warum ist abpumpen so verkehrt, wenn man Stillen will???

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von tabehaki 19.04.10 - 22:34 Uhr

Ich habe hier in einigen Beiträgen gelesen, dass man die Finger vom abpumpen lassen soll. Ich habe gestern mal damit angefangen, weil ich Abends keine Milch mehr habe. Ich lege meinen Sohn (3 Wochen) den ganzen Tag über öfter an, als ich möchte.

Er schreit viel und beruhigt sich dadurch wieder. Nur ist mir halt aufgefallen, dass er Abends viel Durst hat, aber nichts kommt raus. Ich hatte ihm dann energielosen Ersatz gegeben und da war Ruhe. Nun habe ich mir für das Zufüttern HIPP Bio Milch 1 gekauft. Die hat er heute auch 2 mal á 80 ml bekommen und auf ex getrunken.

(Mein Gott, wie soll mein Brust das nur schaffen?) Ich hatte 6h nach der letzten Fütterung aus der einen Brust 60ml rausgepresst beim abpumpen. Auf der anderen Seite eine Stunde nach dem letzten Stillen NULL. Ich hab schon seit Tagen keine geschwollenen Brüste mehr Morgens, oder wie andere so ihre Problemchen haben und Salatköpfe zum kühlen benötigen - die Probleme kenne ich gar nicht. Allenfalls meine BW sind vom häufigen Anlegen gereizt. Ich behandle sie auch mit Salbe und Wolle und CO. Aber ebenfalls seit Tagen habe ich selbst Morgens auch keinen Überlauf mehr in der Brust (feuchte Stillpads). Aber am abpumpen kann es nicht liegen, das hab ich gestern und heute nur 1x gemacht.

Meine Fragen:
Warum soll abpumpen nicht gut sein, wenn man doch immer das letzte aus seiner Brust herausholt und so wie ich viel anlegt?

Wo kann ich, wird ja hier viel empfohlen, eine Stillberaterin finden? Ich glaube nicht, dass meine Hebamme da so drinne ist.

Was kostet es, sich bei der LaLecheLiga? zu informieren? Wie kann man mich da beraten?

und
Ist die Hipp Bio Milch als Notersatz Zufütterung überhaupt sinnvoll und richtig?

Wichtig wäre für mich auch:
Wie kann ich überhaupt meine Milchleistung STEIGERN? Gibt es da Mittelchen und Wege? Ich muss zugeben, dass ich mich im Moment sehr spärlich ernähre, weil ich den ganzen Tag nur an den Kleinen denke, statt an mich. Ich versuche! immer so 2 L Wasser zu trinken, bzw. Säfte und Tee... mit dem Essen komm ich selten regelmäßig nach :( Es ist so anstrengend mit einem so einem kleinen Wurm, der nur auf dem Arm will, viel schreit und ständig durst hat#schmoll wenigstens jetzt gerade schläft er #schwitz

Ich bedanke mich i.V. für alle Antworten

LG Mari + #schrei Sohnemann 20 Tage

Beitrag von christbaumkuegelchen 19.04.10 - 22:40 Uhr

Hallo!

Leider kann ich Dir nich auf alle Fragen antworten. Bei mir hats mit der Milchmenge auch nicht gepasst und ich habe versucht, die Menge durch Pumpen zu steigern.

Ergänzend dazu hab ich mir in der Apotheke "Aktivierte Bockshornkleesamen" geholt (wurde mir von der Hebamme empfohlen). Versuchs doch einfach mal.

Viele Grüße und viel Erfolg!

PS: Regelmäßig Essen ist auch wichtig, Du solltest mindestens 3 Mahlzeiten am Tag zu Dir nehmen und eine davon warm...

Beitrag von petriheil80 20.04.10 - 00:18 Uhr

hi
ja, die bochshornkleesamendragees helfen wirklich. die hatte ich auch von meiner hebi, als ich meinen 2ten nicht mehr satt bekommen habe!! es hilft wirklich nur anlegen anlegen usw. und essen ist wirklich sehr wichtig, damit alle nährstoffe auch in deiner milch sitzen. dein körper braucht zudem auch die energie um genügend milch zu bilden!!

lg und viel glück!!

