Uns fehlt der Mann im Haus???

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von jeanie25 19.04.10 - 21:04 Uhr

Bin grad völlig aus dem Häusschen,

mir wurde gesagt das mein Kind, nie eine richtige Erziehung und Kindheit haben wird, weil einfach die männliche Hand fehlt..Häääää?

Ist es für ein Kind wirklich so wichtig eine männliche Bezugsperson zu haben? Kann ich meinem Kind allein nicht bieten was es braucht?

Mach mir da jetzt wirklich Gedanken..braucht ein Kind wirklich zwingend eine männliche Bezugsperson?...Zur Info, es gibt auch keinen Opa.

Beitrag von sneafi21 19.04.10 - 21:36 Uhr

#liebdrueck

Nein glaube ich nicht .
Nur was die männlichen Bezugspersonen angeht bin ich etwas skeptisch , die können halt keinen Vater ersetzen ist meine Meinung .
Das sehe ich an meiner Tochter sie ist ein sehr offener und nicht ängstlicher Mensch und trotzdem das ihr Opa und Freunde von mir da sind ist sie Männer gegenüber misstrauig (komisch oder ? )

Ich werde auch immer was ihren Erzeuger (er war noch nie da ) angeht ehrlich sein denn Kinder sind nicht dumm und ich glaube damit können sie besser leben wie ein ständiges "Ja Papa hat dich lieb und kommt bald "!!!

GLG Dani

Beitrag von parzifal 20.04.10 - 11:14 Uhr

"ist sie Männer gegenüber misstrauig (komisch oder ? )"

Ist das wirklich so rätselhaft? Wo wird sie das wohl herhaben?

Ist nicht die herabwürdigende Bezeichnung "Erzeuger" nicht schon ein Anhaltspunkt für Deine Einstellung die Du weitergibst?

Warum musst Du mit dieser Wortwahl jedem ungefragt kundtun was du von dem Vater hältst?

Im Übrigen: Verwendest Du auch konsequent den Begriff "Erzeugerin"?

Beitrag von ellinutelli 20.04.10 - 13:29 Uhr

---herabwürdigende Bezeichnung "Erzeuger"---

Jemand der sein Kind "herabwürdigend " mit Nichtbeachtung behandelt, kann ruhig mit dieser "herabwürdigenden" Bezeichnung benannt werden.

Beitrag von parzifal 20.04.10 - 19:46 Uhr

Dann wundere Dich aber nicht über die aufgrund Deines Verhalten hervorgerufenen Reaktionen Deines Kindes.

Der Frage, ob es auch Erzeugerinnen gibt bist Du auch ausgewichen. Ebenfalls, ob Du diesen Terminus verwendest.

Du handelst jedenfalls aktiv herabwürdigend. Einen Grund Deinen Ex hier öffentlich herabzuwürdigen hast Du auch nicht kundgetan.




Beitrag von sneafi21 20.04.10 - 20:04 Uhr

Ähhm Hallo ?

Wer mich schon fast genötigt hat abzutreiben , jetzt seine Tochter wo es nur geht verleugnet geschweige denn sie mal gesehen zuhaben oder nicht mal nach ihr fragt !!!!

Wie soll ich den denn nennen ?????

Ach übrigens meine Tochter ist 20 Monate ich spreche auch in ihrer Gegenwart nicht über ihn und wenn sie fragt wird er "papa" genannt so weit kann ich auch denken

Sorry bin jetzt sauer

Beitrag von ellinutelli 21.04.10 - 10:42 Uhr

Genau!:-)

Beitrag von ellinutelli 21.04.10 - 10:38 Uhr

Sorry, aber bevor Du hier Dein Gift vertschießt, solltest Du mal nachgucken wem Du Antwortest.

Beitrag von parzifal 21.04.10 - 15:02 Uhr

Ich antworte auf Beiträge und aus den daraus vorliegenden Informationen.

Wenn ich falsch liege, dann kläre mich auf.

Ich schaue mit Sicherheit nicht in Visitenkarten bevor ich antworte.

Siehst Du meine Ausführungen bezüglich "Erzeuger" als falsch an? Dann begründe dies.

Normalerweise wertet man nicht ohne KONKRETEN Anlass und einleuchtenden Grund jemand öffentlich ab.

Gab es diesen?

Beitrag von ellinutelli 21.04.10 - 15:42 Uhr

---Normalerweise wertet man nicht ohne KONKRETEN Anlass und einleuchtenden Grund jemand öffentlich ab.---

Ich habe niemanden öffentlich abgewertet. Ich bin hier nicht die Threaderöffnerin.

Vieleicht überprüfst Du das nochmal.

