Wieviel habt ihr auf der "hohen Kante"???

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von joy1975 19.04.10 - 13:00 Uhr

Hallo zusammen,

hatte die Tage eine Diskussion mit einer Freundin zum Thema, wieviel Geld man so auf der sprichwörtlichen "hohen Kante" haben sollte.

Um Irritationen auszuschließen, damit meine ich jetzt Geld, dass man irgendwo auf Tagesgeld, Sparkonten oder sonstwie angelegt hat und dass nicht kurzfristig für eine Verwendung vorgesehen ist (z.B. Autokauf, Hausbau etc.), sondern tatsächlich für 'spontane' Notfälle bereit steht oder wenn man sich mal was leisten will.

Für mich war ein Jahres(netto)gehalt immer so die absolut eiserne Reserve, die ich so haben möchte.
Meine Freundin hält das für absolut überzogen und hat nur so 2-3 Monatsgehälter auf der hohen Kante.

Ich bin halt eher der Sicherheitsfanatiker, der sich immer denkt "was ist, wenn ich mal arbeitslos werde" etc.

Wieviel bunkert ihr so für "Notfälle"???

Klar, dass konkrete Zahlen auch sehr stark zwischen den Ansprüchen schwanken bzw. Lebensumständen schwanken. Deshalb habe ich meines extra im Verhältnis zum Gehalt angegeben, weil ich denke, das sagt immer noch am meisten aus.

Beitrag von mother-of-pearl 19.04.10 - 13:04 Uhr

Für Notfälle haben wir - mein Mann und ich - je ca. 6 Monatsgehälter (netto) auf Tagesgeldkonten. Das reicht masse. Gelegentlich wird eines der Konten mal "angezapft" und im nächsten Monat dann wieder aufgefüllt.

Wir haben auch noch anderes Vermögen, da kommen wir aber so ohne weiteres nicht dran.

LG

Beitrag von nicole.1983 19.04.10 - 13:13 Uhr

garnichts :-(

Beitrag von marion2 19.04.10 - 13:13 Uhr

Hallo,

Nüscht.

Für spontane NOTfälle hab ich ne Versicherung.

Wenn ich Mal wieder arbeitslos werde, habe ich unterm Strich so viel wie jetzt.

Gruß Marion

Beitrag von anyca 19.04.10 - 17:58 Uhr

Was für eine Versicherung ist denn das? Die müßte ja für alles aufkommen von der kaputten Waschmaschine bis zum spätgebuchten Flug zu Omas Beerdigung #kratz

Beitrag von marion2 19.04.10 - 19:28 Uhr

Hallo,

Omas Beerdigung ist kein Notfall. Und eine defekte Waschmaschine ist ärgerlich - NOT ist jedoch was ganz anderes.

Ein Notfall ist, wenn das Haus abbrennt, in dem ich wohne.

Gruß Marion

Beitrag von anyca 20.04.10 - 10:03 Uhr

Wenn man - wie einige hier - überhaupt keine Ersparnisse hat, dann ist eine kaputte Waschmaschine ein Notfall. Und da man ein abgebranntes Haus wohl kaum von Ersparnissen bezahlen kann, denke ich auch nicht, daß sowas hier gemeint war.

Beitrag von kruemlschen 19.04.10 - 13:16 Uhr

nix

Beitrag von nakiki 19.04.10 - 13:21 Uhr

Hallo!

Ich tendiere zu den 2-3 Nettomonatslöhnen. Ich hätte auch gern mehr als Reserve, aber meist tritt ein Notfall schon ein bevor es mehr werden könnte.
Bin froh wenn wir die 2 Nettolöhne halten können.

Ein Nettojahresgehalt finde ich verdammt viel. Das muss ja schon ein riesiger Notfall sein, damit man soviel benötigt.

Gruß nakiki

Beitrag von zwiebelchen1977 19.04.10 - 13:25 Uhr

Hallo

Für Notfälle ca 10000. Alles andere da kommen wir so nicht dran im Moment.

Bianca

Beitrag von myimmortal1977 19.04.10 - 13:31 Uhr

Manchmal frage ich mich, ob Leute diese genauen Angaben auch fremden gegenüber machen würden, die sie auf der Straße anquatschen....

