Verhütung ohne Hormone -Was könnt ihr empfehlen?

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Forum: Verhütung

Pille, Kondom oder doch Spirale? Im Laufe der Jahre probieren die meisten Frauen verschiedene Methoden der Verhütung aus. Da tauchen eine Menge Fragen auf, für die hier der Raum ist. Übrigens: Medikamente und Verhütungsmittel dürfen bei uns nicht weitergegeben werden.

Beitrag von mysterya 19.04.10 - 22:00 Uhr

Nach einem Jahr Abstinenz, hats mich jetzt wieder erwischt und nun steh ich vor der Frage, wie verhüten. Nur Kondome kommt nicht in Frage ...so ist mein erstes Kind entstanden :-P. NFP auch nicht, denn in den nächsten 3-4 Jahren ist kein weiterer Nachwuchs geplant und das ist mir zu unsicher.

Ich möchte keine Hormone nehmen, weil ich bisher immer bei jeder Pille super zu tun hatte...entweder hat die Psyche, das Lustempfinden oder das Gewicht drunter gelitten.

Und ich fühle mich einfach nicht mehr wohl mit dem Gedanken, überhaupt Hormone zu nehmen. Außerdem hat auch meine Mum riesen Probs mit Pille...bis hin zum Krankenhausaufenthalt...und man sagt zwar...es soll nicht vererbbar sein, dass Pillen nicht vertragen werden...aber ich hab trotzdem schiss.

Ich dachte an die Kupfer-Spirale?

Habt ihr noch andere Ideen. Was nehmt ihr?

Wie habt ihr es vertragen? Welche Probs gab es?

Würdet ihr eine Spirale einsetzen lassen, wenn neuer Partner kein Kind hat, aber irgendwann ein gemeinsames möchte ?

LG Mysty

Beitrag von muttiator 19.04.10 - 22:47 Uhr

Die symptothermale Methode ist so sicher wie die Pille, zählt aber auch zur NFP, es gibt Frauen die verhüten damit über Jahrzehnte und sind nie ungewollt Schwanger geworden.

Es gibt auch noch die Kupferkette oder die Goldlily, soweit ich weiß sind die etwas verträglicher. Genaueres kann ich aber nicht sagen.

Generell spricht nichts dagegen sich eine Spirale setzen zu lassen wenn noch Kinderwunsch besteht.

Ich vertrage auch keine Hormone, habe es immer wieder versucht und vor ca einem halben Jahr einen endgültigen Schlussstrich damit gezogen sprich die Hormonspirale entfernen lassen.

Seit dem habe ich auch etwas Angst vor Spiralen, war einfach eine schlechte Erfahrung. Es kommt dann noch dazu das man unter der Kupferspirale gerne eine stärkere Mens bekommt und dann bräuchte definitiv eine Bluttransfusion. ;-)

Wie das bei der Kupferkette ist müsstest du nachschauen, da hab ich keine Ahnung.

Beitrag von nicole9981 19.04.10 - 22:50 Uhr

Hallo!

Ich habe seit 2 1/2 Jahren eine Kupferspirale und bin sehr zufrieden. Probleme habe ich keine. Man sagt dass die Mens stärker ausfallen kann: das ist bei mir nicht der Fall oder auch dass man Schmierblutungen bekommt: das hatte ich nur die ersten 2 Monate dann hat es sich beruhigt.

Die Spirale ist zudem supergünstig und man kann sie nicht vergessen und muss an nichts denken.

LG Nicole

Beitrag von hoernchen123 20.04.10 - 21:46 Uhr

Ich hatte 4 1/2 Jahre eine Kupferspirale und es war weitgehend ok. Natürlich kann man sie auch nutzen, wenn (später) noch Kinderwunsch besteht. Die Spirale kann zwar die Wahrscheinlichkeit von aufsteigenen Infektionen begünstigen, also wenn du dazu neigst oder häufig den Partner wechselst (was ja die Wahrscheinlichkeit, sich was wegzuholen erhöht), ist es nix, aber normalerweise passiert nichts nennenswertes durch die Spirale, was die Fruchtbarkeit hemmen könnte.

Ich habe meine Spirale vor einem dreiviertel Jahr ziehen lassen, weil die Mens immer so stark war, dass ich permanent Eisenmangel hatte. Ich dachte immer, es wird schon nicht so schlimm sein, aber irgendwann habe ich jeden Infekt mitgenommen und mein Hausarzt hat dann, weil ich total blass um die Nase war, mal den Eisenwert getestet.

Verhüte nun mit NFP (das ist, wenn korrekt angewendet, so sicher wie die Pille) und bin sehr zufrieden, aber die Spirale hat eben schon den Vorteil, dass man nichts denken muss und sie im Vergleich zu Hormonen wesentlich billiger ist.

LG