Einleiten lassen oder KS?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mohnblumee 19.04.10 - 16:07 Uhr

Hallo zusammen....

ich habe am 05.05 ein Termin zur Geburtsplanung/besprechung in der Klinik,da ich unter sehr starker Übelkeit und Kopfschmerzen leide (seit wochen schon) hat mir mein Arzt geraten in der 37-38 ssw die Ss zu beenden.

Nun überleg ich schon die ganze zeit ob ich wieder ein KS machen soll oder doch Einleiten lasse???

Mein erstes Kind kam per Wunschks zur Welt,war aber alles andere wie beschrieben und erklärt...es war schrecklich!!!
(zu wenig betäubungsmittel,alos merkte ich wie man mich aufschnitt,dann schnell vollnarkose,ich wurde dann getakkert nicht genäht,was extrem schmerzhaft war usw)

Diesesmal geh ich in eine andere Klinik,habe aber trotzdem total die Panik vor dem KS aber genauso vor einer normalen Entbindung!

Ich meine wenn man einleiten lässt kann es sich doch aber auch noch über Tage hinziehen,oder?

Ein Ks wäre sofort,und das Kind wäre sofort da!

Ohje ich weiß nicht wo mir der Kopf steht,ich grübel und grübel und grübel.....
Ich weiß das ihr mir nicht die Entscheidung abnehmen könnt,aber vielleicht habt ihr ja einen rat für mich!?

Lg aus der 35 ssw

Beitrag von axaline 19.04.10 - 16:14 Uhr

Ich würde erstmal fragen ob die das machen, mit der Einleitung vorm ET !

Viele Kliniken machen das garnicht, weil es eben so ist, daß wenn noch keine Geburtsreife vorhanden ist, dann kann sich das ewig hinziehen oder eben garnicht funktionieren !

Ich hätte das auch gerne gehabt, aber bei mir hat man gleich abgewunken, die einzige Möglichkeit vor ET zu entbinden wäre der KS oder natürliche Wehen !

Gruß Janine (38 SSW)

Beitrag von osiris3105 19.04.10 - 16:15 Uhr

Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich einleiten lassen. Von einer KS Narbe hast du länger schmerzen, hast erst mal probleme mit dem aufstehen, weil eine Wunde erst einmal verheilen muss. Bei einer normalen Geburt ist der schmerz danach vergessen und du bist wieder fit.
Bei meiner Tochter wurde damals auch eingeleitet, wegen einem Blasensprung, es hat zwar was gedauert bis sie da war, aber danach war es OK.
Alle die ich aus meinem Bekanntgenkreis gefragt haben wollen keinen KS mehr und bereuen sich damals dazu entschieden zu haben, alles Wunsch-KS.
Aber du musst das für dich entscheiden.
Alles gute!
Simone+ Leona 30.ssw

Beitrag von babychen.nr2 19.04.10 - 16:16 Uhr

Hallo Du,

ich kann dir nur von meiner ersten Entbindung erzählen, die in der 36. +0 SSW eingeleitet wurde, weil meine Fruchtblase eingerissen war.

Ich lag zwei Tage im KH und bekam immer wieder Wehentabletten und wurde am CTG überprüft. Der Muttermund öffnete sich nicht, mein Kleiner wollte noch in meinem Bauch bleiben. Schließlich tat sich doch was am Muttermund und ich bekam einen Wehentropf gesetzt. Dieser hat sehr schnell gewirkt, aber eben nicht wie bei normalen Wehen. Ich hatte sofort so starke Wehen, dass ich einen Wehenhemmer bekommen musste.

Dank der PDA waren die dann aber wirklich erträglich. Nach fünf Stunden Presswehen, dich ich veratmen musste kam mein Kleiner zur Welt. Und ich war soooo stolz auf mich.

Ich kann dir nur sagen, dass eine Geburt zwar schmerzhaft ist und man an seine Grenzen geht... aber das Gefühl, das Baby sofort nach der Entbindung auf den Bauch gelegt zu bekommen und die Gewissheit, dass man DAS schaffen konnte, das ist das alles wert!!!

Ich gebe sonstwas drum, wieder spontan entbinden zu können, auch nach der wirklich nicht so tollen Erfahrung der ersten Entbindung.

Lass dir eine PDA geben und dann Shakka, du schaffst das!!!!

Ich wünsch dir alles Gute

LG Sandra