Beitrag von parzifal 22.04.10 - 08:19 Uhr

Es stimmt, dass Du nicht öffentlich abwertend über Dritte hergezogen bist.

Du hast die öffentliche Abwertung aber unterstützt und als richtig befunden:

"Jemand der sein Kind "herabwürdigend " mit Nichtbeachtung behandelt, kann ruhig mit dieser "herabwürdigenden" Bezeichnung benannt werden. "

Insofern ist der Teil diesbezügliche Teil meiner Ausführungen auch auf Deine Ansicht bezogen.

Weil ein Vater sein Kind nicht beachtet, darf er in der Öffentlichkeit dauerhaft verbal herabgewürdigt werden um jedem Dritten zu zeigen was man persönlich von ihm hält. Selbst wenn die Frage auf die man antwortet gar nichts damit zu tun hat.

Kein Mann käme auf die Idee eine Mutter als "Erzeugerin" zu titulieren. Egal was sie gemacht hat. Frauen lieben diesen Begriff für Väter und verwenden diesen nach Gutdünken.

Unterstützt Du denn nun auch die Verwendung den Begriff "Erzeugerin" für Mütter die ihre Kinder nicht ausreichend beachten ? Drücke Dich bitte nicht um die Antwort.

Beitrag von ellinutelli 22.04.10 - 14:30 Uhr

Ich drücke mich überhaupt nicht um eine Antwort.

Ich habe auch gesagt, daß ich den Begriff "Erzeuger " nicht verwende.

Man hätte ihn hier auch durch Depp, Arschloch, Idiot oder irgendetwas anderes ersetzen können.

Das gleiche gilt auch für Mütter die ihre Kinder herabwürdigend behandeln.

---Kein Mann käme auf die Idee eine Mutter als "Erzeugerin" zu titulieren---

Männer haben andere Wörter für diese Mütter. Das hat nichts mit Anstand oder moral zu tun, sondern einzig und allein mit der Wortwahl. Das Wort "Erzeuger" kommt meiner Meinung nach nur durch den Akt des Zeugens zustande. Bei einer Frau kommt noch das Austragen und gebären hinzu, deshalb wäre bei Ihr das Wort "Erzeuger" in dem Wortlaut vieleicht nicht ganz treffend.

Aber man könnte es natürlich, durch "Austrägerin" ersetzen.

Beitrag von parzifal 23.04.10 - 11:02 Uhr

Du setzt "Depp" und "Arschloch" mit "Erzeuger" gleich (erkennst also die Kundgabe der Mißachtung) dann aber die Verwendung dieser Begriffe?

Hältst Du diese Wortwahl für angemessen (z.B. "mein Depp von Ex hat...etc.)? Sollte man so ohne konkreten Hintergrund öffentlich über jemanden herziehen?

Ich habe hierzu eine andere Einstellung.

Beitrag von ellinutelli 23.04.10 - 12:07 Uhr

---Hältst Du diese Wortwahl für angemessen---

JA!!!

Beitrag von parzifal 23.04.10 - 17:56 Uhr

Ich hoffe das Beleidigungen (noch dazu ohne Anlaß) nicht zum normalen Umgangston werden.

Positiv finde ich aber, dass Du wenigstens dazu stehst.

Beitrag von ellinutelli 21.04.10 - 10:41 Uhr

Zumal sich Kinder schon Ihr eigenes Bild von Ihren "Vätern" machen können.

Im übrigen nenne ich den Vater meines Sohnes nicht Erzeuger. Obwohl er die Bezeichnung Vater oder gar Papa nicht im geringsten verdient.

Beitrag von parzifal 21.04.10 - 15:11 Uhr

Wann jemand den Begriff Vater verdient hat darüber gehen die Meinungen sicher auseinander.

Wer aber Begriffe wie "Erzeuger" verwendet muss auch entsprechende Begriffe für gleichhandelnde Mütter verwenden.

Ich habe aber noch nie jemanden von einer "Erzeugerin" sprechen hören, obwohl Mütter ihre Kinder genauso oft misshandeln wie Väter.

Wenn Du den Begriff "Erzeuger" nicht verwendest bist Du auch nicht Ziel meiner Äußerungen.

Beitrag von sneafi21 20.04.10 - 20:05 Uhr

Danke !!!#liebdrueck

Beitrag von sneafi21 20.04.10 - 20:06 Uhr

Meinte natürlich ellinutelli !!

Beitrag von blaue-rose 19.04.10 - 21:38 Uhr

Hallo jeanie,


mach dir wegen dem Gerede nicht zu große Gedanken. Ich weiß nicht ob ein Kind unbedingt eine männliche Bezugsperson benötigt. Ich denke wichtiger ist das ein Kind genügend Liebe und Zuwendung bekommt.

