Beikoststart die 1000.....Bauchgefühl siegt

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von rutschus 17.04.10 - 20:17 Uhr

Hallo alle Urbianer !
Es vergeht ja kein Tag, an dem das Thema Beikoststart nicht ausgiebig diskutiert wird.#bla Ich persönlich war der Meinung, dass ich erst mit 6 Monaten anfange. Es ist mein erstes Kind und ich hatte noch keinerlei Vorerfahrung mit dem Thema. Dann sieht man in den Geschäften die Gläschen mit der Aufschrift nach dem 4. Monat und ist erst einmal verunsichert. #kratz#zitterAuch mein KiA hat mich bei der U4 drauf angesprochen und dann stand ich da und wusste gar nichts mehr. #schock#aergerJeder sagt was anderes, die einen verpönen es, die anderen befürworten es. Meine Maus wurde 3 Monate gestillt, dann musste ich aufhören. :-[Seitdem bekommt sie Start Pre HA von Beba und wir fahren damit super. Tja, irgendwann sagte mir mein Bauchgefühl viell. auch die Neugier, ich sollte doch mal Pastinake ausprobieren. Und siehe da, meine Maus isst vom Löffel als hätte sie noch nie was anderes gemacht. Sie reisst den Mund auf wenn sie den Löffel sieht und ich kann dann gar nicht schnell genug nachlöffeln. Tja, ich denke, sie ist def. beikostreif!!!!#verliebt Jeder muss das wohl nach Intuition und der Reife des Kindes entscheiden. Das ist wohl bei einem früher beim anderen später.
Wollt ich nur mal kurz#hicksloswerden.

alles gute
rutschus + Amelie ( seelig schlummernd#verliebt)

Beitrag von schwilis1 17.04.10 - 20:21 Uhr

ich denke du hast recht! als still mama kann man sicher bedebkenlos ewig stillen, aber bei flaschenbabies seh ich einen früheren beikoststart auch eher positiv :) elias bekommt seit 1 1/2 wochen fingerfood... sprich wir stillen noch voll :)

Beitrag von rutschus 17.04.10 - 20:22 Uhr

ich beneide dich und deinen Brustliebling;-)

Beitrag von tragemama 17.04.10 - 20:35 Uhr

Hey :-) Kinder sind so unterschiedlich. Christina ist knappe sechs Monate alt, verlangt wie wild nach Esse, isst super vom Löffel. Aber: Sie verträgt es nicht. Nach dem Essen erbricht sie große Mengen.

Also stillen wir jetzt erst mal wieder voll :-)

Nebenbei: Ich finde Familienkost besser als Ersatzmilchpampe ;-)

Andrea

Beitrag von schwilis1 17.04.10 - 21:27 Uhr

das darf man aber nicht einer Ernährungsberaterin sagen die höchst wahrscheinlich von einer Hipp oder Alete oder weiß der geier wem gesponsert wird... da wird man ganz ganz böse angeschaut...
Aber mir erklären wie man aus Kuhmilch ein Pulver herstellt ohne Werteverlust konnte sie auch nicht ;-)

Beitrag von tragemama 17.04.10 - 21:28 Uhr

Da hast Du recht. Ich bin echt froh, dass Stillen bei uns so gut klappt (ging bei der Großen leider damals nicht).

VG Andrea

Beitrag von schwilis1 17.04.10 - 21:35 Uhr

ich bin auch froh... aber ich konnte da relativ enstpannt rangehn da ich schon vor der Geburt das ein oder andere mal peinlich ausgelaufen bin :) (lustig wenn andere zusehen koennen wie der fleck immer größer wird)

Wie hast du dann die Große gefüttert? früh mit beikost angefangen oder dann fläschchen? Ich hab hier ein Buch rumliegen von Ilse Gutjahr.... Iss, mein Kind da geht es auch kurz darum was man machen kann wenn man nicht stillen kann oder will... Getreidemilch und frühe Beikost (natürlich vollwertig)

Beitrag von tragemama 17.04.10 - 21:40 Uhr

Die Große bekam Aptamil AR bis zum 5. Monat, dann Brei. Damals (haha vor zwei Jahren also) war ja noch aktueller Stand: Im ersten Jahr keine Kuhmilch, kein Hühnereiweiß, kein Gluten usw.) - also Brei bis zum ersten Geburtstag, an dem gabs Kuchen und Pizza ;-))

Mausi wird Fingerfood kriegen, finde ich eine super Sache mit dem BLW, bin gespannt, wie das dann klappt.

