Brauchen 5jährige Fahrräder mit GANGSCHALTUNG ?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von anro 21.04.10 - 10:32 Uhr

Hallo...

ich beobachte, dass viele Kinder so um die 5 Jahre Fahrräder geschenkt bekommen, die unsren gleichen, nur eben 18 oder 20 Zoll sind.

Diese Räder haben dann auch Gangschaltung, Narbenschaltung oder sogar Kettenschaltung.

Ist es denn sinnvoll in diesem Alter schon Gangschaltung zu haben?

1.) Zum einen müssen viele Eltern sagen, wann das Kind umschalten soll.

2.) Bei Kettenschaltung habe ich schon oft beobachtet, dass die Kette runterfällt.

3.) Und nicht zu vernachlässigen ist natürlich die Geschwindigkeit die die Kinder z.B. im 3.Gang bekommen.
Die Kinder sind dann viel schneller auf dem Radweg als sie höchstwahrscheinlich im Kopf sind, sprich sie können die Verkehrssitutation garnicht so schnell einschätzen, aber das Rad ist so schnell

Wie seht ihr das?

Ich stehe nämlich nun vor der Frage welches Rad mein Sohn zum 5.Geburtstag bekommen soll?

Noch fährt er ein 12-Zoll Puky -Rad?

Soll es wieder so ein "Spielrad" von z.B. Puky sein, oder doch so ein "richtiges" Rad mit Gangschaltung?

LG Anro

Beitrag von sol-04 21.04.10 - 10:40 Uhr

Mein Sohn 5 1/2 hat jetzt ein neues Rad mit 6 Gängen bekommen. Das alte kleine Rad ohne Gänge ist zwar so zum Spielen und für den Kiga ok, wenn wir ne Radtour gemacht haben wars schon recht mühsam und wir mussten uns seinem Tempo anpassen. Jetzt hat er ein 20 Zoll Rad für längere Touren, wo er super mit uns mithält. Die Gänge kann er leicht am rechten Griff ändern.
LG Natalie

Beitrag von loeckchen_2004 21.04.10 - 10:42 Uhr

Unsere Große hat ein 20" Hotrock von Specialized bekommen

http://www.specialized.com/ch/de/bc/SBCBkModel.jsp?spid=45773&eid=4360&menuItemId=9413

das Rad hat Gangschaltung und das war auch der Grund warum sie ein neues bekommen hat, wir fahren viel mit dem Rad und sie hat sich unnötig schwer getan wenn es bergauf ging. Natürlich hat es eine Weile gedauert bis sie wusste wann sie in welchen Gang schalten muß aber jetzt klappt das ganz gut ;-)

Ob dein Kind ein Rad mit Schaltung braucht oder nicht kommt drauf an wie oft und welche Strecken ihr fahrt aber ich finde es schadet auf keinen Fall

Beitrag von keksiundbussi04 21.04.10 - 10:57 Uhr


WOW, das ist ein tolles Rad! #pro

Was hat das gekostet? Die Marke ist nicht ganz Billig, gell?



Karin#blume

Beitrag von loeckchen_2004 21.04.10 - 11:01 Uhr

Wir habens noch verkehrstauglich aufrüsten lassen und dann waren wir bei fast 350€ aber wie gesagt wir fahren viel und gern und außerdem kommt bei uns ja noch die Kleine Schwester nach die das Rad mal erben wird ;-)

Unsere Tochter ist super zufrieden damit und das ist die Hauptsache für uns #huepf Ich kanns nur empfehlen

Beitrag von engelchen28 21.04.10 - 11:19 Uhr

einem 5jährigen kind ein völlig verkehrsUNTAUGLICHES rad zu schenken halte ich für völlig quatsch! VEKEHRSSICHERHEIT (z.b. LICHT) ist viel wichtiger als eine gangschaltung. so darf dein kind überhaupt nicht am straßenverkehr teilnehmen - aber falls ihr nur auf eurer hofeinfahrt auf- und abfahrt, ist das rad sicherlich okay.

Beitrag von loeckchen_2004 21.04.10 - 11:20 Uhr

wer lesen kann ist klar im Vorteil :-p

Beitrag von binnurich 21.04.10 - 15:47 Uhr

Wer sagt denn, das das Kind ohne Licht unterwegs ist????

Nur weil die Grundausstattung keines hat, heißt das doch nicht, das es ohne genutzt wird

Beitrag von marion2 21.04.10 - 12:57 Uhr

Das ist KEIN gutes Fahrrad!

