von der Elternzeit über Beschäftigungsverbot in den (neuen) Mutterschu

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von huehnersuppe 21.04.10 - 12:24 Uhr

Hallo,

Ich hoffe, hier eine Antwort zu finden.

Meine Elternzeit endet am 9 September, da ich erneut schwanger bin, beginnt der "neue" Mutterschutz schon am 30. Oktober. Das wären nur knapp 7 Wochen Arbeit (mit 75 % wie auch vor dem ersten Kind).

Wie es aussieht, werde ich wohl auf Grund von gesundheitlichen Komplikationen direkt krank geschrieben oder ein Beschäftigungsverbot bekommen.

Bekomme ich dann trotzdem Gehalt und volles Mutterschaftsgeld? In beiden Fällen (Beschäftigungsverbot oder krankgeschrieben)?

Ich würde also faktisch die Stelle gar nicht aktiv antreten

Hab mir doch tatsächlich schon anhören müssen, dass das extra so geplant war...:-[
was wissen die Leute schon, wie sehr manche auf ein Kind hoffen und bangen...

Beitrag von mosi83 21.04.10 - 12:28 Uhr

Hallo

ärgere dich nicht was andere sagen, war bei mir genau so.
Hätte am 28.1. wieder nach der Elternzeit anfangen müssen und mein neuer Mutterschutz beginnt heute.
Hatte auch ab den ersten Tag 28.1. gleich wieder ein BV.
Bekam immer meine volles Gehalt das ich vorher auch bekam und jetzt bekomm ich dann Mutterschaftsgeld.
Auch die 13Euro tägl von der Krankenkasse.

lg
Andrea

Beitrag von huehnersuppe 21.04.10 - 12:36 Uhr

Ok, und Mutterschaftsgeld bekommst Du nur die 13 Euro oder auch den Arbeitgeberzuschuss?

Mann, der Chef wird ganz schön sauer sein...

Beitrag von mosi83 21.04.10 - 12:40 Uhr

Ich bekomm den Rest von meinem Arbeitgeber.
Ich bekam ein BV weil sich nicht drauf eingingen das ich SS bin und eigentlich ein paar "Sonderrechte" habe.
Im Gegenteil sie schickanierten mich auch noch.
Von da her lässt es mich kalt was mein AG von mir denkt...
Aber lass dir ein BV geben - nicht krank schreiben, sonst geht dir ja Geld ab

Beitrag von huehnersuppe 21.04.10 - 12:44 Uhr

Bei uns "mögen" sie auch keine Schwangeren, war schon bei mir und den Kolleginnen so.

Du hast schon recht, da weint einem eh niemand ne Träne nach.

Ich wußte nur nicht, ob ich das Gehalt dann bekomme, obwohl ich die Arbeit gar nicht antrete, mein erster Tag Tag praktisch mit Beschäftigungsverbot beginnt.

Dachte schon, so ne spezielle Situation kennen bestimmt wenige.

Jetzt bin ich schlauer, Danke!

Beitrag von ch4you 21.04.10 - 12:54 Uhr

Halli hallo,

darf ich mal fragen was ihr beruflich macht, dass es so "leicht" geht mit einer AU oder einem BV ?

Ich könnte mich auf den Kopf stellen und würde nix bekommen, denn ich muss auch wieder beginnen zu arbeiten für 6 Monate. Will aber nicht, aber es gibt keinen Grund für AU oder BV (arbeite im Pflegebereich).

LG

Beitrag von mosi83 21.04.10 - 13:10 Uhr

Bin im Einzelhandel.
Versteh ich jetzt gar nicht dass du im Pflegebereich kein BV bekommst.
Also ich hab meins von meinem Hausarzt bekommen.

Beitrag von huehnersuppe 21.04.10 - 13:48 Uhr

Gerade in der Pflege müßtest Du das bekommen. In vielen Städten ist das in Pflege und Pädagogikbereichen sogar festgelegt.

Da würd ich nochmal nachhaken.

Pflege, ...ich denk, da muss man heben, kommt mit Körperflüssigkeiten in Berührung, ist emotional belastet.

Beitrag von ch4you 21.04.10 - 14:17 Uhr

Es gibt aber strenge Auflagen, was ich darf und was nicht. Und mein Gyn sagt, so lange es mir doch gut, sieht er ja keinen Grund mich krank zu schreiben oder BV. Mich ärgert das total... aber Gynwechsel steht nicht zur Debatte, denn der ist eigentlich total toll.

Und irgendwo ist ja auch was wahres darn zu sagen, wenn es einem gut geht, dann spricht nix gegen Arbeit.

Aber bei uns ist alles Mist, die Stimmung, die Kollegen...

LG

Beitrag von mosi83 21.04.10 - 13:12 Uhr

Bitteschön!!!
Noch ne schöne restschwangerschaft!!!

Beitrag von reveal 21.04.10 - 12:28 Uhr

Also das Mutterschaftsgeld berechnet sich ja nach dem durchschnittlichen Einkommen der drei Monate vor Mutterschutz. Wenn Du also nur sieben Wochen arbeitest, werden diese sieben Wochen gerechnet und bei den restlichen Wochen der Verdienst der Elternzeit bzw. die 13 Euro von der Krankenkasse. Ähnlich verhält es sich auch beim Beschäftigungsverbot, weil das ja als Arbeitszeit gilt. Wirst Du krank geschrieben, bekommst Du ja nach sechs Wochen ohnehin nur noch Krankengeld und somit wird das Mutterschaftsgeld wohl auch weniger.

Ob Du direkt krank geschrieben wirst oder ein BV bekommst, das kann Dir nur Dein Arzt sagen - das hängt ja von Deinem Gesundheitszustand ab.

Viele rüße, reveal

Beitrag von susi3012 21.04.10 - 13:03 Uhr

Hallöchen,

kann dir jetzt nur meine Story erzählen.
Also meine Elternzeit besteht noch bis Dezember 2012, jedoch bin ich ab Januar 2010 wieder Stundenweise (weniger wie 400€) arbeiten gegangen, jedoch stellte sich dann raus, dass ich wieder #schwanger bin#schock
(war nicht geplant, jedoch sind wir jetzt superhappy)!!!#verliebt
Da ich ja ab und an da war und aktuell bis zur Geburt wieder ein BV habe (ebenfalls gesundheitliche Gründe) bekomme ich den Druchschnitt meiner letzten Gelder von meinem AG!!!!
Werde dann natürlich auch wie gewohnt in MuSchutz gehn und wieder in Elternzeit für 3 Jahre....#kratz
Hoffe du konntest mir ein wenig folgen....#:-)

LG
Susi + Mick 16. Monate#verliebt und #baby inside 14. SSW#verliebt