Katholische Kirche

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Beitrag von hexenwesen25 22.04.10 - 06:39 Uhr

Gute Morgen,

ich bin katholisch und bin am überlegen ob ich aus der Kirche austrete. Hintergrund sind die Mißbrauchsgeschichten usw. Ich möchte mit meiner Kirchensteuer so ein dreckigen und unmoralischen Verein nicht auch noch unterstützen. Meinen Glauben kann ich auch ohne Kirche ausleben zumal ich eh kein Kirchengänger bin.
Nun ist es so das mein Sohn gerade mitten in der Kommunionvorbereitung steckt. Ich kenne mich da auch überhaupt nicht aus und habe mich bisher auch noch nicht erkundigt. Aber vielleicht kann mir hier ja jemand ein paar Fragen beantworten.
Wenn ich austrete sind meine Kinder dann auch automatsich draußen?
Weiß jemand wie das überhaupt funktioniert?
Ich arbeite bei einem katholischen Arbeitgeber, kann ich da irgendwelche Probleme bekommen?
Ich bedanke mich jetzt schon mal für eure Antworten.
Lg Nicole

Beitrag von shmenkman 22.04.10 - 07:07 Uhr

Guten Morgen!

Soweit ich weiß, kannst du tatsächlich deinen Arbeitsplatz verlieren.
Ob dein Sohn von deinem Kirchenaustritt betroffen ist, kann ich dir nicht sagen, kommt sicher auch auf den Pfarrer an.

Nimm es mir bitte nicht übel, aber ich verstehe nicht, wieso du deinen Sohn in dem "Drecksverein" lassen willst? Außerdem müsstest du dir konsequenterweise einen neuen Job suchen, oder?

Deine Religionszugehörigkeit ist deine ganz private Entscheidung, aber es kommt mir ein bisschen so vor, als würdest du die Missbrauchsfälle als Vorwand benutzen um dir die Kirchensteuer zu sparen.

Wie gesagt, bitte nicht böse sein, aber die Umstände lassen mich an deiner Motivation für den Austritt zweifeln.

Grüße
Belma

Beitrag von gh1954 22.04.10 - 08:04 Uhr

>>>Wie gesagt, bitte nicht böse sein, aber die Umstände lassen mich an deiner Motivation für den Austritt zweifeln.<<<

Sehe ich auch so.

Wer so tut, als sei der Mißbrauch von Kindern in irgndwelchen "Anstalten" etwas Neues ( und nur auf die Kirche bezogen) und sich da künstlich drüber aufregt, traue ich auch nicht über den Weg.

Beitrag von fred_kotelett 22.04.10 - 08:37 Uhr

Und ich traue keinen Leuten über den Weg, die die Schuld der Kirche in diesem Fall, mit dem Verweis auf Mißbräuche in nicht kirchlichen Einrichtungen, relativieren wollen.

Beitrag von gh1954 22.04.10 - 08:48 Uhr

Was willst du mir mit dieser Antwot sagen?
Ich habe nichts relativiert, sondern nur auf einen Missstand hingewiesen, den es schon immer gab, für den sich aber bisher niemals jemand interressiert hat, hingewiesen.

Beitrag von fred_kotelett 22.04.10 - 08:58 Uhr

Naja, ich finde mit diesen Satz von dir:

Wer so tut, als sei der Mißbrauch von Kindern in irgndwelchen "Anstalten" etwas Neues ( und nur auf die Kirche bezogen) und sich da künstlich drüber aufregt, traue ich auch nicht über den Weg

relativierst du die Vorfälle genau in der Art, wie es die kathol. Kirche immer noch tut.

Und das sich nie jemand für diesen Missstand interessiert hat, finde ich auch eine etwas abenteuerliche Begründung.
Hat nicht vielmehr die Kirche dadurch, das sie kanon. über weltl. Recht stellt, die Fälle all die jahre vertuscht.



Beitrag von zeitblom 22.04.10 - 09:27 Uhr

Wo oder wie stellt sie kanonisches Recht über weltliches, das heisst staatliches Recht?