Beitrag von vro 19.04.10 - 22:52 Uhr

Hallo Mari,
ich stille meinen Sohn seit 10 Monaten voll (weil er keinen Brei will, muss er ja auch nicht) und er ist ziemlich proper:-D
Ich habe auch gelegenzlich versucht abzupumpen und bei mir kommen auch max. 10 ml.
also zeigt es das abpumpen nicht wirklich effektiv ist zumindest bei mir weil mit 10 ml würde sich mein kleiner nicht zufrieden geben. Also hilft nur anlegen anlegen....
nachfrage und angebot regeln sich von selbst.
la leche liga beratung kostet übrigens nicht man kann evtl was spenden wenn man möchte. im internet unter lll findest du auch beraterinnen in deiner nähe.
wichtig ist auch nicht zuzufüttern weil sonst deine milchbildung ja nicht angeregt wird.
also alles gute, das wird schon, nicht aufgeben

Beitrag von tina4370 19.04.10 - 23:15 Uhr

Hallo, Mari!

Dass Dein Sohn abends ständig an der Brust hängt, ist völlig normal (such mal nach "Clusterfeeding"), und meine Maus hat das auch gemacht.

Zu Deinen Fragen:
1. Das Abpumpen ist niemals so effektiv wie ein trinkendes Baby und regt die Milchbildung nicht halb so sehr an. Es kann außerdem die Produktion durcheinander bringen und dadurch, dass Du die Milch dann mit der Flasche gibst, zu einer Saugverwirrung führen (Weil Flasche trinken einfacher ist als Brust).
Und: es ist kein Indikator für die tatsächlich vorhandene Milchmenge! Ich selbst habe neulich mal wieder versucht, eine Flasche abzupumpen, damit Oma sie verfüttern kann, aber ich habe kaum 30 ml zusammenbekommen. Meine Tochter ist nun gut 7 Monate alt und hat bis vor ein paar Tagen noch quasi voll gestillt - das ginge bei der abgepumpten Menge wohl schlecht. ;-)

2. Google doch mal Stillberaterin in Vwerbindung mit Deiner PLZ.

3. LaLecheLiga ist kostenlos (www.lalecheliga.de).
4. Du schilderst Dein(e) Problem(e) telefonisch oder per Mail und bekommst Antworten. Ggf. kommt auch eine Stillberaterin zu Dir nach Hause (auch das kostenlos).

5. Notfallersatznahrung ist meist völlig überflüssig, wenn du Dein Kind nach Bedarf anlegst. Meine Hebi hat schon im GVK gesagt, wer stillen will, sollte sich keine Flaschen und vor allem keine Nahrung auf Vorrat hinstellen, weil das zum Zufüttern verleitet und das meist der Anfang vom Ende des Stillens ist.

6. Die Milchmenge steigern kannst Du durch anlegen, anlegen, anlegen.... Außerdem sieh zu, dass Du Dich einigermaßen vernünftig ernährst und das Essen nicht immer wieder ausfallen lässt (ja, ich weiß, wie schwer das anfangs ist - mein Mann hat mich da zum Glück sehr unterstützt). Trink Milchbildungstee und gönn Dir so viel Ruhe wie möglich - Du bist noch im Wochenbett, also steh am besten nur zum Essen und Duschen und Klo gehen auf und kuschel Dich den Rest des Tages mit Deinem Baby in die Federn.
Mir hat übrigens sehr gut PureLan-Salbe gegen die gereizten Brustwarzen geholfen (wenn es zu schlimm wird, versuch es mal mit Stillhütchen - meist kann man die nmach ein paar Wochen wieder weglassen).

Liebe Grüße und alles Gute!
Tina mit Maria Elisabeth *10.09.09

Beitrag von 20girli 20.04.10 - 07:56 Uhr

1. Pumpt eine Pumpe niemals so efektiv wie ein Baby das an der Brust trinkt.

2. Ist dein Kind gerade in dem 4 wochen Schub und da ist das völlig normal das es viel und oft kommt...denn nur so weis deine Brust auch das sie mehr Milch produzieren muss.
Sie kann ja nicht einfach die Pulvermenge und Wassermenge erhöhen und schütteln.

3. Sobald du die Flasche gibst- dein Kind die Brust gewöhnt ist...läuft die Milch deinem Kind einfach mal so runter...denn aus der Flasche kommt die Milch VIEL einfacher als an der Brust.

4. Wenn dein Kind die Flasche besser findet ist es in ein paar Tagen aus mit dem Stillen.

5. solange du Flasche fütterst- holt sich dein Kind nicht das was es braucht an der Brust. Das heist die Brust produziert weniger Milch und dein Kind wird tatsächlich nicht satt.

6. Milchmenge Steigern? Ganz einfach lass die Flasche weg und vertraue deinem Kind. Denn das macht es gerade richtig. Nicht die Länge einer Malzeit ist ausschlaggebend sondern die häufigkeit um die Milchmenge zu steigern.
Und wenn die Kinder gerade Abends so viel Hunger haben nennt sich das Clusterfeeding - alles völlig normal und gut so.

