Kaiserschnittrarte/Dammschnittrate, Nachsorgehebi ambulante Geburt

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von -tinkerbellchen- 20.04.10 - 09:59 Uhr

Hallöchen.


Inkl. geplanter KS hat das Krankenhaus was ich mir gestern ausgesucht habe, eine KS, sowie eine Dammschnittrate von ca 30 % bei 800 Geburten etwa im Jahr.

Ist das viel/wenig?

Ägerlich, aber ok: Ich muss mir noch schnell ne Nachsorgehebi suchen, da es eine VORRAUSSETZUNG ist um ambulant entbinden zu können.. :-( Meine FA sagte das wäre freiwillig... Mal sehen ob ich noch eine finde in der 33. Woche.

Dazu eine Frage: Kann ich selbst bestimmen wie oft diese kommt? Sprich z.b. nur die ersten 3 Tage? Nach einer normalen Geburt und man bleibt 3 Tage im KKH hat man ja auch oft keine Nachsorgehebi...


Danke und LG

Beitrag von isa-1977 20.04.10 - 10:24 Uhr

Warum willst Du denn keine Hebi haben?? Was ist daran so schlimm?

Meine kam noch 6 Wochen nach der Geburt und ich war heilfroh, daß ich sie hatte.

Beitrag von -tinkerbellchen- 20.04.10 - 10:28 Uhr

Bei unserer ersten Tochter kam die Nachsorgehebi zwar nicht oft, aber ich fand es eben recht schnell nicht mehr notwendig, bzw war sie selbst auch nicht wirklich auf meiner Wellenlänge.


Wenn man freiwillig eine Hebi so lang beanspruchen möchte, ist das ja ok, aber ich möchte mir nichts "aufzwingen" lassen. Verstehst du? :-)

Daher suche ich eine Nachsorgehebi, die vielleicht 2 Mal fest vorbeikommt, oder eben 3 Mal (1,2,3 Tag) und eben danach noch so erreichbar ist.

Beitrag von -tinkerbellchen- 20.04.10 - 10:29 Uhr

Wenn es nicht Vorraussetzung wäre, hätte ich keine genommen, das wollte ich damit sagen

Beitrag von vreni5 20.04.10 - 10:47 Uhr

Hi!

Also meine sagte bei ambulanter Geburt kommt sie die ersten 10 Tage täglich, die ersten 3 Tage war sie 2x am Tag da.
Aber ich denke, das ist eine Sache der Absprache.

Lg

Vreni

Beitrag von -tinkerbellchen- 20.04.10 - 11:01 Uhr

#schock

Hab jetzt mal eine Hebi ansgeschrieben und gleich reingeschrieben, dass ich gerne so 2-3 Besuche hätte + telefonische Erreichbarkeit danach.... Hoffe sie hat Zeit, sieht sehr nett aus auf ihrer HP

Warum denn aber die ersten 10 Tage? Bei einer normalen Geburt geht man nach 3 Tagen nach Hause, da muss man ja auch keine mehr mehr haben....?#kratz

Beitrag von sizilia 20.04.10 - 11:00 Uhr

Also ich hatte ne nette Hebi bei meiner Tochter im Oktober! Sie kam 4 Tage nach der Geburt (war 3 im Kh) das erste Mal und dann nach 2 Tagen wieder! Danach haben wir selber geklärt wann sie wieder kommen soll oder möchte; und nach dem 4. Besuch war es nur noch 1x die Woche oder eben wenn cih sie gebraucht hätte!

Beitrag von -tinkerbellchen- 20.04.10 - 11:01 Uhr

#danke

Beitrag von lebelauter 20.04.10 - 11:03 Uhr

hallo,

die who sieht eine kaiserschnittrate von 10 % als notwendig an...

hebammen findest du unter www.hebammensuche.de

du wirst glücklich sein, eine zu haben..

die hilft dir beim stillen, kontrolliert den nabel, die rückbildung der gebärmutter und ob der wochenfluss normal ist, schaut nach der neugeborenengelbsucht und so weiter...

wenn du magst, macht sie auch 6-8 wochen nach der geburt die abschlussuntersuchung.

LG

PS: ich habe zuhause geboren, und bin weder gerissen noch geschnitten. Zuhause und im GH liegen die dammschnittraten bei etwa 2 %.

Beitrag von -tinkerbellchen- 20.04.10 - 11:05 Uhr

Halo.

Danke für deine Antwort.

Hausgeburt wollte ich erst, wir haben uns dann doch dagegen und wieder für eine ambulante Geburt entschieden. (Unsere erste Tochter habe ich auch ambulant nach Einleitung bekommen)

Stillen werde ich nicht und 2-3 Besuche finde ich ja auch ok, aber z.b. 10 tage täglich ist eben nicht so meins.

