Henke über "Elite-Gothics"

Archiv des urbia-Forums Medienwelt.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Medienwelt

Für alle Themen aus der bunten Film- und Fernsehwelt, für Diskussionen über Stars und Sternchen, großes und kleines Kino - aber auch für eine tolle Buchempfehlung ist hier der richtige Ort!

Beitrag von unipsycho 21.04.10 - 08:02 Uhr

http://www.youtube.com/watch?v=Vh0bhyKnPq0&NR=1

miese Bildqualität, aber mir gehts eh nur um den Text.. ;-)


Henke-Urbianer finden sich bitte hier ein
http://mein.urbia.de/club/Erkaufte+Tr%E4ume

Beitrag von gretchens.armee 21.04.10 - 08:50 Uhr

Hmmm...

Ich habe mir jetzt das Video angesehen.
Aber so wirklich steige ich da nicht durch. Ich empfinde die Szene insgesamt als sehr elitär. Ist das gewollt oder nur mein zu subjektiver, aus Einzelfällen entstandener Eindruck?
Klärst du mich auf? #blume

Beitrag von daddy69 21.04.10 - 09:01 Uhr

Ich empfand die Szene schon vor 15 Jahren als elitär und intolerant gegenüber anderer Musik und anderen Menschen.

Vielleicht ist es schlimmer geworden? Vielleicht kommen die Gothics nicht damit klar, dass sie von immer mehr normalen Menschen, ja sogar Spießern akzeptiert werden? Wär ja furchtbar....

Beitrag von gretchens.armee 21.04.10 - 09:12 Uhr

Die Betonung von Individualität finde ich ja gar nicht mal schlimm. Das befürworte ich sogar ;-)
Aber dieses naserümpfende, affektierte, und eben wie du schon sagtest, intolerante Verhalten habe ich halt auch erlebt und auch die Angewohnheit, mit Nicht- Gothic- Leuten zu sprechen, als wären diese gemeiner Pöbel, der niemals den Zugang zu wirklichen Inhalten erlangt, da intellektuell unfähig... Nunja, vielleicht habe ich auch nur Extreme erfahren.

Beitrag von bienchensg 21.04.10 - 09:47 Uhr

Genau so ist es und nicht anders.


Die schwarze Szene ist purer Kommerz geworden. Nichts anderes und damit kommen einige schwarze Prinzen und Prinzesschen nicht klar!

Beitrag von schwarzesetwas 21.04.10 - 12:40 Uhr

Vielleicht verwechselst Du da was!

Emo - kein Gothik
Tokyo Hotel - kein Gothik

;-)

Beitrag von unipsycho 21.04.10 - 13:17 Uhr

Also Elitär auf jeden Fall - das ist stellenweise sehr nervig.
Ich denk da auch gerade mal an die GE-fans, wie die mit den Nicht-GE-fans umgehen. #klatsch
Herr Henke hat das noch sehr nett auf den Punkt gebracht.

Es ist halt immer eine gewisse Gruppenzugehörigkeit. Und wenn man von den Stinos und den Spießern als normal wahrgenommen wird - ich denk da mal an das WGT in Leipzig:
Da gehen die alten Leute zu Pfingsten durch die Straßen und machen Fotos von besonders originellen Gothic-Kostümen #klatsch
Wo bleibt denn da der Aufruhr???
Wo bleiben die angeekelten Blicke???
Wo bleibt denn da die Pubertät... #kratz
Der Individualismus??? Da gibts keinen Individualismus - das einfach nur noch Karneval.

Zu Leipzig gehören die Gothics, wie der Zoo. Das ist einfach Pflicht und es hüpft einem auch nicht mehr vor Freude das Herz in den Hals, wenn man einen Gleichgesinnten mit Iro sieht. Das *normal*.

