Haltet ihr Feindiaglostik für sinnvoll?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von angi1987 19.04.10 - 12:18 Uhr

Hallo,
wollte euch mal nach eurere Meinung fragen. Haltet ihr FD für sinnvoll oder weniger?
Bin erst 23 ist meine erste SS und alles ist bisher bestens und ohne Komplikationen verlaufen.

Nur wollte ich in einem kleinen KH entbinden ohne Kinderintensivstation, hab nun schon öfter gelesen das beispielsweise ein Herzfehler bei der FD festgestellt wurde und man sich dann entschlossen hatte in einem entsprechenden KH zu entbinden um besser reagieren zu können.

Was denkt ihr darüber? Bin übrigens in der 16.SSW...

Beitrag von cyndi-09 19.04.10 - 12:21 Uhr

Hallo,
ich habe sie auch nicht machen lassen. Bin auch 23, und wir sind beide kerngesund. Auch in der Familie liegen keine schwere Erkrankungen vor. Also haben wir sie nicht machen lassen.
Ich hätte sie aber machen lassen, wenn wir in der Familie eine Krankheit hätten, oder wir schpon älter wären, also über 35 oder so.

LG

Beitrag von 19jasmin80 19.04.10 - 12:22 Uhr

Bei mir wurde sie so mitgemacht ohne das ich sie fordern musste.

Aber zur Entbindung:
Ich würde IMMER nur ein KH mit Kinderintensiv wählen.

Unser Sohn hatte keine organischen Probleme/Fehler kam aber mit einem Infekt auf die Welt und musste direkt nach dem KS für 10 Tage auf die Intensiv. D.h. sowas kann man vorher eh nicht planen.

Gruß

Beitrag von angi1987 19.04.10 - 12:24 Uhr

Aber das nächste Krankenhaus mit Kinderintensivstation ist eine Autostunde von uns entfernt...ich weiß nicht!
Die arbeiten eng zusammen und das Kind würde mit Mutter dann in das nächste KH gefahren werden per Notarzt wenn was wäre!

Beitrag von 19jasmin80 19.04.10 - 12:26 Uhr

Ok, wenn das Kh so weit entfernt ist, würde ich wohl genauso wie Du entscheiden. Ne Stunde ist, wenns dann losgeht, verdammt lang.

Wir hatten beim 1ten Kind auch 45 Min. zu fahren und es war die längste Dreiviertelstunde meines Lebens #schwitz

Beitrag von joyce1982 19.04.10 - 12:33 Uhr

Ich werd ein einem Krankenhaus entbinden was Kinderintensivmedizin hat und sehr erfolgreich ist!!!

Die FD findet am kommenden Donnerstag statt, meine FÄ hat letzte Woche schonmal beim Screening sehr genau geschaut, aber scheint alles OK.

Mache die FD aber weil ich selber nen Frühchen war (24.SSW) und dadurch keine durchgängige Speise-und Luftröhre hatte und fast erstickt war....

Liebe Grüsse
Julia

Beitrag von lotosblume 19.04.10 - 12:40 Uhr

Ich finde sie wichtig (meine FA schickt einen da aber automatisch hin - also mit Überweisung...damit kostet das auch nix), denn sollte etwas nicht in Ordnung sein, dann kann man hier bereits darauf reagieren...also z.B. das entsprechende KH wählen wenn eine OP nötig sein sollte etc...

Beitrag von gwendolie 19.04.10 - 12:55 Uhr

Ich finde die Feindiagnostik schon wichtig. Wenn sie überflüssig wäre, dann würde sie ja nicht von der Krankenkasse gezahlt werden. Bei mir wurde dabei z.B. festgestellt, dass mein rechter Doppler (Vorsorgungung von mir zum Kind) nicht 100%ig war. Das ist daraufhin bis in die 36. Woche beobachtet worden.

Beitrag von angi1987 19.04.10 - 13:01 Uhr

Die wird aber nicht von der Krankenkasse gezahlt, also zumindest von den allermeisten nicht!

Beitrag von lotosblume 19.04.10 - 13:07 Uhr

Die Krankenkasse zahlt in der Regel wenn man eine Überweisung vom FA bekommt...
Frag deinen einfach mal danach.
In meinem Bekanntenkreis haben alle die FD bezahlt bekommen...

Beitrag von leahhh 19.04.10 - 13:07 Uhr

Hallo,
also ich halte sie für sehr sinnvoll. Es wird zwar von der KK nicht übernommen, wenn nichts anliegt. Aber ich würde mir schon überlegen, dieses Geld zu investieren. Meine 1. Tochter kam mit einem schweren Herzfehler zur Welt, der normale Frauenarzt hat es nicht festgestellt. Erst 5 Tage nach der Geburt hat es ein Arzt gemerkt (zum Glück). Und ich habe viele Herzkinder kennengelernt, bei denen es der normale Frauenarzt nicht festgestellt hat. Und Herzfehler sind vom Alter der Eltern her unabhängig. Ich war bei meiner Tochter 31 Jahre, kerngesund, weder mein Mann noch ich haben jemals geraucht oder getrunken (mal ein Glas Wein aber nicht mehr), es gab keinerlei Vorerkrankungen in der Familie etc. Also ich würde dir dazu raten, suche dir eine gute Praxis, hör dich um. Ich denke dieses Geld ist gut angelegt.
Viele Grüße Leah

Beitrag von laboe 19.04.10 - 17:42 Uhr

Hallo!
Solange beim normalen US keine Auffälligkeiten sichtbar werden, finde ich es nicht sinnvoll. Je mehr diagnostiziert wird,umso mehr wird auch "gefunden".

Laboe (22.SSW)