1. US am 14.05!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von patientinxy 22.04.10 - 05:00 Uhr

Hallo,
ich bin neu hier bei euch und habe am 14.04., meinem 30. Geburtstag, bei NMT-3 mit einem 20er SST positiv getestet #huepf. Mein Mann und ich sind sehr gluecklich, dass es im 2. UEZ gleich geklappt hat und ich trotz Stillen einen ES habe (unser Sohn #verliebt wurde am 07.07.2009 geboren). ZUr Zeit wohnen wir in den USA und hier wird erst in der 8. SSW ein Kontrollultraschall gemacht, ob die SS am richtigen Ort und intakt ist #schock Mir geht es bei dem Gedanken daran noch so lange warten zu muessen sehr schlecht. Vor der SS mit unserem Sohn hatte ich 3 FG, die mich sehr mitgenommen haben und daher bin ich eine sehr anstrengende, sehr aengstliche Schwangere. In Deutschland wurde bei meiner SS am Ende der 6. SSW ein US gemacht um zu schauen, wie es so aussieht. Am 14.05. bin ich schon fast in der 9. SSW! Angeblich koenne man vorher ja auf dem US nichts sehen #kratz Manchmal habe ich das Gefuehl, die USA sind noch in den 80ern gefangen. Grosse Alternativen gibt es mit Aerzten hier fuer mich nicht, aber das zu erlaeutern wuerde hier zu lange dauern.
Was waere denn, wenn es eine ELSS waere? Waere das nicht viel zu spaet um das festzustellen?
Sorry, fuer das viele #bla
Sabrina mit #stern#stern#stern, #schrei fest an der Hand und #ei 4.+4 SSW

Beitrag von romyfa 22.04.10 - 06:59 Uhr

Hallo
Wir kennen uns ja noch vom anderen Forum.

Also ich kann dir folgendes dazusagen.. ich weiss ganz genau wie du dich fühlst..

#zitter
Ich hab auch gleich beim FA angerufen als ich positiv getestet habe und sie gab mir einen Termin für den 5 Juni... da wäre ich dann schon in der 12 bzw. 13 Woche. Ich hab gefragt, ob das normal sei, sagt sie ja..

Denn wenn es Komplikationen geben würde, würde man es sowieso vorher merken.
Also z.B eine ELSS macht ja Schmerzen und bleibt nie unentdeckt bis zur 8 Woche..

Dann hab ich ihr gesagt, dass ich das nicht aushalte, jetzt kann ich am 3.5 gehen, bin dann aber ebenfalls schon in der 8 Woche...

Es mache dann einfach mehr Sinn als schon vorher.
Ich habe auch Angst , weil ich so gar nichts spüre, keine Übelkeit, keine Gelüste einfach nichts..
Aber da muss ich wohl jetzt noch durch. Bin jetzt in der 6 SSW... und versuche mich so gut wie es geht abzulenken.
Du siehst also in der Schweiz ist es auch nicht üblich so früh eine Vorsorgeuntersuchung zu machen..

Versuche positiv zu denken wir schaffen das...#liebdrueck

Beitrag von patientinxy 22.04.10 - 07:18 Uhr

Hallo auch an dich,
Ja, dein Nickname kam mir doch gleich bekannt vor.
Der vorgeschlagenen Termin fuer dich ist ja ein Witz! Zum Glueck wurde das nochmal geaendert, obwohl das immernoch nicht gut ist.
Also ich finde das schon verrueckt mit den Komplikationen. Toll, wenn man dann Schmerzen hat und der Eileiter gleich vorm Platzen ist und dann eine Not-OP kommt #schock
Das verrueckte an meiner Situation ist, dass ich ja sowieso Selbstzahler bin, da ich fuer unseren vorruebergehenden Auslandsaufenthalt im Mutterschutz weiterhin privat und ueber die Beihilfe versichert bin.
Also ich kann nicht so lange warten. Ich MUSS wirklich spaetestens Anfang der 7. SSW auf dem US Geraet sehen, was los ist. Ich halte das wirklich nicht aus. Waehrend der ersten 12 SSW wurde bei mir ab der 6. SSW woechentlich ein US gemacht. Ich weiss, dass hoert sich verrueckt an, aber nach 3 FG habe ich das nicht anders hinbekommen. Zum Glueck hatten meine Aerzte da vollstes Verstaendnis. In der Abortsprechstunde in Duesseldorf an der Uniklinik ist das nach so vielen FG auch Standard um den Druck und die Angst und die Ungewissheit etwas zu lindern.
Ich glaube, mein Mann muss da morgen nochmal anrufen und seinen Doktortitel raushaengen lassen. Eigentlich finde ich das doof, aber es hilft oft.
Mal sehen. Ansonsten gehe ich hier bald die Waende hoch.
Sabrina

