Echt zur Zeit der Wurm drin

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von besserinschwarz 17.04.10 - 11:42 Uhr

Ich weiss im Moment nicht so wirklich weiter. Mein Mann und ich sind seit knapp 2 Jahren zusammen und seit Juli 09 verheiratet. Wir haben einen Sohn von 6 Monaten.
Die erste Zeit unserer Beziehung war wirklich toll. Ich hab mich endlich mal wieder verstanden gefühlt.
Aber was im Moment los ist,weiss ich beim besten Willen nicht. Er hat beruflich ne lange Winterpause gehabt, und in der Kurzarbeit sieht es geldlich ja dann auch nicht so toll aus. Ok, sowas belastet, aber nicht nur ihn. Unser Sexleben ist im Moment total eingeschlafen. Aber auch so, die allgemeinen Zärtlichkeiten. Damit meine ich z.B. einen Kuss wenn er zur Arbeit fährt oder wenn er zurück kommt. Der Kuss beim ins Bett gehen, er geht meistens früher als ich weil er sehr früh aufstehen muss.
Die gemeinsamen Unternehmungen existieren z.Zt. auch nicht mehr wirklich. Wenn es nach ihm ginge, wären wir jedes Wochenende bei seinen Eltern, die haben einen ehemaligen Bauernhof, wo er noch immer so einiges an arbeiten erledigt. Das kann man ja ab und zu machen, gar kein Thema. Ich sitze dann aber immer nur dumm rum und muss meine Zeit vergeuden, die ich echt besser nutzen kann. Bin in letzter Zeit schon teilweise gar nicht mehr mitgefahren. Muss auch sagen, mich zieht es nicht so wirklich hin zu meinen Schwiegereltern. Da ist immer viel Streit und Zank, das nervt einfach.
Nun habe ich das Thema schon öfter mal angesprochen und versucht, mit ihm zu reden. Er blockt meistens ab. Sein Problem ist, das er Kritik sowieso schlecht vertragen kann und mir dann meist irgendwelche Vorwürfe macht. Aber es kann doch nicht sein, dass er seine Sachen durchzieht und wenn ich mal zu irgendwelchen Freunden oder so fahren will mit der ganzen Family, meckert er meist nur rum, er hätte keine Lust oder so. Das ist für meinen Geschmack kein Familienleben. Das ist ein aneinander vorbeileben, sonst nichts.
Ich weiss echt zur Zeit nicht, wie ich es mal schaffen soll, ein vernünftiges Gespräch mit ihm zu führen.
Hab schon mal überlegt, ihm einen Brief zu schreiben, aber ob er den überhaupt liest, ist die andere Frage.

Sorry, aber das musste ich doch mal loswerden.

Traurige Grüsse

Beitrag von gh1954 17.04.10 - 11:47 Uhr

.... und wenn man dann schreibt, lernt euch erst mal richtig kennen, bevor ein Kind in die Welt gesetzt wird, erntet man nur ein müdes #gaehn

Beitrag von schnuffel0101 17.04.10 - 11:49 Uhr

Sehr hilfreich...

Beitrag von gh1954 17.04.10 - 11:50 Uhr

Dito.....

Beitrag von :) 17.04.10 - 20:02 Uhr

Die kann nicht anders als meckern. Das ist ihre Form der Frustverarbeitung.

Beitrag von connie36 17.04.10 - 13:48 Uhr

hi
ich will es nicht so krass ausdrücken wie meine vorrednerin, aber der meinung bin ich ehrlich gesagt auch. ist doch klar das es nach einer weile nicht mehr friede freude und sonnenschein ist. aber bei euch hängt jetzt noch familie mit dran.
jedes andere paar, ist einen weile zusammen, merkt es kommt klar oder es stimmt nicht mehr so wie am anfang dann trennt es sich halt.
ihr seid seit 2 jahren zusammen, in dieser zeit habt ihr alles gemacht was andere in 4-7 jahren machen.
und jetzt ist die luft raus, und ihr wisst nix miteinander anzufangen.
ich kenne da einige. meine schwester zb. auch, die lernte ihren typen gleichzeitig kennen wie ich meinen mann, nach 14 tagen sind die beiden zusammengezogen(wir nach 1 jahr) haben gleich darauf verkündet, das sie in 10 monaten heiraten wollen (wir nach 4 jahren) dh. die ganzen 10 monate die sie zusammenwaren, waren nur mit hochzeitsvorbereitungen und wohnungseinrichtung verplant gewesen.
kaum verheiratet ging es ans ss werden, sie wurde sofort ss, zweimal nacheinander, und was ist das ende vom lied, als dann mal alles seinen geregelten gang lief, merkte einer von beiden (er) das sie gar nicht seine traumfrau ist, und sie kam mit ihm nicht mehr zurande. dh. nach 5 jahren beziehung, haus bauen und zwei kindern ging es auseinander. ich bin mit meinem mann seit 16 jahren zusammen, und 12 davon verheiratet, 2 kinder 9 und 8 und immer noch glücklich.
was spricht gegen etwas mehr zeit in eine beziehung zu investieren?
lg conny