Zeigt her eure "Importe" !!! ;-)

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von joy1975 17.04.10 - 08:33 Uhr

Nachdem man sich ja die ganze Woche in diesem Thread mit geistig verarmten Hundevermehrern herumschlagen mußte, möchte ich jetzt mal zum Gegenteil aufrufen:
Zeigt her eure Auslandshunde!! :-p

Mein letztes Jahr verstorbener Hund war ein Pastor Mallorquin Mix, der als Welpe mal aus Spanien kam. Diverse deutsche Besitzer waren mit ihm überfordert, zu mir kam er, als er circa 8 Jahre alt war. Ein Traum von einem Charakterhund, den ich leider letztes Jahr wegen Krebs einschläfern lassen mußte. :-(

Und jetzt lebt seit ein paar Wochen ein waschechter "Polen-Import" in unserem Haushalt. Theo ist circa 5-6 Jahre alt und kannte bis vor kurzem nichts als das polnische Tierheim, wo er sein Leben verbracht hat.
Wir sind total glücklich mit unserem kleinen Polen. Nie, nie, nie wäre ich auf die Idee gekommen, einen Hund vom Züchter zu holen.
Was wäre dann aus diesem Hund geworden? Wer hätte ihm eine Chance gegeben?
Und was wird aus all seinen hunderten Kumpels, die immer noch dort sitzen und darauf hoffen, dass das Glück auch einmal zu ihnen kommen wird.

Daher hier mein klares Statement: Pro-Auslandshunde !!!




Beitrag von nicola_noah 17.04.10 - 08:57 Uhr

Hallo,

Ich kann dem "Pro-Auslandshunde" nur zustimmen!#pro
Unseren letzten Hund hatten wir aus Portugal einfliegen lassen,dort saß der Arme in einer Tötungsstation#schmoll
Ich würde niemals auf die Idee kommen mir einen Hund beim Züchter zu kaufen...
Warum auch?
Es sitzen so viele Herrenlose Tiere im Tierheim und die warten alle auch auf ein Neues zu Hause#herzlich

Beitrag von unilein 17.04.10 - 09:18 Uhr

Ähm, du weißt aber schon, dass ein Auslands-Hund total doppeldeutig zu verstehen ist?

Da sind einmal die Hunde, die durch den Tierschutz vermittelt werden, die entweder im Ausland von der Straße aufgelesen wurden oder aus ausländischen Tierheimen kommen und auf der anderen Seite gibt es die Hunde, die man in Zooläden oder auf Märkten kaufen kann, die von skrupellosen Vermehrern in irgendwelchen Verschlägen 'gezüchtet' wurden und deren Mütter nie das Tageslicht sehen, 3 Würfe im Jahr haben und nach ein paar Jahren ausgemustert werden, weil sie nicht mehr produktiv genug sind.

Es versteht sich ja wohl von selbst, dass letzteres deutlich schlimmer ist als sich einen Hund vom anerkannten Züchter zu kaufen.

Trotzdem gibt es aber genug uninformierter Leute, die sich von den niedlichen Welpen zum Kauf überzeugen lassen und dann ganz stolz ihren neuen Welpen über die Grenze bringen. Solche Leute können auch deinen Thread lesen, und sich dann noch zu ihrem "Polen-Import" o.ä. bestätigt fühlen.

Du solltest also schon deutlicher schreiben, was du meinst.

Beitrag von joy1975 17.04.10 - 15:52 Uhr

Ich meine natürlich nicht die Auslandsvermehrer, ich denke, das sollte auch aus meinem Posting klar geworden sein. Mein Hund ist aus einem Tierheim, das von deutschen Tierschützern 2007 wegen der katastrophalen Verhältnisse übernommen wurde. Er ist, wie gesagt, schon älter und hätte dort drüben nie eine Chance gehabt.

Ich beschäftige mich auch privat viel mit Tierschutz (In- und Ausland), vor allem mit Spanien, Rumänien (Smeura) und der Türkei.
Natürlich muß das erste Ziel immer sein, vor Ort zu kastrieren und Aufklärung zu betreiben. Trotzdem werden diese Länder uns von der Mentalität her frühstens in 50-100 Jahren eingeholt haben. Soll ich jetzt deswegen dort die Hunde verrecken lassen und mir lieber ein Tier von einem deutschen Züchter suchen?
Schlimmstenfalls noch eine Hobbyvermehrung, die überhaupt nicht auf irgendwelche Krankheiten hin getestet wurde. Nee, danke.

Beitrag von unilein 17.04.10 - 09:28 Uhr

Meine Laya kommt aus einem französischen Tierheim. Habe sie selbst mitgebracht von meinem Auslandssemester.

Beitrag von -tinkerbellchen- 17.04.10 - 09:31 Uhr

Genauso ein Scheiß, schlimmer sogar als hier mal eben halt nen Wurf haben wollen und sich Mühe geben.... damit ist unseren Hunden auch nicht geholfen, bzw ändert es nichts an den Zuständen dort unten.

