Impfungen

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von rolabaer 21.04.10 - 08:34 Uhr

Hallo

Wir hatten gestern die Vorschuluntersuchung. Da meinte die Assistentin, dass meine Tochter dringend noch die Windpocken-Impfung braucht. Meine Tochter hat sonst alle empfohlenen Impfungen, aber diese wurde mir nun schon von vielen abgeraten. Auch unsere Ärztin hat diesbezüglich noch nie etwas erwähnt bzw. empfohlen. Was meint Ihr? Ist diese Impfung wirklich nötig?

Was mich auch interessieren würde, gibt es hier Eltern, die Ihre Kinder überhaupt nicht impfen lassen? Wir kennen ein Pärchen, die ein 6 Monate altes Baby haben und ihr Kind nicht impfen lassen. Was denkt Ihr darüber?

Danke für Eure Meinungen und noch einen schönen Tag

Rolabaer

Beitrag von nakiki 21.04.10 - 08:52 Uhr

Hallo!

Wir haben die Windpockenimpfung auch nicht durchführen lassen.
Wir haben auch "nur" die 5-fach Imfpung gemacht und nicht die 6-fach.

Ich bin kritisch beim Impfen, aber gar nicht zu impfen, finde ich zu gefährlich. Wenigstens Diphtherie und Tetanus sollten man machen lassen.

Gruß nakiki

Beitrag von linagilmore80 21.04.10 - 09:01 Uhr

Ich finde, es kommt aufs Kind an. Meine Große hatte die Windpocken, als sie keine 2 Jahre alt war und es war kein Spass.
Meine Jüngere war eh ständig krank, also habe ich sie mal in einer erkältungsfreien Zeit auch gegen Windpocken und Pneunokokken impfen lassen.

Menschen, die ihr Kind gar nicht impfen lassen halte ich für gefährlich leichtsinnig. Denn nur durchs Impfen sind viele Krankheiten aus der Welt.

Also, dringend ist eine Windpockenimpfung nicht. Aber wie gesagt, letztendlich kommt es auf euch und auf das Kind. Eine Impfung gegen Windpocken schützt aber nicht vor Gürtelrose, die auch vom gleichen Virus wie bei Windpocken ausglöst wird.

LG,
Lina

Beitrag von mari75 21.04.10 - 09:26 Uhr

Hallo,
also ein 5-jähriges Kind würde ich schon gegen Windpocken impfen lassen.
Wir hatten die Windpocken aber auch nicht impfen lassen und hätten diese aber spätestens mit 6 Jahren (vor Einschulung) nachimpfen lassen, weil ab dem Schulalter die Krankheit einfach schwieriger wird vom Verlauf her - am besten man macht sie im Kindi-Alter durch. Auch möchte ich nicht, dass mein Kind dann ca. 2 Wochen wegen Windpocken die Schule nicht besuchen kann.
So war unser Plan!

Nun hat unsere Tochter aber jetzt mit 3,5 Jahren die Windpocken aus dem Kindi mit heimgebracht - es war aber gar nicht schlimm. Von daher ist die Impfung natürlich nicht mehr nötig bei uns, hätte sie aber wie gesagt ansonsten vor Einschulung geimpft.

LG
Mari

Beitrag von miau2 21.04.10 - 09:34 Uhr

Hi,
wenn es bei Max keinen Grund für die Varizellenimpfung gegeben hätte (gab es damals, auch wenn er sich - vermutlich - als falscher Verdacht herausgestellt hat) hätten wir ihn spätestens vor Eintritt in die Schule impfen lassen.

Muss ja nicht unbedingt sein, u. U. längere Zeit deswegen zu fehlen im Unterricht - nachholen müssen ist immer doof.

Sein kleiner Bruder wurde bereits geimpft, bekommt morgen die Auffrischung und hats dann für eine Weile hinter sich. Bei ihm war der Grund, dass ich wieder arbeiten gehen werde - womit wir wieder bei "evtl. längeren Fehlzeiten" wären, die ja dann auch für mich blöd wären (neuer Job...Probezeit...). Abgesehen davon, dass die Windpocken zwar nur extrem selten im Kindesalter gefährlich werden, aber ziemlich oft ziemlich unangenehm sind.

Ansonsten - nimm doch mal die Forumssuche, dann wirst du viel schwarz-weiß-Malerei bekommen über das Impfen.

Unsere Kinder sind voll geimpft, die einzige, wo wir ernsthaft überlegt haben war die Windpockenimpfung. Die war auch die einzige, die unser KiA nicht für alle Kinder empfiehlt. Bei uns gab es halt die Empfehlung.

