18-jährige Tochter

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von tristimonia 21.04.10 - 17:05 Uhr

Würdet ihr eure 18-jährige Tochter, die sehr erwachsen und reif ist, trotz das sie noch im ABI steckt schon ausziehen lassen? (Ja ich weiß, sie ist volljährig...)

Ich bin hin und her gerissen. Ihr Freund hat gerade eine eigene Wohnung in unserer Nähe bezogen und natürlich würden sie gern zusammen wohnen. Finanziell ist das alles kein Thema...aber mir schnürt es irgendwie die Brust zu...

...im nächsten Jahr wird sie so oder so gehen...

Ich könnt grad heulen...

Beitrag von sandrinchen85 21.04.10 - 17:50 Uhr

hi,

ich weiß nicht wie ich später reagieren werde,wenn ich mal in so einer situation bin...(hab da auch gott sei dank noch eeeewig zeit :-) ),aber ich bin meinen eltern heute dankbar,dass sie sich bei mir damals quer gestellt haben.ich wollte das auch unbedingt,und ich bin mir recht sicher,dass ich mein abi heute nicht hätte,wenn sie meinem willen nachgegeben hätten.
hör auf dein bauchgefühl und erklär deiner tochter deine bedenken.
lg

sandra

Beitrag von petra1982 21.04.10 - 18:49 Uhr

Ähm ja wenns finaziell geht wieso nicht es ist ja auch in der Nähe und nicht aus der Welt ;-)

Beitrag von moonlight83 21.04.10 - 19:26 Uhr

Hi,
aus Deinem Beitrag lese ich heraus, dass ihr wohl eine enge Bindung habt und viel miteinander redet, bzw. ein Vertrauen da ist.
Das alles ist wunderschön und es wird nicht weniger werden, wenn sie auszieht.
Sie wird ja nicht aus der Welt sein...
Mein Verhältnis zu meiner Mutter war/ist leider de glatte Gegenteil.

Beitrag von tristimonia 21.04.10 - 19:45 Uhr

Ja, meine Tochter und ich haben eine enge Bindung. Das stimmt. Mir fällt es eigentlich auch nur so schwer weil ich dann weiß das sie am Abend nicht in ihr Zimmer geht und nach der Schule eben nicht Heim kommt und sich auf den Kühlschrank stürzt...*grins* Wobei ich dann ja eh meist arbeiten bin.

Sie wird mir einfach fehlen...und ich denke ihrem Bruder auch.

Offiziell weiß sie nicht das ich wirklich darüber nachdenke es ihr zu "erlauben". Und es wird auch nicht gleich morgen soweit sein.

Ich war heute zum ersten mal in der Wohnung ihres Freundes um mal zu schauen was denn da noch so fehlt. Und sie dort zu erleben war irgendwie seltsam.

@moonlight, ich habe es mit meiner Mutter auch nie kennen lernen dürfen. Dafür machen wir es umso besser ;)

Ich danke euch für die Antworten.

Beitrag von asimbonanga 21.04.10 - 21:06 Uhr

Hallo,
also ich habe dem Auszug zugestimmt ( war aber kurz nach dem Abi )nach knapp 8 Monaten war sie wieder zu Hause #freu
Die Tränen beim Auszug habe ich also umsonst vergossen #heul

Für sie hat sich das Thema "zusammenziehen mit Freund "erstmal erledigt.

Mittlerweile ist sie 22 Jahre alt und viel unterwegs-demnächst geht sie nach London-keine Zeit für eine Beziehung.

L.G.

Beitrag von engelchen1989 21.04.10 - 21:10 Uhr

Hallo,

als ich von zu Hause ausgezogen bin war ich grade so 18. Ich bin mit meinem Freund (heute Mann) knapp 200km weit weg gezogen. Mein Verhältniss zu meiner Familie ist dadurch eher noch besser geworden. Vorher war es immer ein bischen angespannt und jetzt ist es so schön wie nie vorher in meiner Kindheit und Jugend.
Für meine Eltern war das auch nicht leicht, aber sie haben es überlebt. Wie du schon sagst, irgendwann wird sie es eh tun.

