt, und wer weiss ob die betroffenen eltern davon erfahren.
würde da die anderen eltern das ja nur aus 3. hand erfahren selber in die hand nehmen.
lg conny

Beitrag von mommommom 18.04.10 - 11:31 Uhr

Kann ich irgendwie nachvollziehen. Doch wenn ich versuche mich in die anderen Eltern hinein zu versetzen, würde ich in ihrer Situation vermutlich wollen, dass ich zuerst informiert werde. Vielleicht kann man dann ja auch gemeinsam zu diesem Gespräch gehen. Unfair empfinde ich es nicht, denn die Betreuer sind ja auch zu zweit.
Viele Grüße
mommommom

Beitrag von connie36 18.04.10 - 19:05 Uhr

nein, du hast recht, rede mit der mutter des betroffenen kindes und gehe mit ihr hin, ich denke die mutter wird auch ein zwei fragen zu dem thema an die betreuer haben.
hoffe die ziehen daraus eine lehre und unterlassen sowas.
finde nicht das man das überhaupt als kindervorbild machen sollte.
wünsche euch viel glück
conny

Beitrag von viv66 19.04.10 - 16:02 Uhr

hallo,
...ja ich denke auch, am besten erstmal mit den betreuern sprechen und abklären, was tatsächlich gelaufen ist. die sache hat ja immer zwei seiten. vielleicht hat deine tochter das auch falsch verstanden...
lg viv

Beitrag von nichtsfunktioniert 28.04.10 - 14:13 Uhr

Ich würde nicht mit den Betreuern reden, denn das kann nach hinten losgehen für deine Tochter. Wenn sie schon über das andere Mädel so herziehen, wird deine Tochter bestimmt das nächste Gelächter spielen. :-(

lg Sandra

Beitrag von jomata 17.04.10 - 21:50 Uhr

Oh schwierig!

Was denkt Deine Tochter darüber? Wäre es für sie ok, wenn Du die Sache in die Hand nimmst und mit den Betreuern reden würdest? Wie würde sie sich weiter verhalten oder vorgehen?

Unabhängig davon: Ich würde mit den Betreuern reden (je nachdem, wie es Deine Tochter möchte, in ihrer Anwesenheit oder alleine) und erst mal fragen was aus deren Sicht passiert ist. Dann würde ich klar machen, dass sie als Gruppenleiter Verantwortung zu tragen haben, Vorbild sind und sich entsprechend zu verhalten haben. Am Schluss würde ich die Betreuer informieren, dass Du nun auch mit der Mutter und dem betroffenen Kind reden wirst. Ich finde das Kind, das schlecht gemacht wurde, muss es erfahren, gerade von der besten Freundin!

Alles Gute!

Beitrag von mommommom 18.04.10 - 00:06 Uhr

Hallo,danke für die Antwort.
Ja, ich denke auch, dass das Kind es erfahren sollte, denn feinfühlige Kinder spüren eh, dass irgendetwas nicht stimmt.
Würdest Du denn auch mit ihren Eltern darüber sprechen? Ich denke mal, die sollten das wissen und evtl. das Gespräch mit den Betreuern suchen, oder?
Viele Grüße
mommommom

Beitrag von jomata 18.04.10 - 08:25 Uhr

Ja, schon. Vielleicht wirklich besser, wenn Du erst mit den Eltern sprichst. Dann kannst Du es den Eltern überlassen, wie und was sie mit den Betreuern (und ihrem Kind!) besprechen. Ist so rum vielleicht sogar besser für das betroffene Kind.

Aber viel Freude an dem Gruppentreffen werden beide Kinder nicht mehr haben, oder? Zu Gruppenleitern muss ja auch ein Vertrauen aufgebaut haben, um sich wohlzufühlen...

Viele Grüße,
Jomata

Beitrag von mommommom 18.04.10 - 11:27 Uhr

Hallo,
ja, es ist tatsächlich so, dass weder meine Tochter noch ich nun ein gutes Gefühl haben. Denn: wenn das betroffene Mädchen nicht mehr hingeht, wer ist dann der/die nächste? Ist es nicht so, dass Menschen, die so etwas machen, sich dann eben jemand anderes heraussuchen?
Außerdem möchte sie ohne ihrer Freundin dort sowieso nicht mehr hin. Kann ich ehrlich gesagt auch verstehen, denn sie sind sehr eng befreundet.
Vielleicht finden sie ja eine Alternative.
Viele Grüße
mommommom

Beitrag von jomata 20.04.10 - 09:16 Uhr

Solche Leute sollten keine Jugendgruppen leiten! #aerger

Kann mir gut vorstellen, dass die sich dann ein anderes "Opfer" suchen... Vielleicht hilft eine Beschwerde den Betreuern auf die Sprünge, ein bisschen Selbstreflexion zu betreiben! (ist ein Wunschdenken, aber manche sind nach einem solchen Fehler tatsächlich zu so etwas fähig...)

Dass Deine Tochter und ihre Freundin nicht mehr hingehen, würde ich sogar gut finden! Man lässt sich doch nicht beleidigen und hat dann wieder Spaß mit genau den gleichen dummen Leuten! Und wenn ihre Gruppe dann immer leerer wird, sind die Leiter ja selbst Schuld...

Sag doch mal Bescheid, was aus der Sache geworden ist. Würde mich interessieren.

#herzlich LG, Jomata

Beitrag von herzensschoene 20.04.10 - 01:23 Uhr

hallo,

ich würde als erstes mit deiner tochter sprechen und sie fragen, wie ihr am besten vorgehen solltet. deine tochter ist im alter ihrer freundin und weiß daher gut, was diese richtig finden würde.

meiner meinung wäre es wichtig, dass die betreuer sich bei dem mädchen entschuldigen. alles andere wäre unprofessionell.

maren