7. Die Brüste bleiben nicht immer so prall-- der Milchbedarf pendelt sich ein. Am Anfang weis deine Brust ja nicht wieviel Kinder da satt werden wollen oder wieviel Hunger dein Kind hat. Also produziert sie sehr sehr viel Milch. Die braucht man aber nicht. Also werden die Brüste- zum glück - auch wieder normal.

8. Eine Brust wird niemals leer...sie produziert die Milch wärend das KInd trinkt. Am Anfang ist ein kleiner vorschuss vorhanden...der ist dann weg aber die Brust nicht leer.
Das merkt man später wieder ganz gut wenn das Kind statt nach 3 std. z.B. erst nach 4 stunden kommt...dann spannt die Brust wieder. Das heist...sie hat schon Milch vorbereitet für das Hungrige Kind :-)

9. Nur ein Kind kann am efektivsten die Milchmenge steigern- in dem man es nach seinem Bedarf anlegt. Aber du kannst dein Kind auch immer dann anlegen wenn du es gerade möchtest. Das ist der Vorteil vom Stillen ;-)

10. Zufüttern ist oft der erste Schritt zum Abstillen und meist total überflüssig. Eine Stillberaterin kostet nichts.
Die solltest du schleunigst anrufen wenn du weiter stillen möchtest.

Alles gute Kerstin

Beitrag von julchen2109 20.04.10 - 08:19 Uhr

So jetzt will ich auch mal was schreiben!
Ich bin nämlich so eine, die die Milchmenge durch abpumpen gesteigert hat!!!!!

Klar ist abpumpen nicht so effektiv, wie wenn du das Kind anlegst! Aber ich habe, als ich zu wenig Milch hatte einfach immer nach jeden Stillen nochmal 15 min. abgepumpt und es hat funktioniert.
Allerdings gibts es bei den Milchpumpen enorme unterschiede und nicht bei jeder Frau kommt Milch wenn sie abpumpen will!
Ich kann dir die Medela - Pumpen empfehlen; wir hatten ne Doppelpumpe auf Rezept ausgeliehen (kann man auch ohne Rezept ausleihen) und die war wirklich klasse! Zumal du mit einem mal beide Seiten abpumpst. Jetzt habe ich für Notfälle noch die Medela - Minielktrik zu Hause, allerdings ist die nicht so effektiv wie die andere.

Bei uns gabs auch mal ne Zeit, in der ich Lotte fast nur zufüttern musste und sie geht trotzdem noch an die Brust; mittlerweile stillen wir wieder ohne zufüttern (abgesehen vom Mittagsbrei den es seit ein paar Wochen gibt).

Bei der LALecheLiga habe ich mir damals auch Hilfe geholt; ist kostenfrei; schreib denen einfach ne Mail!

Übrigens: Stillen ist ne Kopfsache, also mach dir klar, dass deine Milchmenge ausreicht; trinke anständig; du kannst vor dem stillen bzw. abpumpen die Brüst massieren (mit durchblutungsfördernden Ölen) und warm halten, dann läuft die Milch besser!

Wenn deine Brüste jetzt nicht mehr so prall sind, dann ist das kein Grund zur Sorge; die Brust gewöhnt sich ja an die Milchproduktio nund läuft dann irgendwann nicht mehr über! Es sei denn, sie produziert zu viel; weil du vielleicht auf einmal wieder weniger Milch benötigst!

LG

Beitrag von aradina 20.04.10 - 08:41 Uhr

Liebe Mari,

bitte achte darauf, dass du regelmässig auch isst und vorallem etwas mehr trinkst. Ich trinke jeden Tag 3 Liter Milch, davon 2 Becher Stilltee/oder Aniskümmelfenchel (morgens und abends).

Dein Körper muss ja über den Tag verteilt Milch bilden, dazu braucht er genug Flüssigkeit. Je mehr du trinkst umso besser. Also mit 3 Liter fährst du dann sehr gut. Wenn ich nur 2 Liter trinke (was an einem Tag mal vorkam) hatte ich dann entsprechend weniger Milch am Abend und musste dann den Kleinen häufiger anlegen. Am nächsten Tag war alles wieder normal.

Ich kann dir den Bio Stilltee von H&S empfehlen, bekommt man in der Apotheke. Die ersten Wochen habe ich jeden Tag einen Liter davon getrunken (3 Beutel auf eine Kanne).