Das muss jeder für sich entscheiden und mit seinem Gewissen vereinibaren. Und ich hoffe, dass diese Eltern dann nicht erst nachplappern "Hep B wird nur durch Sex übertragen" um dann später erfolgreich die Aufnahme eines 3jährigen, chronisch an Hep B erkrankten Kindes in den KiGa zu verhindern (was erwarten die von dem Kind, wenn sie ihr eigenes Nachplappern glauben?). So geschehen im KiGa einer Bekannten, die dort Erzieherin war.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von 19jasmin80 21.04.10 - 09:35 Uhr

Übers Impfen denke ich generell, jedem das Seine. ;)

Zu Deiner Überlegung:
Die Windpocken-Impfe verhindert nicht, dass sie die Windpocken nicht bekommt. ;) Von daher kann ich Deine Überlegung gut verstehen.

Gruß Jasmin

Beitrag von lolia1 21.04.10 - 09:49 Uhr

Hallo,

die Wirkung der Windpockenimpfung ist noch sehr umstritten. Neu dazu gekommen ist die Empfehlung der STIKO einer 2. Windpockenimpfung.

Auch weiß man nicht wie lange die Wirkung dieser Impfung anhält und ob man später immer wieder nachimpfen muß.

Wir haben unsere Kids nicht gegen Windpocken impfen lassen. Sie haben sie 2008 alle 3 zu Weihnachten bekommen. Der Große war 11, die Mittlere 8 und die Kleine war knapp 2. Sie sahen aus wie die Steuselkuchen. Zusätzlich zu der Salbe haben sie Fenestil gegen den Juckreiz bekommen. Es war nicht schlimm, alle drei haben es supi überstanden.

Alle anderen Impfungen sind für uns ein Muß. Ich finde Eltern die ihre Kinder gar nicht impfen lassen Verantwortungslos. Bin auch der Meinung das die Kitas nur Kinder nehmen sollten die wenigstens gegen die schlimmsten Krankheiten geimpft sind wie z.B. MMR, DPT. Sie sind nämlich für Geschwächte, Alte , Neugeborene und Schwangere eine Gefahr.

LG Petra

Beitrag von tine_frank 21.04.10 - 10:16 Uhr

Meine Tochter hatte Windpocken und der Krankheitsverlauf war ok. Meinen Sohn habe ich nicht gegen Windpocken impfen lassen, weil ich denke, der Krankheitsverlauf von Windpocken ist eher "harmlos" als der von Masern und Röteln. Was auch noch wichtig ist zu verwähnen, die Impfung ist nur bis zu 70 % zuverlässig oder wirksam.

Prinzipiell lasse ich meine Kinder schon impfen - aber Windpocken spielt bei mir keine Rolle.

Bei einer Schuluntersuchung wurde auch festgestellt, dass meiner Tochter Impfungen fehlen würden und wir haben eine aktuelle Impfempfehlung mit bekommen. Da ich noch die alte hatte, war ersichtlich, dass diese Impfungen für das Geburtsjahr 1999 noch gar nicht gab.

Tine

Beitrag von schullek 21.04.10 - 10:27 Uhr

hallo,

ich finde windpocken nicht wichtig. vor allem nicht, da es eine weitere impfung ist, die die kinder über sich ergehen lassen müssen, die ihr immunsystem belastet.

mein sohn ist geimopft, wird aber aus verschiedenen gründen keine weiteren bekommen. ein zweites kind irgendwann wird wenn überhaupt er st später geimpft udn dann auch sicherlich nicht komplett.

lg

Beitrag von jayda2009 21.04.10 - 10:27 Uhr

hallo

mein sohn ist 4,5 jahre alt und nur gegen tetanus und diphterie geimpft. tetanus auch ohne tetanol.

wenn du dich näher damit befassen willst, empfehle ich dir diesen club

http://mein.urbia.de/club/Forum+f%FCr+alternative+Impfentscheidung

wenn du hier nicht alles streng nach stiko impft, wirst schnell in der luft zerrissen;-) leider machen sich die wenigsten gedanken um das pro und contra von impfungen.

lg jayda

Beitrag von moonerl 21.04.10 - 10:35 Uhr

Hallo,

Meine 4 hatten alle die Windpocken !!

Junior (4) ist Tetanus vollgeimpft und Diphterie und Polio teilgeimpft.

Meine 3. Tochter (10) wird jetzt im Sommer MMR geimpft.