#kratz

Nichts für ungut #liebdrueck Aber das Internet ist schon in sich so was von öffentlich......

Hat wirklich niemand "Angst", dass bei sich mal jemand vor der Tür stehen könnte?

Alles schon da gewesen...





Beitrag von zwiebelchen1977 19.04.10 - 13:32 Uhr

Hallo

Können sie ja. Das Geld ist ja gut aufgehoben, bei der Bank.

Bianca;-)

Beitrag von nele27 19.04.10 - 13:33 Uhr

Und dann??

Kriegt er nix :-)

Das Geld liegt ja schließlich nicht unterm Kopfkissen, stimmt doch, Bianca?

LG, Nele

Beitrag von zwiebelchen1977 19.04.10 - 13:34 Uhr

Hallo

Stimmt.

Unter meinem Kopfkissen liegt imme ein Taschentuch.:-p

Bianca

Beitrag von myimmortal1977 19.04.10 - 16:18 Uhr

Na ja, manche Leute haben Ihr Geld bei Kreditkarteninstituten liegen und dem entsprechend die Karte zu hause liegen.

Da Kreditkarten ein sehr unsicheres Zahlungsmittel sind, was meinst Du, wie schnell das Geld da weg sein kann....

Und bedenke all die Leute, die ganz gern mal ihre Geheimnummern im Handy speichern oder im guten alten Telefonbuch hinterlegen...

Diebe wissen genau, wo und was sie suchen sollen...

Ich wäre da halt etwas vorsichtiger..... Wenn es um Geldbeträge geht....

Mit Gehältern sehe ich es nicht so eng, sofern ich nicht im Vorstand eines Unternehmens sitze...

Mein Gehalt kann jeder einsehen... Zumindest mein ca. Gehalt. Der Tarifvertrag für mein Unternehmen steht, wie viele andere TV auch, öffentlich im Internet ;-)

Beitrag von zwiebelchen1977 19.04.10 - 20:02 Uhr

hallo

geheimnummern sind in meinem kopf, sparbücher passwortgeschützt.

bianca

Beitrag von joy1975 19.04.10 - 14:01 Uhr

Ja, würde ich, solange ich das so pauschal beschreiben kann. Ich würde nicht mein Gehalt offen legen, aber so allgemeine Angaben wir ein Jahresgehalt finde ich unverfänglich.
Das kann ja alles sein zwischen 10.000€ und 100.000€. Außerdem liegt das Zeug bei der Bank, kommt ja eh keiner ran.

Und jetzt mal ehrlich, bei den meisten Leuten weiß man doch sowieso, was sie verdienen, wenn man ungefähr ihren Job / Berufserfahrung etc. kennt. Da braucht man nicht mal fragen.

Beitrag von romance 19.04.10 - 13:27 Uhr

Huhu,

2-3 Monatsgehätler netto auf dem Sparbuch. Und dann noch ein anderes Sparbuch mit weniger als ein Monatsgehalt. Aber wir könne Sparverträge aufkündigen und würden noch mal Geld bekommen.

Ich möchte ungern dran gehen, da wir abgesichert sind. Aber wir würden nicht lange damit auskommen wenn wir arbeitslos werden. Und bei Hartz4 darf mann ja auch nur eine gewissene Summe pro Kopf haben. Das auf dem Sparbuch liegen darf.

LG Netti

Beitrag von nele27 19.04.10 - 13:31 Uhr

Hi,

ich / wir hatten immer 10 000 Euro.

Allerdings haben wir das Geld letztes Jahr für unsere Hochzeit (auch so ein Notfall :-p) rausgehauen.

Da ich derzeit Alleinverdienerin bin, sind die 10 000 nicht mal so eben wieder angespart. Haben nun kanpp die Hälfte. Das ist aber eine Ausnahme und der finanz. Situation geschuldet.
Mein Mann wird ab Juli wieder arbeiten, da gehts dann schneller mit dem Sparen #huepf

Zusätzlich zu dem Notgroschen werden wir dann anfangen, auf ein neues Auto zu sparen, das wir in ca. 3 Jahren brauchen. Das soll aber nicht von der normalen Reserve abgehen...

