Einzelintegration wer kann mir helfen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von anja478 21.04.10 - 20:51 Uhr

Hallo,

Mein Sohn geht in eine normale KITA da er aber in seiner Entwicklung etwas zurück ist und große Probleme mit dem Sprechen hat hat die Erzieherin uns vorgeschlagen in einen integrativen KIGA zuwechseln. Dort gibt es natürlich keinen Platz aber die Dame meint jedes Kind hätte ein Recht auf spez. Förderung. Es gäbe doch die Einzelintegration. Beim JA konnte man mir nicht helfen ( Dame in Urlaub)
Wie muß ich mir eine Einzelintegration vorstellen?
Wer macht das? Wer beurteilt ob das was für mein Kind ist usw. Kann mich jemand aufklären?

LG
Anja

Beitrag von murmel1208 21.04.10 - 20:56 Uhr

Hallöchen

also genau kenne ich mich da auch nicht aus aber in unserem Ki-Ga (kein Integration Ki-Ga) war auch ein Integrationskind und da kam dann eine Heilpädagogin in den Ki-Ga die sich dann dort um ihn gekümmert hat. Vielleicht ist das dann gemeint, wenn es sojemand bei euch gibt kannst du dich ja vielleicht mal dort informieren.

Viel Erfolg#klee

Liebe Grüße#blume

Murmel

Beitrag von verita 21.04.10 - 21:28 Uhr

Hallo,
vielleicht bekommst du bei der Lebenshilfe eine Auskunft, die Euch weiterhilft.

Viel Glück
Vera

Beitrag von belebice 21.04.10 - 21:47 Uhr

Hallihallo!

Also...., ich bin Erzieherin und arbeite in einem integrativen Kindergarten (bzw. arbeite ich wieder dort, wenn mein Erziehungsurlaub vorbei ist :) ) Es gibt natürlich die Einzelintegration, würde bedeuten, dass die Einrichtung, die dein Kind besucht, eine integrative Zusatzkraft einstellen würde. Diese Damen können sowohl *normal* ausgebildete, aber entsprechend fort/weitergebildete Erziehrinnen sein oder aber auch Heilerziehungspflegerinnen (die noch expliziter auf entwicklungsverzögerte..., behinderte oder von Behinderung bedrohten Kindern, ausgebildet wurden). Das ist aber garnicht so einfach, weil es fast utopisch ist *nur* aufgrund einer sprachlichen Verzögerung eine I-Kraft bewilligt zu bekommen, ob ich das jetzt für toll heiße lasse ich mal unkommentiert... Beurteilen, ob dein Kind einer integrativen Förderung bedarf, wird eine kompetente Fachkraft vom Kreis machen (zumindest bei uns ist das so..., ausgebildeter Diplompsychologe mit diversen Weiterbildungen). Meist wird mit den Kindern ein nonverbaler Intelligenztest gemacht oder aber das Kind wird im Gruppengeschehen beobachtet o.ä. Je nach dem was halt für das einzelne Kind gerade wichtig/richtig ist. Du hast geschrieben, er ist in der Entwicklung zurück?! Bezieht sich das jetzt ausschließlich auf die Sprache oder gibt es noch andere *Auffälligkeiten*? Hast du schon Kontakte zum Kia, ERgo, Logo ect.?


Lg Bianca

Beitrag von anja478 21.04.10 - 21:53 Uhr

Hallo,

Danke für Deine Antwort.

Er ist motorisch etwas langsamer als andere Kinder in seinem Alter. Er kann nicht mit anderen Kindern spielen er braucht immer Erwachsene die er kennt um sich herum. Sobald einer "Großer" aufsteht hört er sofort auf zuspielen und geht hinterher.
Wir sind im SPZ, machen Logo bald KG und sind natürlich beim KIA.
Es verunsichern einen immer alle. Ich weiß jetzt halt nicht was ich machen soll.

Beitrag von belebice 21.04.10 - 22:05 Uhr

Aaaaalso...., SPZ ist ja schon mal absolut super. Was sagen denn die? Denn wenn er dort bereits war/ist, können die ja gezielt sagen, ob sie eine entsprechende Integration für wichtig/richtig halten oder nicht! Zu der I-Kraft...., es ist nicht so einfach, die einfach soooo einzustellen, dass komplette Konzept der Einrichtung müsste entsprechend neu überdacht bzw. umgeschrieben werden. Auch bei uns ist es möglich ortsintern zu wechseln, außer die Gruppen sind in der Dynamik voll ausgeschöpft. In der I-gruppe z.B. dürfen defakto NICHT mehr als die Regelzahl 25 Kd. sein. In vielen EInrichtungen wurde aber leider die Kinderzahl bereits auf 30 Kinder aufgestockt, und da kannst du dir sicher sein, dass eine effektive, integrative Förderung NICHT mehr möglich ist. Wenn also in deinem Ort eine I-einrichtung ist und das SPZ eine entsprechende Förderung für richtig hält, dann würde ich zugunsten des Kindes dahin tendieren, zu wechseln


