Mal zum Thema Berufe und Risiken,Verpflichtungen (Bundeswehr ect.)

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Beitrag von goldengirl2009 18.04.10 - 05:07 Uhr

Guten Morgen,

nachdem mich solche Sätze wie,ich informiere mich über den Beruf bevor ich mich bewerbe oder selber schuld, was geht man auch zur Bundeswehr "stören" hab ich mal etwas in alten Unterlagen geblättert.
Und nun frage ich mal die Krankenschwestern,Rettungsdiensler,Ärzte und andere Bundesbürger ob sie den wissen,dass sie auch "rangezogen" werden können, dass ihre Grundrechte verletzt werden können und das völlig legal ?



Viel Spaß beim lesen und hoffentlich nachdenken bevor wieder o.g. Sätze geschrieben werden.


Verpflichtung von Berufsgruppen im Gesundheitswesen im Zivilschutzfall

Zu den Aufgaben des Zivilschutzes gehört die Warnung und der Schutz der Bevölkerung,
das Aufrechterhalten von Einrichtungen des Gesundheitswesen (z.B. Krankenhäuser) und
kritischer Infrastruktur, wie z.B. der Energieversorgung (Strom, Wasser, …), Entsorgung
(Kläranlagen, Müllabfuhr, …), Lebensmittelversorgung, der Schutz von Kulturgut und die
Förderung des Selbstschutzes der Bevölkerung im Verteidigungsfall (Krieg), um diese vor
Kriegseinwirkungen zu schützen oder die Folgen dieser zu mildern.

Insbesondere für die Gesundheitsversorgung wichtige Berufsgruppen können im
Verteidigungsfall zum Schutz der Zivilbevölkerung zum Dienst verpflichtet werden!

Zu diesen Gruppen zählen:

 Ärzte
 Zahnärzte
 Krankenpflegepersonal
 Rettungsdienstpersonal
 Apotheker
 usw.

Gesetzliche Grundlagen dafür sind:

§15 Zivilschutzgesetz (Planung der gesundheitlichen Versorgung)
• Für den Zivilschutzfall müssen Einrichtungen des Gesundheitswesens, z.B. Krankenhäuser,
Alarmpläne entwerfen und vorhalten um im Verteidigungsfall den eigenen Betrieb und die
Versorgung von erkrankten bzw. verletzten Personen aufrecht halten zu können.
• Übrigens sind Krankenhäuser dazu auch in Friedenszeiten verpflichtet um bei internen
Schadenslagen (Stromausfall oder Feuer im Krankenhaus) sowie auch bei externen
Schadensfällen (Großschadenslagen mit vielen Verletzten, z.B. Bus- oder Bahnunfälle).
Näheres regeln hierzu die Rettungsdienstgesetze der Bundesländer (z.B. §7 Nr. 4 des
Niedersächsischen Rettungsdienstgesetzes)
§16 Zivilschutzgesetz (Erweiterung der Einsatzbereitschaft)
• Umstellung der Leistungsfähigkeit von Einrichtungen des Gesundheitswesens (Rettungsdienst,
Krankenhäuser, usw.) auf die Anforderungen im Verteidigungsfall. Aktivierung von zusätzlichen,
zivilschutzbezogenen Einrichtungen des Gesundheitswesens (Hilfskrankenhäuser)
• Verpflichtung von Personen, insbesondere von Berufsgruppen des Gesundheitswesens, auch
wenn diese nicht mehr in ihren Beruf tätig sind (meldepflichtige Berufsgruppen).
§2 Arbeitssicherstellungsgesetz
• Einschränkung des Kündigungsrechts (niemand darf einfach kündigen, wenn er für die
Verteidigung und zum Schutz der Bevölkerung unabkömmlich ist)
• Personen vom 18 bis zum 55 Lebensjahr können zur Mitwirkung im Gesundheitswesen und
auch in ortsfesten militärischen Gesundheitseinrichtungen verpflichtet werden.
• Tätigkeitsbereich können auch sein: Bundeswehr und verbündete Streitkräfte, Verbände und
Einrichtungen des Zivilschutz (z.B. Katastrophenschutzeinheiten des DRK, Hilfskrankenhäuser,
usw.), Energieversorger und Abfallentsorger, Mineralölversorgung, Deutsche Post AG, usw.
• Einschränkungen zur Verpflichtung können gesundheitliche Einschränkungen sein (massive!,
Schwerbehindertenausweis!), Versorgung von pflegebedürftigen Personen (u.a. auch Kinder)
sofern keine anderen Personen dafür zur Verfügung stehen (§5 Arbeitssicherstellungsgesetz)
§11 Arbeitssicherstellungsgesetz
• Die Verpflichtungsbehörde ist das Arbeitsamt bzw. die Agentur für Arbeit
• Bei Gefahr im Verzuge können auch Städte und Gemeinden Verpflichtungen bis zu 3 Tage
vornehmen.
§13 Arbeitssicherstellungsgesetz
• Zur Verpflichtung ist ein schriftlicher Verpflichtungsbescheid auszustellen
• Bei Gefahr im Verzuge ist auch ein mündlicher bzw. fernmündlicher Verpflichtungsbescheid
ausreichend.
§24 Arbeitssicherstellungsgesetz
• Auf Verlagen der Verpflichtungsbehörde haben Personen und Arbeitgeber von Personen
Auskunft zu erteilen, sofern es für das Gesetz notwendig ist (z.B. Abfrage von Qualifikationen).
§25 Arbeitssicherstellungsgesetz
• Nach Eintritt der Voraussetzungen (z.B. Verteidigungsfall) müssen sich Personen die zu
Tätigkeiten verpflichtet werden sollen bei der Verpflichtungsbehörde melden. Die Aufforderung
ergeht schriftlich; bei Gefahr im Verzuge auch mündlich bzw. fernmündlich oder durch
öffentlichen Aufruf in den Medien (z.B. Fernsehen, Rundfunk, usw.).
• Bei Bedarf müssen Personen eine ärztliche Untersuchung dulden, sofern dieses für die Feststellung
einer Eignung zur Verpflichtung notwendig ist (also bei gesundheitlichen Gebrechen lieber nicht
lügen).
• Personen, die einer Aufforderung nicht Folge leisten, können zwangsvorgeführt werden.
§29 Arbeitssicherstellungsgesetz
• Personen können zur Ausbildung verpflichtet werden, sofern es eine bestimmte Fähigkeit in
einer verpflichteten Tätigkeit notwendig ist.