Eine Relativierung ist übrigens angemessen, da ansonsten der Eindruck erweckt wird, sexueller Missbrauch komme vor allem in katholischen Einrichtungen vor, was nicht nur nicht der Fall ist, sondern es kommen dort unterdurchschnittlich viele Missbräuche vor. Dies soll aber natürlich nicht die Tat des einzelnen Täters relativieren.

Beitrag von fred_kotelett 22.04.10 - 09:33 Uhr

Also komm, mir ist schon klar das du hier jetzt wieder den Verteidiger der Kirche spielen willst.

Die Kirche hat eindeutig jahrelang ihre Sachen intern geregelt und die bekannten Mißbrauchsfälle nicht an die entsprechenden Staatsanwaltschaften weitergeleitet.
Das heisst sie hat ihre internen Prozeduren über die geltende staatl. Rechtsordnung gestellt.

Im übrigen würde mich mal ein Beleg für die Aussage interessieren, das in kathol. Einrichtungen unterdurchschnittlich viele Mißbrauchsfälle vorkommen.

Hast du hierfür eine belastbare Quelle?

Beitrag von zeitblom 22.04.10 - 12:58 Uhr

Es gab keine interne Prozedur, die die Einschaltung von Ermittlungsbehörden ausschloss. 2001 wurde (noch einmal?) das Selbstverständliche festgelegt, dass nämlich natürlich die Polizei zu verständigen sei.

Meine Quelle ist ein Interview, dass ein Kriminalhistoriker der Zeitschrift Cicero gegeben hat. Ein link hatte ich in einem anderen thread bereits geposted:
hier ein Ausschnitt:
"Gerade dafür steht nun die katholische Kirche in der Kritik. Laut einer Zählung des SPIEGEL sind seit 1995 insgesamt mindestens 94 Verdachtsfälle von Missbrauch durch Kleriker und Laien bekannt geworden...

Also, wenn Der Spiegel mit 94 Tatverdächtigen in 15 Jahren kommt, dann ist das für jemanden der sich kriminologisch ein bisschen auskennt eine verblüffend geringe Zahl. Das hieße, dass das aktuelle Risiko des sexuellen Missbrauchs in Einrichtungen der katholischen Kirche noch viel geringer ist, als ich das zuerst vermutet hätte. Im Jahr werden durchschnittlich etwa 15.000 Fälle von Kindesmissbrauch polizeilich gemeldet. Die Kirche selbst hat etwa 600.000 Bedienstete, das sind rund 1, 8 Prozent der Bevölkerung. Und darunter 94 Fälle seit 1995, das ist im Kontrast zu den alten Fällen eine dramatische Verbesserung der Situation. Abgesehen davon findet weit mehr als die Hälfte des sexuellen Missbrauchs in Familien statt. Noch mehr gilt das für die Gewalttaten. In der Debatte um die katholische Kirche wurde jetzt sexueller Missbrauch und Prügelpädagogik, die es damals unstreitig an allen Schulen gab, so oft vermischt, dass man das Gefühl hatte, man will die Zahlen strecken.

Um der Kirche gegen den Karren zu fahren?

Also, ich neige sehr zu der These, die schon Manfred Lütz in der FAZ vertreten hat: Dass die Leute sich ein holzschnittartiges Bild der Kirche machen, auch wenn sie kaum je eine Kirche von innen gesehen haben, ein Bild, was sich ideal als Pappkamerad und Prügelknabe eignet, um die eigene Fortschrittlichkeit zu demonstrieren. Und vielen scheint klar zu sein: Weil die Leute alle in Frauenkleidern herumlaufen und nicht heiraten, herrscht in dem Laden völlige sexuelle Verwirrung. Das hat besonders der Spiegel schon immer geahnt, dass das nicht gut gehen kann.

Sie selbst waren Mitglied des unabhängigen Gremiums, das die Kirche 2003 bei der Erstellung ihrer neuen Richtlinien zum Umgang mit Pädophilie beraten hat. Was für Lehren müssen aus den Erkenntnissen der letzten Wochen gezogen werden?