Lass sie ausziehen und ihre Erfahrungen sammeln. Eurer Beziehung kann das eigentlich nur gut tun und sie kann dir dankbar für dein Vertrauen sein.
Zumal es ja bei euch scheinbar nur ein paar Kilometer geht.

LG

Beitrag von schwarzbaer 22.04.10 - 08:39 Uhr

ich bin mit 16 zu Hause ausgezogen (allerdings habe ich in einem Wohnheim gewohnt und allein, es steckte kein Freund hinter dem Auszug).
Trotzdem habe ich ein einser-abi und hinterher erfolgreich studiert und promoviert.

Lass sie ruhig gehen - davon mal ganz ab, wenn sie geht kannst Du sowieso nix unternehmen, wie Du schon selbst erkannt hast, sie ist 18. Und zumindest ihr Kindergeld steht ihr zu.

Beitrag von hedda.gabler 22.04.10 - 09:35 Uhr

Hallo.

Nein.
Ich mag da spießig sein, aber ich finde, dass man bis einschließlich Schulabschluß zu Hause zu wohnen hat ... ich weiß gar nicht genau, warum ich davon so überzeugt bin, aber ich kenne es aus meiner Familie und meiner Umgebung gar nicht anders ...

... wenn es dann um Studium/Ausbildung geht, kann meine Tochter selbst entscheiden, wo sie wohnen möchte (gerne auch weiter bei mir, aber selbst wenn sie für Studium/Ausbildung in derselben Stadt lebt, kann sie auch eine eigene Wohnung beziehen ... habe ich auch gemacht).

Mit ihrem Freund kann Deine Tochter nach dem Abi immer noch zusammenziehen ... so habe ich es auch gemacht.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von schwarzbaer 22.04.10 - 09:36 Uhr

und wie willst Du verhindern das sie geht? Sie ist 18 und damit volljährig...

Beitrag von hedda.gabler 22.04.10 - 11:31 Uhr

Ich denke, dass ich ein dementsprechendes Umfeld schaffe und einen dementsprechenden Einfluss ausübe ...

... wie gesagt, mir ist das total fremd, dass jemand ausziehen möchte, bevor er die Schule abgeschlossen hat ... fester Freund hin oder her.

Beitrag von schwarzbaer 22.04.10 - 11:40 Uhr

ich hab es getan (ohne Freund) - und es hat mir nicht geschadet :-)

Beitrag von hedda.gabler 22.04.10 - 17:42 Uhr

Sei mir nicht böse, aber ob es Dir geschadet hat oder nicht, war nicht Gegenstand der Diskussion ... deswegen weiß ich jetzt nicht so recht, was Du mir mit dieser Antwort sagen möchtest#kratz

Beitrag von gh1954 22.04.10 - 13:00 Uhr

Wenn sie sich ernähren kann, soll sie gehen...

So "ein bischen selbständig" geht nicht....

Beitrag von moonlight83 22.04.10 - 19:17 Uhr

Also dann mit etwa 26 Jahren, wenn sie mit Studieren fertig ist???

Beitrag von ayshe 23.04.10 - 08:03 Uhr

ich habe mit bafög und nebenbeiarbeit auch meine wohnung finanziert als ich studiert habe.
ich denke, daran kann man es nicht festmachen, also nicht am studium.
außerdem müssen sehr viele für ein studium von zuhause weggehen, je nachdem wo man eben wohnt.
ich hätte auch nicht von zuhause aus studieren können.

Beitrag von gh1954 23.04.10 - 08:04 Uhr

Nicht alle "Kinder" studieren.

Meine große Tochter ist mit 22 Jahren nach Abitur und Ausbildung ausgezogen.

Die andere hat an ihrem Studieort gewohnt und ist nach Beendigung ihres Stuiums mit 25 Jahren endgültig von zu Hause ausgezogen.

