1. Geburt Notkaiserschnitt :(( 2. Geburt??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von yakgul 18.04.10 - 11:00 Uhr

Hallo liebe Mamis,

bin wieder Schwanger in der 8. Woche und habe irgendwie Angst..
Wie Ihr aus der Überschrift lesen könnt, hatte ich eine Notkaiserschnitt was noch tief in mir steckt.. Habe Angst, das dies bei der 2. auch so laufen könnte.. Klar, kann mir keiner Vorhersagen..
Hat jemand von Euch nach einem Not-OP eine normale Geburt??
Freue mich über jede Antwort/Erfahrungsberichte..

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag an Alle...

Beitrag von 19jasmin80 18.04.10 - 11:07 Uhr

Ich bin auf die Antworten gespannt denn mir gehts wie Dir. 2006 Not-KS und nun weiß ich nicht, wie ich mich beim 2ten Kind verhalten soll, ob nun abwarten und hoffen dass er normal kommt o. nen geplanten KS machen lassen #schock

Beitrag von beagoa 18.04.10 - 11:09 Uhr

hallo,

ich hatte 2001 auch einen notkaiserschnitt... (geburtsstillstand)
ich weiß was du meinst, mir ging es genauso bei meiner 2. schwangerschaft.
und ich wollte unbedingt normal entbinden da mir nach dem kaiserschnitt echt was gefehlt hat.
schwanger-vollnarkose-kind im arm.
mir ging es dabei nicht gut...auch jahre danach.

meine 2. schwangerschaft war ganz anders als die erste. bei der ersten hatte ich ständig nierenbeckenentzündngen etc, lag stationär.

die zweite ss war unkompliziert und die entbindung normal!
ich war von anfang an risikoschwanger wegen meiner nieren und wurde während der entbindung besonders überwacht wegen des vorangegegangenen kaiserschnitts (ph-wert vom kindeskopf während der eröffnungsphase)

was soll ich sagen, ich ahbe nach 10 h normal entbunden und bin am nächsten tag nach hause gegangen.. hatte also sogar ne ambulante geburt.

trotzdem muss gesagt werden, das jede 3. frau die schon mal einen kaiserschnitt hatte, wieder per kaiserschnitt entbinden wird.

viel glück, alles liebe und eine unkomplizierte ss wünscht dir bea

Beitrag von jenny301978 18.04.10 - 12:09 Uhr

geburtsstillstand ist doch kein not ks, oder bist du unter vollnarkose gesetzt worden.

Oft werden geburten abgebrochen wenn es nicht weiter geht und dann ein normaler ks gemacht.

not ks macht man in der regel nr wenn das leben von mutter und kind auf dem spiel steht

Beitrag von yakgul 18.04.10 - 15:32 Uhr

Danke für deine Antwort...

Liebe Grüße

Beitrag von pantherd 18.04.10 - 11:11 Uhr

Hallo!

Hatte bei meiner 1. SS auch einen NotKS in der 29. Woche. Hatte Glück, dass der Oberarzt damals einen Querschnitt gemacht hat. Mir wurde in den letzten Wochen jetzt des öfteren von verschiedenen Ärzten (FA und Ärzte im KH) gesagt, dass eine normale Geburt möglich ist. Mein Kleiner liegt auch schon mit dem Kopf nach unten und im Becken.
Es kommt wohl darauf an, die beim KS die Gebärmutter geschnitten wurde. Bei einem Längsschnitt ist eine normale Geburt nicht mehr möglich, geht nur noch Kaiserschnitt. Bei einem Querschnitt ist eine normale Geburt möglich - kommt aber laut meines FA auch auf das KH an. Es gibt wohl KH, die - sobald eine Frau mal einen KS hatte - nur noch KS machen. Frag doch mal nach, wie bei dir damals geschnitten wurde. Und sonst kannst du sowieso nur abwarten - musste ich leider auch.

VG
pantherd (35. SSW)

Beitrag von lilly7686 18.04.10 - 11:11 Uhr

Hallo!

Also, wie es bei der zweiten Geburt laufen wird, kann ich dir erst im Juni sagen.

Ich hatte bei meiner Großen vor 6 Jahren auch einen Not-KS in der 27.SSW.
Jetzt bin ich ab heute in der 34.SSW und werde alles dafür tun, diesmal eine spontane Geburt zu haben. Na, die erste Hürde ist schon mal geschafft: über die 27.SSW hinaus schwanger zu bleiben ;-)

Im Ernst: ich bin der festen Überzeugung dass ich es diesmal schaffen werde, spontan zu entbinden. Und wenns doch ein KS wird, dann muss es halt sein.

Was ich dir raten kann ist: freu dich auf die Geburt! Geh positiv an die ganze Sache ran! Und versuch, die negative Erfahrung beiseite zu schieben.

Ich wünsch dir alles Liebe!