Klar, dass sich die einzelnen Musik-fan-Gruppen arg abspalten, damit sie ihre Identität nicht verlieren.
Gruppenidentität ist nun mal auch die eigene Identität.
Ich denke, das findet sich in allen Gruppenarten wieder.
Ob nun Musikgeschmack, Studiengang, Literaturgeschmack, oder politisches Interesse.
Das ist alles in irgendeiner weise elitär. Jeder Gothic, der was auf sich hält kauft im XtraX ein und rennt mit wehendem Ledermantel durch die Gegend. (auch gern bei 35°C im Schatten ;-) )
Ich bin da nicht so - kanns mir auch gar nicht leisten - ich bin im Alltag als Gothic gar nicht zu erkennen. Und damit gehör ich auch zu einer Gothic-Subgruppe, nämlich die, die sich gegen den Kommerz wenden - und werte damit alle nicht-subgruppen-Mitglieder ab. Stärker noch als die Stinos.
#klatsch

ist das vielleicht doch ein ganz natürliches Phänomen?? Bzw. auf das immer stärker werdende bedürfnis, sich als Individuum von der Masse abzuheben?

Beitrag von gretchens.armee 21.04.10 - 14:18 Uhr

"Bzw. auf das immer stärker werdende bedürfnis, sich als Individuum von der Masse abzuheben?"

Wie kommst du zu der Aussage, daß das Bedürfnis stärker wird?
"Abheben" ist so negativ konnotiert. Sich der eigenen Individualität "bewusst sein" ist ebenfalls in gewissem Sinne jeder.

Beitrag von unipsycho 21.04.10 - 17:10 Uhr

Ja OK, das ist halt so ein Eindruck, den ich habe, wenn ich mich in der Stadt bewege.
Stimmt, das kann ich jetzt gar nicht so richtig belgen #kratz
Evtl mit den Namen, die man heutzutage Kindern gibt. Die sind stellenweise auch sehr individualistisch.
Z.B. heißt im Bekanntenkreis ein Mädchen Maggi-Sue #kratz Das ist dann schon recht einzigartig/ungewöhnlich.

Auf der anderen Seite steht halt der Trend Kinder Leonie, Jonas, oder Leon zu nennen. #kratz

"Abheben" finde ich jetzt nicht so negativ. Also ich beschreibs mal von meiner "Warte" aus. Ich möchte mich abheben, weil ich gesehen werden möchte. Das finde ich jetzt nicht so negativ, weil mir das Abheben die Möglichkeit gibt auch eine gewisse Bevorzugung zu erfahren. Also ich war schon immer Lehrerliebling und werde auch langsam zu einem "Professorenliebling" #schein, weil ich mich halt durch Diskussionen und durch Aktivitäten *abhebe*.

Beitrag von gretchens.armee 21.04.10 - 18:33 Uhr

Nicht negativ, aber negativ konnotiert ;-)

"werde auch langsam zu einem "Professorenliebling" , weil ich mich halt durch Diskussionen und durch Aktivitäten *abhebe"

Ich bin halt der Meinung, daß man seine Individualität nicht betonen muß, sie ist einem schlicht und natürlich gegeben. Zu deiner gehört eine erwachsene Disziplin und eine vermutlich im Durchschnitt höhere Motivation sowie Leistungsbereitschaft, was ich aber häufiger bei "älteren" Studenten erlebe, da diese klar formuliertere Ziele haben. Somit wirst du höchstens für eine Facette deiner Individualität "belohnt", es gibt sicherlich auch Fälle, wo sie dir hinderlich ist. Ich vermute beispielsweise, daß sich einige durch solche Selbstauskünfte wie "Professorenliebling" eher negativ berührt fühlen könnten und du dadurch Schwierigkeiten in der Interaktion hast mit Menschen, die auf einer ähnlichen Stufe stehen. Ich kann das gut vertragen, bin selbst ein altes Streberlein und nahezu immer gewesen.

:-)

Beitrag von unipsycho 21.04.10 - 20:00 Uhr

*hust* hätte ich mir vielleicht eher anschauen sollen: http://de.wikipedia.org/wiki/Konnotation
#hicks wieder was gelernt...
nee, klar, da hast du recht.