Beitrag von keksiundbussi04 21.04.10 - 13:05 Uhr


von loeckchen_2004 - heute - 11:01h
Wir habens noch verkehrstauglich aufrüsten lassen und dann waren wir bei fast 350€ aber wie gesagt wir fahren viel und gern und außerdem kommt bei uns ja noch die Kleine Schwester nach die das Rad mal erben wird

Unsere Tochter ist super zufrieden damit und das ist die Hauptsache für uns Ich kanns nur empfehlen
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Beitrag von marion2 21.04.10 - 13:20 Uhr

Für das Geld kann man auch gleich ein "vernünftiges" Rad kaufen. ;-)

Beitrag von lilly7686 21.04.10 - 10:46 Uhr

Also ich halte das für übertrieben.
Wie du schon schreibst, ein Kind kann doch noch gar nicht selbst abschätzen, wann es schalten muss!

Meine Große ist jetzt 6 Jahre alt und hat immernoch ein "normales" Rad. Ohne Gangschaltung, ein sehr günstiges aber stabiles Rad.

Ich finde es ist Blödsinn, teures Geld für ein Spitzenrad auszugeben. Grad wenn die Kinder noch so klein sind, da fallen sie ja ständig um! Also meine zumindest. Sie lernt gerade ohne Stützen zu fahren und da fällt sie ständig um.
Ich beobachte auch, dass viele Kinder am Spielplatz nicht sonderlich achtsam mit ihrem Rädern umgehen. Also sie steigen ab und lassen die Räder einfach fallen.
Ich kauf doch kein Rad mit Gangschaltung für Kinder, die das Rad dann sowieso nicht sehr gut behandeln. Das ist dann nach einem Sommer kaputt und dann muss man nächstes Jahr wieder ein neues kaufen. Nein, das Geld ist es mir nicht wert.

Ich hab mein erstes Gangschaltungs-Rad bekommen, da war ich 10 Jahre alt. Vorher ist es nicht nötig.

Beitrag von sol-04 21.04.10 - 10:52 Uhr

Klar für ein Kind das erst anfängt ohne Stützen zu fahren reicht das schon. Da macht man ja auch keine lngen Touren... Unser Sohn fährt seit er 3 1/2 ist ohne Stützräder und daher natürlich jetzt mit 5 1/2 supersicher. Das ist dann schon ein Unterschied. Das kommt wirklich auf das Kind an und für welche Zwecke man das Rad braucht. Wir fahren sehr viel Rad (zum Einkaufen, Freibad, Fussballtraining...) da ist ein Rad mit Gängen einfach leichter, gerade wenn etwas bergauf geht und auf langen Strecken. Blödsinn ist es sicher nicht, es kommt wirklich auf das Kind an. Ich persönlich finde eher Stützräder für ein 5jähriges Blödsinn, aber jedem das seine;-)
Lg

Beitrag von nakiki 21.04.10 - 15:21 Uhr

Hallo!

Kinder sind doch nicht blöd! Naja, meins jedenfalls nicht.
Ich denke, es hängt dann doch sehr viel vom Kind ab, bzw. von den Eltern und Umständen!

Wir haben kein Auto und sind aufs Fahrrad angewiesen. Ich finde es wichtig, dass meine Tochter ein ordentliches Rad hat, da wir täglich mind. 10 km fahren!
Sie weiß auch wann man schalten muss und Fahrrad fahren kann sie seit sie 3 Jahre alt ist und ist auch nur in der ersten Lernwoche mal umgefallen.

Also doch sehr kindabhängig das Ganze.

Gruß nakiki

Beitrag von ratzemann 21.04.10 - 10:56 Uhr

hallo!

mein sohn ist gerade 5 geworden und hat von puky das capt`n sharky fahrrad mit 3 gang schaltung bekommen.

er hatte vorher ein ganz kleines von puky, 12 zoll glaub ich. damit fährt aber jetzt schon über 2 jahre (er war sehr schnell im radfahren-lernen).

wir machen sehr viele kleine radtouren und für ihn war es zum schluß immer recht anstrengend mit diesem kleinen rad.

ich wollte für ihn kein spielrad sondern schon ein richtiges. das hat jetzt 18 zoll und er kann bestimmt die nächsten 3 jahre damit fahren.

ich muß ihm nicht sagen wann er schalten muß, das macht er alleine. er schaltet allerdings auch kaum. wichtig war mir nur das er eine rücktrittbremse hat und kein leerlauf.

lg

Beitrag von eiramenna 21.04.10 - 11:02 Uhr

brauchen - nein. Mein Sohn ist 6, hat immer noch ein Spielrad, und wir wohnen recht hügelig, also mit einigen Steigungen, die er problemlos auch ohne Gangschaltung schafft. Ärgerlich ist nur, dass dieses Rad kein Licht hat.