Andrea

Beitrag von schwilis1 17.04.10 - 21:42 Uhr

kriegt meiner auch. er liebt bananen (wer kann es ihm verdenken :) ) und zuchini :) der papa kriegt regelmäßig die krise (er kriegt es nur am WE mit) und ich halt halt den putzlappen bereit :) )

Beitrag von tragemama 17.04.10 - 21:46 Uhr

Lach. Bei den ersten Versuchen hat Christina die angebotenen Stücke (egal welcher Größe) eingeSAUGT und sich entsprechend übel verschluckt. Insofern bin ich gespannt, wie sich das weiterentwickelt...

Ich geh jetzt ins Bett, Tintenherz lesen :-)

Andrea

Beitrag von hope001 17.04.10 - 20:45 Uhr

Hallo,

ich wollte eigentlich auch erst mit 6 Monaten anfangen und das jeder was anderes sagt hat mich total verunsichert.

Der eine sagt, wie du stillst noch voll??? Das Kind braucht was vernüftiges und der andere sagt bloß nichts, bevor 6 Monate alt ist. Es gibt viele Info-quellen und jede sagt was anderes, was den idealen Beikostzeitpunkt anbelagt.
Viele sagen aber auch nur 5.-7. Monat Beikoststart.

Ich habe mich schriftlich an eine Ernährungsberatung gewand und da hieß es aber nur 5.-7. Monat, also war ich so schlau wie vorher auch.

Am Dienstag hat mein Kia einen Elternabend gemacht und dieser hat mir sehr geholfen.

Mittwochs haben wir dann mit Beikost angefangen.

Finn ist nur seit 4 Tagen Früh-Karotten und ich habe den Eindruck, dass sie ihm gut schmecken. Er isst knapp ein halbes Gläschen von den Kleinen und das freut mich.

Allerdings hat er heute den 2 Tag sein großes Geschäft nicht gemacht, aber es geht ihm gut...also abwarten...

Finn wird ansonsten ausschließlich gestillt.

Ich kann nur sagen, dass ich nun weiß, dass man den Beikoststart bei jedem Kind individuell betrachten muss und auf die Signalen seines Kindes hören sollte.
Jedes Kind ist anders und das sollte man auch berücksichtigen und sich nicht immer an eine sture Zahl festklammern.

Toller Beitrag.

Hope mit Finn *13.1.2009

Beitrag von rike29 18.04.10 - 10:49 Uhr

Hallo!

Ich stimme dir voll und ganz zu.
Vor ein paar Tagen habe ich noch mit einer Freundin diskutiert, die einfach nicht akzeptieren wollte, dass ich Hannah mit 5 1/2 Monaten Kürbisbrei gegeben habe. Aber sie hat nunmal deutlich gezeigt, dass sie soweit ist und es hat auch von Anfang an gut geklappt. Sie hat beim Essen von einem Ohr zum anderen gestrahlt.
Die besagte Freundin hat bei ihren beiden Kindern immer mit genau 6 Monaten mit dem Brei angefangen und bei beiden hatte sie Probleme. Sie waren eben noch nicht so weit.
Ich denke eben auch, dass ein bestimmtes Datum nicht besagt, ob ein Kind beikostreif ist oder nicht. Beim einen klappt es früher und beim anderen eben vielleicht auch erst etwas später.
Im Moment stille ich allerdings wieder voll, weil Hannah erkältet ist und keinen Brei wollte. Ist auch ok, wenn es ihr wieder besser geht, wird sie ihn schon wieder essen.

Euch weiterhin viel Spaß mit dem Essen und viele Grüße,

Ulrike mit Amelie (April '05) und Hannah (Oktober '09)