lg

Beitrag von kinderbwde 21.04.10 - 21:51 Uhr

Guten Abend, somit habe ich mich auf Grund ihrer o.g.Frage in diesem Forum angemeldet. ( ? wundere mich auch noch, - ganz kurz: Bin nur Mitglied in einem -weiterem- Forum, und DAS auch noch als Moderator, bitte also bereits heute um Entschuldigung für evtl. Unkenntnisse betr. "chaten-und-so")
Zu ihrerenFragen:
1. Nichts unterschreiben.
2. Nichts unterschreiben.
- Jetzt müsste ichgemaueres erfahren, z.B., Bundesland, Alter des Kindes, erhältihr Kind Logopädie??- Wenn so, seit wannund iistdiese gezielt ( z.B. Mundmotorik, - Fachtherapheutenetc.- Wie oft, falls Logoth.pie? Und: Regelmäsig?-
.....ist in der E. etwas zurück, - GIBT ES ZUM GLÜCK "nicht", ( es sei denn Sie waren beim SPZ / Überweisung genügt. Falls nicht.
ER ist ein KIND.
IN der Entwicklung, - .
Erzieherinnen SIND keine Neurologen/Pädiatrie.-
- Der KiGa auch nicht, -
DIESER wird durch den Antrag einer Integrationshilfe, jedoch UNGLAUBLICH gesponsert ( zB.Bayern, 28,50.-€ / Kindergartentag), Voraussetzung dafür: Die Inte.hilfe muss 2 mal /woche 2 std. anwesend sein. ( Ein z.B. sozialpädagogischer Abschluss ist ( Bundesland) für die Ausübung dieser Tätigkeit nicht erforderlich, z.B.
KiGa ist zugleichentlastet, da ihr Sohn- MIT ZEITPUNKT ihrer Unterschrift- 2 KiGa Plätze benötigt; was selbstverstdl. auch genehmigt und sehr genehm ist.
Zurück:
Wie alt ist ihr Sohn?-
Welche Sprech-ODER Sprachverzögerung liegt vor und: Seit wann. Veränderungen seit KiGa - Start ? (Allgemein)-
So, jewtzt höre ich mal lieber auf, bevorich Sie völlig verschrecke, -
Fragen bite beantworten.
Zwecks Weiterhilfe.
Meine Tochter hatte - in rasantester- Feststellung ähnliches , z.B. Integrationshilfe, womit die Einschränkung der Elternrechte beginnt.
Also Erfahrung vorhanden, e.V. tätig und Wirtschaftsjuristin, und
habe / werde mein Schreiben nicht korrigieren ( sehr emotional, bin ja nicht per se auf urbia- "angekommen.), man merke:
Auch Juristen haben Defizite.
Liebe Grüsse, auch an Sohn,
Marleen

Beitrag von anja478 21.04.10 - 22:19 Uhr

HAllo,

Danke für die Antwort dann versuche ich mal alle Fragen zubeantworten.

Tim ist im Nov. 2006 geboren wir wohnen in NRW.
Wir bekommen Logopädie bis jetzt 19x
Haben jetzt ein neues RP für KG bekommen
Wir waren im SPZ und die haben gesagt das er Entwicklungsverzögert ist.

Beitrag von manu123456 22.04.10 - 09:49 Uhr

mein sohn ist seit knapp 2 jahren, integrationskind in einem regelkindergarten.(kommt dieses jahr in die schule)
seine integrationshelferin betreut ihn 15 stunden in der woche.(psychomotorisches turnen usw.)

sohnemann hat vorher abwechselnd ergo und logo bekommen im frühförderzentrum.(seit seinem 4 lebensjahr)
mit der logo ist er seit dezember 09 fertig und ergo bekommt er noch bis zum sommer.

bevor wir die einzelintegration bewilligt bekommen haben,wurde mein sohn beim gesundheitsamt untersucht.
antrag mußte geschrieben werden und belege von den therapeuten beigelegt werden.(ergo,logo,erzieherinnen vom kiga,ki-ärztin)

lg manu

Beitrag von baldurstar 22.04.10 - 11:14 Uhr

also bei leo haben wir vermutlich das gleiche problem.

er ist im november 2 geworden und sollte ab september in den kiga. aber der wo der große ist hat die integrationsgruppe schon voll dann und leo müsste noch ein jahr daheim bleiben. er möchte aber in den kiga.

nun habe ich bei der stadt angerufen und die schauen nun ob noch ein platz im andren integrationskiga frei ist.

falls nicht kümmert sich die kämmerei darum zu gucken ob man einzelintegration in einer normalen gruppe machen kann.

beurteilen tut entweder der kia allein oder in zusammenarbeit mit der frühförderstelle.

wenn dein kind mit dem sprechen hinterher ist sollten aber vorher körperliche ursachen ausgeschlossen werden. mach einen termin beim hno arzt, evtl. hat dein kind ja chronischen paukenerguss?
das hatte leo und daher ist er mit sprechen auch arg weit zurück.

aber auf jeden fall ist es so das die stadtverwaltung dir da helfen kann den passenden kiga zu finden.
die verwalten ja die kindergärten und wissen wo noch was frei ist usw.
einfahc mal anrufen oder hingehen :)