Als Personen werden wehrpflichtige Männer in einem Alter von 18 bis 45 Jahren sowie Frauen in einem
Alter von 18 bis 55 bezeichnet. Warum Frauen hier benachteiligt werden entzieht sich meiner Kenntnis.
Auch gibt es in einigen Gesetzen des Bundes oder der Länder Abweichungen in der oberen Altersgrenze.
Einige Gesetze geben als obere Altersgrenze 60 Jahre an – auch eine geschlechtliche Unterscheidung gibt
des teilweise nicht (was auch sinnvoll ist).

Einschränkung von Grundrechten:

Gesetze auf Bundes- und Landesebene regeln die Einschränkung von Grundrechten im Verteidigungsfall
(Krieg), im Katastrophenfall (z.B. Hochwasser 2002) und auch im Alltag (z.B. bei einem Feuerwehreinsatz).
Hier sind neben dem Zivilschutzgesetz und dem Infektionsschutzgesetz des Bundes auch die Landesgesetze
für den Rettungsdienst, des Brandschutzes und des Katastrophenschutzes zu nennen.

Eingeschränkte Grundrechte können sein:

 Körperliche Unversehrtheit (z.B. Zwangsimpfungen)
 Freiheit der Person
 Freizügigkeit
 Freie Wahl des Arbeitsplatzes
 Unverletzlichkeit der Wohnung

Wichtig zu nennen ist auch noch, dass auch in Friedenszeiten zur Abwehr von Gefahren Verpflichtungen
ausgesprochen werden können (z.B. durch den Einsatzleiter der Feuerwehr)!

Für jeden der denkt das diese Gesetze recht neu sind und heimlich eingeführt wurden: Es gibt diese Gesetze
quasi schon immer (Ende des 2. Weltkrieges bzw. Neugründung der Bundesrepublik / für die östlichen
Bundesländer seit der Wiedervereinigung). Diese wurden über die Jahre und Jahrzehnte ggf. aktualisiert,
in Einzelfällen auch mal umbenannt (z.B. Auflösung des Luftschutzhilfsdienstes im Jahre 1968 und Übergang
in den Zivilschutz). Einige sind aber auch erst später dazu gekommen – aber nicht erst gerade seit gestern!





Gruß

Beitrag von demy 18.04.10 - 15:24 Uhr

Hallo,
die Sätze fallen in aller Regel zu den jetzt im Moment stattfindenden Auslandseinsätzen.

Ich habe also eher das Gefühl das du selber nicht so ganz verstanden hast worum es in deinem "zitierten" und hier reinkopierten Text geht.

Es geht um die Absicherung im Verteitigungsfall.

Du weißt was das heißt?

Genau, richtig, es heißt, dass die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen seiner eigenen Grenzen hier angegriffen wird.
Nur für diesen Fall gelten die gesetzlichen Regelungen, für keinen anderen Fall.

