Beikost wirklich erst ab dem 5.Monat?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von kaykay86 21.04.10 - 21:19 Uhr

Hallo zusammen,

die Frage steht schon oben. Habt ihr euren Kleinen schon vor dem 5. Monat was zu "Essen" gegeben? Oder habt ihr sie hin und wieder mal "lecken" lassen oder gar richtig Beikost gegeben???

Das würde mich mal interessieren.

Viele Grüe!

KayKay

Beitrag von gummibaer34 21.04.10 - 21:22 Uhr

er hat nichts bekommen!hatte nach dem 6. monat probiert mit pastinake ect. wollte er nicht.1 monat später dann ohne probleme.

Beitrag von co.co21 21.04.10 - 21:25 Uhr

Hallo,

nein, Lara hat vorher nichts bekommen. Wir haben gewartet bis NACH dem 5. Monat, also bis sie 5 Monate alt war und haben dann langsam angefangen.
Ich persönlich finde auch 4 Monate viel zu früh für festes Essen...aber das ist meine Meinung.

LG

Beitrag von tanja1201 21.04.10 - 21:25 Uhr

Hallo KayKay,

die gleiche Frage habe ich mir heute auch gerade gestellt.

Mein Kleiner ist jetzt knapp 3 Monate und ich habe mir heute eingebildet, dass er total gierig auf meine Banane gestarrt hätte...habe dann aber lieber nicht mit ihm geteilt ;-)

Aber würde mich auch mal interessieren, ob so eine Fingerspitze "Bananenmatsche" oder so schlimm für die Kleinen wäre.

Vielleicht antwortet ja noch jemand, der es genauer weiß!

LG, Tanja

Beitrag von kaykay86 21.04.10 - 21:29 Uhr

Ja, ich find es sehr interessant, weil ich ihr zwar gern was geben würde, aber immer lese, dass man das nicht machen soll... und kämpfe daher seit wochen gegen meine schwester, Mann, ...

Andererseits hat meine Mutter damals bei mir scheinbar schon nach 8 Wochen Karotte mit in die Millch gemischt. Hmmm..... ich weiß nicht. Wir sind ja auc groß geworden. Und haben wir jetzt einen Schaden?!

Bin etwas verwirrt....

LG, Klara

Beitrag von eumele76 21.04.10 - 21:35 Uhr

Hi

als wir klein waren gab es auch Karottengläschen die nach 6 Wochen in die Milch gemischt wurden. Das hatte aber den Hintergrund das die damalige Flaschenmilch noch nicht die heutige Zusammensetzung hatte, die alles beinhaltet.

Beikost wird erst ab dem 5. Monat empfohlen und da auch erst recht langsam. Sonst hiess es immer 6 Monate ausschliesslich Stillen bzw. Flasche zu geben wg. Allergiegefahr. Nach neuesten Studien ist man wieder etwas lockerer geworden.

Aber dieser gierige Blick von dem viele schreiben hat nichts damit zu tun, das das Kind unbedingt was festes zu essen haben will. So schaut es auch ein Spielzeug an oder irgendwas anderes das du in der Hand hälst...

LG,
Nina

Beitrag von co.co21 21.04.10 - 21:32 Uhr

Das ist vollkommen normal, sie reagieren auf alles neue neugierig, wird sich auch nie ändern ;-)
Aber trotzdem ist der Magen/Darm/trakt noch nicht ausgereift genug um was anderes als Milch zu verarbeiten.

Natürlich denke ich nicht, dass das Baby gleich sterben wird, wenn es eine Fingerspitze Banane oder so bekommt, aber ich habs trotzdem nicht gemacht. Es ist unnötig...probieren können sie nach Beikosteinführung noch genug.

Warum sind eigentlich soviele scharf drauf, ihren Babys so schnell wie möglich feste Nahrung zu geben? Ist jetzt kein Angriff, es interessiert mich nur, weil ich persönlich nie auf die Idee gekommen bin, Lara was andres als Milch anzubieten bis sie 5 Monate alt war.

LG

Beitrag von tanja1201 21.04.10 - 21:47 Uhr

Hallo,

das kam dann bei mir falsch rüber, bin eigentlich nicht wirklich scharf darauf, meinem Kleinen schon was anderes als seine Flasche zu geben - ist für mich ja ehrlich gesagt auch so am praktischsten #schein...

War nur mal interessehalber, wieso man es eigentlich erst später machen soll. Das mit dem Magen-Darm-Trakt ist ja auch einleuchtend!