Beitrag von pizza-hawaii 17.04.10 - 10:10 Uhr

Typisches Argument von Menschen die sich weder mit dem deutschen Tierschutz noch mit Auslandstierschutz beschäftigt haben!

Erst informieren, recherchieren und dann kannst Du Dich aufregen, falls dann noch Anlass besteht!

pizza

Beitrag von -tinkerbellchen- 17.04.10 - 13:50 Uhr

Ich hatte selbst schon Pflegehunde aus dem Ausland hier und hab mir ein Bild gemacht, eben um mir eine Meinung zu bilden.

Beitrag von pizza-hawaii 17.04.10 - 14:21 Uhr

Aha, mit einem Pflegehund macht man sich also ein Bild #augen

Beitrag von -tinkerbellchen- 17.04.10 - 14:25 Uhr

Ich hatte selbst schon Pflegehunde aus dem Ausland hier !!! UND !!! hab mir ein Bild gemacht, eben um mir eine Meinung zu bilden.

Das bezog sich nicht auf die Pflegehunde, sondern das drumherum was man mitbekommt, wenn man sich mit dem Thema etwas beschäftigt.

Beitrag von pizza-hawaii 17.04.10 - 14:31 Uhr

Und da sind Dir keine grundlegenden Unterschiede aufgefallen zwischen diesem Land und den anderen Ländern?

Beitrag von -tinkerbellchen- 17.04.10 - 14:39 Uhr

Doch gravierende. Aber stimmt, in D gibt es wesentlich weniger Notfelle, da loht sich das helfen nicht?


Aber dem ist nicht geholfen indem man einzelne Hunde "rettet", denn das Treiben in den anderen Ländern ändert sich durch ein paar Hundert gerettete Hunde nicht.

Es kommen eben nur neue nach.

Anstatt teilweise für einzelne Hunde TAUSENDE!!!!! € an Spenden zu sammeln, sollte man so schrecklich es klingt, 10 € für die Einschläferung investieren und den Rest dazu benutzen wirklich was ändern zu wollen.

Anstatt 250 € Schutzgebühr für einen Hund zu kassieren, kann man damit 20 kastrieren.

Es bringt nichts 10 Hunde aus den schlimmen Zwingern oder der Strasse zu retten, wenn sie gleich mit den nächsten gefüllt werden.


Gegegn Hilfe im Ausland habe ich nichts, gerade heute Morgen habe ich diesen Kanidaten gesehen und ja, wenn ich könnte wie ich würde...

http://www.hunderettung-illatosut.de/

(Pierre)

Aber dieses übertriebene und ja sogar schon blinde Helfersyndrom für die armen Auslamandshunde... nein, davon halte ich rein garnichts.

Wenn man Helfen will, dann am richtigen Ende. Und das tun die wenigsten.


Beitrag von -tinkerbellchen- 17.04.10 - 14:42 Uhr

Und sorry, wer Hunde aus Tötungssattionen noch freikauft, unterstützt diese damit sogar noch!


Es gibt etliche die sich mit den dummen Tierschutzdeutschen und "gequälten Hunden" eine goldene Nase (für Ihre Verhältnisse) verdienen.

Beitrag von pizza-hawaii 17.04.10 - 14:45 Uhr

Ich könnte mir jetzt die Mühe machen Dir das mit dem Auslandstierschutz zu erklären, aber ich habe irgendwie das Gefühl da ohnehin nur auf taube Ohren zu stossen, schliesslich hast Du Dich ja schon informiert #augen

Dann reg Dich mal weiter auf!

Beitrag von -tinkerbellchen- 17.04.10 - 14:47 Uhr

Nein, es ist einfach Ansichtssache.


Zudem rege ich mich nicht auf, ich finds einfach nicht gut und unterstütze es auch nicht in übertriebenem Maße und gut ists.

Beitrag von jessi273 17.04.10 - 21:31 Uhr

hey,

dann erklär es mir doch mal, denn ich als laie kenne auch nur die argumente, die sie gerade nannte#schein

*lg*

Beitrag von joy1975 17.04.10 - 15:57 Uhr

Entschuldige bitte, aber bring doch mal ein vernünftiges Argument vor.
Du sagst immer nur, Du hättest Dir durch einen Pflegehund selbst ein Bild gemacht. Wie sieht das aus und was sind Deine Argumente, ich kann keine erkennen.

Meine sind:
- ich war schon öfter im Ausland, auch in den Tötungen und habe Hunde gerettet und her geholt,
- ich unterstütze jedes Jahr den Tierschutz durch circa 5000kg Futterspenden, wovon auch Teile ins europäische Ausland gehen, andere an die deutschen Pflegestellen,
- ich war jahrelang Vorstand in einem Verein, der Hunde u.a. auch Ungarn und Frankreich geholt und hier vermittelt hat,
- ich habe noch nie erlebt, dass damit in den Ländern irgendwie Geld gemacht wurde.

