Übergewicht-Kaiserschnitt

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von brina2201 17.04.10 - 09:59 Uhr

guten Morgen erstmal an alle

Ich hatte vor der Schwangerschaft schon eine Fettschürtze und bekomme bald einen kaiserschnitt nun frage ich mich der schnitt wird ja dann praktisch unter der fettschicht angesetzt wie es es dann mit der heilung bzw. den schmerzen bei der bewegung den mit einer Fettschürtze bewegt sich ja der bauch nun doch mehr und hängt #heul

Würde gern mal eure Erfahrungen dazu wissen, und was man am bessten gegen die Schmerzen bzw. welche Bewegungen man vielleicht meiden sollte.

Danke im Voraus

Beitrag von evebaby 17.04.10 - 10:21 Uhr

hallo, mein bauch hängt auch :-D

der schnitt wurde direkt unter dem speck gemacht.
die heilung verlief bei mir sehr gut schmerzen hatte ich auch nicht soo schlimme, ich denke es kommt auf den jeweiligen körper an, der speck hat damit wahrscheinlich nicht soo viel damit zu tun.

meine bettnachbarin im kh war recht schlank, sie hatte deutlich mehr schmerzen wie ich.

mach dir nicht so viel sorgen, das wird schon #liebdrueck

gegen die schmerzen bekommst du im kh schmerzmittel ;-)

lg eve

Beitrag von aggiema 17.04.10 - 11:07 Uhr

Hallo,

bei mir wurde der Schnitt genau in der "Knick-Kante", sprich da wo die Fett-Schürze anfängt, gemacht. Der Schnitt war ca. 20 cm lang (war aber in der 26. SSW, ich hatte ein Extrem-Frühchen) und wurde hinterher zugetackert. Über die Tackerklammern haben die noch eine Schicht Sylinkon oder ähnliches gemacht.
Ich hatte die meisten Schmerzen beim Umdrehen, weil die Schürze da halt quasi gerutscht ist. Nach einer Woche ging es aber schon wieder.

LG und alles Gute
Astrid

Beitrag von hanna0815 17.04.10 - 12:32 Uhr

Eine Schicht was haben die darüber gemacht? Wurde das täglich erneuert?

Und was hat es verändert? Wo genau?

Beitrag von aggiema 17.04.10 - 16:57 Uhr

Es sah so aus wie weißes Silykon. Das hat verhindert, dass man beim Waschen oder so an die Klammern gekommen ist, den das ist ein echt ekeliges Gefühl. Die Plastik-Naht (war weich) blieb permanent bis zum Entfernen der Tackerklammern dran. Die Klammern wurden bei mir nach 9 Tagen entfernt.
Ich konnte da ja gar nicht hinsehen (zumindest ohne Spiegel nicht) und am Anfang hat mein Mann gar nicht die Klammern gesehen, sondern nur die Schutzschicht.

Astrid

Beitrag von schwester28 17.04.10 - 13:03 Uhr

Bin auch sehr übergewichtig.
Hatte keine Probleme oder stärkere Schmerzen als andere nach dem Kaiserschnitt.
Mach dir deswegen keine Gedanken!!

Beitrag von s_jehle 17.04.10 - 16:06 Uhr

Hallo,

also ich bin auch übergewichtig und habe schon 3 KS hinter mir....die Wundheilung war bis auf den ersten KS, nie ein Problem gewesen...beim ersten KS hatte es sich damals entzündet, hauptsächlich an den Reddonstellen, weil ich welche bekam(normalerweise bekommt man die nicht). Wichtig ist halt, dass wundgebiet möglichst trocken zu halten....ich legte z.B immer Kompressen ein und ruckizucki war die Naht verheilt;-)

LG Silke

Beitrag von estate 17.04.10 - 16:50 Uhr

Also, bei mir wurde getackert und trotz Mull, den ich auf die Narbe gelegt hatte, war es kurz davor sich zu entzuenden. Mein Arzt hat gesagt, dass bei etwas dickeren Menschen die aeusseren Schichten nicht so gut durchblutet sind und dass es da ganz foerderlich sei, wenn man ein paar Mal am Tag einen Waschlappen mit ganz heissem wasser auswringt und die Wunde abtupft. Da wird dann alles ganz rot (soll heissen, das Blut geht bis in die aeusserern Fettschichten) und hilft, Entzuendungen vorzubeugen. Dann wieder Mull einlegen, und zwischendrin auch viel "lueften". Ich hab eh am Anfang noch viel gelegen und bei jeder Gelegenheit, Luft an die Wunde gelassen. So ist die Fast-Entzuendung bei mir wieder zurueckgegangen und innerhalb von 1 bis 2 Wochen war alles super verheilt.