Jede Nacht Theater.... bitte helft mir, ich weis nicht weiter!!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von becky170807 21.04.10 - 10:37 Uhr

Guten Morgen ihr Lieben,

ich hoffe, ihr könnt mir hier helfen. Elisa ist momentan soooooooooooooooooooooooooo schwierig und ich bin mit den Nerven echt am Ende...Wir haben seit knapp 2 Monaten nachts nicht mehr gestillt und sie hat durchgeschlafen (das nächtliche Abstillen hat sie sich selbst ausgesucht) und seit ihrem Geburtstag, vielleicht auch einen Tag vorher, haben wir nur noch Probleme. Sie wird nachts zwischen 22 Uhr und 1 Uhr wach brüllt, brüllt, brüllt und hört nicht auf. Wir lassen sie kurz meckern, in der Hoffnung, dass sie sich selbst beruhigt. Nach ein paar Minuten, die uns schon wie eine Ewigkeit vorkommen, gehe ich hoch (von meinem Mann lässt sie sich so gut wie gar nicht beruhigen) und sobald ich sie streichel ist sie ruhig. Sie macht mit den Backenzähnen rum, also habe ich ihr Osanit gegeben. Einen Abend hat sie vorm Zu-Bett-gehen auch diese Virbucol (??) - Zäpfchen bekommen, also Eins, da hat sie auch wieder durchgeschlafen und ist nicht mit gebrüll wach geworden. Das ging 2 Tage gut (hat aber nur an einem Abend das Zäpfchen bekommen) und gestern nacht ging es wieder rund. Sie ist um 22 Uhr aufgewacht und sagte "Papa...dadaaaaaa" und zack hat sie angefangen zu schreien. Ich habe 45 Minuten an ihrem Bett gesessen, sie gestreichelt, beruhigt mit "Schhhhhhh" - Lauten, sie war halb eingeschlafen, da dachte ich, mich rausschleichen zu können. Aber Pustekuchen! Sie war wach, hat gebrüllt und gebrüllt. Im Bett habe ich sie nicht mehr beruhigen können, also auf meinen Arm. Da war sie ruhig. Nach einigen Minuten wollte ich sie wieder reinlegen, sie hatte ruhig geatmet etc. Sie hat kurz "gespielt" wie sie es immer vorm Einschlafen macht und dann war sie wieder am Brüllen. Also habe ich sie mit runter in unser Bett genommen. Mittlerweile war es 23.30 Uhr oder so, hier hat sie 1 1/2 Std. rumgemacht, mal gedöst, dann wieder rumgerammelt... ich habe sie also wieder in ihr Bett gebracht. Da hat sie eine gute halbe Std. ruhig "geschlafen" (??) und sie fing panisch an zu schreien. Mittlerweile war es halb Zwei, also habe ich sie wieder mit runter genommen in unser Bett. Hier hat sie 20 Minuten rumgrammelt und schließlich sind wir eingeschlafen bis heute Morgen um halb 8. Nun schläft sie wieder.

Sie weint auch momentan beim kleinsten Bisschen. Ich nehme ihr nur den Apfel aus der Hand, damit sie die Treppe hochkrabbeln kann, da brüllt sie wie am Spieß!!! Wir sagen "Nein, das Trinken gibt es erst wenn du etwas gegessen hast" sie Brüllt! (Das Trinken war Saft und sie hatte vorher schon einen Becher Wasser getrunken...) Ich weis mittlerweile nicht mehr weiter.

Was ist das Nachts?? Wieso hat sie solche Schwierigkeiten? Ist es bei euch auch so?? Wie geht ihr damit um und was macht ihr anders als ich?? Ich fühle mich mittlerweile wie eine Versagerin, die es nicht packt ihr Kind ruhig in den Schlaf zu bringen. Meine Nerven liegen Blank und nicht nur die von mir, sondern auch die von Benni. Gibt es das denn, dass sie nur Nachts Bauchweh haben?? Habe schon überlegt, ob es irgendwo zu viel ist, von irgendwas... ich weis es nicht... Achso und als sie nachts so gebrüllt hat, habe ich ihr durch´s Babyphone auch "schhhhhhh"-Laute zugesäuselt, habe ihr leise zugesprochen, alles versucht so ruhig wie möglich zu halten. Kein Licht an, keinen Krach gemacht... ich habe keine Ahnung was ich falsch mache...

