ePetition "Rufbereitschafts-Kosten Hebamme"

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Beitrag von valencia22 20.04.10 - 20:49 Uhr

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=10638


Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...,
dass die gesetzliche Krankenkasse die einmalige Gebühr in Höhe von ca. 200 Euro für die Rufbereitschaft der Hebamme bei einer Hausgeburt übernimmt.


Begründung

Eine Hausgeburt kostet die Krankenkasse ca. 400 bis 500 Euro. Eine Spontan-Geburt im Krankenhaus kostet etwa 1300 Euro, während ein Kaiserschnitt bei etwa 2700 Euro liegt, zuzüglich die Kosten für die stationäre Unterbringung der Mutter nach der Geburt.
In steigendem Maße entscheiden sich Frauen heute für einen Wunsch-Kaiserschnitt.
Die Kosten dafür werden in vollem Maße übernommen, ebenso bei einer Spontan-Geburt im Krankenhaus.

Bei einer Hausgeburt hingegen wird nur die Arbeitsleistung der Hebamme vergütet, nicht jedoch die Rufbereitschaft.
Eine Hebamme, die Hausgeburten durchführt, muss während ca. 5 Wochen vor der Entbindung Tag und Nacht in Rufbereitschaft sein. Sie darf sich nur so weit von ihrem niedergelassenen Ort entfernen, dass sie innerhalb einer Stunde bei der Mutter sein kann. Dies bedeutet eine massive Einschränkung in das Leben der Hebamme. Ca. 200 Euro für solch eine Leistung sind sehr knapp bemessen.
Da die Krankenkassen diese Leistung nicht übernehmen, müssen die Eltern dafür aufkommen.
Es ist nicht nachzuvollziehen und ungerecht, weshalb die eine Mutter auf Wunsch eine 2700 Euro teure Behandlung bekommt, während die andere, die die weit günstigere Variante wählt, selbst noch einen Teil finanzieren muss.

Beitrag von iggi80 20.04.10 - 22:13 Uhr

Also meine ist eine Beleghebamme und muss daher auch rufbereit für mich sein, obwohl ich in einer Klinik entbinden möchte. Das bezahle ich ihr natürlich auch.

Insofern bitte ich darum, die Rufbereitschaft auch für Kliniken und Geburtshäuser in die ePetition einzuschließen.