Abpumpen ist nicht so effektiv, wie das Baby an der Brust trinken kann. Achte lieber darauf, dass es DIR gut geht, denn dann wird auch die Milch fliessen - essen und trinken ist für dich während der Stillzeit ganz wichtig.

Wenn der Kleine nur auf den Arm möchte, hast du es denn schon mal mit einem Tragetuch oder Tragesack von Glückskäfer versucht? Leif wollte anfangs nur bei mir sein und da war der Tragesack wirklich die beste Investion für mich - ich hatte beide Hände frei und konnte leichtere Hausarbeiten erledigen. Ein weiterer Tip wäre, deinen Kleinen einzupucken, mit 3 Wochen schlafen die Kleinen normal noch sehr viel und eingepuckt schlafen sehr viele Babys besser und fühlen sich gewärmt und geborgen - probier es aus :-)

Liebe Grüße,
Dina

Beitrag von marysa1705 20.04.10 - 11:41 Uhr

Hallo,

"Je mehr du trinkst umso besser."

Das ist so nicht richtig...

Richtig ist viel mehr:

"Trinkt eine Frau über das eigene Durstgefühl und ihren Körperbedarf hinaus, wird das Antidiuretische Hormon (ADH) deaktiviert, der Körper schwemmt aus und dies löst einen milchbildungshemmenden Effekt aus.
Es reicht wenn die Frau soviel trinkt wie sie Durst hat, sie darf den Durst aber nicht verdrängen."
http://www.stillen.ch/index.php?page=mythen&lang=de

LG Sabrina

Beitrag von aradina 21.04.10 - 09:13 Uhr

Hallo Sabrina,

ein erwachsener Mensch soll mindestens 2 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen, wenn man schwitzt mehr. Genauso braucht auch der Körper für die Milchbildung Wasser, denn woher sonst soll der Körper den Flüssigkeitsbedarf nehmen, den er braucht um die Menge an Milch zu bilden? Trinkt man zu wenig, wirkt sich das ebenso auf die Milchbildung aus.

Fakt ist, dass wir in unserer heutigen Gesellschaft sehr oft das Durstgefühl verdrängen und dadurch weniger trinken. Auch kann dies durch die Spannkraft der Haut festgestellt werden, ob die Person zu wenig trinkt.

Liebe Grüße,
Dina

Beitrag von marysa1705 21.04.10 - 11:47 Uhr

Sicher ist es nicht gut, wenn man zu wenig trinkt.

Aber "Je mehr du trinkst umso besser." ist einfach FALSCH! Auf sein Durstgefühl zu achten und nach seinem eigenen Durst zu trinken, DAS ist richtig.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE, Bonn) empfiehlt, normalerweise 1,5 Liter am Tag zu trinken. Mehr als 1,5 Liter zu trinken, ist nur bei außergewöhnlichen körperlichen und schweißtreibenden Belastungen nötig.

Du kannst noch so viel "Fakt" schreiben, aber davon wird die Aussage nicht richtiger.
Richtig ist dagegen, dass man aus der nationalen Verzehrstudie vom Mai 2008 weiss, dass die Deutschen durchschnittlich pro Tag 2 Liter alkoholfreie Getränke zu sich nehmen. Auch die DGE hat in einer grossangelegten Studie das Trinkverhalten von Kindern und Jugendlichen untersucht und ist zu dem Schluss gekommen, dass sie in der Regel ausreichend Flüssigkeit, meist in Form von Leitungs- oder Mineralwasser, zu sich nehmen.

Fakt ist höchstens, dass Deine Informationen veraltet sind.

LG Sabrina

Beitrag von dazz 20.04.10 - 13:40 Uhr

... trinken ist wichtig, allerdings sollten es soweit ich informiert sind, nur bis zu drei Tassen Milchbildungstee sein ...

ansonten kann es schnell ins Gegenteil umschlagen ...

lg

Beitrag von aradina 21.04.10 - 09:04 Uhr

Hallo Dazz,
meine Hebi meinte, ich darf gerne 1 Liter davon trinken am Tag, auch im Krankenhaus hat man mir dies so gesagt. Eine Kanne sind auch ungefähr 3 Tassen (die Bechertassen) - es sei denn du meinst die kleinen Kaffeetassen von Teeservice.

