Gebärmutterspiegelung

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von schokonaeschen07 22.04.10 - 07:01 Uhr

Guten Morgen !

Erst mal eine Runde #tasse

Und jetzt zu meiner Frage. Bei der Voruntersuchung zur ICSI wurde ein Myom an linken Tubenwinkel gefunden. Deswegen sollte ich vorher eine Gebärmutterspiegelung machen, weil das Myom evtl. verhindern könnte, dass sich das Ei einnistet. Stimmt das??? Und wie lange muss man danach warten um mit der Stimu beginnen zu können. #kratz

Hat damit jemand Erfahrung??

LG
Schoki

Beitrag von ivenhoe 22.04.10 - 08:52 Uhr

Hallo Schoki

Danke für den #tasse.
Es kommt drauf an wie gross ein Myom ist und auf die Lage. Man muss es nicht in jedem Fall operieren. Die Entscheidung dazu ist nicht so einfach.

Ich hatte auch eines (ca. 3 cm) und es hiess auch, dass es die Einnistung verhindert (intramurales Vorderwandmyom). Da wir keine grösseren Einschränkungen (ausser leicht vermindertes Spermiogramm) gefunden haben und sich trotzdem nach jahrelangem Üben keine SS ergab, habe ich schliesslich das Myom operativ entfernen lassen.

Ich hatte Ende Sept. 2009 die Operation mit Bauchschnitt (wie bei einem Kaiserschnitt). Danach war ich 4 Wochen krank geschrieben und musste dann bis Januar 2010 "warten" sprich verhüten (ist absurd, wenn man ja eigentlich endlich schwanger werden möchte).

Oft werden Myome auch laparoskopisch entfernt, dann ist die Genesung natürlich viel schneller. Ich weiss nicht, wie lange man dann warten muss. Mein Arzt wollte es nicht laparoskopisch machen, da er sagte, es sei wichtig, dass er es sorgfältig machen kann, damit es keine Vernarbungen gibt, die später den KiWu stören.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen und drücke dir ganz fest die Daumen!

Lg
ivenhoe



Beitrag von schokonaeschen07 22.04.10 - 09:19 Uhr

Hallo
Danke für die Antwort. Mein Myom ist nicht so groß, nur 11 mm. Aber der Arzt meinte, er würde es prophylaktisch entfernen lassen. Das klingt jetzt so, als wäre es nicht unbedingt notwendig. #kratz

LG

Beitrag von ivenhoe 22.04.10 - 09:32 Uhr

Hallo
Die Grösse alleine sagt noch nicht alles. Wenn die Lage wirklich ungünstig ist, sind 11mm auch nicht ohne.
Ich würde aber folgendes in die Entscheidung mit einbeziehen:
- gibt es andere Hinderungsgründe
- wie lange übt ihr schon

Bei mir wurde übrigens während der OP noch ein zweites Myom entdeckt und auch gleich entfernt.

Was hat dir denn der Arzt gesagt bezüglich Operationsart gesagt?

LG

Beitrag von schokonaeschen07 22.04.10 - 10:12 Uhr

Er würde wie bei der Eizellentnahme vorgehen, also nicht schneiden.

Ich frag mich nur, ob ich mir das antun soll? Was ist, wenn es überhaupt nicht stört? Ich merk es ja nicht mal. Ausserdem will ich nicht mehr warten.
Üben seit Okt. 08 und haben letztes Jahr erfahren, dass es an den langsamen und unagilen #schwimmer meines Mannes liegt.

Beitrag von ivenhoe 22.04.10 - 10:22 Uhr

Hallo

Das ist wirklich nicht einfach. Ich frage mich 2 Dinge:

- dein Myom liegt ja am linken Tubenwinkel, da Frage ich mich, ob es denn auch stört, wenn der Eisprung rechts stattfindet (oder verstehe ich da was falsch?)

- habt ihr schon anderes probiert, z.B. IUI, oder ist das Sperma dazu zu schlecht?

Bist du in einer KiWu-Klinik?

LG

Beitrag von schokonaeschen07 22.04.10 - 10:55 Uhr

Wir sind in der KiWu-Klinik und stehen eigentlich schon vor der künstlichen Befruchtung, d. h. bei mir wird die Eireifung stimmuliert, diese entnommen und 2 -3 Tage später wieder eingesetzt. Eine natürliche Befruchtung wurde schon ausgeschlossen. Für die Entnahme stört das Myom wohl nicht.