Hallo..ich brauch mal eure Hilfe! An die Zwei-und Mehrfachmamis

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von krabbelinchen 18.04.10 - 16:54 Uhr

Hallo zusammen!

Ich weiß gar nicht ob ich hier richtig bin, aber ich hab mal ne Frage an alle Mütter, die schon Kinder haben oder grad schwanger sind..

Also meine Maus wird morgen 20 Monate alt und ich selbst bin in der 28. Woche schwanger und hab grad ganz dolle mit mir zu kämpfen.
Meine kleine Maus ist grad erkältet und sie zahnt schon wieder (sie ist nen Spätzünder, hat erst 7 Zähne) und so richtig sprechen kann sie noch nicht. Nun ist es so das ich mir echt manchmal wie ne Rabenmutter vorkomme: sie ist grad soooo anstrengend, sie weiß selbst nicht was sie will (denke ich zumindest) und ist irgendwie den ganzen Tag motzig! Und ich merke das ich ihr grad nicht gerecht werden kann, am liebsten würde ich sie manchmal in ihr Zimmer sperren....aber das mache ich nicht, macht ja nix besser....
Und dann kommt mir die Frage hoch, wie wird das mit 2 Kindern? Schaffe ich das überhaupt?

Oh man ich liebe dieses kleine Wesen abgöttisch, aber grad komme ich mit mir selbst nicht so klar
Beide Kinder sind absolute Wunschkinder!!
...kann mir einer von euch sagen, wie das bei euch so war?
Sind die Zweifel normal?

Sorry fürs #bla

Vielleicht kann mir einer mein grad angeknackstes Wesen wieder grade biegen :-)

GLG krabbelinchen

Beitrag von tauchmaus01 18.04.10 - 18:39 Uhr

Man wächst mit seinen Aufgaben. Du schaffst das!

Mona

Beitrag von deoris 18.04.10 - 19:48 Uhr

Hallo
das kenne ich zu gut.Ich gehe davon aus dass deine Kleine momentan so anstrengend ist ,weil sie verbal noch nicht ausdrücken kann was sie will oder was ihr fehlt und dazu kommen noch zähne,das ist bestimmt für die Kleine auch anstrengend und das muss du auch vor augen halten ,für sie ist das schlimmer als für dich ;-) .

Wenn das baby da ist wird sich alles ändern,deine Tochter wird eine neue herausforderung im Leben haben ihre Position als Kind zu verteidigen und das wird auch wieder für alle ganz neue Erfahrung ,aber glaub mir du wirst es schaffen ,denn man wächst da hinein und die Kinder werden größer und verstehen viel mehr können sich besser ausdrücken und die Kleine wird stolz sein ,eine Große Schwester zu sein.

Du schaffst das!!!!

Alles Gute #klee

Ewa mit Nr. 3 im Bauch

Beitrag von chaosotto0807 18.04.10 - 20:06 Uhr

hallo,

sicher sind deine zweifel durchaus normal...eher "unnormal" wäre es anders herum #liebdrueck

dass sie mit 20 mon. viel am motzen ist ist auch normal..die kleine fängt an ihren eigenen willen zu entdecken...und muss es eben erst lernen..meinem sohn ging es vor einiger zeit genauso...er wird in 2 wochen 2 jahre alt ;-). das geht wieder vorbei!

du wirst es genauso schaffen, wie es auch schon andere mamas geschafft haben #ole!

lg mareike

Beitrag von metalmom 18.04.10 - 20:10 Uhr

Hi!
Du brauchst einfach mal mehr Schlaf und dann kannst Du diese Phase Deiner Kleenen auch besser aushalten. Natürlich schaffst Du das. Erstens kennt jede Mutter diese verdammt harten Wochen/Monate und zweitens hast Du eh keine andere Wahl, als es zu schaffen. :-p
Das geht alles vorbei. Mach einfach mal halb so viel, lass fünfe gerade sein und stress Dich nicht. Bei dem Wetter schleppste Deine Kleene am Besten auf den Spielplatz, setzt Dich auf eine Bank, isst Kekse und abends rollst Du ein müdes Kind ins Bett.
LG,
Sandra

Beitrag von emilylucy05 18.04.10 - 20:20 Uhr

Hallo!

Bei uns war das auch oft so. Vor allem zum ende ser ss hin hat mein Sohn meine unbeweglichkeit schon etwas ausgenutzt. Nun ist er knapp 2,5 und unsere kleine Motto ist 3 Monate. Ich hatte auch angst aber irgendwie klappt es. Zu anfang war es etwas schwierig aber wir haben das recht schnell in den griff bekommen.

LG emilylucy

Beitrag von nuschka7 18.04.10 - 20:35 Uhr

Hallo Krabbelinchen,

ich kenne deine Gefühle nur zu gut. Hab das selber erst durch...
- Die Schwangerschaft hat mich mehr geschafft als ich gedacht hätte - das hab ich erst nach Saskias Geburt gemerkt. Da war ich plötzlich wieder deutlich fitter und das trotz Dauerkranksein meinerseits ab ihrer dritten Lebenswoche. Sobald es dir körperlich besser geht, empfindest du auch deine Tochter als nicht mehr so anstrengend.
- Du wächst ganz automatisch in die Rolle als Zweifachmama rein. Im KH hab ich noch gedacht: Ich schaff das nie! Ich war richtig froh, wenn Julian wieder weg war und Ruhe herrschte. Und das war ein echt herbes Gefühl! Am Anfang zu Hause war ich sehr froh um alle Unterstützung, die ich in Bezug auf Julian hatte. Sprich, wenn Oma oder Papa sich um ihn gekümmert haben. Und ich hatte echt Angst vor der Zeit, wenn ich wieder auf mich allein gestellt sein würde. (Das war nach drei Wochen der Fall).
Als es dann soweit war, waren folgendes passiert: Beide Kinder hatten sich aneinander gewöhnt. Julian, dass ich nicht immer sofort für ihn da sein kann. Saskia, dass da einer ist, der ihr manchmal nicht Ruhe zum Stillen gönnt. Und es geht. Gut sogar. Meine Strategie: Den Großen bei allem dabei sein lassen - schon in der SS durfte er bei den Untersuchungen dabei sein (meine Hebi kam zu uns nach Hause). Jetzt darf er beim Wickeln helfen, ihr den Schnulli bringen, mit ihr spielen, in ihrem Stubenwagen liegen... und wenn er Besitzansprüche an mich stellt, versuche ich diese sofort zu befriedigen. Z.B. wenn Julian morgens zu mir ins Bett zum Kuscheln kommt, lege ich Saskia in ihr Bettchen, sofern ich nicht stille. Bislang hat Julian nicht direkt eifersüchtig auf seine Schwester reagiert. *dreimal auf Holz klopft*
- Meine Gefühlswelt in der SS ging von "Wir haben uns doch gerade so schön zu dritt aneinander gewöhnt - warum tu ich uns sowas an?" - bis- "Kann ich der Kleinen überhaupt gerecht werden? Ich hab ja gar nicht die Zeit, wie ich sie für Julian hatte. Das ist so unfair."
Ich denke, dass diese Gedanken normal und wichtig sind. Aber hinterher ist bei uns alles viel leichter geworden als ich mir in der SS jemals gedacht hatte.

Insofern: Kopf hoch, das wird schon! Und hol dir für den Anfang so viel Unterstützung wie möglich!

LG Nuschka mit Julian (2,5 J) und Saskia (3 Mon)