Weiss einfach net weiter...

Archiv des urbia-Forums Frühchen.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von mel_p 18.04.10 - 10:54 Uhr

huhu ihr lieben,

ich hab da mal wieder ein problemchen mit meinem kleinen frühchen jermaine! Wir waren Freitag beim wöchentlichen wiegen beim kinderarzt! Und sie meinte das jermaine diese woche zu viel zugenommen hat! Also er hat 300 gramm in einer woche zugenommen! Er soll wohl nur 150 gramm zunehmen!

Deswegen würde er wohl auch so viel spucken nach dem essen hat sie gesagt weil er zu viel zugenommen hat und das was er spuckt das sei das was der körper wohl net brauch und deswegen auch noch die bäuerchenprobleme! Sie meinte ich soll ihm einfach wieder die 70 ml geben und das wirklich nur alle 4 -5 std.

Aber jermaine kommt alle 3 std. im moment und hat richtig doll hunger! Und seit 2 tagen hat er nach dem essen nicht nur bäuerchen und spuckprobleme jetzt weint er nach dem essen auch und versucht die milch "hochzudrücken"! Hab das gefühl als hätte er dann bauchweh! Das problem ist das ich seit geringerzeit net genügent mumi hab und zufüttern muss! Ich stille so um die 40-50 ml und 20-30 ml bekommt er babyvita Pre milch. Das die milch zum zufüttern zum stillen! Ob es wohl an der pulvermilch liegt das er so viel spuckt und bauchweh hat? Verträgt er die wohl net?

Ich würde gern heute auch versuchen ihn net alle 3 std. zufüttern sondern wirklich wie vorher auch alle 4 -5 std und wenn er eher kommt ihn einfach mal nur bauchwohltee gebe und dann ne stunde mit stillen warte. Damit er seinen rytmus wieder bekommt und die bauchweh dann vielleicht wieder besser werden!?!

Was meint ihr? Vielleicht habt ihr ja noch ein tipp für mich! Weil Jermaine ist eigentlich ein sehr guter esser vorher gewesen ohne das wir probleme hatten!


LG Mel

Beitrag von mukkelchen 18.04.10 - 11:30 Uhr

ich weiß .. hört man nicht sehr gerne .... ABER !!!!!

Zu wenig MuMi kommt nun mal vom zufüttern!!!!!!!

Oh mein Gott, wie oft habe ich damals gedacht, das ich zu wenig habe ... JA, das dachte ich, weil meine Kleine alle 30 Minuten kam !!!!!

Na und? Da muß man durch, wennman stillen möchte. NUR so kann sich die Milchmenge überhaupt erhöhen!

Versuch doch lieber häufiger anzulegen anstatt zuzufüttern. Falls Du noch abpumpst, dann versuch doch liber anzulegen, denn die Milchmenge ist beim ABPUMPEN völlig anders und meist viel weniger. Der Saugreflex der BAbys stimuliert die Brust einfach mehr zu bilden. Da kommt man mit ner Pumpe eben nicht hin.

Ich kann nur aus Erfahrung sagen " das man zu wenig Milch hat kommt nur gaaaaaaanz selten vor, meistens reden sich das die Mami´s ein, füttern zu und haben dann bald gar keine Milch mehr ;) "

Beim Stillen trinekn die Kleinen übrigens auch nur so viel, wie sie brauchen und man kann NICHT überfüttern. Wenn sie viel spucken - Reflux? Muß meist einfach noch etwas reifen ... das geht irgendwann vorbei. Solange die Kiddies zunhemen ist alles im grünen bereicht und wenn dann eben pro Woche 200g sind, iss doch gut! Hat meine Auch gemacht und irgendwann ist dann mal wieder für 1-2 Monate stopp mit dem Zunehmen .....

Gegen Bauchweh (kann ja von der FLasche kommen, die Milch ist nämlich anders) kannst Du auch Lefax geben. Das ist nicht schädlich, hilft aber recht gut und immer schon den Bauch massieren :)



Muß ja aber jeder für sich selber wissen.



LGm
Mukkelchen mit Larissa (die noch immer 1x am Tag gestillt eird mit jetzt korr. 11 1/2 Monaten ;) )

Beitrag von nina-pauline 18.04.10 - 12:20 Uhr

Ich würde ihm das geben was er möchte und was er brauch. Wieviel kommt denn immer hoch beim Spucken? Wenn's nur so'n bisselchen ist, ist das doch völlig normal. Manche Ärzte sind aber auch ... Dann nimmt er eben mal 300 g in einer Woche zu - er hat doch auch noch was aufzuholen, oder nicht?! In einer anderen Woche nimmt er dann eben mal ein bisschen weniger zu. Man kann das doch nicht so pauschalisieren, dass immer jede Woche nur 150 g zugenommen wird ... find das total blöd von der KiÄ.

Die Bauchschmerzen hatte meine Tochter auch und ich denke auch, dass es von der Premilch war. Denn immer danach war's besonders schlimm.

