Grammatikprobe vom ganzen Schuljahr 4. Klasse

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Beitrag von andreah 21.04.10 - 15:09 Uhr

Meine Tochter hat gestern eine Grammatikprobe geschrieben.
Thema war alles, das bisher in der 4. Klasse dran war.
Darf das denn überhaupt sein?
Was im September oder Oktober dran war, ist doch längst vergessen, selbst wenn man das nochmal übt.
Diese Probe ist ziemlich durchwachsen ausgefallen; eine 1; 2 2er; 2 5er; Rest 3 und 4
Dann lieber öfter eine Probe!

Beitrag von malvm 21.04.10 - 15:43 Uhr

Hallo andreah,

wird bei euch nicht nach jedem neuen Thema ein Test geschrieben?
Ich finde es im Prinzip dann nichht schlimm, wenn später nochmal ein Test über alles geschrieben wird.
Es handelt sich ja nicht um Sachkunde (wenn das eine Thema nicht gefällt merken sich Kinder das auch nicht) sondern um Grammatik. Die müssen sie schliesslich "auswendig" können. Nehme das doch einfach als Anlass mit ihr die Sachen nochmal zu üben die sie anscheinend nicht so drauf hat umso leichter hat sie es in Zukunft ;-)
Ich kann mir auch gut vorstellen das die Lehrerin mal schauen wollte in welchem Bereich noch die meisten Defizite sind um die nochmal zu wiederholen.

Ärger dich nicht so
LG

Beitrag von murmel1006 21.04.10 - 15:46 Uhr

Hi!

Also ich würde sagen: Klar ist das erlaubt, eigentlich sogar sinnvoll. Wenn man immer nur den "Stoff" der letzten 4 Wochen abfragt, wird quasi nur das Kurzzeitgedächtnis geprüft. In dem Fall, den du beschreibst, wurde getestet, was im Langzeitgedächtnis der Kinder ist - und somit gelernt wurde.

Zudem: Grammatik ist elementar. Da finde ich es traurig, dass du schreibst, dass der "Stoff" von Oktober ja schon vergessen wurde. Ich hoffe, dass die Kinder addieren können, denn das wurde ja schon in der 1. Klasse gelernt.....und liegt somit weit weit zurück. Aber: Auch das wird jeden Tag abgefragt ;-). Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir. Die Kinder stehen nun fast kurz vor dem Übertritt auf eine weiterführende Schule; da wird einfach dann vorausgesetzt, dass der "Stoff der Grundschule" beherrscht wird- auch wenn der "schon" in der 2. Klasse dran kam. Denk doch mal an Abschlussprüfungen (egal ob Schule oder Beruf): Da muss auch das Elementare abrufbar sein, egal, wann es gelernt wurde.

Klar würde ich mich an deiner Stelle auch "aufregen", zumal ich mir denke (nein, das hast du nicht geschrieben), dass deine Tochter auch eher schlechter war. Warte doch mal die Reaktionen der anderen Eltern ab. Wenn die entsprechend sind, lasst euch von der Lehrerin erklären, warum sie nur so wenige Proben geschrieben ha bzw woran es ihrer Meinung nach liegt, dass diese nun so schlecht ausfiel. Aber ich denke mir, dass die Lehrerin da nicht wirklich was ändern und ähnlich argumentieren wird.

Alles Gute!

murmel1006

Beitrag von haarerauf 21.04.10 - 16:20 Uhr

Hallo Andrea,

das war doch sicher nicht die erste Grammatikprobe seit September.

Gerade weil der Übertritt ansteht sind die 4. Klasse ein wenig unter Druck.

Vielleicht fragst mal die Klassenleitung nach der Probe. Oft werden die ja angesagt, vielleicht hat es Deine Tochter nicht mitbekommen. Ärgern wird mit Sicherheit nicht weiterhelfen.

LG

Haarerauf

Beitrag von manavgat 21.04.10 - 16:45 Uhr

Was im September oder Oktober dran war, ist doch längst vergessen, selbst wenn man das nochmal übt.


Aha?!

Wozu gehen wir dann überhaupt in die Schule.

Wer nachhaltig lernt, der kann selbstverständlich auch das noch, was länger zurückliegt.

Das ist doch Sinn und Zweck der ganzen Übung, zumal die 5te Klasse auf dem Wissen, welches in der Grundschule erworben wurde, aufbaut.

Gruß

Manavgat

Beitrag von andreah 21.04.10 - 16:47 Uhr

Danke für eure Meinungen.

Es war die einzige Grammatikprobe in der gesamten 4. Klasse. Sie war auch angesagt und wir hatten geübt.
Klar müssen die Kids den ganzen Stoff können, aber innerhalb von wenigen Tagen alles wiederholen ist schon schwierig.
Gerade wenn man recht aufgeregt ist, wären mehrere Proben für die Kinder besser.
Ich will mich auch nicht weiter aufregen, aber ich finde das so nicht gut.