Die beiden anderen werden nur gegen Röteln geimpft, da sie als Kleinkind die Masern hatten und es keine Mumpsimpfung einzeln gibt.

Es ist meine persönliche Entscheidung, warum meine Kinder nicht die vorgeschriebenen Impfungen haben. Die Gründe werde ich nicht nennen.

Ich werde mich hier im Forum nicht mit Impfbefürwortern auseinandersetzen.

Es ist jedem seine eigene Entscheidung was geimpft wird - diese Entscheidung bitte ich zu respektieren !!

Grüßle :-)

Beitrag von blaue-blume 21.04.10 - 11:37 Uhr

hallo!


also, ich gehöre zu den müttern, die impfungen kritisch gegenüber stehen.

ich habe meine tochter erst mit 1 jahr impfen lassen. und auch nur gegen polio, diphterie, tetanus und pertussis.

polio und diphterie weil es altbewärte und vom risiko her abschätzbare impfungen sind, und diese krankheiten auch ausgerottet bleiben sollen.
tetanus weil sie viel draussen ist und regelmässig kontakt zu tieren hat, und pertussis, weil wir in der familie tendenziell anfällig sind, was die lungen/bronchien anbelangt.
und das alles erst mit einem jahr, weil das immunsystem dann schon wesentlich besser arbeitet, als bei einem kleinen säugling von 2-3 monaten (mit dem ich auch erstmal hauptsächlich zuhause geblieben bin, sie keinem anderen auf den arm gegeben habe etc. -ich weiss, das das kein 100% schutz ist, aber man schränkt doch das risiko ein, sich was ein zu fangen)


grade das die winzig kleinen babys schon so früh geimpft werden, finde ich garnicht toll.
zb. pertussis (keuchhusten) ist für kinder bis 6 monate am gefährlichsten.
das frühe impfen bringt trotzdem nix, denn einen schutz haben die kleinen erst mit 6 monaten.
warum soll ich also meinem winzig kleinen baby schon so früh eine impfung zumuten?



ich für mich habe damit die richtige entscheidung getroffen, meine tochter war in 2,5 jahren noch nie krank (ausser einem leichten schnupfen letzen winter)


lg anna

Beitrag von amaramay 21.04.10 - 12:08 Uhr

Hallo, mein großer Sohn ist derzeit nicht gegen Windpocken geimpft. Habe die Impfung nicht für notendig gehalten. Ich denke, das sich zum Eintritt in die Schule das noch einmal neu überdenken werde, da er dann bei einer Erkrankung ja einen langen Ausfall hätte.
Zu deiner 2 Frage: Ich habe meine Kinder im 1.Lebensjahr nicht impfen lassen. Wir sind damit erst mit 12 Monaten angefangen und auch da bekamen sie nur ausgewählte Impfungen, wir haben uns erst über Sinn und Unsinn der Impfungen informiert und nicht alles rein und gut. Das machen nämlich viele, Augen zu und durch und wenn dann Nebenwirkungen da sind, dann wird erst nachgedacht.

LG D. mit teilgeimpften Kids

Beitrag von kikiju 21.04.10 - 16:07 Uhr

Hallo,

ich kann nur sagen, ich bin froh das Justus gegen Windpocken geimpft ist......

Mein Mann hatte vor Ostern Windpocken....mit 42 Jahren!
Er wusste nicht,dass er noch keine Windpocken hatte.
Er war 14 Tage sehr krank.
Angsteckt hat sich mein Mann über Kinderbesuch bei uns.Der Junge hatte einen Tag danach Windpocken und war ja schon vorher ansteckend.Mein Mann kam einige Minuten nach dem der Junge schon weg war nach Hause...das hat gereicht um sich anzustecken....
Ich hatte Windpocken auch erst mit 19 Jahren!Mein Bruder mit 30 Jahren.Wir waren heftig krank!
Aber damals gab es noch keine Impfung gegen Windpocken.Die Krankheit mag bei Kindern zwar meist harmloser verlaufen....aber als Teenager sollte man sich dann spätestens impfen lassen

Mein Mann sah furchtbar aus ...Gesicht,Augen,Ohren,Kopfhaut,Rücken,Bauch....es gab kaum Körperteile die keine Windpocken hatten...

Die Impfung (2mal) scheint wirklich gut zu sein.Mein Sohn hatte ja nun wirklich engen Kontakt zu meinem Mann und hat sich nicht angesteckt.
Ich bin für diese Impfung.....man schützt halt auch andere indem man sich impfen läßt.

Lg Kerstin