Beitrag von lebelauter 20.04.10 - 11:17 Uhr

die hebi kommt nur auf deinen wunsch hin, 10 tage wirds allerdings von der KK bezahlt und die meisten nehmen diese hilfe auch gern in Anspruch.

Beitrag von -tinkerbellchen- 20.04.10 - 11:18 Uhr

#danke dir!

Beitrag von nisivogel2604 20.04.10 - 15:35 Uhr

Die Kaiserschnittrate ist sehr sehr hoch. Alles über 10% ist laut WHO nicht vertretbar. So niedrige Raten findet man aber in standard Kliniken wohl nirgendwo mehr.

Eine Hebamme zu haben ist keine Pflicht. Wenn du nach der Geburt gehen willst dann hast du jedes Recht dazu. Ob denen das passt oder in China fällt ein Sack Reis um.

Davon ab kann ich dir die Betreuung durch eine hebi nur ans Herz legen. Sie ist Ansprechpartnerin in allen Fragen die im Wochenbett auftauchen udn kann wertvolle Tipps geben.
LG

Beitrag von -tinkerbellchen- 20.04.10 - 17:31 Uhr

Ich hab nun eine NAchsorgehebi gefunden :-)


Unser führene Geburtsklinik hier hat

Kaiserschnittrate (in %) 22
Dammschnittrate (in %) 38
bei
Geburten pro Jahr 1296


Das Stadtkrankenhaus (Da war ich zur ersten Geburt)
Kaiserschnittrate (in %) 25
Dammschnittrate (in %) 40
bei
Geburten pro Jahr 1076


Und das Krankenhaus was ich mir ausgesucht habe:

Kaiserschnittrate (in %) 30
Dammschnittrate (in %) 30
bei
Geburten pro Jahr 670

Beitrag von becca04 20.04.10 - 18:02 Uhr

Hallo,

meine FÄ meinte vor meiner 1. Geburt zu mir, dass man sich ein KH mit möglichst vielen Geburten suchen sollte (1000-2000), damit man auch eine Chance hat, an einigermaßen routinierte Ärzte zu kommen.

Ich glaube, 670 wäre mir zu wenig.

Allerdings bin ich sowieso davon ab, meine Kinder im KH (mit Assistenzärzten, die an mir herumexperimentieren und ihre "OP- und Interventionslisten" an mir arbeiten können) zu bekommen und habe mir lieber eine erfahrene und kompetente Hebamme gesucht.

LG,
B.

Beitrag von minnie85 20.04.10 - 22:17 Uhr

Unglaublich, aber wahr: es gibt führende Kliniken in Deutschland mit 60% KS-Rate! Die WHO sagt ja definitiv, dass dies das fetale und maternale Outcome verschlechtert, aber hey, es besser die Klinikkasse auf #schwitz#contra!

Beitrag von nisivogel2604 21.04.10 - 07:40 Uhr

Da fehlt jetzt echt der kotzurbini. Widerlich wieviele Frauen da eine so schwere Körperverletzung erfahren müssen nur um sdas Budget aufzubessern.

LG

Beitrag von minnie85 20.04.10 - 22:15 Uhr

Eine Nachsorgehebi ist nicht da um dich zu ärgern, sondern um Gesundheitsvorsorge zu betreiben, um dein Kind vor den Folgen einer schweren Gelbsucht zu bewahren (denn als Mutter erkennt man die ersten Zeichen, dass es schlimmer wird, gar nicht!) und dich vor schweren Erkrankungen im Wochenbett, um dir das stillen zu erleichtern und dir eine Stütze zu sein.
Da kann dir KEIN Arzt helfen, denn das fällt gesetzlich in das Aufgabengebiet einer Hebamme, erst bei schweren Störungen ist der Doc zuständig.

Ich hätte meine nicht missen wollen.

www.hebammensuche.de in der 32. Woche wirst du definitiv jemanden finden!

Zum KKH: machen die Beleggeburten? Überleg dir das doch mal mit deiner Hebi.

DS-Rate von 30% ist im Bundesdurchschnitt wenig, mir wäre es zuviel gewesen, hatte mit meiner Beleghebi ausgemacht, dass ich nur um des Kindes willen einen medianen Schnitt bekommen würde, ansonsten keinen.

Beitrag von -tinkerbellchen- 21.04.10 - 06:57 Uhr

Hebi hab ich mittlerweile, das Krankenhaus ist ein Belegkrankenhaus, also nur mit beleghebammen, ich werde aber so hingehen, ohne Beleghebi.