Und wenn man 3 Beutel nimmt, entspriche das einer Menge von 3 Tassen a 200ml, ich nehme halt immer 3 Beutel für einen Liter ;-)

Liebe Grüße,
Dina

Beitrag von nashivadespina 20.04.10 - 23:21 Uhr

Wenn du stillen möchtest solltest die Pumpe aus folgenden Gründen weglassen:

*durch das Pumpen wird die Zusammensetzung der Milch anders (zb dünnflüssiger) und ist so deinem Baby nicht mehr angepasst. Die Versorgung des Kindes alleine über die Muttermilch ist dann nicht mehr sichergestellt. Nur wenn du nach Bedarf stillst und dein Baby immer dann trinken lässt wenn es will hast du ausreichend Milch so dass du alleine damit dein Baby versorgen kannst.

*In der Zeit wo du abpumpst klaust du dem Baby auch noch die Milch die eigentlich für das Baby reserviert war und eigentlich in der Brust dann in dem Moment drin bleiben müsste.

Ich frage mich auch wieso du so handelst...du schreibst: alle behaupten pumpen sollte man nicht wenn man weiterstillen möchte und du machst es trotzdem?! Dann infomiere dich doch genauer bevor du solche dinge machst.

Was heißt denn: du legst dein Baby öfter an als du möchtest?! Wenn dein Kind gestillt werden möchte ist es wichtig dass du anlegst (aus oben genannten gründen) die stillabstände spielen dabei überhaupt keine rolle! Auch wenn du die Flasche zubereiten würdest ..kannst du doch nicht sagen..ich bereite die Flasche öfter zu als ich will??!?!?!

Das dein Kind sich über die Muttermilch/Brust beruhigt ist doch völlig normal!!

Wenn du die ganze Zeit immer wieder zufütterst brauchst du dich nicht wundern dass du zu wenig Milch hast....nur wenn du das abpumpen komplett weglässt...die pumpe weglässt..und so oft stillst wie es dein baby möchte kann das stillen funktionieren.....lege dich 2-3 tage nur mit deinem kind ins bett..lass es stillen wann es will und auch nach diesen tagen wann es will..und dann wirds sich auch wieder eingespielt haben. weiterhin empfehle ich dir dringend eine stillberaterin denn scheinbar fehlt das grundwissen übers stillen:

www.lalecheliga.de (ist kostenlos)

du bekommst durchs austreichen oder abpumpen NIEMALS so viel milch aus deinen brüsten wie dein baby es kann..weiterhin ist deine brust nie leer. bei jedem saugzug deines babys kommt milch. und wenn du dein kind immer trinken lässt wann es will wirst du auch wahrscheinlich wieder volle brüste haben..ABER diese vollen spannenden brüste können auch mal weich sein und sich nicht so gefüllt anfühlen..das kommt eben ganz darauf an wie oft dein kind saugt und wie hoch der bedarf des kindes es. das varriert ja auch...je nach wachstumsphase/schub. deshalb ist auch der überlauf etc manchmal nicht vorhanden. doch so wie du momentan stillst ist das nicht mit dem normalfall gleichzusetzten...du musst erstmal sehen dass du dein kind auch wirklich anlegst wenn es will und die pumpe usw weg lässt. dein baby ist auch erst 20 tage..ich frage mich wie du dir das vorgestellt hast...es is doch völlig normal dass in dieser zeit erstmal dauerstillen angesagt ist..damit sich alles anpassen kann...usw.


Lege dich wie gesagt nur ins bett mit dem baby...stehe nur fürs wichtigste aus..sprich essen und trinken...toilette..waschen..baby in den schlaf wiegen etc. lass den haushalt nun erstmal andere übernehmen wenns geht. schone dich! du bist noch im wochenbett! am besten holst du dir essen und trinken die länger haltbar sind mit ans bett dann kannst das zwischendurch auch nicht so leicht vergessen.
trinke mindestens 2 1/2 liter wasser...ernähre dich gesund und reichhaltig. malzbier ist auch super. trinke keinen salbei- und auch keinen pfefferminztee (wirkt abstillend)

und: anlegen anlegen anlegen!!! so oft das baby will!



Beitrag von tabehaki 02.05.10 - 23:03 Uhr

jo danke für die ausführliche Information und Ermahnung ;))
Kam vorher nicht dazu...

ich sprech mit meiner Hebi noch mal darüber. Ist halt sehr anstrengend nicht zu zufüttern, weil der Kleine ständig zappelig ist, wenn ich weniger Milch habe und an meiner Brust "reißt"...
vg

Beitrag von nashivadespina 20.04.10 - 23:23 Uhr

ach ja die saugverwirrung durchs fläschchengeben hatte ich auch vergessen...aber darüber hat dir ja auch schon eine andere userin etwas geschrieben- also auch das is ein grund nicht zuzufüttern.