Hilfe.. Nisa verweigert seit gestern immer wieder die brust :((

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von katarina2009 19.04.10 - 08:43 Uhr

guten morgen mädels,

bin echt sehr stressig im moment... Meine kleine weigert seit gestern einfach soo die brust. Ich leg sie an sie fängt voll an zu schreien will partout nicht aus der brust trinken.. Sie ist leicht erkältet.. War gestern beim Notdienst.. Die Ärztin meinte es sei alles in ordnung.. Ich soll ihr die Flasche geben falls sie brust verweigert...Flasche trinkt sie ganz normal.. (Meine kleine trinkt seit der geburt auch immer wieder flasche) Hab gestern abend gedacht ok jetzt ist es vorbei hab sie in der nacht zweimal und eben die eine seite 6-7 min gestillt.. Sie hat gebäuert seitenwechseln partotut wieder nicht die brust... Ich habe noch milch ich höre wie sie schluckt...Aber dann wieder ganz fleißig flasche fast leer getrunken... Was ist das? Verlier langsam echt die hoffnung das es mit den stillen wieder klappt... Ich hab es soooo vermisst das sie 20 voll trinkt.. Ich will sie doch mindestens bis ende 6 monat stillen.. Ich weiß nicht mehr weiter... Sillberaterin hin oder her meinte die ärztin hauptsache sie trinkt wenn sie brust verweigert soll ich flasche geben... Ist das ein grund abzustillen? oh man bin echt am verzweifeln :(((((((

Lg Katarina mit #baby Nisa 16.01.2010

Beitrag von crazydolphin 19.04.10 - 09:27 Uhr

hi mausi!

ich schätze mal das ist eine saugverwirrung #schwitz hab ich ja auch gerade hinter mir. wenn du wieterhin flasche gibst wird sich das wohl auch nicht ändern... bei meiner ist es so, dass sie entweder sofort schreit, was bei der saugverwirrung war, oder sie saugt 2-3 mal und schreit dann, weil keine milch kommt. es geht ihr einfach nicht schnell genug. und nachts klappt es meistens, weil sie da eduldiger sind, weil sie müde sind

Beitrag von crazydolphin 19.04.10 - 09:28 Uhr

ach ja, geh nicht nach zeit! das hab ich mir schon lange abgwöhnt ;) machst dich nur bekloppt

Beitrag von 20girli 19.04.10 - 10:47 Uhr

Hi,

das nennt sich Saugverwirrung. Selbst wenn dein Kind von Anfang an immer wieder die Flasche gewöhnt war...Saugverwirrung tritt leider nicht immer sofort auf.
Und die Erkältung macht deinem Kind die Entscheidung lieber Flasche zu trinken einfacher.

Du hast jetzt nur eine Möglichkeit wenn du Stillen willst. Und zwar SOFORT die Flasche weglassen und Dauerstillen ....denn deine Kleine wird oft an die Brust wollen weil sie ja hunger hat. Und an der Brust muss sie sich anstrengen - Flasche ist einfach. Da wird sie 1-2 Tage vielleicht auch sich wehren wollen. Aber wenn dir Stillen wichtig ist - müsst Ihr beide dadurch.

Aber dann auch nie wieder die Flasche.

Und lass die Ärztin reden...solange deine kleine überhaupt noch an die Brust geht ist es noch nicht zu spät. Mein Sohn ging 2 wochen nicht mehr an die Brust...und ich konnte ihn dann noch Monate Stillen.

Also jetzt oder nie...Flasche wegräumen und durchhalten. Und solltest du dir wirklich sorgen machen das sich dein Kind nicht genug Milch holt...dann füttere mit dem Becher oder Löffel....ist zwar nicht leicht aber ist ja auch nur für max. 1-2 Tage.


LG Kerstin

Beitrag von 20girli 19.04.10 - 10:50 Uhr

Ach und noch was....Deine kleine ist jetzt ca. 3 Monate jung...das Stillen hat sich bei euch eingespielt. Das heist - es ist völlig normal das die Kinder dann keine 20 min. mehr zum trinken brauchen. Die können das immer besser und immer schneller. Wenn Sie getrunken hat und danach ruhig ist...ist sie auch satt und zufrieden..da braucht es nicht mehr beide Seiten.


