Treppensturz draußen, wie verhindern?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von lillyfee12 17.04.10 - 12:57 Uhr

Hallo,

heute morgen ist es passiert: ich habe einen Moment nicht aufgepasst und mein Kleiner wollte die Treppe draußen runtergehen bzw. die Stufen vor der Haustür. Er ist hingefallen, mit dem Kopf auf den harten Stein. Er hat direkt geweint, weil er auch noch Husten hat und vor lauter schreien hat er dann ein bißchen gespuckt weil er vorher getrunken hat (also ich denke es war kein erbrechen) Danach hat er gespielt, bißchen gegessen und getrunken und jetzt schläft er. Die Pupillen waren auch normal.

Ich mache mir solche Vorwürfe, dass ich nicht aufgepasst habe, aber er ist einfach so schnell. Ich wollte dann ins KH fahren, aber mein Mann meinte das wäre nicht nötig.

Wie bringe ich ihm nur bei das er treppen rückwärts gehen bzw. "auf allen vieren" gehen muss.?

Ich komme mir so schlecht vor. Er hat jetzt ne Beule und leichte schürfwunden im Gesicht, aber es tut ihm anscheinend nicht weh. Ich habe Arnikasalbe draufgemacht und gekühlt. Hätte ich sonst noch was tun können?

Danke fürs zuhören.

LG
lilly

Beitrag von sabine7676 17.04.10 - 13:06 Uhr

..ja leider passiert und das täglich, zwar nicht mit treppen aber immer wieder fällt die kleine wo rüber, eigentlich müsste sie es ja sehen wenn was im weg liegt, aber sie steigt lieber drauf #augen ich glaub viel kannst du nicht machen, entweder du legst was vor die treppe, teppich oder so, damit er wenigstens leicht fällt oder du kannst nur aufpassen....

menno immer auf den kopf, es vergeht keine woche ohne blaue flecken oder so....

vlg

Beitrag von n-elke 17.04.10 - 13:45 Uhr

Ja so was passiert leider, aber ich kann dich verstehen das Du Dir Vorwürfe machst. Mir ging das auch schon so. Meine Tochter hat daraus gelernt und wartet nun immer auch Mama. Aber ich hab auch daraus gelernt und hab nun alle Treppen abgesichert so weit das ging. Das mit dem Rückwärz runter krabbeln kannst Du schon immer wieder zeigen. Aber dann machen die Kurzen das 20 mal richtig und wenn Du gerade nicht schaust versuchen sie wieder wie die Großen zu laufen. Ich denke da hilft echt nur alles absichern und gut aufpassen.
Mach Dir kein zu schlechtes Gewissen. Das kann jedem passieren und ist ja nix schlimmeres passiert.
Habt bestimmt beide so einen Schrecken bekommen, dass es nicht noch mal passiert.

LG
Elke

Beitrag von thalia72 17.04.10 - 15:36 Uhr

Hi,
mach dir keine Vorwürfe, das kann passieren. Auch wenn man direkt daneben steht.
Beobachte ihn gut und wenn DU meinst, dass es dir besser tut doch mal drüber gucken zu lassen, dann lasse dich nicht von deinem Mann davon abbringen.

vlg tina + justus 17.06.07 + 14.SSW#ei

Beitrag von bea-christa 17.04.10 - 23:03 Uhr

Hallo Lilly,

...mach Dir keine Vorwürfe: unsere ist bis dato auch immer einfach los gestürmt. Erst nach diversen Diskussionen/ernsten Gesprächen bezüglich Treppe und Straße bleibt sie jetzt vorher stehen und ruft "Hand". Garantiert allerdings nicht, daß sie das immer macht, aber wir sind jetzt - für unsere Verhältnisse (Ohren sind nämlich nur zur Deko) - recht zufrieden damit.

Lieben Gruß- Bea + Nina *04.06.08

Beitrag von binci1977 18.04.10 - 00:20 Uhr

Hallo!

meine Maus(22 Monate) ist letztens auch die Treppe runtergefallen, weil sie vor mir weglaufen wollte.

Schramme an Kinn, Stirn und Nase, aber sonst ok.


Meine Schwiegermama hat eine Treppe in der Wohnung und ich habe allen meinen 3 Kindern beigebracht, sich hinzusetzen, auf den Bauch zu drehen, und die treppe rückwärts runter zu krabbeln.

Bin immer vorgekrabbelt und habe die dann immer am jeweiligen Bein eine Stufe tiefer gezogen, bis sie es geschnallt haben.

Jetzt reicht es bei meiner Lütten, wenn ich vor einer Treppe sage "hinsetzen".

Dann weiß sie schon, was sie machen muss.


Aber manche Stürze wirst du nicht vermeiden können.

Meine Große hat sich mal als 4 jährige eine Gehirnerschütterung geholt, als sie auf einer Luftburg gehopst ist....sie ist nicht einmal runtergefallen oder so. einfach nur beim hopsen auf der weichen Burg blöd aufgekommen und wir hatten 48 stunden KH-Aufenthalt.


Es ist auch manchmal wichtig Stürtze(also nicht unbedingt Treppenstürtze) nicht immer abzufangen, denn dann kann es passieren, dass die Kinder schnell ihren Abfangreflex verlieren.


In der Kita, in der ich gearbeitet habe, war mal eine Mutter, die immer zur Stelle war, wenn ihre Kleine stolperte, kletterte, fiel ect.

Das arme Kind ist irgendwann mal hingefallen und wie ein Brett gestürzt, weil es nie lernen musste, sich abzufangen.

Dementsprechend war dann auch ihre Nase aufgeschlagen.

Also mach dir nicht zu viele Vorwürfe und hab en Auge auf deinen Sohn. Meist geht es glimpflich aus und wir sind auch keine Superman's(bzw. superwoman's).

LG Bianca