@mukkelchen: Ich habe auch gepumpt und dabei nicht genug Milch gehabt. Ich MUSSTE zufüttern, weil meine Maus einfach nicht an die Brust gegangen ist. Was soll man denn da machen? Ich hab es immer und immer wieder versucht sie anzulegen, aber es hat einfach nicht funktioniert. Sie wollte partout nicht trinken. Klar, weil sie wusste es geht an der Flasche leichter.

Beitrag von mukkelchen 18.04.10 - 12:23 Uhr

ich mine ja nur .. viele verauen sich das Stillen ja selber.

Bitte wenn man es möchte auch keine Brusthütchen verwenden !!!! Ganz wichtig ... und die event. Schmerzen einfach aushalten :(

Hab ich auch ... 2 Wochen blutige Brustwarzen und Blut in der Milch, aber es war gut so #liebdrueck.

Beitrag von nina-pauline 18.04.10 - 12:31 Uhr

Ich wollte es auch unbedingt, aber meine Tochter leider nicht ... #schmoll

Naja, ich hab Hoffnung, dass beim 2. dann alles besser wird :-D

Beitrag von mukkelchen 18.04.10 - 12:40 Uhr

meine Tochter wollte die ersten 6 Wochen auch keine Brust :(
Ich hatte dann eben angepumpt und per Flasche angeboten.

Ich hab sie immer erst angelegt und wenn sie mit der Brust nix anfnagen konnte oder nicht gesaugt hat, dann gab es erst die Flasche. Das ganze hat sich dann nach und nach so entwickelt, das sie immer mehr von der Brust wollte bis sie schließlich keine Flasche mehr brauchte (auch wenn sie über die Brust nicht die volle Menge getrunken hatte). Dann kam sie eben alle 30 Minuten und ne Woche später war es dann alle 2 Stunden usw.

Möchte doch nur MUT machen, das man die Flinte nicht so schnell ins Korn werfen soll !!!!!!

Beitrag von nina-pauline 18.04.10 - 12:47 Uhr

Mut machen ist IMMER super! Ich will ihr ja auch den Mut nicht nehmen!

Ich hab es ganz genau so gemacht, wie du. Nur mit dem Unterschied, dass meine nicht immer mehr die Brust wollte, sondern immer mehr verweigert hat. Sie hat teilweise richtige "Wutausbrüche" bekommen, wenn ich sie angelegt habe. Nur nachts hat es meistens geklappt, dadurch ist die Milch auch nicht weggeblieben und ich konnte volle 5 Monate stillen bzw. abpumpen.

Beitrag von mel_p 18.04.10 - 13:47 Uhr

naja ich hab ja eine stillberaterin und sie meinte nun mal das ich was zufüttern muss! Ich lege ihn 6 mal am tag für 25 min an und es wird einfach net mehr an mumi! Und die 40-50 ml die raus kommen mit mühe und not die reichen ihm leider net! Und er trinkt auch lieber an der flasche da es schneller geht! Aber wie gesagt seine 40-50 ml holt er sich aus der brust!

Ist ja net das ich net stillen möchte! im gegenteil!

Beitrag von mukkelchen 18.04.10 - 18:28 Uhr

und wenn Du Ihn mal versuchst 8-10 mal pro Tag anzulegen?
Ich weiß, ist Streß, aber vielleicht hilft es ....

Die Milchmenge ewrhöht sich ja nur bei Mehrbedarf und der ist nun mal nur dann da, wenn man öfters anlegt ;)

So soll man aja uch in den Wachstumsphasen handeln. Also immer wenn ein Schub da ist. Das war bei mir immer die Zeit, wo Larissa unheimlich oft quängelig war und ich hab sie einfach angelegt und es war gut ...., auch wenn sie sich oft dagegen gewhert hat. Dann hab ich sie immer wieder sanft zur Brust gedrückt und siehe da, es ging dann wieder 5 Min. gut und dann wieder genörgel ... also immer so weitermachen, dann klappt das mit dem Stillen bestimmt noch recht lange :)

Beitrag von nina-pauline 18.04.10 - 20:30 Uhr

was sagt denn die Stillberaterin zu dem "zuviel" zunehmen und dem Spucken?

Beitrag von hase2101 18.04.10 - 21:06 Uhr

Hallo Mel,

mein Frühchen ist bei 35+1 gekommen, also schon recht "großes Frühchen" mit 2300g. Die ersten 3 Wochen hat er jeweils 300g zugenommen, die Hebamme war total zufrieden mit ihm.

Ich konnte / wollte nicht stillen (er war zu schlapp, um an der Brust zu trinken, ich hätte pumpen können und ihn DANN füttern, hatte das aber alles mit meinem Großen (auch Frühchen) durch und wollte meinem Ersten das nach 12 Wochen Liegen in der Schwangerschaft nicht zumuten, dass Mama nur noch am Pumpen, Stillen, Füttern und Wickeln vom neuen Bruder ist.... aber das ist eine andere Geschichte.. #bla )

Also hab ich sehr schnell auf NUR Flasche umgestellt (Beba). Viel Spucken, viel Bauchweh. Nach einem Krankenaufenthalt nimmt dieses Kind nur noch Aptamil zu sich (die hatten da kein Beba) und seit dem ist es viiieeel besser. Er trinkt besser, hat überhaupt nix mehr mit dem Bauch, spuckt so gut wie gar nicht und das Bäuerchen hört man manchmal durch das ganze Viertel #rofl

Außerdem hab ich von den NUK-Saugern auf Avent umgestellt. Da bekommt er nicht so viel raus und kann somit nicht so hastig trinken. Bennet ist jetzt 11 Wochen und trinkt ca. alle 4 Std. 170ml.

