WICHTIG

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von mandypischi 19.04.10 - 13:59 Uhr

hallöchen....

ich habe da mal ne frage an euch....und zwar,würdet ihr für 979 brotto arbeiten gehen....wohl gemerkt für ne 40 std. woche

Beitrag von johanna1972 19.04.10 - 14:04 Uhr

Never,

das ist ja grad mal ein Stundenlohn von 5,65 die Stunde - was ist dass denn für ein Job?

Beitrag von lissi83 19.04.10 - 14:11 Uhr

Hallo!

Naja ich glaube pauschal kann man das nicht beantworten!
Wenn es so ist, dass man ansonsten vom Staat leben würde, dann würde ich sagen, na auf jeden Fall SOLLTE man dafür arbeiten gehen! Das ist immernoch besser, als sich vom Staat "aushalten" zu lassen und von Steuergeldern zu leben! Außerdem sollte man sich überlegen, was eine Arbeitstelle einem neben dem eigenen Verdienst sonst noch bringt...! Man hängt nicht zu hause rum, man hat eine Aufgabe, soziale Kontakte, Rentenvorsorge und und und!

Von den ganzen Dingen mal abgesehen, hängt es davon ab, was du für Arbiet für dieses Geld machst und in welchem Beruf!

Wenn man meint, mit dem Gehalt in dem jeweiligen Bereich unterbezahlt zu sein, dann würde ich nur ablehnen, wenn ich es mir leisten kann noch ne Weile zu hause zu bleiben bis ich was besseres gefunden habe und in dieser Zeit NICHT vom Staat leben muss!

Meine Bekannte z.B. will jetzt nach der Erziehungspause auch wieder arbeiten, sie bekommt kein ALG, sie hat letztens einen Job abgelehnt (weil zu wenig Verdienst) aaaaaaber, sie kannes sich leisten da ihr Mann genug verdient!

lg

Beitrag von mandypischi 19.04.10 - 14:15 Uhr

das ist schonein job das man den ganzen tag auf die beine ist....und 2 schichten habe ich und jeden 2 samstag muss ich auch arbeiten....naja und von meiner tochter habe ich dann auch nicht mehr viel

Beitrag von kleinesbambi 19.04.10 - 14:21 Uhr

Ohje...

Stell dir vor, es gibt Leute die arbeiten JEDEN Samstag und haben auch kleine Kinder zu Hause

Bei 900 nochwas brutto hast du doch eh kaum Abzüge

Es bliebe natürlich noch die Möglichkeit vom Amt zu leben...

Beitrag von lissi83 19.04.10 - 14:25 Uhr

Ja, es gibt viele Leute, die einen sehr anstrengenden Job haben und den ganzen tag auf den Beinen sind-und dasbis in Rentenalter! Hast du eine Ausbildung in diesem oder in einem anderen Job? Und vorallem, was ist die Alternative, wenn du den Job ablehnst! Vom Amt leben? Dann würde ich an deiner Stelle den Job annehmen! Ja, es gibt auch viele Mütter, die viel Arbeiten und ihre Kinder nicht mehr den ganzen Tag umsich haben! Die Frage ist, was man daraus macht! Auch wenig Stunden Gemeinsamkeit, können viel Qualität haben!

Beitrag von nina_1981 19.04.10 - 14:19 Uhr

naja, es kommt ja immer drauf an, was man für eine Ausbildung hat. Hat man keine Ausbildung und ist arbeitslos, würde ich das wahrscheinlich machen. Aber ich habe eine Ausbildung mit der ich jederzeit, auch wenn ich mal arbeitslos werden sollte, und mit dieser würde ich natürlich nicht für den von dir genannten Bruttolohn 40 Stunden kloppen gehen. Da hab ich ja wesentlich mehr mit meiner jetzigen 24std. Stelle

Beitrag von mandypischi 19.04.10 - 14:24 Uhr

alo ne ausbildung habe ich abgeschlossen im kaufmännischen bereich....zur zeit bin ich im versandgandel tätig aber ebend als hilfskraft und das nur für 3 monate erst. ich habe mich auch bei einigen mitarbeiter erkundigt gehabt,ob man denn ne chance hätte,dort langfristigt beschäftigt zu werden die antworten waren immer die selben,eben leider nur auf 165 euro basis oder 400

Beitrag von joy1975 19.04.10 - 14:30 Uhr

Nein, nicht wenn ich was vernünftiges gelernt habe und mehr kann/verdiene...