Nach meiner Erfahrung tun sich viele Bistümer auch mit den neuen Regeln schwer, wenn Ihnen ein Fall gemeldet wird, weil sie meist einfach keine Erfahrung mit solchen Fällen haben. Die Opfer melden sich bei der Kirche, statt bei der Polizei, was ja der übliche Ort wäre, um Anzeige zu erstatten. Meist wollen sie keine Anzeige. Also muss jetzt das Bistum klären: welche Regeln sind wie anzuwenden, wer dokumentiert was, mit wem muss zuerst gesprochen werden? Damit sind die oft überfordert. Deshalb sollten Betroffene zuallererst zur Kripo gehen. Auch, weil damit die Hemmschwelle für Leute steigt, die sich eigentlich nur wichtig machen wollen. Das kommt leider auch oft vor. Tissy Bruns hat jetzt eine Bundesbeauftragte für sexuellen Missbrauch an Schulen gefordert. Ja bitte, wenn ich mich nicht traue, zum nächsten Polizeirevier zu gehen, dann werde ich doch nicht ein E-Mail nach Berlin zur Bundesbeauftragten schicken. Und es muss viel schneller angezeigt werden, nicht erst 30 Jahre später. Nur dadurch werden doch andere geschützt.

http://www.cicero.de/97.php?item=4907

Beitrag von daddy69 22.04.10 - 15:38 Uhr

"Also komm, mir ist schon klar das du hier jetzt wieder den Verteidiger der Kirche spielen willst. "

Ich bin überzeugt, er ist überzeugter Atheist. Er hat die gleiche Argumentation wie Kirchenvertreter in den Medien. Durch diese sind in den letzten Monaten so viele Menschen aus der Kirche ausgetreten, wie es die Atheisten nie geschafft haben.

Beitrag von zeitblom 22.04.10 - 16:07 Uhr

Spielverderber, das hättest Du jetzt nicht verraten dürfen.... dennoch bewundere ich eine Institution, die sich über so lange Zeit hat behaupten können: international und interracial.

Beitrag von hexenwesen25 22.04.10 - 12:14 Uhr

>>Eine Relativierung ist übrigens angemessen, da ansonsten der Eindruck erweckt wird, sexueller Missbrauch komme vor allem in katholischen Einrichtungen vor, was nicht nur nicht der Fall ist, sondern es kommen dort unterdurchschnittlich viele Missbräuche vor.<<
Das ist ebend nicht der Fall, sondern viele Pädophile haben sich ganz bewußt für den Schutzmantel der Kirche entschieden! Bitte informiere dich da richtig.

Und wenn ein (beispielsweise) Erzieher sich an ein Kind vergeht und das Kind klagt dieses Jahre später an, kommt der Erzieher vor ein Gericht und es läuft ein Prozess. Vergeht sich aber ein Pastor an ein Kind und das KInd klagt dieses Jahre später an wird erstmal versucht mit Schweigegeld die Tat zu vertuschen und was dann mit den Pastor passiert ist oft unklar bzw oft genug passiert einfach nix.

Beitrag von zeitblom 22.04.10 - 15:26 Uhr

Hast Du für Deinen letzten Satz eine Quelle, Belege?

Beitrag von zeitblom 22.04.10 - 16:20 Uhr

Interessante Seiten, vor allem der erste link. Doch soweit ich sie überblickt habe, steht in keiner dieser Seiten etwas davon, gar belegt, dass Geld zur Vertuschung gezahlt wurde. Aber vielleicht missverstehe ich auch, was Du sagen möchtest. Ich schliesse nicht aus, dass Opfern eine Art Wiedergutmachung bezahlt wurde. Dass aber Ermittlungsbehörden von der Kirche korrumpiert wurden, um einen Fall nicht vor Gericht zu bringen (und nur das verstehe ich unter "vertuschen"), halte ich für eine gewagte These, um nicht zu sagen Verleumdung.