Eine andere Frage ist allerdings, wie lange das neue Fahrrad gefahren werden soll. Und ob dein Sohn eine Gangschaltung ignorieren würde, solange er noch keine Ahnung davon hat.

Denkst du, dass dein Sohn immer so schnell fahren würde, wie er kann? Solange würde ich ihn nicht alleine fahren lassen. Lieber erst verschiedenen Verhalten einüben, gerade im Straßenverkehr. Und erst dann, wenn du es ihm wirklich zutraust, geübte Wege auch alleine fahren lassen.

Beitrag von mimi1410 21.04.10 - 11:21 Uhr

Hallo Anro,

unser Großer (nun 7) hat vor 2 Jahren sein Fahrrad bekommen und ich wollte auch erst keines mit Gangschaltung - du tust dich nur ausgesprochen schwer, Räder für Kinder in der Größe ohne Schaltung zu finden! Also hat er nun ein Dreigangrad, wobei er nie - oder fast nie schaltet sondern alles im ersten Gang fährt.
LG Mimi

Beitrag von crumblemonster 21.04.10 - 11:24 Uhr

Hallo,

ich halte es für 'Blödsinn'. Ich denke, bis die Kinder mind. 8 Jahre alt sind, reicht ein 'normales' Fahrrad vollkommen. Vorher können sie, so habe ich mal gelesen, sowieso noch nicht vorausschauend denken und handlen. Wenn sie damit täglich zur Schule fahren, sollte es auf jeden Fall ein 'richtiges' Fahrrad (also kein Spielrad) sein - mit Licht. Ich finde dann auch einen Gepäckträger nicht ganz unwichtig.

Bei den 'Anfängerrädern' finde ich einen Kettenschutz wichtig und ein Rad mit Rücktritt auch besser als mit zwei Felgenbremsen.

Mein Großer hat jetzt erst Radfahren gelernt (auf einem 14er). Da der Kleine dieses jetzt übernimmt, steigt er auf ein 20er um. Das ist zwar schon ein 'richtiges' Rad - mit Licht, Gepäckträgern, Kettenschutz und Schutzblechen, aber es hat keine Gangschaltung. Es hat auch - was mir eben sehr wichtig ist - einen Rücktritt. Bei Gangschaltung ist das ja nur bei sehr teuren Rädern so. Die 'normalen' Kettengangschaltungsräder haben ja nur die Felgenbremsen - die auch bei Regen gern mal nicht gut funktionieren.

Wenn Dein Sohn gut fährt, würde ich ihm ruhig schon ein 'richtiges' Rad gönnen. Allerdings ohne Gangschaltung. Ob allerdings 20er oder vielleicht erst ein 16er - das würde ich ihm im Fahrradladen ausprobieren lassen. Es hängt ja doch viel von der Beinlänge und der Rahmengröße ab.

LG

Beitrag von schwarzbaer 21.04.10 - 11:40 Uhr

wir fahren mit unserer Tochter (jetzt 6) Touren bis 20 km - und da ist eine schaltung schon ganz hilfreich, z.B. bei sandigen Waldwegen, wenn es bergauf geht etc. Am Anfang musste ich sie immer noch ans schalten erinnern, inzwischen hat sie es verinnerlicht.

also ich würde jederzeit wieder ein Rad mit Schaltung kaufen - allerdings dabei immer insgesamt auf gute Qualität achten und lieber mehr geld hinlegen als ein Rad zu kaufen, das sich z.B. schwer tritt und mit dem das Kind die Touren nicht schafft und am Ende nur gefrustet ist.
Bei uns in der Familie sind Fahrräder aber auch die letzten Dinge an denen gespart wird. Mein Rad habe ich seit 13 Jahren, es ist top in schuß - hat aber auch 3000 Mark gekostet. Das habe ich mir als Studentin echt vom Munde abgespart...

