Einschlafprobleme

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von dotzelchen 19.04.10 - 15:07 Uhr

Hallo Ihr Lieben,
ich hoffe,ihr könnt mir helfen.

Unsere Tochter (21 Monate) will seit ein paar Wochen nicht mehr abends einschlafen.Es wird immer schlimmer.
Sobald wir mit dem Einschlafritual anfangen, fängt sie an, sich dagegen lautstark zu wehren.
Früher haben wir (mein Mann und ich) die Kleine ca um 20/20.30h ins eigene Bett gelegt und sie ist relativ schnell alleine eingeschlafen,ist meistens nur einmal die Nacht aufgewacht, hat ihr Flasche Milch getrunken und gut war.

Nun schläft sie im Großen und Ganzen durch,will nachts auch keine Milch mehr, aber bis sie abends endlich einschläft, vergeht manchmal eine STunde mit Geschrei, wenn ich nur das Zimmer verlasse.(
Ich muss mich neben sie ans Bett setzten, sie streicheln oder singen.Sobald ich nur aufstehe, schreit sie sich in Rage, jammert "Mami, Mami"und krabbelt aus dem Bett und mir nach.Es ist echt herzzerreissend...
Da ich im 9.Monat schwanger bin, ist das sehr anstrengend und ich bin mir nicht sicher, ob irgendwas mit ihr ist oder sie nur Ihre Grenzen bei mir austestet.
Ich weiss nicht mehr weiter und bin am Überlegen sie schreien zu lassen und diese sog. Ferber-Methode anzuwenden.

Ich weiss nicht was besser ist, ihr ihren Willen zu lassen und sie in den SChlaf zustreicheln oder sie mal wirklich länger schreien zu lassen.(ich müßte dann aber ihre Tür zu machen, da sie mir ja hinterherkrabbelt.(fände ich furchtbar..)
Was meint Ihr?

Silke mit Marie (21 Monate)

Beitrag von sunflower.1976 19.04.10 - 15:25 Uhr

Hallo!

Deine Tochter spürt wahrscheinlich, dass sich "etwas verändert". Außerdem haben Kinder immer wieder Phasen in ihrer Entwicklung, in denen sie mehr Unterstützung brauchen.

Meiner Meinung nach hat das nichts mit Austesten zu tun sondern mit einem wirklichen Bedürfnis nach Nähe. Du schreibst ja selber, dass Du es furchrbat fändest, sie schreien zu lassen. Dann mach es auch nicht!

Vielleicht kannst Du ja Deine "Unterstützungen" langsam reduzieren. Also z.B. sie nicht mehr streicheln und nur wenig sprechen aber neben ihr sitzen bleiben bis sie schläft (ohne den Versuch, vorher rauszgehen). Wenn das gut klappt, kannst Du einen Stuhl ein bißchen weiter vom Bett wegstellen aber weiterhin dabei bleiben. Klappt auch das gut, bleibst Du mit Deinem Stuhl in Türnähe, bis auch das gut funktioniert. So lernt Deine Tochter langsam, wieder alleine einzuschlafen, aber braucht immer weniger aktive Hilfe von Dir.

LG Silvia

Beitrag von eddy0209 19.04.10 - 21:29 Uhr

Hallo

Hatte ich bei meiner bis vor kurzem auch. Habe seit 2 Wochen die Stäbe draussen und prompt schläft sie super ein und durch. Sie weiß das sie zu mir kommen kann wenn was ist.

Kannst es ja mal ausprobieren.

Alles Gute

LG Mandy und Lea (*02.05.2008)

Beitrag von sranchen 19.04.10 - 22:13 Uhr

Hallo Silke,

das was du da beschreibst könnte glatt von mir sein...
Unser Kleiner ist jetzt grad 2 geworden und hat meistens ganz hervorragend geschlafen - singen und kuscheln, hinlegen, 12 Stunden schlafen, alles kein Problem. Natürlich gab es auch mal schlechte Phasen, aber im Allgemeinen war das schnell wieder vorbei.
Aber neuerdings fängt er auch an zu brüllen, sobald ich zur Tür gehe. Beim Abendritual ist zwar noch alles gut, aber dann muss ich dableiben, und zwar auch gerne mal eine ganze Stunde, bis er wirklich schläft. Selbst wenn er schon entspannt mit halbgeschlossenen Augen daliegt, kontrolliert er bei jedem noch so kleinen Geräusch, ob ich nicht vielleicht gerade am Rausschleichen bin... also sitze ich dann da mit eingeschlafenen Beinen oder lege mich auch manchmal vor sein Bettchen.
Wir haben es mit Schreienlassen probiert, aber es nach ein paar Tagen wieder gelassen, da er eine unglaubliche Ausdauer hat und wir es einfach nicht ertragen ihn vielleicht 2 Stunden brüllen zu lassen bis er vor Erschöpfung einschläft. Das bringe ich nicht übers Herz.
Meine Hebi hat mit den Tip gegeben ihm noch etwas zum spielen mit ins Bett zu geben und ihm zu erklären dass er nicht gleich schlafen muss, sondern noch spielen darf, wenn er noch nicht so müde ist. Die Idee ist beim ihm allerdings nicht gut angekommen... "nee buch... mama hier!" war sein Kommentar.
Ich mache ihm jetzt noch eine CD mit Schlafliedern an und summe die noch ein bisschen mit. Das scheint er ganz angenehm zu finden. Außerdem haben wir jetzt den Mittagsschlaf auf eine Stunde gekürzt oder lassen ihn je nach Tagesform ganz weg, in der Hoffnung dass er dann abends so platt ist, dass es mit dem Einschlafen schneller geht. Ob das die Lösung ist, kann ich noch nicht sagen, manchmal klappt es, manchmal nicht, wobei ich mich echt frage, woher er die Energie nimmt!

LG Christiane mit Malte und #ei (31.SSW)