Beitrag von hexenwesen25 22.04.10 - 20:43 Uhr

Dass aber Ermittlungsbehörden von der Kirche korrumpiert wurden, um einen Fall nicht vor Gericht zu bringen (und nur das verstehe ich unter "vertuschen"),
Wo bitte hab ich das den Behauptet?
Die Opfer sollten mit Schweigegeld mundtot gemacht werden.

http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/art58,348586
http://michaeltfirst.blogspot.com/2009/08/schweigegeld-nach-sex-im-beichtstuhl.html
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wie-die-kirche-leute-zum-schweigen-bringt/

Beitrag von gh1954 22.04.10 - 09:37 Uhr

Das ist doh Haarspalterei.

Der Missbrauch, sei es in kirchlichen oder weltlichen Internaten ist absolut zu verurteilen... nur, wer jetzt so tut, als sei das eine ungeheure Neuigkeit, ist verlogen.

Schon mal drüber nachgedacht, was in Waisenhäusern so gelaufen ist mit Kindern, die niemanden hatten, dem sie sich anvertrauen konnten?

Mir ist es relativ egal, wer was vertuscht, vertuscht wird Vieles...von wem... von Männern....sei es aus Machtgeilheit, Geldgier oder fehlgeleiteter Sexualität.

Und wer urteilt relativ milde über solche Männer?? Männliche Richter, sonst kämen die alle nicht so glimpflich davon.
Der Eierdieb muss in den Knast, jemand, der prominent ist und Steuern in Millionenhöhe hinterzieht, darf jetzt in einer Villa im schönsten Teil von Italien wohnen, unbehelligt, kaum bestraft, wir haben halt immer noch eine Männergesellschaft...sorry bin abgeschweift.

Beitrag von barbara67 22.04.10 - 09:38 Uhr

Mit dem Arbeitsplatz könntest du Ärger bekommen, mit der Kommunion deines Sohnes sicherlich nicht. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Barbara

Beitrag von sparrow1967 22.04.10 - 07:56 Uhr

Nein, dein Sohn ist nicht automatisch draussen"- du müsstest für ihn extra etwas unterschrieben.

Ja natürlich kannst du Probleme am Arbeitsplatz bekommen- bzw. deinen Job verlieren. Gerade bei den Katholiken.

Du gehst zur Gemeinde/Stadt und fragst, wo du das Formular für den Kirchenaustritt ausfüllen kannst.
Bei uns wurde das sofort ausgefüllt und gut wars.


sparrow

Beitrag von hexenwesen25 22.04.10 - 08:26 Uhr

Hallo zusammen,

danke für eure Antworten.
Mein Sohn möchte nicht aus der Kirche austreten zumal er den Wunsch hat Messdiener zu werden. Ich fände es ungerecht wenn ich darauf bestehen würde, nur weil ich kein Bock mehr auf diesen Verein hab, wenn ich meinen Sohn seinen Wunsch nicht erfüllen würde.
Ich habe mal nachgeguckt, ich zahle keine 10€ Kirchensteuer im Monat ich fände es wirklich lächerlich wenn ich deswegen austreten würde.
Ich finde es ungerecht mir vorzuwerfen ich würde mich künstlich aufregen. Natürlich gab es die Vermutungen das es in der katholischen Kirche nicht mit rechten Dingen zugeht. Und klar ist auch das der Prozentsatz an Pädophilen Menschen in der Kirche mindestens genauso hoch ist wie ausserhalb der Kirche auch. Nichts neues klar. Aber wie die kirche mit den Opfern umgeht und mit dieser Anklage ist unter aller sau und da habe ich einfach mehr Erwartet.
Allerdings werde ich nicht austreten weil ich angst um meine Arbeit habe und ich meinen Job liebe! Ich weiß nicht ob es wirklich eine wichitige konsequentz wäre dann auch den Arbeitsplatz zu wechseln nur weil ich mich mit der kath. Kirche nicht mehr identifizieren kann. Ich arbeite im Altenheim und das wirklich gerne. Ich mag die Bewohner und bin auch selber sehr beliebt als Pflegerin. Ich habe nur ein sehr ungutes Gefühl dabei wenn ich mir vorstelle das meine monatlichen 10€ (auf die es mit wirklich nicht ankommt!) als Schweigegeld eingesetzt werden damit irgendwer die Klappe über seine Demütigungen hält.
Lg Nicole

Beitrag von valentina.wien 22.04.10 - 09:39 Uhr

Ich kann dich durchaus verstehen.
In welcher Institution arbeitest du denn genau? Eventuell hast du dort eine Vertrauensperson, mit der du deine offenen Fragen klären kannst?

