... wir kommen um eine OP nicht drumrum

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von mutsch09 19.04.10 - 11:36 Uhr

Hallo,

ich bin sonst eigentlich immer stille Mitleserin, muss jetzt aber auch mal was fragen.

Mein Kleiner (3 Jahre) ist schon seit ca. 1,5 Jahren beim HNO-Arzt zur regelmäßigen Kontrolle der Ohren und des Rachen. Er war seit dieser Zeit auch schon immer "Mundatmer", d.h. er hat Probleme frei durch die Nase zu atmen.

Nun hat der HNO-Arzt festgestellt, dass sich die Rachenmandel in kurzer Zeit so vergrößert hat, dass die Atmung durch die Nase eben behindert wird. Wir kommen somit um eine OP der Rachenmandel nicht drumrum.

Hat von euch jemand Erfahrung mit so einer OP? Wie verkraften die Kinder das. Ich bin zwar kein Angsthase, aber wenn es um den Kleinen geht, habe ich ganz schön Muffensausen.

Was kann er hinterher essen oder trinken.

Die OP wird ambulant durchgeführt.

Danke für eure Tipps und Erfahrungen.

LG

Mutsch

Beitrag von sunny_harz 19.04.10 - 11:42 Uhr

Hallo.

Eine Polypen-OP ist heutzutage keine große Sache mehr. Wir haben das letzten Juli machen lassen - leider zusammen mit dem Zugenbändchen, was dann doch ziemlich viel nach sich zog, aber das ist eine andere Geschichte.

Aber alle Kinder, die ich kenne, haben die OP gut weggesteckt. Das Aufwachen aus der Narkose war bei den meisten zwar turbulent, aber ca. 2-3 Stunden danach gb es schon Eis oder Joghurt. Die Narkose hat Pia auch gut vertragen.

Dein Kleiner wird vielleicht den nächsten Tag noch ein Schmerzzäpfchen brauchen und ein paar Tage Ruhe, aber das sollte auch shcon alles sein....wird ja nicht umsonst ambulant gemacht. Dann schön was weiches zu Essen, Nudelsuppe oder Kartoffelbrei...

Alles Gute für euch...Sunny

Beitrag von svecoly 19.04.10 - 12:25 Uhr

Hallo,

die OP, kann ich nur empfehlen.

Macht beim Schlafen
eine Menge aus.--

Nach 2-3 Stunden könnt Ihr (wenn es zu keiner Komplikation kommt heim)

Nach der Narkose kann es unangenehm werden.
(Hauen, Schreien, Treten ) --muss aber nicht--
Bei uns hat es ca 1 Std gedauert, und ich war fertig wie
ein Brötchen..

Danach war alles Ok, und sie war wie immer, außer das sie besser hörte:-D, weil Sie gleichzeitig Paukenröhrchen bekam.

Als Auflage hatten wir 7 Tage Kita-frei, wegen Nachblutungsgefahr.

Gute Besserung Corinna

Beitrag von tigerbaby1976 19.04.10 - 12:30 Uhr

Hallo,
bei uns war es auch ok. Wir durften heim, nachdem er kleine was getrunken hatte. Dort hat er sofort gegessen und dann geschlafen. Am Tag der OP hatte er wohl noch Schmerzen. Er schrie immer AUA und zeigte in den Mund. Aber jetzt merken wir nichts mehr. Er hört besser, weil es auch ein Paukenröhrchen gab. Die OP war Dienstag.
LG

Beitrag von janalein 19.04.10 - 13:02 Uhr

Hallo unser kleiner hat die OP letztes jahr im mai hinter sich gebracht... die op verlief gut allerdings hat er danach ne stunde randaliert was aber nur bei wenigen kindern vor kommt er hat dann nochmal beruhigungsmittel gespritzt bekommen und hat dann 5 stunden geschlafen. wir blieben die nacht auf eigenen wunsch im kkh, weil bei uns in der familie schon mal nachblutungen vorgekommen ist, er hat nach dem er aufgewacht ist ne ganze schüssel grießbrei verdrückt, fand ich wahnsinn weil er davor nie so gut gegessen hat aber klar fast 20 stunden nichts gegessen da hat man hunger...
am nächsten tag war alles super!
Ihm ging es danach richtig gut und die atmung ist besser geworden...

alles gute, ich wünsch dir gute nerven, bleib du ruhig dann ist dein kind auch ruhig.

lg jana

Beitrag von freia87 19.04.10 - 14:05 Uhr

Hallo,
meine kleine hat ihre Ende 2008 rausbekommen, da war sie 3 Jahre alt. Hat sie super verkraftet, nach der OP noch knapp 3 Std. geschlafen und war danach wieder fit wie ein Turnschuh.
Hinterher konnte sie eigentlich fast alles essen, ausser Zitrusfrüchte und glaub Milch.
Meiner Meinung verkraftetn das die kleinen besser wie wir glauben, ist ja eigentlich nur ein kleiner Eingriff, aber als Mutter macht man sich doch immer Sorgen.

Liebe Grüße und alles Gute für deinen Sohn