Frühförderung

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sabrina.2 19.04.10 - 19:43 Uhr

Hallo!

Bei uns im Kiga wird eine Frühförderung angeboten. Das wäre täglich 1 Stunde, mal deutsch- und mathematisches, mal musisches und mal Englisch.

Würdet Ihr Eurem Kind das machen lassen?

LG
Sabrina

Beitrag von catblue 19.04.10 - 20:07 Uhr

Sind das Kurse?
Denn die richtige Frühförderung besteht nicht aus english oder mathematisches?

Beitrag von sister2105 19.04.10 - 20:10 Uhr

hallo!
ich würde es nicht machen.ich finde diesen übertrieben förderwahn wahnsinn.warum kann ein kindergartenkind nicht einfach nur spielen dürfen.ein geistig gesundes kind wird sicher nie unterfordert sein,weil es schon von sich aus fragen stellt und die welt entdecken will.muß man dem kind da schon schulähnliche verhältnisse aufdrücken?meiner meinung nach geht der druck schon noch früh genug los.
liebe grüße
sabine

Beitrag von twins 19.04.10 - 20:12 Uhr

NEIN
Die Erzieher haben keine Ausbildung, den Kindern dieses beizubringen. In der Schule wird es dann ganz anders beigebracht und dann fängt das Chaos an.

Wir haben musikalische Früherziehung mit einem ausgebildeten Musiker, der vor allem Kinder ausbildet.

Darum wird z.B. in der Vorschule nicht schreiben gelernt....

Grüße
Lisa

Beitrag von sandy_1 19.04.10 - 20:42 Uhr

Hallo,

nein..

Warum??

Täglich 1 Stunde?? Wer macht das denn? Die Erzieherinnen selber? Sind die so sehr geschult das sie wirklich jedes Kind täglich so fördern können??
Das wage ich zu bezweifeln..

Kommt dazu auch noch, wie alt das Kind denn ist.

Ich finde einfach das es eben oftmals nicht reicht, das da paar Lehrgänge besucht werden und dann sitzt das.

Bestes Beispiel.. Bei uns im Kindergarten wird neuerdings Sprachförderung angeboten. Alles in allem gut, da gibt es aber ein großes aaaaaaaaaaaaaber..
und zwar wird diese Förderung von einer Erzieherin gemacht die jetzt halt Beschäftigung braucht, weil sie aus dem Erziehungsurlaub gekommen ist. Da hat sie sich wohl mal schnell in paar Stunden zusätzlich weitergebildet und meint nun sie kann Kinder die eben sprachlich Probleme haben, so diese Defizite zu beseitigen.
Ich meine das langt nicht aus, denn so macht man (bei wirklichen Problemen) eher was kaputt anstatt es hilft.
Zumal auch diese Erzieherin diese Kinder einschätzt, wo denn da die Probleme sind.
Ich finde dies alles recht fraglich und bin da eher dagegen.
Denn wenn mein Kind Probleme hat, egal in welchem Bereich, dann gehe ich zu Fachleuten.. Sprich stelle mein Kind bei Logopäden usw. vor und die entstellen dann dementsprechend einen Plan wie man evtl. Probleme angeht.

Aber mal eben, während der Kindergartenzeit, die Kinder auf eigene Faust einstufen, dannach die "therapie" festlegen, geht mal gar nicht.

Außerdem meine ich, kann man es auch übertreiben im Kindergarten. Da wird dann am ende täglich Mathe, Deutsch, Musik, Englisch, Französisch usw. gelernt...
Gerade das kommt alles noch früh genug und selbst Vorschulkinder im Kiga lernen nicht tagtäglich je eine Stunde Mathe, Deutsch usw..

Ich würde das nicht machen...
Aber am ende muß es jeder selber wissen...

Lg, Sandra

Beitrag von ina175 19.04.10 - 20:53 Uhr

Wir machen mit Marius die mathematische Früherziehung und wir sind begeistert. Marius hat einen super Bezug zu den Zahlen, denn die Kinder lernen es spielerisch. Es ist teilweise auch das Konzept aus dem Entenland und das ist bekannt und wird befürwortet.

Ich würde Marius nicht alles zumuten wollen. Im Kindergarten machen die Kinder einmal wöchentlich mit einer Musikpädagogin Musik.

Wenn du dich für eine Sache entscheiden kannst finde ich es gut aber nicht jede Woche was anderes. Das vergessen die Kinder sehr schnell.

Ansonsten bin ich eher für Frühkindliche Förderung, wenn es altersentsprechend ist.

LG, Ina mit Marius und #stern#stern

Beitrag von amory 20.04.10 - 09:05 Uhr

Hi,

ich finde, es kommt ganz darauf an, was da genau gemacht werden soll.

bei uns in der krippe (!) wurde z.B. von der leitung groß angekündigt, dass die Kinder jetzt bei der russisch-sprachigen ERzieherin russisch lernen können, wenn sie wollen.
ich habe die frau darauf angesprochen und gefragt, was sie sich da so vorstellt.
die war fix und fertig, sie hatte die leiterin nämlich nur gefragt, ob es ok ist, wenn sie mit den kindern auch mal russische lieder singt....

ende vom lied: meine kleine kommt jetzt manchmal mit russischen liedern nach hause und freut sich eienn wolf, weil ich das nicht mitsingen kann.
andere eltern sind mächtig stolz darauf, dass ihre kinder jetzt russisch lernen. wenn die wüssten...

grundsätzlich halte ich frühförderung in form von unterricht für übertrieben.lieder singen dagegen ist super, egal in welcher sprache.

gruß, amory