LG

Beitrag von nick71 22.04.10 - 20:36 Uhr

"nur weil ich kein Bock mehr auf diesen Verein hab,"

Du hast keinen Bock mehr auf diesen "Verein", willst aber (weiterhin) bei einem katholischen Träger arbeiten? Sorry...passt für mich absolut nicht zusammen.

Gerade die Katholiken sehen es in der Regel sehr eng, dass ihre Mitarbeiter der kath. Kirche angehören...wenn das bei euch lockerer gehandhabt wird (du sagst ja, es gibt auch muslimische und evangelische Mitarbeiter), kannst du ja ohne Bedenken deinen Austritt erklären - das musst du übrigens bei deinem Wohnortamtsgericht machen, und für deinen Sohn wäre der Austritt gesondert zu erklären. Er ist also nicht automatisch mit draußen.

Beitrag von badguy 22.04.10 - 08:32 Uhr

Dieses Thema kann man relativ schnell abhandeln. Die katholische Kirche ist in meinen Augen eine Institution, die in ihrer Tradition gebunden ist und eine diktatorische Struktur hat.

Der Glaube ist alles und diesen zu verbreiten und vor allen Dingen zu implementieren ist das ein und alles.

Die Kirche predigt Liebe, Nächstenliebe und das Leben als höchstes Gut, verhält sich aber nicht so.

Es gibt m. E. viele gute Ansätze auf "Arbeitsebene", in den Gemeinden aber wenn ich in der Kommunionsmesse meiner Tochter höre, was die Kinder min. von den Geldgeschenken, die sie erhalten werden, zu spenden haben, dreht sich mir der Magen um und ich sehe mich in meinem Kirchenaustritt vor zwei Jahren bestätigt.

Was die Geistlichen im Rahmen der Missbrauchsfälle gemacht haben, war ein Anwenden bekannter und erlernter Strukturen, von daher wundert mich die lasche bis nicht vorhandene Reaktion des Papstes nicht.

Ein solcher Umstand reicht m. E. auch nicht für den Austritt, weil ich mich ernsthaft frage, wie du dich bisher mit der Kirche auseinander gesetzt hast. Das ein Mensch mit einer solchen Einstellung auch noch für die Kirche arbeitet, wundert mich überhaupt nicht.

Kirchliche Arbeitgeber bestehen auf die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche, ich betone christlich. Du bist deinen Job los, wenn du austrittst, was dich aber an sich nicht stören dürfte. Oder bist du auch hier inkonsequent?

Dein Kind wurde durch die Taufe in die Gemeinschaft aufgenommen, es bleibt in der Kirche.

Du erkundigst dich bei der Gemeinde, ob du aufs Amtsgericht musst oder den Austritt bei der Gemeinde erklären kannst. Dann nimmst du Bargeld in die Hand, zahlst deinen Obolus und gut ist.

Beitrag von darkblue81 22.04.10 - 09:01 Uhr

Hallo,

hab ich richtig gelesen, das deine Tochter von dem Geld was sie zur Kommunion geschenkt bekommt der Kirche spenden MUSS?

Mein ältester Sohn ist am Sonntag auch zur Kommunion gegangen, aber er musste nichts von seinem Geld her geben, das kam komplett auf's Sparbuch. #kratz

LG

Beitrag von sparrow1967 22.04.10 - 09:03 Uhr

Sie bekommen doch diese kleinen Faltschachteln - und ja- sie sollen etwas von ihrem Geld spenden.
So kenne ich es auch.
Da der Pastor aber nicht weiß, wieviel das Kind bekommen hat- bleibt es dem Kind überlassen, wieviel es abgeben möchte ;-)


sparrow

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