"Ich bin halt der Meinung, daß man seine Individualität nicht betonen muß, sie ist einem schlicht und natürlich gegeben"

Nunja.. #kratz da stimme ich nicht so ganz überein. Ich hab lange auch als Mauerblümchen gelebt. Ganz eindrucksvoll ist mir ein Tag im Gedächtnis geblieben, an dem ich es verpeilt hatte zum Wandertag zu kommen - es ist KEINEM aufgefallen.
NIEMAND!
Keinem Mitschüler, keinem Lehrer.

Daraus habe ich gelernt, dass man unsichtbar wird, wenn man sich nicht abhebt.
Ich hab nichts an mir, was besonders liebenswert wäre, dass man mich auch "einfach so" beachten würde. Da muss ich eben drum kämpfen ;-)

Beitrag von stellamarie99 21.04.10 - 15:15 Uhr

Musste echt gerade laut lachen...


Ich wohne in Leipzig und meine Mutter geht jedes Jahr Pfingsten durch die Stadt und fotografiert die besonders originellen Gothics...
Sie hat schon eine wunderliche Sammlung, vielleicht veröffentlicht sie mal einen schwarzen elitären Bildband dazu.


Was sie nicht weiß, ich war in meiner Jugend auch ein Gothic, höre seit Ewigkeiten Henke unter anderem, bin durch die Kinder aber doch zum Stino mutiert.

gruß

Beitrag von unipsycho 21.04.10 - 20:05 Uhr

"bin durch die Kinder aber doch zum Stino mutiert. "

Hah! Ich bin auch sowas von Stino! Student, dezente Kleidung, schicke Wohnung (bitte aufgeräumt ;-)) und Schrebergarten! #schock

Da hätte man mich vor 4 Jahren mal sehen sollen, als unser Sohn noch Quark im Schaufenster war #schock Und da hätte man mich mal auch fragen sollen, wie ich meine nächsten 5 Jahre verbringen will #klatsch

Jaja, die lieben kleinen... Das ist ja auch das, was uns Henke-Urbianer und damit unseren Club ausmacht. Du bist herzlich willkommen #liebdrueck

Beitrag von engelchen1989 21.04.10 - 09:50 Uhr

Ich frage mich so langsam wirklich was du in einem Familienforum suchst!?
Es gibt mit Sicherheit andere Foren in denen man sich für den Müll den du von dir gibst wirklich interessiert.
Wie man ja auch an der Mitgliederzahl in deinem Club sehen kann bist du hier mit deinen Ansichten in den meisten Fällen alleine. Nimms mir nicht übel, aber ich finde du nervst gewaltig.

Beitrag von daddy69 21.04.10 - 10:00 Uhr

Nun gut, die fehlene Toleranz gibt es scheinbar nicht nur bei den Gothics.

Ehrlich gesagt, in 95% der Threads im Medienforum geht's um Scheiße. Und hier gab es immerhin schon eine kleine Diskussion zu Toleranz in bestimmten Szenewelten.

Also, wo ist der Müll, der nervt?

Beitrag von engelchen1989 21.04.10 - 10:45 Uhr

Ich bin eigentlich ein sehr tolleranter Mensch! Meine beste Freundin hält sich in Gothickreisen auf. Generell habe ich nichts gegen Menschen die anders denken und anders sind. Wäre ja auch langweilig wenn jeder gleich wäre und keiner mehr eine eigene Meinung hat. Mag sein, dass dieser spezielle Thread hier Anregung zu einer guten Diskussion gegeben hat.
Mir geht es mehr darum, was Unipsycho in den letzten Wochen so alles von sich gegeben hat. Ich bin definitiv nicht die einzige die sich fragt was so mancher Thread von ihr hier zu suchen hat.
In ihren Threads klingt sie oft sehr verdächtig nach: Ich will euch zeigen wie intelligent ich bin und mit meinem Psychologiestudiumgelaber angeben.
Gerade in ihren ersten Beiträgen wurde sie oft gefragt was sie uns eigentlich mit ihren Texten sagen will.

Es geht mir wie gesagt nicht um die Szene in der sie sich aufhält oder um speziell diesen Thread, sondern um ihr Möchtegern schlaues Geplapper das sich anhört wie aus dem Lehrbuch, die Arroganz mit der sie auftritt und meint ihre Meinung sei die einzig richtige.