Beitrag von romyfa 22.04.10 - 07:23 Uhr

ich kann dich voll verstehen..

Lass was hören, wenn du Neuigkeiten hast...

Kommt alles gut...

Beitrag von fama93 22.04.10 - 07:24 Uhr

ja, ich denk, da sind wir wieder an dem Punkt, an dem man bemerkt, daß es uns in Deutschland, was das medizinische System angeht wirklich besser geht, als viele das denken.

Ich hab vor 6 Jahren meinen Lymphdrainagelehrgang gemacht, da hatten wir eine Professor, der jahrelang in den USA unterrichtet hat und es ist ja wirklich so, bei uns bietet man Vorsorgeuntersuchungen etc an, da ging es speziell um Brustkrebs und bei uns wird es meist schon so früh entdekt, daß es so gut wie keine Frauen mehr gibt, die dran sterben oder die Brust ganz verlieren, während in den USA noch viel frauen aufgrund der mangelnden Vorsorge (muß ja sebst gezahlt werden) nochimmer dran sterben, weil es zu spät erkannt wird

also Mädels, eigentlich geht es uns hier echt gut ;-)

Beitrag von patientinxy 22.04.10 - 07:29 Uhr

Da kann ich dir voll und ganz zustimmen.
DEUTSCHLAND ist ein TOLLES LAND. #ole
Aber leider merken das viele nie und es wird ja immer so viel gejammert.
Ich habe ja so Heimweh.
Und falls alles mit der SS gut geht, dann moechte ich wirklich nicht an eine Entbidnung hier denken. Wenn man ins KH kommt direkt PDA, aber am besten sowieso geplanter KS. Falls man "natuerlich" gebaert, dann ist man Risikopatient und man soll doch bitte liegend im Bett auf dem Ruecken gebaehren. 24 Stunden nach Geburt wird man dann rausgeschmissen, egal ob mit Kind oder nicht.
Ich glaub ich nehm dann lieber ein Schiff nach good old Germany ;-)
Sabrina

Beitrag von fama93 22.04.10 - 07:35 Uhr

Doch ehrlich, ich denk, viele jammern hier sehr oft rum und wissen garnicht auf welch hohem Niveau da so gejammert wird, wenn ich seh, was angeboten wird für SS und vieles wird bezahlt von der KK, zumindest alles, was so (für uns) normal dazugehört, Ich selbst hab Ende 9. Woche schon das 3.!!!!! Ultraschallbild bekommen

Geburten nach Wunsch, Diverse SS-Kurse, Rückbildung, Stillkurse und und und

ich beneide dich nicht wirklich, aber ich hoffe sehr für dich, daß alles gut geht und keine Komplikationen auftreten, drück dir feste die Daumen #liebdrueck

Beitrag von patientinxy 22.04.10 - 07:44 Uhr

Um das Bild beneide ich dich wirklich um die US Bilder und muss kurz #heul
Ja, stillen ist hier sowieso out. Frauen muessen ja 6 Wochen nach Geburt wieder arbeiten gehen, ansonsten verlieren sie ihren Job, sodass eigentlich jeder mindestens zufuetter. Eine vollstillende Amerikanerin habe ich noch nicht kennengelernt.
Ich koennte diese Liste mit ungeheuren Sachen beliebig lange vorfuehren (Mutterpass??? Kinderwagen??? ...)
Was ist hier eigentlich los? Ich kann nur den Kopfschuetteln (dafuer braeuchte ich einen urbi!)
Vielen Dank,
Sabrina