Hab solche Angst - Verdacht auf Hirnthrombose

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Beitrag von scaramouch 21.04.10 - 15:36 Uhr

Hallo zusammen.

Ich habe seit der Entbindung meiner Tochter vor 3 Monaten chronische Kopfschmerzen und zahlreiche andere Beschwerden.
Nachdem ich von Pontius nach Pilatus gelaufen bin und niemand was finden konnte, hat nun ein Neurologe die Vermutung geäussert das ich eine Thrombose im Hirn haben könnte.
Mir schlafen die Hände ständig ein und mein Schädel platzt fast, so stark sind die Schmerzen.
Ich hab solche Angst, muss morgen zum MRT denn ohne dieses Bild kann man gar nichts machen.
Irgendwie mach ich mir auch Gedanken das es ein Tumor sein könnte. Oh Mann, ich bin doch erst 24.

Kennt sich jemand aus mit diesem ganzen Mist?

Danke euch

scaramouch

Beitrag von sunni 21.04.10 - 17:07 Uhr

Hallo!
Also ich arbeite in einer neurologischen Reha-Klinik, und für mein Verständnis ist eine "Hirn-Thrombose" eigentlich ein Schlaganfall! Der hat aber eher andere Symptome, die meistens halbseitig sind, also z.B. Schwächegefühl v. Armen/Beinen, Sensibilitätsstörungen, aber auch Sprachstörungen.
Schlafen dir beide Hände ein? Ich denk da eher an ein Problem der Halswirbelsäule oder so. Bist du auf sowas hin schon untersucht worden?
LG, Sonja

Beitrag von mullemaus1911 21.04.10 - 17:35 Uhr

Kenne mich damit nicht aus und kann dir leider keinen Rat geben.

Möchte dir aber alles Gute wünschen und drücke dir die Daumen, dass es nichts Schlimmes ist!!!

ALLES GUTE für dich!


LG, Kerstin

Beitrag von fascia 21.04.10 - 21:24 Uhr

Liebe scaramouch,

morgen wird ein Bild gemacht (viele Bilder). Es ist ziemlich sicher, dass darauf nichts Bedenkliches zu sehen sein wird.
Eine Hirnthrombose ist ein selten benutzter Begriff. Das liegt daran, dass Hirnthrombosen reichlich selten sind und für eine junge Frau wie dich praktisch überhaupt nicht in Frage kommt.
Der Arzt wollte dich vermutlich eigentlich beruhigen. Er hat wahrscheinlich gemeint, dass man mit dieser Untersuchung viele Dinge ausschließen könne - wie z.B. eine Gehirnthrombose. Und es ist ja auch sinnvoll und wichtig, einen Blick in den Kopf zu tun, wenn er seit langer Zeit derart schmerzt. Dann kann man ggf. zu Medikamenten oder andere Maßnahmen greifen, die einem gesunden Hirn nichts anhaben würden - einem Gefäßvorschaden aber schon.

Bitte glaube: Es geht nicht darum, etwas zu finden. Es geht darum, zu bestätigen, dass da nichts ist!
Man nennt dies "Ausschlussdiagnostik. Es ist ein normales und nötiges Vorgehen, wenn man einer Problematik nicht so leicht auf die Schliche kommt - also überaus häufig.

Kopfschmerz ist eine von vielen überraschenden "Entgleisungen", die sich mit einer Geburt einstellen.

Wenn Du gar nicht weiterkommst, empfehle ich dir, eine Schmerzpraxis oder einen Osteopathen - oder beides - aufzusuchen.

Zunächst mal in den brummenden Apparat..., und sag bei Gelegenheit mal bescheid.

Besten Gruß,
fascia.




Beitrag von shasmata 24.04.10 - 21:36 Uhr

"Das liegt daran, dass Hirnthrombosen reichlich selten sind und für eine junge Frau wie dich praktisch überhaupt nicht in Frage kommt. "

Naja unmöglich ist nichts ;)
Lungenembolien sollen junge Frauen auch eigentlich nicht haben und ich hatte eine mit 17 ;)

Beitrag von tirolerin09 24.04.10 - 20:32 Uhr

#kratz Thrombose im Hirn? Oder meinte der Neurologe in den Kopfvenen?

Ich hatte nämlich nach der Geburt meiner Tochter eben solche. Man nennt das Sinusvenenthrombose.

Falls du dich darüber austauschen willst, kannst du mir gerne eine Nachricht schreiben.

Beitrag von casyjopaya1975 22.02.15 - 14:05 Uhr

Hey..
Würdest du mir dein beschwerdebild erzählen bei der sinusvenen trombose? Ich habe seit einigen Tagen so Anfälle, die mich gedanklich in diese Richtung treiben, was mir so angst macht.

Liebe grüße
Sandra otte

Beitrag von casyjopaya1975 22.02.15 - 14:06 Uhr

Hey..
Würdest du mir dein beschwerdebild erzählen bei der sinusvenen trombose? Ich habe seit einigen Tagen so Anfälle, die mich gedanklich in diese Richtung treiben, was mir so angst macht.

Liebe grüße
Sandra