Zudem ist es nun mal so, dass Urbia ein Familienforum ist. Die meisten hier interessieren sich nicht für das was Unipsycho schreibt. Müsste doch eigentlich auch in ihrem Interesse sein, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Aber vllt ist sie ja auch hier um uns alle zu bekehren...

Und ja, ich finde dass das was sie von sich gibt zu 90% Prozent Müll ist der nervt. Eben auf Grund ihrer arroganten Art und ihrem ganzen überheblichen Getue.
Schön wenn du das anders siehst, aber das ist nun mal meine Meinung.

Gruß,
Sabrina

Beitrag von unipsycho 21.04.10 - 12:56 Uhr

"Mir geht es mehr darum, was Unipsycho in den letzten Wochen so alles von sich gegeben hat."

Ich bitte um Beispiele. Mit diesem Satz kann kein Mensch was anfangen!

"meint ihre Meinung sei die einzig richtige. "

kann ich nicht bestätigen.

"Die meisten hier interessieren sich nicht für das was Unipsycho schreibt"

Auch das bleibt unbestätigt.

"Aber vllt ist sie ja auch hier um uns alle zu bekehren..."

Nein.

"aber das ist nun mal meine Meinung. "

Genau, die sei dein und die darfst du auch äußern. Ich mag nur Menschen nicht, die mich auf Grund einer gegenteiligen Meinung herabwürdigen.
Ich mag konstruktive Kritik. Ich diskutiere auch gern und lote auch gern aus, inwiefern eine gegenteilige Meinung mit meiner eigenen korrespondieren kann. Denn ich weiß, dass ich nicht perfekt bin und dass ich das auch nicht in 100 Jahren sein werde.
Ich hab auch kein Problem damit, wenn mich jemand einfach nicht mag. Ich mag auch nicht jeden. Das ist nur natürlich. Trotzdem bemühe ich mich, jeden Menschen mit einer angepassten Würde zu behandeln. Anders gesagt: ich beleidige möglichst niemanden gezielt.

Beitrag von gingerbun 21.04.10 - 22:09 Uhr

Ich muss mich mal einmischen. Nur weil Unipsycho Interessen hat die über die Sendungen von RTL und Co hinausgehen ist sie längst nicht arrogant; überheblich gleich gar nicht. Wenn man ihre Beiträge nicht mag kann man sie doch überlesen und diskutiert stattdessen bei AWZ-Threads mit oder lästert über unmögliche Schwiegermütter und stellt noch ne Kerze ins Trauerforum. So einfach wäre das!
Unipsycho hebt den Schnitt hier aber sowas von an!
Weiter so!
Britta

Beitrag von purpur100 21.04.10 - 10:02 Uhr

definiere bitte Familienforum.
Danke #blume

Beitrag von engelchen1989 21.04.10 - 10:47 Uhr

Ich frage mich gerade was es bei dem Wort Familienforum zu definieren gibt?
Urbia ist ein Forum für Familen, Eltern und werdende Eltern.
Ich frage mich einfach was einen Menschen wie Unipsycho dazu bewegt sich ausgerechnet hier anzumelden.

Beitrag von purpur100 21.04.10 - 10:53 Uhr

Unipsycho ist Teil einer Familie und hat Eltern. Somit sind die von dir genannten Vorgaben erfüllt :-p

Beitrag von daddy69 21.04.10 - 11:06 Uhr

#rofl

Beitrag von klimperklumperelfe 21.04.10 - 12:16 Uhr

"Urbia ist ein Forum für Familen, Eltern und werdende Eltern"

Dann frage ich mich wie du so manch ganz schön heikles Thema im "Liebesleben" familiär findest?

Beitrag von unipsycho 21.04.10 - 13:21 Uhr

ich habe einen 3jährigen sohn. der wird nicht in meiner vk erwähnt, weil er dem nicht zustimmen konnte.
mein mann wollte nicht erwähnt werden.

Beitrag von hummingbird 21.04.10 - 19:00 Uhr

Wieso erwähnst du ihn dann jetzt? #kratz