Die Smeura in Rumänien z.B. kann sich vor Hunden gar nicht retten. Die kaufen gar nicht frei aus Tötungsstationen, sie sind froh, wenn sie mit all den Hunden fertig werden, die ihnen von der Landbevölkerung gebracht werden.
In anderen Ländern sieht das ähnlich aus. Viele Tiere kommen aus Privathänden, wo sie irgendwann nicht mehr gewollt oder mißhandelt wurden.
Die Hauptkosten entstehen den Tierschützern nicht durch Freikaufen, sondern durch Transport und medizinische Versorgung.
Selbst wenn es einen kleinen Prozentsatz Hunde gibt, der im Ausland gezüchtet wurde, um mit der "Rettung" Profit zu machen, sehe ich darin keine Rechtfertigung, auch die vielen, wirklich notleidenden Hunde im Stich zu lassen. Dann dürfte auch keiner mehr für Misereor, Brot für die Welt etc. spenden, denn auch dort werden Teile der Gelder veruntreut, das bleibt nie ganz aus.

Beitrag von -tinkerbellchen- 17.04.10 - 16:19 Uhr

Argumente hab ich gebracht, du hast es scheinbar nur nicht richtig gelesen.

Von der Smeura hab ich schon viel gelesen und gehört, ich bezog mich aber u.a. auf Vereine, die die Hunde aus den Tötungen FREIKAUFEN und davon gibt es genug!!!

Ich finde das Verhältnis einfach nicht passend, habe grundsätlich nichts dagegen, allerdings gegen diesen Hype damit schon. Das widerrum ist Ansichtssache und alles andere hab ich oben schon geschrieben.


Und was hast du dafür getan, dass sich etwas an den Zuständen ändert?

Beitrag von joy1975 17.04.10 - 17:01 Uhr

Könnte ich jetzt auch schreiben, dass Du vielleicht nicht richtig gelesen hast...

- Ich unterstütze mit Futter im Wert von mehreren Tausend € jährlich, zudem mit Sachspenden wie Decken, Körbchen usw. ausgewählte Tierschutzvereine,
- ich fahre vor Ort, um mir anzusehen, wie es dort läuft, helfe bei Kastrationsprojekten (dafür spende ich auch zweckgebunden Geld) etc.pp.

Ich glaube schon, dass (nicht ich allein, aber ich habe mit geholfen), sich an diversen Orten einiges verändert hat. Es ist nicht von heute auf morgen zu schaffen, aber stückweise.

Beitrag von -tinkerbellchen- 17.04.10 - 20:09 Uhr

Dann ist das schön. Aber das Augenmerk vieler Orgas liegt beim retten der Hunde nach Deutschland. Und das ist M.M nach Falsch.

Beitrag von dore1977 17.04.10 - 13:17 Uhr

Hallo,

unser Neuzugang ist eine englische Bulldogge aus Tschechien. Sie kommt von einem "Züchter" der für den westlichen Markt "produziert" hat. Wieso auch immer hat er sie ausgemustert und sie ist dort im Tierheim gelandet. Von dort aus kam sie dann mit einem Tierschutzverein und ein paar andren Hunden nach Deutschland und wir haben sie übernommen.

Sie ist ein Schatz, wen auch ein angeschlagener #;-)

LG dore

Beitrag von hunaro 17.04.10 - 17:07 Uhr

Und was ändert das Rausholen der Hunde aus dem Ausland nun an der Einstellung der Einheimischen zum Tier?

Und was hilft es unseren weggeworfenen Tieren in unseren Tierheimen?

Wir müssen nicht davon ausgehen, das alle Nationen in Sachen Tierschutz und Einstellung zum Tier schon so weit sind, wie wir. Und sich so eine Einstellung auch leisten können.
Zumal wir ja immer noch nicht DAS leuchtende Beispiel sind, Lebendviehtransporte, Intensivhaltung und Legebatterie sei Dank...

Ute

Beitrag von gewitterhexx 17.04.10 - 20:08 Uhr

Hallo,

mich interessiert es brennend, ob all die Rassehunde und Mischlinge sowie auch Katzen in unseren deutschen Tierheimen, innerhalb kürzester Zeit vermittelt werden würden, wenn es bei uns auch Tötungsstationen gäbe.

Verständnislose Grüße
Petra, die sich lieber einheimische Hunde aus deutschen Tierheimen holt, den die platzen auch aus allen Nähten



Beitrag von blaue-blume 17.04.10 - 22:21 Uhr

genau...

Beitrag von artemis1981 18.04.10 - 09:11 Uhr

So seh ich es auch.....in deutschland gibt genug hunde und katzen im heim die ein zuhause suchen.....da brauchen wir die hunde und katzen von sonst wo her.....

Lg

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