Im Notfall allerdings immer, wenn die Alternative heißt, vom Amt zu leben, denn den ganzen Tag zuhause sitzen ist echt das Allerletzte.

Beitrag von nakiki 19.04.10 - 14:34 Uhr

Hallo!

Es kommt darauf an:
Wenn ich eine abgeschlossene Ausbildung hätte und in diesem Bereich arbeiten will, dann würde ich für den Lohn nicht losgehen.

Habe ich keine Ausbildung, bin schon lange arbeitslos und es wäre ein Chance wieder in den Arbeitsmarkt zu gelangen, würde ich die Stelle annehmen, aber mich weiterhin nach etwas anderem umsehen.

Um beurteilen zu können, ob der Lohn angemessen ist, sprich ist der Stundenlohn angemessen zur geforderten Arbeit, müsste man wissen, worum es sich bei dem Job handelt.

Gruß nakiki

Beitrag von romance 19.04.10 - 14:36 Uhr

Hallo,

ja, ich würde. Weil ich auch eine Vorbild für meine Tochter sein möchte. Und ich mir für Arbeit nicht schade bin.

Zwar war das letzte Mal Vollzeit schon länger her aber ich habe immer versucht auch wenn es 400 Euro war zu arbeiten.

Jetzt wo mann eigenes Kind hat, sieht mann vieles auch anders.

Mann kann dann Alg2 als Ergänzung beziehen, wenn es nicht reicht. Aber du hast Job und kannst dir in Ruhe neuen Job nach deine Vorstellungen suchen. Aber bedenke, wir leben in der Wirtschaftskrise und da sollte doch jeder dankbar sein. Der Job bekommt oder noch ihn hat.
Sollte mein Mann arbeitslos werden, werde ich wieder ganz arbeiten aber mind. nach einem Jahr eh arbeiten gehen.
Denn da mein Elterngeld weg fällt und ich nicht nur fürs KInd da sein will. Da bekommt mann ja eine Klatsche#schock

LG Netti
die gerne arbeiten geht auch wenn der AG oder Mitarbeiter nicht die freundlichsten sind.

Beitrag von mandypischi 19.04.10 - 14:45 Uhr

von der arge werde ich zusätlich kein geld bekommen da ich nur 100 euro miete bezahlen brauche...
den job den ich jetzt habe...wird eh auch aus vater staats kasse bezahlt,weil mein chef nur 5 prozent an mich zahlen muss und der rest kommt vom amt....weil ich in der rehaabteilung bin und alleinerziehend,da bekommen sie fördergelder bei einen vollzeitjob

Beitrag von nele27 19.04.10 - 14:45 Uhr

HI,

na, es kommt doch auf Deine Quali an!! Wie die anderen schon geschrieben haben...

Ich habe einen Hochschulabschluss und würde das Angebot sicher nicht annehmen. Da ist ja mein Arbeitslosengeld doppelt so hoch #schock Also würde ich lieber weitersuchen.

Aber wenn ich nichts weiter gelernt hätte und das ein Hilfsjob ist, warum nicht? Man kann ja weitersuchen.

LG, Nele

Beitrag von bettibox 19.04.10 - 15:17 Uhr

Wenn ich nix gelernt hätte und es meinen Lebensunterhalt sichern würde, JA.

Beitrag von seikon 19.04.10 - 15:35 Uhr

Kommt drauf an. ICH persönlich würde in meiner aktuellen Situation dafür niemals arbeiten gehen. Selbst für Teilzeit 20 Stunden wäre mir das zu wenig. Aber ich habe auch eine hochqualifizierte Ausbildung und einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Aber selbst ohne Job hätte ich in meiner Branche aktuell sehr gute Chancen.

Wären wir allerdings auf staatliche Hilfe angewiesen und ich würde absolut nichts anderes finden, dann würde ich es zumindest übergangsweise sicherlich machen um die Bedürftigkeit möglichst gering zu halten.

Beitrag von isa-1977 19.04.10 - 16:55 Uhr

Sowas gibts doch nicht wirklich in Deutschland, oder???

Für diesen Betrag würde ich noch nicht mal arbeiten gehen, wenn es Netto wäre.

Beitrag von litalia 19.04.10 - 20:38 Uhr

wo lebst du eigentlich.

sorry, aber die unwissenheit ist unglaublich!