Beitrag von judithsche 18.04.10 - 11:18 Uhr

ich kann dich gut verstehen ich bin in der selben situation.

ich hatte 2007 nen notkaiserschnitt bei dem mein kind dann fast verstorben wäre. aber zum glück habe ich jetzt nen kerngesunden hübschen jungen.

jetzt bin ich 35 te ssw und ich weiß immer noch nicht was ich machen soll.

damals habe ich gesagt das ich beim 2ten auf jeden fall nen kaiserschnitt machen werde da ich mich nie wieder so entspannen könnte wie bei der ersten geburt ( wasd ja nach hinten losging).
es war ne perfekte schwangerschaft und niemand hätte gedacht das es so kommen würde.
aber inzwischen weiß ich das es auch ein fehler der hebamme war und bei der 2ten geburt alles anders wird.
ich habe nächste woche erst einen termin bei der hebamme und bespreche mit ihr die ganze sache.

wie du merkst bin ich noch sehr unentschlossen. ich dacht am anfang der ss, wenn der bauch da ist und man sich schwanger fühlt, fällt die entscheidung leichter....... nix da.

ich werde wahrscheinlich auf die wehen warten und wenn sich in den ersten stunden nix tut ( öffnet) wird ein kaiserschnitt gemacht.

das ist mir im moment am sichersten.

also ich hoffe du findest auch eine lösung für dich...... raus kommen sie alle :)

liebe grüße

Beitrag von miau2 18.04.10 - 11:38 Uhr

Hi,
das, was ich hatte ist irgendwie das, was die meisten unter "Not-Kaiserschnitt" verstehen: einen zwingend notwendigen sekundären Kaiserschnitt, wegen immer mehr abfallender Herztöne und Geburtsstillstand.

Nur - es hatte mit einem wirklichen Notkaiserschnitt nichts zu tun. Der KS fand unter PDA statt (was bei echten Notkaiserschnitten nicht möglich ist, wenn es um jede Sekunde geht verschwendet man nicht eine halbe Stunde Zeit für die Narkose), war zwar notwendig, lange warten hätte man auch nicht mehr können und sollen - aber es war kein Notkaiserschnitt.

Trotzdem war die Geburt alles andere als schön, und so natürlich auch alles andere als erhofft. Vielleicht hätte ich aber nach einem echten Notkaiserschnitt anders gedacht - die Situation ist ja doch eine andere (meine Zimmernachbarin bekam nach einem fehlgeschlagenen Versuch einer Entbindung in einem Geburtshaus und über 24h Wehen die Info, sie würde jetzt Sauerstoff bekommen - das war die Maske der Vollnarkose. Das Baby wurde noch im Kreißsaal mit einem Not-KS geholt - ich kann mir gut vorstellen, es nach so einem Erlebnis nicht mehr spontan versuchen zu wollen).

Nach meinem ungeplanten senkundären KS bei der ersten Geburt habe ich mein zweites Kind problemlos 2,5 Jahre später spontan entbunden.

Sprach auch nichts dagegen.

- Es gab keinen Anlass zur Vermutung, dass die zweite Geburt wieder so ablaufen muss. Grund für den KS war keine körperliche Ursache, die sich nicht verändert hätte (z.B. zu enges Becken), sondern einfach, dass es dem Kind nicht gut ging - etwas, was in der zweiten Schwangerschaft natürlich ganz anders aussehen kann (und was auch so war).

- Meine Narbe wurde 3 Wochen vor ET vaginal vermessen, und war locker dick genug, um die Erwartung von Komplikationen wegen der alten Narbe gegen 0 zu senken.

- Klar hatte ich Angst. Ich war auch darauf vorbereitet, dass es wieder ein KS hätte werden können (dieses Mal hätte man nicht so lange gewartet). Nur - ich wollte spontan entbinden. Und ich denke, ich hätte mehr gelitten, wenn ich direkt einen KS gewünscht (und nach meiner Vorgeschichte auch bekommen) hätte als wenn ich es wenigstens spontan versucht hätte.

Und es hat ja dann prima geklappt - ich habe die Entscheidung nie bereut, und würde jederzeit wieder so entscheiden.

Allerdings würde ich mein Kaiserschnitterlebnis auch nicht wirklich als "traumatisch" bezeichnen. Klar hatte ich viel Angst um meinen Kleinen, als das CTG immer schlechter wurde - aber da ich mich gut betreut und überwacht gefühlt habe war das rückwirkend gesehen nichts, was mir für die Zukunft Angst gemacht hätte. Natürlich fand (wegen Vorerkrankungen) die 2. Geburt unter Dauerüberwachung statt, aber das gab mir auch Sicherheit.

Die Ärzte meiner Entbindungsklinik, die mich schon während der Schwangerschaft (als hochrisiko eingestuft, aus anderen Gründen) betreut haben waren zum Glück nicht so "kaiserschnittfanatisch", wie man es oft heute von Kliniken hört - es gab aus deren Sicht überhaupt keinen Grund, warum ich es nicht spontan probieren sollte. Und bei einer auf Risikoschwangerschaften spezialisierten Klinik liegt ja einiges an Erfahrungen bei nicht ganz problemfreien Schwangerschaften und Geburten vor.

Ich weiß halt nicht, was bei Dir der Grund war. Vermutlich hätte ich anders entschieden, wenn es z.B. ein zu enges Becken als Ursache gegeben hätte.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von luckylena 18.04.10 - 19:43 Uhr

Hallo,

ich hatte 1997 einen NotKS damein Sohn schlechte Herztöne hatte.
Und danach habe ich 6mal spontan entbunden.Nun bin ich mit Nr.8 schwanger und hoffe wieder auf eine spontane Geburt:)

GlG Steffi mit Zwergi Nr.8 inside