Beitrag von binnurich 21.04.10 - 16:13 Uhr

was habt ihr für ein Rad gekauft? Wir überlegen nämlich auch gerade. Unsere Tochter wird 5. Wir fahren z. Zt. auch Touren um die 20 km.
Wenn es nicht mehr geht, hat mein Mann ein "Follow Me".

Schaltung ist uns wichtig, weil wir hügelig wohnen. Ich weiß aber nicht ob Kette- oder Nabenschaltung.

Beitrag von risala 21.04.10 - 12:18 Uhr

Hi,

unser Sohn hat letztes Jahr von meiner Cousine das ausrangierte 20" Rad mit 3 Gängen von ihrem Sohn bekommen. Das funktioniert mittlerweile sehr gut - anfangs haben wir die Schaltung halt nicht beachtet sondern einfach auf "2" stehen lassen. Dieses Jahr kommt Fabian (7) damit soweit klar, dass er auch schalten kann - anfangs halt mit Hilfe, wann und wie, mittlerweile auch alleine.

ABER: Brauchen im eigentlichen Sinn tun sie das nicht - außer Du willst lange Radtouren in nicht dauerhaft ebendem Gelände machen. Dann macht eine Gangschaltung schon Sinn - aber in dem Alter würde ich keine Kettenschaltung nehmen, denn meist fehlt da auch der Rücktritt!

Ach so... und schnell werden die Kinder auch ohne Gangschaltung - ich sehe das hier jeden Tag...

LG
Kim

Beitrag von jenni1981 21.04.10 - 12:22 Uhr

Hallo,

also ich denke, dass es auf das Kind ankommt. Meine Tochter (6 Jahre) hat mit 5 1/2 Jahren ein 20 Zoll Rad mit 3 Gängen bekommen. Uns war aber auch wichtig, dass sie Licht, Gepäckträger, Kettenschutz und Rücktritt hat. Somit haben wir auch gern etwas mehr Geld ausgegeben und es im Fachgeschäft geholt. Wir haben es im Winter geholt und so noch zusätzlich Geld gespart weil es gesenkt war. Sie hatte es zu Weihnachten bekommen. Davor hatte sie ein Baby Born Rad und konnte damit schon länger ohne Stützräder fahren. Es ist einfach zu klein geworden. Da wir auch längere Radtouren machen, war es für sie mit dem kleinen Rad anstrengend. Außerdem haben Mama und Papa Gangschaltung warum dann nicht auch das Kind? Wobei es keine Kettenschaltung sondern eine Narbenschaltung ist und sie diese Gänge am Anfang überhaupt nicht interessiert haben, aber inzwischen weiß sie mit den Gängen umzugehen. Sie fährt auch nicht zu schnell, da sie selbst bei Bergab bremst, wenn es ihr zu schnell ist.

Ich kann von uns behaupten, dass es die richtige Entscheidung war und sie liebt ihr Fahrrad. Es wird auch schon mal versucht im Stehen zu fahren oder mit nur einer Hand. Sie behandelt es gut und es sieht noch wie neu aus. Es wurde ihr aber auch so beigebracht.

Viele Grüße

Jenni

Beitrag von h-m 21.04.10 - 12:49 Uhr

Ich glaube nicht, dass die Kinder es brauchen - denke aber auch nicht, dass es schadet.

Meine Tochter hat zum 6. Geburtstag ein Rad mit 3-Gang-Schaltung bekommen, da es in der Größe (24 Zoll) auch keine, oder jedenfalls kaum, Fahrräder ohne Gangschaltung gibt.

Im Straßenverkehr darf sie sowieso noch nicht fahren, das finde ich noch zu gefährlich, egal ob mit oder ohne Schaltung. Wir fahren um einen Stausee (meine Joggingrunde) oder am Fluß entlang, wo weit und breit keine Autos sind.

Ach ja, bis zum 6. Geburtstag hatte sie ein 18-Zoll-Rad ohne Gangschaltung.

Beitrag von marion2 21.04.10 - 12:55 Uhr

Hallo,

mir war der Rücktritt wichtig #schein und die Beleuchtung.

Ich würde einen mittleren Gang einstellen und dem Kind gar nicht erst zeigen, wie der Quatsch funktioniert.

LG Marion

Beitrag von keksiundbussi04 21.04.10 - 13:09 Uhr


Warum soll ein Kind nicht lernen, wie es funktioniert? #kratz

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