#contra


osten = niedriglohn ....gepaart mit wenig qualifikation ist dies ein GANZ NORMALER stundenlohn.

traurig aber wahr!

Beitrag von honolulumieze 19.04.10 - 17:00 Uhr

Nein. Allenfalls netto. Dann aber auch nur, wenn es ein Sesselpupser-Job wäre und wenn die Lebenshaltungskosten in meiner Region sehr niedrig wären und ich gegebenenfalls einen Mann hätte, der auch noch verdient. Mit 979 Euro NETTO könnte man auf dem Land bei günstiger Miete und wenig Spritkosten noch leben... Aber in einer Großstadt mit entsprechend hohen Mieten oder bei einem Job, der mit hohen Fahrtkosten verbunden ist, mit Sicherheit nicht.

Beitrag von loonis 19.04.10 - 18:54 Uhr




Denke,das kann man pauschal nicht beantworten.
Ich habe eine abgeschl. Berufsausbildung u. bekomme für eine 30h Stelle 1800€ brutto +ZULAGEN...

ICH würde für das Geld sicher nicht arbeiten gehen....

Aber ,wenn man keine Ausbildung u. nix hat ....dann
würde ich d.Stelle annehmen u. weiter suchen,besser als nichts.

LG Kerstin

Beitrag von anne82 19.04.10 - 19:52 Uhr

Ich habe dafür gearbeit. Allerdings waren es 38,5 Std pro Woche.... UND es war Tarif Lohn !

Ich habe ein abgeschlossene Ausbildung als Arzthelferin, und der Tariflohn waren BRUTTO 1307 euro !!! Also Netto ein bisschen mehr als 900 :-[

Mittlerweile ist es ein bisschen mehr, aber ich finde es immernoch unterbezahlt

Ich weiß dass man davon nicht weit kommt, aber der Beruf macht trotzdem Spaß

LG Anne, die auch für dieses Geld arbeiten gegangen ist

Beitrag von anne82 19.04.10 - 19:53 Uhr

sorrry ! Hatte irgendwie gerade was verwechselt. Hatte 980 netto gedacht !

#hicks

Beitrag von lotzmotzi 19.04.10 - 21:03 Uhr

Niemals, sowas sollte man nicht noch unterstützen!

Beitrag von grundlosdiver 19.04.10 - 22:33 Uhr

Öhm, eher nicht!!! Es mag eingebildet klingen, aber ich habe nicht Abi, Ausbildung und Fernstudium hinter mich gebracht, um dann 40 Std.(!!!!) für nicht mal 1000 Euro BRUTTO zu arbeiten!!!

Wäre es Teilzeit, OK. Wäre es Netto, naja vielleicht...
Ich habe eine zeitlang durch Steuerklasse 5 auch "nur" 1300 Euro Netto gehabt, da war ich schon sehr unzufrieden mit!!!

Aber bei nicht mal 1000 Euro BRUTTO#schock, da wären gerade mal Kinderbetreuung und Fahrtkosten drin, dafür bräuchte ich nicht arbeiten.

Beitrag von blackcat9 20.04.10 - 13:12 Uhr

Hallo.

Ich hab damals für 1.100 Euro brutto gearbeitet, allerdings eine 45-Stunden-Woche. Bin also so ziemlich aufs Gleiche gekommen.

Ob Du das annimmst oder nicht, ist Dir überlassen. Kommt drauf an, welche Abschlüsse Du hast und auch, wo Du wohnst (wegen der Lebenshaltungskosten). Ich war damals frisch ausgelernt und war froh, dass ich was gefunden habe. Ich konnte so aus dem Job heraus etwas anderes suchen. Ich musste nicht vom Staat leben, sondern konnte arbeiten. Als Berufsanfänger wars wichtig für mich, auch Berufserfahrung sammeln zu können. Macht sich meiner Meinung nach besser im Lebenslauf, als wenn dastehen würde "arbeitssuchen nach Beendigung der Lehre".

Überleg Dir das:
- Entspricht das meinen Qualifikationen?
- Kann ich mit dem Geld meine Miete, Lebensmittel etc. bezahlen?

Heute könnte ich dafür nicht mehr arbeiten gehen, da ich auch ein Kind habe, wo ich die KiTa bezahlen muss und sonstige Ausgaben habe. Das könnte ich nicht finanzieren.

LG
Franzi