LG, Tanja

Beitrag von alessa-tiara 21.04.10 - 21:48 Uhr

nd ich habe mir heute eingebildet, dass er total gierig auf meine Banane gestarrt hätte.


du hättest auch stricken können , das hätte er genauso gierig angeguckt.
das ist weil es neu ist und nicht weil er es essen möchte..

der magendarm trakt ist erst nach kanpp5-6 monaten ausgereift und erst dann sollte man langsam mit der beikost anfangen..


meinen habe ich 6 monate vollgestillt (er hat nie was anderes als mumi bekommen) und danach hab ich langsam mit der beikost angefangen

LG

Beitrag von 20girli 22.04.10 - 09:17 Uhr

Die Frage kannst du dir ganz leicht selbst beantworten. Wenn dein Kind ganz gierig auf die Peperonie schaut oder auf das Glas Bier...gibst du es ihm weil du denkst es mag das jetzt schon haben?

Kinder sind immer neugierig...und man sollte sich schon Zeit lassen mit der Beikost.

Bestes Zeichen ist...man versucht es und das Kind ißt nur ein paar löffel. Dann ist das zu früh.

Wenn die Kinder wirklich so weit sind...dann klappt es von Anfang an mit der Beikost. Und sätze wie - es muss es erst lernen sind völliger Blödsinn.

Lg Kerstin

Beitrag von eresa 21.04.10 - 21:28 Uhr

Mein Sohn hat erst mit 5 Monaten Beikost bekommen.

Beitrag von dodo0405 21.04.10 - 21:31 Uhr

Meine Freundin war immer eine Verfechterin frühen Beikoststartes. Sprich: Ihr Sohn hat ab der 15. Woche Gläschen und Co. bekommen. Mittlerweile ist er 5 Jahre alt und hat einige Allergien (Gräser, Pollen, Milch). Klar weiß man nicht, ob er das so oder so bekommen hätte. In der Familie ist allerdings allergisch niemand vorbelastet.

Meine Tochter hat mit 7,5 Monaten ihren ersten Möhrenbrei bekommen und ganz ehrlich: Ich denke nicht, dass ihr die "späte" Beikosteinführung geschadet hat - auch wenn mir die Umwelt ständig etwas anderes einreden wollte.

Beitrag von zarina-sophie2008 21.04.10 - 21:32 Uhr

hallo,

also mein sohn bekommt brei seit er 11 wochen alt ist. ich habe abgefangen mit milden apfel glässchen. das gibt keine verstopfung. er hatte jede gabel gierig mit den augen verfolgt dir mein mann und ich uns in den mund gesteckt haben. es gab immer ein riesen geschrei, wenn er nix bekommen hat. also habe ich obstbrei gegeben. das war super. nach einer woche habe ich dann mit karotte angefangen. danach karotte kartoffel und so weiter. jetzt ist er am liebsten spahgetti bolognese. morgen gibt es zum ersten mal fisch.

Lg

Beitrag von co.co21 21.04.10 - 21:33 Uhr

Sorry, aber ich bin echt sprachlos, wenn ich sowas lese... #schock

Beitrag von my_angel 21.04.10 - 21:42 Uhr

nicht wahr oder?

Beitrag von alessa-tiara 21.04.10 - 21:50 Uhr

da kann man nur mit dem kopf schütteln



Beitrag von 21dani84 21.04.10 - 21:53 Uhr

Los, pack den Helm aus, nun fängt's an,mein Beitrag wurd wohl noch nicht entdeckt:-p

Beitrag von ratpanat75 21.04.10 - 21:55 Uhr

Hast du keine Angst davor, dir Vorwürfe machen zu müssen, wenn dein Sohn Probleme bekommt?

Beitrag von 21dani84 21.04.10 - 21:36 Uhr

Huhu!

Ne ähnliche Diskussion gab es heut Mittag schon im Babyforum hab ich gerade gelesen.

Also ich muss sagen, meine Tochter ist jetzt 6Monate alt und bekommt schon seit fast 3 Monaten Beikost, ganz einfach aus dem Grund, dass ich da nach meinem Gefühl gegangen bin.
Sie hat Mittags ständig die Flasche verweigert,mir mein Essen aus dem Mund geguckt und siehe da, sie liebte ihren Gemüsebrei vom ersten Tag an und verträgt ihn super#mampf.

Ich habe vorher mit dem Kia drüber gesprochen,ihm von den Problemen mit der Flasche erzählt und er meinte auch,schauen sie sich das noch ne Woche an, wenn's nicht besser wird, geben sie der Kleinen einfach Beikost und schauen wie sie die verträgt;-).