Ich denke, wenn wir hier in Deutschland direkt angegriffen werden, ist es wohl klar, dass hier Personen die im Zivilleben besondere Funktionen haben, diese direkt für den Verteidigungsfall herangezogen werden.

Ich dachte eigentlich dass dieses Wissen klar in der Schule vermittelt wird, also nicht unbekannt ist.
Ich habe grade mal den Lehrplan für Niedersachsen geschaut, es ist Thema in allen Schulformen ab 8. Klasse in politischer Bildung.

Du schreibst also allgemeinbekanntes.

Es ist also völlig legitim, dass jemand sagt:
"ich informiere mich über den Beruf bevor ich mich bewerbe oder selber schuld, was geht man auch zur Bundeswehr",
da die von dir aufgeführten Berufsgruppen in keinem Fall zu Auslandseinsätzen wie die Bundeswehr sie jetzt gerade durchführt herangezogen werden können.

Gruß
Demy (ehemals SAZ 12)

Beitrag von frau_e_aus_b 18.04.10 - 16:04 Uhr

<Du schreibst also allgemeinbekanntes. >

genauso ist es...

und den Rest deines Beitrages unterschreibe ich auch sofort

LG
Steffi (Krankenschwester + Soldatenfrau)

Beitrag von wollschaf 18.04.10 - 22:34 Uhr

Hallo,

ich mag diesen Satz: "man hat doch vorher gewußt, worauf man sich einläßt" auch nicht leiden.

Ich glaube nämlich, es ist etwas völlig anderes, über die Möglichkeit eines Kampfeinsatzes nachzudenken und zu sagen: "Das pack ich" und der Realität, tatsächlich da irgendwo in der Wüste zu stehen, beschossen zu werden und zurück schießen zu müssen.
NIEMAND kann sich diese Situation realistisch vorstellen. Und auch die Vorbereitung ist letztendlich nur "Trockenschwimmen" - man weiß, der "Feind" sind Kameraden, die auch nicht mit echter Munition schießen
und selbst kann man auch keinen töten.

Und ich denke, keiner kann sich auch nur im geringsten vorstellen, was es bedeutet, in eine "er oder ich" Situation zu geraten!

LG, Das Wollschaf

Beitrag von babylove05 19.04.10 - 07:48 Uhr

Find deine Meinung toll.... den genauso ist es. Und was nicht heisst das er vorher die Risiken nicht kennt , oder sich damit nicht auseinander setzt, aber es ist eben 1000 Emotionen die in so einen fall durch dich durch rennen .

Ein Lkwfahrer weiss ja auch das wenn er sich in den Lkw setz das was passieren kann , aber ich glaub so wircklich bewusst ist es ihm nicht , bis dann wenn er vieleicht mal richtig reagieren muss. Und nur deswegen setz er sich hinterher ja auch nicht nicht wieder ans Lenkrad.

Lg Martina

Beitrag von cunababy 22.04.10 - 15:57 Uhr

Hast du eine Ahnung.

Natürlich ist die Situation unter beschuss anders.

Ist bei der Polizei auch nicht anders.

Aber ich glaube du solltest dir mal von einem Soldaten der in Afghanistan war erzählen lassen, wie die Vorbereitung läuft. Das ist weit aus mehr als ein bischen Zielschießen auf eine Scheibe.

Erst erkundigen und dann darüber reden etc.

Wenn ich mich entscheide Soldat zu werden, dann weiß ich, dass es im Ernstfall um mein Leben und das meiner Kamerade geht!
Ich verstehe jeden Soldaten der danach Probleme hat und Unterstützung braucht. Und sicher ist der von euch genannte Satz vielleicht lapidar formuliert. ABER letzendlich ist es einfach die Wahrheit.

Und wer sich mal anschaute, was die Soldaten da unter verdienen zuzüglich zum Gehalt, der weiß auch warum momentan die Soldaten freiwillig sagen ich will diese oder jenes Kontingent da runter. Das ist leider so. Geld regiert die Welt. Oder was glaub ihr warum so viele junge Soldaten sich für die Bundeswehr entscheiden??? Mit Sicherheit nicht wegen der guten Ausbildung (fahclich gesehen), denn mit der können Sie nach 4, 8 oder 12 Jahren in den meisten Fällen absolut nicht anfangen und starten bei NULL. Einzig der Berufsförderungsdienst schafft dann noch eine zivile Grundlage.

So das ist meine persönliche Meinung dazu!!!

LG Cunababy, die selber mit einem Berufssoldaten lebt

Beitrag von seelenspiegel 19.04.10 - 10:46 Uhr

Du hast aber schon verstanden was Du hier so "schön" reinkopiert hast? Das klingt für mich nämlich nicht danach.