LG, Nele

Beitrag von wemauchimmer 19.04.10 - 13:48 Uhr

Nix
Wir haben einen Hauskredit am Laufen und was übrig bleibt, geht in Sondertilgungen. Das spart auf lange Sicht extrem viel Geld ein. Käme ein Notfall daher, würden Sondertilgungen eben aufgeschoben werden.
Das funktioniert, weil wir für alle normalen Ausgaben und laufenden Verpflichtungen insgesamt vielleicht 2/3 unseres Nettoeinkommens aufwenden müssen. So ist immer genug Luft.
Es gibt kein Tagesgeldkonto, wo ich die Zinsen bekomme, die ich durch eine Sondertilgung spare. Daher ist es auch "betriebswirtschaftlich" so am sinnvollsten.
LG

Beitrag von joy1975 19.04.10 - 14:03 Uhr

meinst Du echt, dass sich das so rechnet?

Bin da etwas unsicher. Ich habe auch einen Hauskredit am Laufen, die möglichen Sondertilgungen nutze ich auch immer voll aus (mehr als 5% geht aber jährlich nicht).
Wäre es sinnvoller, einen Kredit vorzeitig abzulösen, anstatt das Geld zu bunkern??? Habe ich schonmal drüber nachgedacht...

Beitrag von wemauchimmer 19.04.10 - 15:18 Uhr

Na ich denke, die Rechnung ist einfach, solange der Zinssatz auf dem Tagesgeldkonto niedriger ist als die Kreditzinsen, ist eine Tilgung besser. Evtl sieht es wegen der Quellensteuer sogar auch bei steigenden Ertragszinsen noch immer eine Weile so aus.
Wenn Du in die Verlegenheit kommst, daß Dir die Sondertilgungsmöglichkeiten nicht reichen... dann das Geld sammeln, um gleich am Beginn des Kalenderjahres die volle Sondertilgung machen zu können... wenn das immer noch nicht reicht, dann kannste ja mal die Bank fragen, ob sie die ST erhöht (gegen kleinen Zinsaufschlag) oder wie die Vorfälligkeitsentschädigung so ist, ich denke aber, es wird den Aufwand nicht lohnen bis die 10 Jahre rum sind (wo Du ja kostenlos kündigen kannst).
Wir werden aber wohl dieses Problem nicht haben, weil wir in der Anfangsphase noch viel in Einrichtung stecken mussten und wir inzwischen einige neue Projekte ins Auge fassen und die Kids mit steigendem Alter auch mehr kosten, so daß uns unsere ST-Möglichkeit ausreicht.
LG

Beitrag von joy1975 19.04.10 - 15:21 Uhr

Ich hatte mir das auch ähnlich ausgerechnet.
Ich habe 3 Kredite für das Haus am Laufen. Einen über 5 Jahre, den anderen über 8 Jahre, den letzten über 10 Jahre. Hatte mir das dann eigentlich so gedacht, dass ich von der hohen Kante irgendwann mal die fälligen Restzahlungen zu den Jahren 5, 8 und 10 machen kann. Überlege auch, meine generelle Monatstilgung etwas hoch zu schrauben. Das kann ich 3x je Kredit kostenfrei machen. Damit senke ich dann die Restsumme zum Kreditende.

Beitrag von verzweifelte04 20.04.10 - 10:45 Uhr

hallo!

wir zahlen unseren kredit auch frühzeitig ab - statt 20 jahre in 7...

hast du nen kredit-rechner zur hand?
dann mach mal die rechnung bei 100.000 euro 5 % zinsen auf 7 und auf 20 jahre...

ersparnis dürfte bei ca. 45.000 euro liegen!!!!!

ich kann das in meinem fall nicht so einfach sagen, wir haben nen CHF kredit mit variablen zinssatz.. der lag jetzt immer bei 1-1,5 % und kurzfristig bei 3,5 %

aber wir sparen trotzdem ne menge!

lg
Claudia

Beitrag von biene81 19.04.10 - 13:48 Uhr

Wir bunkern 2 Netto-Jahresloehne in bar (auf Tagesgeldkonto) und zusaetzlich Immobilien.

LG

Biene

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