Ich bin fix und fertig...

Beitrag von scura 21.04.10 - 11:20 Uhr

Hallo,

falls Du öfter hier im Forum liest, wirst Du öfter auf dieses Problem stossen. Etwa in diesem Alter (13-15 Monate) scheint es eine Schlafumstellung (Zähne?) zu geben. Wir hatten dasselbe Problem und einige unserer Bakannten auch.
Nun ja, was soll man da machen? Versuchen ruhig zu bleiben und hoffen das die Phase schnell vorbei geht.
Wir haben auch alle möglichen Tricks ausprobiert. Letztendlich hat sich einer von uns mit ihr, in ihr Zimmer, aufs Matratzenlager(!!!) gekuschelt und da geschlafen.
In unserem Bett wollte sie nicht schlafen, da wollte sie dann hopsen. Alleine in ihrem Bett gab es nur Gebrüll, weil es ja langweilig nach einer Zeit ist. Auf dem Matratzenlager wollte sie zwar auch spielen, konnte aber im festen Kuschelgriff relativ schnell beruhigt werden. Meistens in Verbindung mit ner warmen Flasche Milch#augen
Es war allerdings ziemlich nervenaufreibend. Wir haben uns auch ziemlich oft gestritten, was jetzt die beste Beruhigungsalternative ist, einfach weil einem ja auch der Draht aus der Mütze geht wenn man nicht zum schlafen kommt.
Allerding dieses eindösen und dann brüllend wachwerden, ist bei meiner Tochter ein Zeichen für Zahnschmerzen. Ich habe dann, wenn es ganz schlimm wurde, Nurofensaft gegeben. Ansonsten ist Viburcol ganz gut, finde ich. (Oder Fieber und Zahnungszäpfchen von Weleda)

Irgendwann haben diese ewig langen nächtlichen Wachphasen nachgelassen.
Ich gebe ihr bei beginnender nächtlicher Unruhe einfach Milch . Die trinkt sie im Schlaf und dann ist der Rest der Nacht Ruhe.
Ich habe keine Ahnung ob das richtig ist. Anscheinend braucht sie Nachts noch Milch. Soll sie haben. Sie ist eh ein ziemlicher Spargel, da schadet es nicht.

Viele Grüsse und viel Kraft#gaehn

Beitrag von raevunge 21.04.10 - 12:25 Uhr

Ich kann mich meiner Vorschreiberin nur anschließen. Mein Kleiner hat immer schlecht geschlafen, aber um den ersten Geburtstag rum war es besonders katastrophal #aerger Da kamen die ersten Backenzähne, vielleicht gab es auch noch andere Gründe, ich weiß es nicht...

Ich drücke die Daumen, dass es schnell vorbeigeht :-D

LG

Beitrag von becky170807 21.04.10 - 12:33 Uhr

Oh man und wann hört diese Phase auf?? Wirklich erst mit 59 Wochen wie es im Oje ich wachse steht??? Das ist ja im JUNI!!! HILFE!!! Solange mache ich das nicht mit....

Wenn wir Elisa festhalten und kuscheln damit sie ruhig wird bzw. bleibt drückt sie sich soo doll weg und tritt sogar mittlerweile...

Habt ihr Überlebenstipps???