Lg Kerstin

Beitrag von melle_20 19.04.10 - 11:12 Uhr

hey..

du ich hatte das auch...

meiner hat dann zu wenig an der brust bekommen und ist einfach nicht mehr dran..punkt um..flasche hat er supi genommen, klar es kam was...

ich hab dieses "theater" 8 wochen mit gemacht un dann hab ich mir ein Brusternährungsset gekauft.

Das hängste dir um, hat 3 verschiedne schläuche also von der dicke her und in die flasche machst du Pre milch...
die schläuche klebst du dir mit dem beiligenden klebeband( hautfreundlich und kelbt fast garnicht also auch nich schmerzhaft beim weg machen) ganz nahe an die brustwarzen...Wenn dann dein mäuschen dran zieht kommt aus der flasche durch das schläuchen milch und auch aus der brust, so hab ich meinen wieder an die brust bekommen..bei mir waren es dann leider dennoch nur 13 wochen weil ich einfach zu wenig milch hatte.

versuchs mal mit dem ernährungsset ist zwar nicht all zu günstig glaube 30euro hats gekostet aber mir hat das auch eine stillberaterin ans herz gelegt.

Du bekommst das in der apotheke oder bei ebay da sind zum teil auch neue drine gewesen als ich geschaut habe...

Lg melle mit Emily (5j.)und Jeremy (5 1/2monate)

Beitrag von bina-lady 19.04.10 - 11:38 Uhr

Hallo !

Wir hatten das auch nennt sich :

Die "Brustschimpfphase"

Ein besonderes Kapitel bildet die schwierige "3-Monats-Phase" (die bei vielen Kindern später auftritt als die Bezeichnung vermuten lässt), die sehr anschaulich in der Fachpublikation der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung "Stillen und Muttermilchernährung", Ausgabe 2001, S. 67 beschrieben wird: "Die meisten Frauen berichteten von Blähungen in dieser Zeit, in der das Kind gerade beim Stillen untröstlich zu weinen anfängt - die "Brust-Schimpf-Phase", wie es die Psychoanalytikerin Melanie Klein nennt. Frauen, die sich damit befasst hatten, empfanden deren Erklärungsmodell besonders entlastend: Das Kind trinkt, setzt ab, weint wütend, will nicht trinken. Statt in Schweißausbrüche, Ratlosigkeit und Wut zu verfallen, regt das Klein'sche Modell zum Verständnis dessen an, dass das Kind nach drei Monaten zu "begreifen" beginnt, dass es nicht mehr eins mit der Mutter ist, sondern die Brust etwas ist, was nicht zu ihm, sondern zur Mutter gehört. Sie kann den Milchquell geben oder entziehen. Diese traurige Entdeckung setzt das Baby durch das "Anschimpfen" der Brust - wie eine erste Pubertät - selbst in Szene, und auf diese Weise übt es die erste Eigenständigkeit ein. Frauen, die diese Situation - das Kind ist hungrig, trinkt, setzt ab, schreit wütend los, lehnt die erneut angebotene Brust ab - nach diesem Denkansatz verstehen, schaffen es leichter weiterzustillen. Denn sie verarbeiten das abweisende Gebrüll und Verhalten nicht als Kritik an Milch, Menge, Nippel, Brust, Halteposition oder Stillsituation, sondern als einen ersten Schritt auf dem Weg, das eigene Selbst zu entdecken.


..ich hoffe ich konnte dir helfen!

Beitrag von katarina2009 19.04.10 - 13:09 Uhr

Ja das konntest du... Eben gerade wurde sie halb wach und ich hab sie gestillt.. Ich will und werde gerne weiterstillen .. es ist immer ein unbeschreibliches gefühl... Eben gerade hat sie die brust ohne problem wieder getrunken aber nur halbwach... Sie ist wieder eingeschlafen... Die Ärztin hat mich gestern sehr verunsichert.. Und das mit der Dauer wusste ich auch nicht... Ich hab gedacht sie bekommt nicht genug milch da sie nur 10 aller höchstens mal 13 min trinkt...

Glg Katarina die wahrscheinlich diese Brustschimpfphase durchmacht