Deine Maus ist noch nicht mal ein Jahr alt und warum soll sie nicht irgendwann eine männliche Bezugsperson bekommen?


Lg

Beitrag von landmaus 19.04.10 - 21:44 Uhr

Huhu,

ich bin der festen Meinung, dass es wichtig ist weniger in Stereotypen zu denken. Kein Kind braucht zwingend eine männliche Bezugsperson, genausowenig, wie ein Kind zwingend eine weibliche Bezugsperson braucht. Es wächst dann anders auf, aber nicht schlechter. Vielleicht muss man, wenn feste Bezugspersonen eines Geschlechts fehlen eher darauf achten, sein Kind auch Dinge erleben zu lassen, die halt eben klassisch von der Bezugsperson des anderen Geschlechts in eine Familienstruktur eingebracht werden.

Für mich ist ganz entscheidend, was diejenigen Bezugspersonen, die da sind, dem Kind geben. Solange das stimmt, steht einer glücklichen Kindheit nichts entgegen. Rollenvorbild kann z.B. auch ein Trainer oder Lehrer sein. Dazu braucht es weder einen Vater noch einen Opa.

Lass Dich von so einem Quatsch nicht verunsichern, ihr zwei werdet das ganz prima auch ohne Papa oder Opa hinkriegen.

LG

Beitrag von mamavonyannick 19.04.10 - 21:47 Uhr

Hallo meine Liebe#sonne


wenn du meine persönliche Meinung hören willst: Ich finde schon, dass Kinder männliche und weibliche Bezugspersonen haben sollten. Habe dazu auch mal gegoogelt, es gibt eine Menge dazu, hier nur mal eins: http://www.bildderfrau.de/familie-kinder/brauchen-kinder-einen-vater-d9436c171664.html

Diese/meine Meinung soll natürlich deine Fähigkeiten als Mutter nicht abwerten. Aber auch ich könnte das, was mein Mann unserem Sohn gibt, nicht ersetzen. Aber ich bin sicher, du tust dein Bestes und deinem Kind gehts prima.

lg, m.

Beitrag von badguy 20.04.10 - 08:27 Uhr

Ein Kind, dass nur mit einer Bezugsperson aufwächst, unabhängig davon, ob das jetzt Mutter oder Vater ist, ist immer gehandicapt.

Kinder brauchen sowohl männliche als auch weibliche Bezugspersonen. Jeder, der etwas anderes schwätzt, hat sorry, einfach keine Ahnung.

Männliche und weibliche Pädagogik sind einfach unterschiedlich, ein Kind lernt ja nicht nur über Erziehung, sondern ganz stark auch durch das Abschauen bestimmter Verhaltensweisen. Wie positionieren sich z. B. die Bezugspersonen in ihrer Beziehung zueinander, wie lösen in ihrer Beziehung Konflikte, etc.. Scheidungskinder können z. B. den Vorteil haben, frühzeitig zu lernen, dass das Ende einer Beziehung nicht das Ende an sich ist, sprich sie lernen mitunter besser das "Los lassen!"

Fehlt insbesondere die gleichgeschlechtliche Bezugsperson, kann das massiv negative Auswirkungen für die Entwicklung eines Kindes haben.

Auf dich bezogen heißt das jetzt aber nicht, das sich dein Kind zu einem Psychopathen entwickeln wird. Ich hasse dieses dramatisieren. Erziehung und Kindheit bestehen nicht ausschließlich aus Vätern und Müttern, sprich Bezugspersonen, da sollte man m. E. die Kirche im Dorf lassen.

Wen das Thema wirklich interessiert, dem empfehle ich Alexander Mitscherlich "Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft"

Beitrag von jeanie25 20.04.10 - 09:07 Uhr

Danke für eure Antworten!

Die Meinungen gehen da ja ziemlich auseinander...
Naja sie ist ja noch Jung und irgendwann landet vielleicht auch mal wieder ein mann in unserem Leben :-)

LG

Beitrag von petra1982 20.04.10 - 09:45 Uhr

Ich denke Kinder brauchen Mama und Papa als erstes. Das ein Opa einen Vater nicht ersetzten kann ist klar....Aber was ein Kind braucht, da nicht immer eine Intakte Familie, also mama papa kinder, zu bieten sind, ist Liebe. Und ich denke nur weil man alleinerziehend ist hat ein Kind trotzdem eine richtige Erziehung oder auch nicht kommmt ja auf die oder den Alleinerziehenden an. Wieviele eltern die zusammen sind können Ihre Kinder nicht richtig erziehen^^

  • 1
  • 2