Mittlerweile trinkt sie nur noch Morgens und Abends ne Flasche und dann auch nur mit Hängen und Würgen 140ml und sonst bekommt sie Gemüse, selbstgekocht, es sei denn wir sind unterwegs,dann bekommt sie Gläschen und Nachmittags isst sie Obstbrei.
Denke wir werden in naher Zukunft auch die Abendflasche abschaffen damit das Wehren mit Händen und Füßen endlich ein Ende hat #schwitz


Außerdem hat vor 30 Jahren auch kein Mensch danach gefragt ob ein Kind mit 5Monaten Brei kriegt oder doch schon mit 3, da haben 'se das Essen vom Tisch vorgekaut und den Kleinen in den Mund gestopft:-p


Soooooooooooo, und nun schmeißt Alle mit Steinen nach mir "bösen und verantwortungslosen" Mutter:-p


Liebe Grüße und einen schönen Abend noch:-)

Beitrag von zarina-sophie2008 21.04.10 - 21:41 Uhr

hey,

also ich bin ganz deiner meinung!!! mein sohn ist genau wie deine tochter. meiner bekommt auch schon ewig beikost. und es war auch meine entscheidung. und es geht ihm blendend. würde es auch immer wieder so machen.

lg

Beitrag von tina73... 21.04.10 - 22:07 Uhr

Ich habe Niklas 6 Monate voll gestillt und bin dann langsam Mittags mit Gemüsemus angefangen
Ich kann das nicht nach voll ziehen wie man einem 3 Monate altem Baby Beikost geben kann.
Da ist der Darm noch gar nicht bereit dafür.
Schade das viele ihre kinder falsch interpretieren.Klar finden Kinder es interessant was die Eltern da essen.Aber das heißt noch lange nicht das Sie dazu bereit sind!!!
Aber es gibt ja auch Leute die ihren Babys Fruchtzwerge oder Schokolade geben.
Hier liest man so einiges wo ich nur denke #kratz.
L.g tina

Beitrag von schwilis1 22.04.10 - 07:39 Uhr

naja ob schoki, fruchtzwerge oder gemüse das ist ja ein ganz gehöriger Unterschied :)
wir haben erst mit 5 1/2 Monaten mit Beikost angefangen und der zeitpunkt war genau richtig. (mein kleiner liebt Butterbrot) aber hätte ich nicht stillen koennen und hätte ich fläschchen geben müssen wer weiß vll hätt ich dann auch schon eher angefangen. denn meine meinung ist: Dann ist Beikost (wenn selber gemacht und nach den Regeln der Vollwerternährung) auf jedenfall besser für mein Kind als diese Industriell hergestellte Säuglingspampe

Beitrag von maus-84 21.04.10 - 21:58 Uhr

Ich seh das auch so... man muss das als mutter nach gefühl entscheiden. Wenn du denkst dein kleiner ist soweit, dann versuch es. wenn du dir unsicher bist dann warte lieber noch. So wie du es machst ist es richtig.
Zum Thema banane... also vorher sei gesagt dass mein kleiner bananen liebt und auch fast jeden tag isst. ich habe gehört das es gerade bei den kleinen oft nicht so gut sei weil sie an ner banane leichter ersticken können als an nem stück apfel. Die banane kann nämlich die luftröhre verkleben wenn sich die kleinen verschlucken. ICh hab das erst gehört als mein kleiner schon längst seine bananen verdrückt hat und daher achte ich jetzt nicht mehr so drauf aber viele meiner krabbelgruppen-muttis achten da sehr drauf, daher wollte ich es mal mit erwähnen ;-)

Beitrag von kaykay86 21.04.10 - 22:03 Uhr

Vielen lieben Dank für die vielen Antworten (mich interessieren auch weitere Meinungen). :-D

Im Moment hab ich noch nicht das Gefühl, dass sie unbedingt was anderes trinken will. (heute hat sie das erste Mal einenn Babytee bekommen) Also mal sehen. Ich werde mich von meinem Gefühl leiten lassen und dann ggf. mit dem KiA sprechen.

Aber vielen lieben Dank schon einmal!!!

KayKay + Amalia (morgen 3 Monate)

Beitrag von stillmami110703 22.04.10 - 10:36 Uhr

Hallo,

da ich bewußt gewartet habe bis der Darm meiner Kinder die notwendige Reife hatte um artfremdes Eiweiß zu verwerten, hat C. mit 7 Monaten und P. mit 8 Monaten angefangen Beikost zu sich zu nehmen.

LG
Heike, die ihre Kinder grundsätzlich mindestens 6 Monate lang vollstillt.