Beitrag von nakiki 21.04.10 - 18:23 Uhr

Regelmäßiges lernen und nicht erst anfangen, wenn der Test vor der Tür steht.
Auch nur durch regelmäßiges lernen, wandern die Informationen ins Langzeitgedächtnis.

Gruß nakiki

Beitrag von rienchen77 21.04.10 - 17:12 Uhr

die Grammatik wird ja nicht nur einmal durchgenommen und dann nie wieder.... die Regeln wurden gelernt und werden dann konsequent durchgeführt und dadurch auch geübt....

die Grammatik ist ein Grundding was man immer braucht.....


Beitrag von arkti 21.04.10 - 19:24 Uhr

Und wo ist jetzt das Problem?
Warum müssen Eltern heutzutage immer alles anzweifeln?
Echt schrecklich.

Beitrag von andreah 21.04.10 - 20:35 Uhr

ich finde es schrecklich, wenn man seine Meinung äußert und nur blöde Antworten bekommt
DANKE

Beitrag von arkti 21.04.10 - 20:41 Uhr

Komischerweise wird nur noch an den Lehrern rumkritisiert.
Dürfen sie dies dürfen sie das.
Die Lehrer wissen schon was sie tun.

Beitrag von ayshe 22.04.10 - 07:57 Uhr

ich kann ja verstehen, daß du es gern hättest, wenn dein kind eine gute zensur gehabt hätte.

aber ich finde, manavgat hat da vollkommen recht.
sie sollten es doch nachhaltig lernen und der stoff soll doch die grundlage für die nächste klasse sein!


es kann einfach nicht richtig sein, wenn man die grammatik immer nur für so extrem kurze zeit lernt.
da rein, da raus eben.
das ist einfach der falsche weg.
sie ist für immer und auf ihr wird doch aufgebaut.

es hat doch aber niemand dir einen vorwurf gemacht.
und gerade, wenn der durchschnitt so schlecht war, fragt man sich doch, ob es an der schule, dem lehrer liegt.

Beitrag von ayshe 21.04.10 - 20:11 Uhr

hallo,

warum sollten sie nicht abfragen dürfen, was im schuljahr stoff war, wenn es demnächst ins nächste schuljahr geht?

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Was im September oder Oktober dran war, ist doch längst vergessen, selbst wenn man das nochmal übt.
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hm, grammatik sollte ja nicht nur für ein paar wochen im kopf bleiben,
sondern für immer. es ist ja keine buchbesprechung, wo man den buchinhalt auch nach wochen wieder aus dem kopf löschen kann.

ich finde es eher bedenklich, wenn du meinst, es wäre normal, daß sie etwas nur für so kurz lernen sollten.

dann hätten die kinder ja in der kommenden 5. klasse nichtmal den stand aus der 4. klasse!
sollten sie dann im sommer wieder die grammatik aus klasse 4 komplett wiederholen?

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Diese Probe ist ziemlich durchwachsen ausgefallen; eine 1; 2 2er; 2 5er; Rest 3 und 4
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sehr bedenklich, daß kaum einer weiß, was es zu lernen gab, muß aber nicht an den kindern liegen.
so sollte ein ergebnis sicher nicht aussehen.

Beitrag von arkti 22.04.10 - 11:55 Uhr

Was ist an dem Ergebnis denn so schlimm?
Eine 2 und zwei fünfen, der Rest ist 3 und 4......also als wirklich schlecht kann man das nicht bezeichnen dann wäre der Anteil der 5 viel höher.

Beitrag von ayshe 23.04.10 - 06:47 Uhr

ja, da hast du schon recht, es ist vllt kein gutes, aber auch kein enorm schlechtes.
vllt empfinde ich es "schlimm", weil es sich auch um grammatik handelt.
die basis der deutschen sprache hier eben in D sollte echt gut gelegt sein.
aber hast recht, soooo schlimm ist es auch nicht.

Beitrag von sassi31 23.04.10 - 00:31 Uhr

Ich finde das absolut ok. Grammatik braucht man immer und nicht nur mal eben für zwei Wochen nachdem man das Thema in der Schule besprochen hat.

Mein Deutschlehrer hat oft unangekündigt Grammatikregeln abgefragt. Wer nicht richtig geantwortet hat, bekam zusätzliche Aufgaben auf und musste dann z. B. 5 Sätze formulieren, in denen die Grammatikregel Anwendung findet, nach der der Lehrer gefragt hatte. Der Nächste, der eine Frage nicht beantworten konnte, musste dann schon 6 Sätze schreiben usw.. Durch diese spontanen Abfragen und die anfallenden Sonderaufgaben, wenn man sich nicht auskannte, war die gesamte Klasse relativ gut in Grammatik. Schließlich wollte keiner zusätzliche Hausaufgaben machen. Klar fand ich das damals erstmal gemein vom Lehrer. Aber dann habe ich schnell begriffen, dass ich das selber beeinflussen kann.