Ich würde an deiner Stelle vielleicht echt mal die Milch-Sorte und evtl. die Sauger (unbedingt Tee-Sauger!!) wechseln. Und ihm außerdem das geben, was er verlangt!!

Viele Grüße
hase2101

Beitrag von icewoman82de 18.04.10 - 21:26 Uhr

Hi Mel,


mach dir mal keine Sorgen, dein Prinz kann nicht zu viel zunehmen.

Yasmin hat teilweise 600g zugenommen, wo ich schon dachte ich hätte keine Milch mehr, da sie Stündlich trinken wollte.

Sicherlich muss sich auch alles erstmal einpenndeln.

Lass den Kopf nicht hängen, das wird schon.



LG

Beitrag von josili0208 19.04.10 - 11:12 Uhr

Die wöchentliche Zunahme sollte MINDESTENS 150g betragen, bissl weniger ist nicht schlimm, aber mehr auch nicht ;-) Lerne solche "HInweise" zu ignorieren und gib ihm was er braucht!
Tipps zur Milchbildung hast Du ja schon bekommen ;-)
Anlegen, Anlegen, Anlegen!
lg jo

Beitrag von cristina-m. 19.04.10 - 12:21 Uhr

was sind das nur für Menschen, die anderen so das Leben schwer machen, indem sie behaupten, 300g wären zuviel??
Mein kleiner Schnuckelino (34+6) hat in den KH-Tagen (13 Tage) zunächst 80g abgenommen und hatte dann die ganze Zeit um die 2400-2430g, obwohl er viel getrunken hat und so ziemlich alles bei sich behalten (er hatte anfangs Wasser).
Erst nach dem KH, als er nicht mehr vor Aufregung so viele Kalorien verbrannt hat und wir zu Hause waren, hat er wöchentlich mindestens um die 200g, dann 2mal direkt hintereinander sogar 400g (!) zugenommen. Da hatte er auch ein kleines bisschen gespuckt ab und zu, aber offenbar hat es ihm nur gut getan, soviel zu trinken.

Wie willst Du und vor allem Deine KiÄ wissen, wann der Kleine einen Wachstumsschub hat? Das kann er nur selber merken und sich dann dementsprechend holen, was er braucht.

Mit der Milch möchte ich mich nicht zu weit aus dem Fenster legen, wie, wieviel und welche da am Besten ist, ich habe glücklicherweise genug.
ABER: der Hauptgrund für eine unzureichende Menge ist meist psychisch bedingt, d.h. dass die Frau sich zu sehr unter Druck setzt oder sonstigen Stress hat.

Erstens: versuch mal, Dir zu sagen, dass Du nicht SCHULD bist an seinem Bauchweh.
Meiner hat das auch trotz Muttermlich (Blähungen und Magenkrämpfe oder auch "Verstopfung"), man sagt, Jungs hätten anfangs mehr Verdauuungsprobleme, das ist also in gewisser Weise NORMAL.

Und selbst wenn ich das Gefühl habe, er müsste gleich platzen, weil ich ihm schon 3mal direkt hintereinander die Brust gegeben habe und er verwechselt gerade Bauchweh mit Hunger - er hat ein typisches Hunger-Weinen und wenn das kommt, kann er IMMER trinken und behält es auch dann drinnen. D.h. im Zweifelsfall hat ER Recht, nicht ich, weil ich mit meiner Ratio seinen Hunger einfach nicht errechnen oder einschätzen kann.

Deshalb vertraue ich ihm voll und ganz. Wenn er will, kriegt er. Und wenn er ein bisschen spuckt - na und? Dann hat er eben mal ausnahmsweise über den Durst getrunken oder hat Luft im Magen, die er nicht heraus bekommt. Manchmal kommt es auch oben wieder raus, wenn es unten nicht durch geht über 24h oder so. Dann drückt er so stark, dass der Magen "überläuft" vom Druck.

Du kannst ihm übrigens auch ab und zu ein paar ml Fencheltee geben. Ungesüßt natürlich.
Und Stilltee bläst mich persönlich immer auf mit Milch. Außerdem hat es mir geholfen, das weiter zu essen, auf das ich Lust hatte (bei mir vor allem Obst), es sei denn, ich hatte eine klare Unverträglichkeitsreaktion von ihm (z.B. Rote Beete).

Hör einfach mehr auf Dein Gefühl, rede viel darüber, auch mit Deinem Mann, sorg für Erholungszeiten für Dich und lass es Dir, so weit wie möglich, GUT gehen! Dann sollte auch ein bisschen mehr Milch kommen.

Viel Glück und Durchhaltevermögen!

LG