Beitrag von scura 21.04.10 - 13:13 Uhr

Ich habe das Buch nie gelesen. Ich habe noch gar keinen Erziehungsratgeber gelesen. (Anders wie mein Bruder, der alle hat und dadurch total unfrei ist)

Ich habe schon mal gemeckert#schein
Das Mami und Papi schlafen wollen, weil man in der Nacht müde ist und wenn sie das nicht möchte, sie allein im Bett bleiben muss.
Mehrmal gesagt... ins Bettchen gelegt... Gute Nacht, viel Spass gesagt... gegangen... gewartet. Manchmal schlief sie ein.
Meisstens hat sie dann doch geschrien. Bin dann nach einer Zeit wieder rein und habe mich zu ihr gelegt. Das funktionierte dann ganz gut.
Heisst wohl Ferbern und ist total schädlich:-p

Beitrag von becky170807 21.04.10 - 19:19 Uhr

Das habe ich auch probiert, aus dem Bauch raus gehandelt. Kurze Zeit brüllen lassen, einfach weil man auch sich wie ohmächtig fühlt, man weis einfach irgendwann gar nicht mehr, was man machen kann und soll.

Beitrag von carmen7119 21.04.10 - 12:34 Uhr

Hallo :-)

Erstmal rate ich dir bzw.euch einmal tief Luft zu holen um neue Energie zu tanken!

Es ist wie es ist...die Kleinen ändern ständig ihr Schlafverhalten!Gerne beruhigen wir uns mit den Worten:"es sind die Zähne,oder aber auch ein Schub!"

Ich habe das abgelegt...
Unser Sohn ist nächsten Monat 3Jahre und wir machen das von Anfang an schon mit.
Er hat als Sägling sofort 6Std durchgeschlafen und mit 12Wochen das 1,Mal für uns fühlbar(11-12Std).
Wir waren stolz wie Oskar!
Mit 7Monaten änderte sich plötzlich ALLES!
Der Kleine wurde aktiver und demnach auch in seinem Bett;-)Zu dem Zeitpunkt schlief er noch in seinem Bett was in seinem Zimmer nebenan stand.

Ich erspare dir die langen Monate dazwischen,ok;-)

Letztes Jahr im August fing er an übers Bett zu klettern und bekam auf Wunsch ein großes Bett:-)
Seitdem ist nichts mehr wie es mal war...
Er schläft nicht mehr allein ein(es muss immer jemand bei ihm bleiben).
Er kommt jede Nacht zu uns ins Bett und hat seit letztem August nie wieder durchgeschlafen;-)

Es ist wie es ist...
es hilft uns nicht dem nachzuweinen was mal war!

Es ist leichter mit Phasen klar zu kommen wenn man sie einfach akzepiert:-)
Sie gehen vorbei...
irgendwann!!!!
Ganz bestimmt;-)

Sei tapfer und nimm das Verhalten deiner Tochter nicht persönlich:-)
Sie wird sicherlich noch das ein oder andere Mal ihr Verhalten ändern;-)
Und das nicht nur im negativen Sinne(die positiven sieht man leider nur viel zu selten).

LG
Carmen#sonne





Beitrag von mother-superior 21.04.10 - 13:17 Uhr

Huhu,
Sag mal sprichst Du von uns *lol* Lennard hat am 30.04 Geburtstag und bei uns ist es ganz genau das selbe..aber ganz genau!!!!
Ich kann Dir leider auch nicht helfen. Was mir in den letzten beiden Nächte geholfen hat war pucken im in einem Tragetuch. Also eingerollt und neben mich ins Bett gelegt, hat mir auch die Leiterin meiner Krabbelgruppe empfohlen. Ich glaub er war fast erleichtert endlich schlafen zu können. Ansonsten war an Schlaf nicht zu denken. Er dreht und windet sich bis er letztendlich im Bett sitzt.
Aber in seinem Bett NO WAY ...wir haben schon Std an seinem Bett verbracht. Genauso wie bei Euch, man denkt er schläft und atmet ruhig, ist auf dem Weg zur Tür und dann geht das Geschrei los...
Kannst mir gerne über PN schreiben.

Ich wünsche uns viel Kraft
Sonja