Ich stelle mir das nicht so spaßig vor, mit 18 Jahren auszuziehen und nur vom Elternunterhalt leben zu müssen.
Vor allem, wenn das Abitur in Sichtweite ist und noch gar nicht klar ist, wie es danach weitergeht.

Beitrag von ayshe 23.04.10 - 08:18 Uhr

ja, das ist natürlich wahr, aber ob nun schule und studium oder schule und ausbildung, ist doch egal.

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Ich stelle mir das nicht so spaßig vor, mit 18 Jahren auszuziehen und nur vom Elternunterhalt leben zu müssen.
Vor allem, wenn das Abitur in Sichtweite ist und noch gar nicht klar ist, wie es danach weitergeht
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#pro eben, das denke ich auch.
es ist so mittendrin und ohne perspektive.

Beitrag von gh1954 23.04.10 - 08:29 Uhr

>>>ja, das ist natürlich wahr, aber ob nun schule und studium oder schule und ausbildung, ist doch egal. <<<

So ganz egal istt das nicht, ein Studium dauert meist längr als eine Ausbildung.

Ich hatte das erwähnt, weil eine Vorschreiberin fragte, ob dann jedes Kind bis 26 Jahren zu Hause leben sollte (also bis nach dem Studium).

Beitrag von ayshe 23.04.10 - 08:36 Uhr

ja, sicher dauert es in der regel länger.

aber von zuhause studieren, ist doch meist sowieso nicht machbar, gut je nachdem wo man eben wohnt.

Beitrag von gh1954 23.04.10 - 08:47 Uhr

>>>aber von zuhause studieren, ist doch meist sowieso nicht machbar, gut je nachdem wo man eben wohnt.<<<

Das stimmt, die Mehrzahl der Studenten, die ich kenne, wohnen während der Woche am Studienort und haben aber noch einen Fuß bei den Eltern in der Tür.

Beitrag von ayshe 23.04.10 - 08:50 Uhr

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Das stimmt, die Mehrzahl der Studenten, die ich kenne, wohnen während der Woche am Studienort und haben aber noch einen Fuß bei den Eltern in der Tür.
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ja, wenn die entfernung es zuläßt.
so habe ich das auch gemacht, aber irgendwann bin ihc auch immer öfter in meinem neuen zuhause geblieben, weil man gerade am WE oft für das studium viel zu tun hatte oder ich gearbeitet habe oder auch um dort privat besser fuß zu fassen.


naja, wie dem auch sei, ich hatte keine ambitionen, schon in der schulzeit auszuziehen und auch nicht in der ausbildung, da kam ja auch finanziell nicht viel zustande.

Beitrag von grundlosdiver 22.04.10 - 10:42 Uhr

Bei uns war es wie bei Dir: Ich bin zu meinem Freund gezogen, als ich 18 war. Mitten im Abi... Nicht mal "offiziel", weil ich noch bei meinen Eltern gemeldet war und auch nicht mit allen meinen Sachen, ich hab mein "Kinderzimmer" vorerst behalten...

Dennoch hat meine Mutter den totalen Aufstand gemacht, geheult, nicht mehr vernünftig mit mir geredet...#augen

Nun haben wir ein Haus nebenan gebaut und nun lacht sie:"Bin ich ja doch nicht losgeworden"#rofl

Lass sie ziehen, auch wenn es schwerfällt!!!

Beitrag von xyz74 22.04.10 - 11:51 Uhr

je mehr Du versuchst zu halten, desto mehr wird sie rebellieren.
Lass Sie ziehen!
Meine Mutter hat geklammert.
Ende vom Lied ist, dass ich immer weiter weg gezogen bin.

Beitrag von manavgat 22.04.10 - 12:27 Uhr

Nein.

Verhindern kann ich es nicht, aber ich muss ich keinen Unterhalt zahlen, da sie bei mir Unterkunft und Logie bekommt.

Muss dazu sagen, die Diskussion gibt es bei uns so nicht. Meine Tochter wird im Dezember 18 und wenn sie ihr Abi hat (Mai 2013) dann können wir über Auszug reden.

Vorher finanziere ich das nicht.

Gruß

Manavgat

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