Ab wann lohnt sich der Wechsel der LSK 3/5 zu 4/4?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von tvsch 19.04.10 - 11:52 Uhr

Hallo,

im moment haben wir noch LSK 3 und % da ich mit 50% weit aus weniger verdiene als mein mann.
Nun ist es so, das ich ab September auf 75 % aufstocken werde, und nicht weiß ob sich hier schon ein Wehsel der LSK zu 4 /4 lohnen tut oder halt nicht.

Vieleicht kann mir ja von Euch jemand weiter helfen.

Gruß Tanja

Beitrag von tvsch 19.04.10 - 11:54 Uhr

Ups , mann sollte sich den Text vorm abschicken erst noch mal durchlesen!#hicks

Beitrag von elke92 19.04.10 - 12:02 Uhr

Kommt letzen Endes darauf an, wieviel ihr beide verdient. EIne Stelle mit 75 % kann immer noch weit aus weniger sein als eine Vollzeitstelle, wenn der andere ein Superverdiener ist ;-)

Lass es einfach mal von euerer Personalabteilung durchrechnen, wieviel du denn raus bekommst bei 5 oder 4 und auch dein Mann soll sich mal ausrechnen lassen was er bei 3 bzw. 4 rausbekommt.

So pauschal kann man es halt einfach nicht sagen.

Beitrag von bettibox 19.04.10 - 12:09 Uhr

Hallo,

ein Wechsel in 4/4 lohnt sich meiner Meinung nur, wenn beide annähernd gleich viel verdienen.

LG

Beitrag von bruchetta 19.04.10 - 12:30 Uhr

Du kannst ja beide Gehälter mal mit beiden Steuerklassen in den Brutto-Netto-Rechner im Internet eingeben.

Beitrag von nakiki 19.04.10 - 12:50 Uhr

Hallo!

Nur weil du dir ausrechnen lässt, bei welcher Kombi du netto mehr raus hast, heißt es noch lange nicht, dass dies die bessere Wahl ist.

Fakt ist ihr zahlt immer gleich viel an Lohnsteuer! Egal ob Kombi IV/IV oder Kombi III/V.

Die Möglichkeit, das ihr bei Kombi III/V über das Jahr verteilt zu wenig Lohnsteuer gezahlt habt und es zu einer Nachzahlung kommt, ist hier gegeben.

Also bleibt euch die Wahl zwischen III/V und eventuell nachzahlen oder IV/IV und einer möglichen Erstattung.

Wenn du dir das vorab ausrechnen möchtest, gib hier mal die Jahresbruttolöhne ein http://www.n-heydorn.de/steuer.html lösche die bereits eingetragenen Zahlen bei einbehaltener Steuer, Soli und Kirchensteuer.
So siehst du wie hoch eure jährliche Steuerbelastung ist.
Gerechnet ist es mit den Pauschalbeträgen, also handelt es sich hier um Richtwerte.

Nun weißt du welchen Wert ihr erreichen müsst und dann kannst du sehen, ob ihr mit III/V diesen Wert erreicht oder nicht.
Nun kannst du entscheiden, ob ihr das Risiko einer Nachzahlung eingehen wollt oder doch lieber in IV/IV wechselt.

Gruß nakiki

Beitrag von tati_plus_wuerstchen 20.04.10 - 11:11 Uhr

Danke! Ich dachte schon, ich würde das jetzt wieder schreiben. :-p
Ich habe den Eindruck, dass die meisten hier echt nicht verstehen, dass die Steuerklassen nur die monatlichen Steuervorauszahlungen bestimmen, nciht aber die Steuerlast.

LG
Tati

Beitrag von nele27 19.04.10 - 13:36 Uhr

Ich würde im Zweifel lieber die 4/4 nehmen. Dann seid Ihr auf der sicheren Seite...

Man sagt, wenn einer 2/3 verdient und der andere 1/3 lohnt es sich. Jedoch ist dann das Risiko einer Nachzahlung noch da (wenn ihr sonst nicht viel abzusetzen habt wie zB hohe Pendelkosten).

Ich habe die 3, aber mein Mann arbeitet nicht, daher ist es sicher #freu Sobald er wieder arbeitet, nehmen wir 4/4.

LG, Nele