Beschäftigungsverbot Erzieherin

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sleepingsun 19.04.10 - 21:30 Uhr

Hallo ihr lieben,

hab mal eine Frage an euch:

Meine Schwägerin ist schwanger (noch ziemlich frisch) und arbeitet als Erzieherin in einem Kindergarten. Jetzt hat ihr die FÄ beim letzten Termin gesagt, dass sie keinen ausreichenden Impfschutz hat und deswegen auf keinen Fall weiterarbeiten dürfte.

So, jetzt hat meine Schwägerin aber nichts mitbekommen und weiß eigentlich überhaupt nicht genau, wie sie das jetzt handhaben soll. Zum einem wollte sie es jetzt noch nicht gleich jedem erzählen und außerdem weiß sie auch nicht, wie es genau laufen soll, da sie ja nichts in der Hand hat.

Kennt sich jemand von uns aus, wie das jetzt genau gehen soll? Bzw. wo sie irgendwas herbekommt?

Danke schon mal! Euch allen eine schöne Schwangerschaft!

LG,

Nicki mit Stefan (*01.06.07) und Zoey (*12.02.09)

Beitrag von haferfloeckchen 19.04.10 - 21:33 Uhr

Das ist ganz normal. Erzieherinnen und Lehrerinnen dürfen ohne ausreichenden Impfschutz nicht arbeiten gehen. Dazu bekommt man von der FÄ ein BV, das hätte sie dann deiner Schwägerin eigentlich mitgeben müssen!?
Würde da an ihrer Stelle nochmal nachfragen. Aber weiterarbeiten würde ich auf keinen Fall!!!

Lg

Beitrag von sleepingsun 19.04.10 - 21:39 Uhr

Danke für deine Antwort!

Habe mir eben auch gedacht, dass sie dann was von der Ärztin hätte bekommen müssen. Aber sie hat irgendwas von einer Gesetzesänderung geredet. Genauer weiß ich es leider nicht, da wir durch unsere Kinder nicht so gut reden konnten.

Sie war jetzt heute auch auf Arbeit. Ich weiß jetzt aber nicht, ob sie was gesagt hat, aber ich denke mal nicht.

Mach mir halt schon Sorgen um sie und das Baby.

Beitrag von nanu1984 19.04.10 - 21:33 Uhr

Hallo..

Sie muss vom FA Zettel bekommen wegen Beschaeftigungsverbot....
Wenn die das nicht bekommt muss sie weiter arbeiten...
Wie weit ist die denn???

Beitrag von sleepingsun 19.04.10 - 21:37 Uhr

Danke für deine schnelle Antwort!

Sie hat vom FA gar nichts mitbekommen. Angeblich gibts da irgendein neues Gesetz oder so. Sie war heut auch auf Arbeit und hat wohl auch nichts gesagt (hab sie aber selber nicht gesprochen). Sie müsste jetzt in der 8. SSW sein - also schon noch sehr frisch.

Beitrag von choirqueen 19.04.10 - 21:44 Uhr

Hallo,

ich bin Lehrerin an einer Förderschule und deshalb im Moment zu Hause #gaehn

Also seit 2007 gibt es ein neues Gesetz, das man bei Verdacht einer SS beim beruflichen Umgang mit Kindern ein Beschäftigungsverbot hat, bis dieses vom AG aufgehoben wird, nach dem Gutachten des Arbeitsmediziners.

Dieses BV stellt der AG aus, sie muss ihm also von ihrem "Verdacht" erzählen.

Die Blutuntersuchungen werden nicht alle anerkannt, manchmal will der Arzt dort noch einmal Blut abnehmen.

LG Cathrin

Beitrag von sleepingsun 19.04.10 - 21:50 Uhr

Danke für deine Antwort!

Also muss meine Schwägerin ihrem AG sagen, dass sie schwanger ist (hat ja den Mutterpass, wo schon alles drin steht) und kann ab da zu Hause bleiben - hab ich das so richtig verstanden? Braucht sie da irgendwas von ihrer Ärztin?

Sie macht sich auch Gedanken wg. dem Geld. Wie läuft das denn da? Ist das ähnlich, wie bei Krankheit?

Muss vielleicht dazu sagen, dass sie eine etwas schwierige Chefin hat.

Beitrag von nannyogg 19.04.10 - 23:18 Uhr

Hallo,

ist zwar schon spät, aber vielleicht liest Du es ja noch.

Ich bin auch Erzieherin und bin seit dem 10.2. mit Beschäftigungsverbot zuhause. Musste auch die Prozedur mit dem Betriebsarzt über mich ergehen lassen. War aber ganz praktisch, denn so konnte meine Ärztin die Ergebnisse gleich in denMutterpass übertragen und ich brauchte nicht doppelt zur Blutabnahme bzw. hab auch Untersuchungen die man bei der FÄ selbst bezahlen müsste.

Nun aber zu Deiner Frage wegen des Geldes. Man bekommt auf jeden Fall das volle Gehalt. Meines Wissens holt sich das der Arbeitgeber von der Krankenkasse zurück. Also darum braucht sie sich keine Sorgen machen.

LG und einen schönen Abend

Nanny mit 4 #stern fest im #herzlich und #ei 15+2

Beitrag von nanu1984 19.04.10 - 21:45 Uhr

Als ich bei Arzt war zur Blutabnahme hat er mir ca. 1 woche spaeter gesagt das ich nicht immun gegen roeteln bin und ab da an durfte ich nicht mehr arbeiten und ich arbeite nur im Einzelhandel...
Ich habe das gleich noch am selben tag meiner chefin gesagt und ein tag spaeter hab ich den zettel bekommen und bei der Firma abgegeben...

Die sollte sich mal lieber noch mal mit der Aerztin zusammen setzen...

Lg

Beitrag von ryja 19.04.10 - 21:42 Uhr

Eigentlich muss sie an den Arbeitgeber weitergeben gegen WAS sie nicht immun ist. Der spricht dann das BV aus. Es gibt Kinderkrankheiten, da kann man weiterarbeiten, muss nur bei Auftreten in der Einrichtung raus. Windpocken geht nix mehr, Röteln auch teilweise nicht, aber Masern oder Mumps nur dann, wenn es im Kiga auftritt - GLAUBE ICH ZUMINDEST!!!!!

Beitrag von juju277 19.04.10 - 21:46 Uhr

Hi,

ich durfte auch wegen fehlender Immunität nicht arbeiten, hab sofort vom Arzt ein BV für den AG bekommen.
Sie sollte sich nochmal an ihre Ärztin wenden.

LG juju