Dass in einer kriegsbedingten Krisensituation der eine dem anderen hilft sollte selbstverständlich sein. Somit sehe ich sowas auch nicht als "verletzen von Grundrechten" sondern als Menschlichkeit gegenüber meinen Mitbürgern.

Dennoch besteht ein maßgebender Unterschied zwischen dem Beruf "Soldat/in" und dem mit einbeziehen von Zivilpersonen in einer Notlage, um organisierte Hilfsmaßnahmen zu unterstützen.

Zudem würden Zivilpersonen sicher nicht in einen offensiven Einsatz im Ausland hinzugezogen werden, sondern immer nur im absoluten Notfall im eigenen Land.

Auch wenn ich Sätze wie

"...informiere mich über den Beruf bevor ich mich bewerbe oder selber schuld, was geht man auch zur Bundeswehr......" o.ä.

ebensowenig leiden kann, hat das was Du reingestellt hast damit nicht wirklich etwas damit zu tun.


Beitrag von .roter.kussmund 19.04.10 - 23:41 Uhr

schlaumeier... jetzt haste dich aber wirklich blamiert... schäm dich!

Beitrag von herzensschoene 20.04.10 - 00:51 Uhr

""Und nun frage ich mal die Krankenschwestern,Rettungsdiensler,Ärzte und andere Bundesbürger ob sie den wissen,dass sie auch "rangezogen" werden können, dass ihre Grundrechte verletzt werden können und das völlig legal ? ""

das wusste ich schon in der achten klasse und da war ich noch keine krankenschwester. und außerdem gehört zivilschutz zur ausbildung in medizinischen berufen.

denkst du alle sind blöd?

maren

Beitrag von motte1986 21.04.10 - 10:55 Uhr

hallo!

du bist ja witzig#rofl

du hast anscheinend den text nicht verstanden!

ja, jeder der einen der von dir benannten berufe ergreift, weis, was er tut und auf was er sich einlässt.

mein mann war zeitsoldat und nur dem kategorischen NEIN von schröder ist es zu verdanken, dass keine minensucher und -jäger in den golfkrieg geschickt wurden und mein mann daher zuhause blieb.hätte er aber müssen, hätte er gewusst warum. er hat unterschrieben, seinem vaterland zu dienen. ende.
danke schröder, auch wenn ich deine partei nicht leiden mag;-)

mein onkel war als soldat im kosovo und auch wenn er seit dem jede nacht von den erlebnissen träumt, so sagt er IMMER, er hat unterschrieben und ende. da muss er jetzt durch.

alle anderen personen in pflege- und helfenden berufen wie ärzte, rettungssanis, krankenpfleger(innen), etc. wissen das auch und es ist schon allein eine sache der berufsehre, in einem solchen falle des angriffs auf deutschland, menschen, die ihre fachkenntnisse benötigen, zu helfen.

ich möchte dich mal sehen, wenn hier krieg ausbräche und keiner hilft dir und deinen kindern, wenn ihr nen arzt braucht, weil die abgehauen sind und sich nicht an ihren eid und die gesetze halten.

aber mein tipp: les dir deinen reinkopierten text nochmal in aller ruhe durch und denke weiter als bis zum tellerrand!

lg

Beitrag von cunababy 22.04.10 - 15:45 Uhr

STOP,

Sorry, aber ich glaube du hast Sie nicht mehr alle!!!

Du bist das beste Beispiel, dafür, dass man einfach mal den Mund halten sollte, wenn man keine Ahnung hat!

Natürlich können ander Ärzte auch ran gezogen werden. Aber auch Nicht-Soldaten können schnell mal ran gezogen werden wenn es hart auf Hart kommt!

Es ist zweifels ohne verdammt hart in Afghanistan! Aber:

1. Ich informiere mich tatsächlich vorher über meinen Beruf und wer heute zur Bundeswehr geht in dem Glauben, ich muss nicht da runte und bin sicher. Entschuldige, aber bei dem schlagen die Uhren ganz gewaltig falsch!!!

2. Noch ist es so, dass sich noch genügend Soldaten freiwillig melden, dass Sie in den Afghanistan Einsatz gehen. Mein Mann ist selber Berufssoldat und fast jedes Jahr in Afghanistan und ich habe wirklich noch nich einen Einzigen Soldaten kennen gelernt, der gegen seinen Willen kommandiert wurde!

Sorry, aber das musste mal raus. Es ist schlimm da unten. aber die Soldaten sind sich dessen durchaus bewusst und das sollten sie auch!

Das einzige was man schleunigst tun sollte ist die Gefahrenzulage mal wieder Erhöhen und im Kosvo etc. senken!

In diesem Sinne...

LG Cunababy