Welcher Arzt bei Verdacht auf allergischem Pollenasthma ?

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von guppy77 22.04.10 - 08:33 Uhr

huhu

meine kinderärztin hat eigentlich was mit allergien zu tun, aber sie sagt so kleine kinder haben noch keine allergien #klatsch. nu ist es aber so, dass mein kleiner vor nem monat dolle probleme mit seiner luft hatte, ging über ne woche so bis ich dann tropfen bekam für bronchenerweiterung was auch gut geholfen hat, nach ner weiteren woche wars wieder gut.

dann war ruhe und nun seit 4 tagen geht es von vorne los, er war mit seinem papa im garten und ich dann nachmittag raus und da fiel mir wieder auf dass er so nach luft jappst..und mein vater rief mich abends an dass sie wieder dolle pollenflug für den tag angesagt haben. toll .. :-( und da es warm war hatte ich auch das zimmer meines kleinen immer doll gelüftet und wir haben hinterm haus ganz viele bäume. hab ihm gestern einfach die tropfen wieder gegeben und er hat ruhig geschlafen.

nu frag ich mich, zu welchem arzt geht man mit verdacht auf pollenasthma ? denn sonst hat er keine anzeichen auf allergie wie sonst andere bei heuschnupfen. bei ihm gehts immer nur auf die atmung. kann man sowas testen bei so kleinen ?

PS: sein papa hat heuschnupfen mit den üblichen symthomen wie zue nase, dicke augen und so..aber atmung ist ok bei ihm.

lg guppy + julien 18 monate

Beitrag von guppy77 22.04.10 - 08:44 Uhr

hab mal beim allergologen angerufen und die meinen, dass man bei den kleinen eh keine tests machen kann und ich bei meiner kinderärztin gut aufgehoben bin da sie ja mit allergien sich auskennen soll. hm..aber ich hab das gefühl dass sie die sache nicht ernst nimmt oder kann man echt nix machen ?? ich hab ja die tropfen und werd ihm sie heut nochmal geben und heut nachmittag doch nochmal zum arzt sie fragen.

Beitrag von miau2 22.04.10 - 08:46 Uhr

Hi,
es gibt Kinder- und Jugendpneumologen, Allergologen...unser KiA ist derartiges als Zusatzqualifikation, guck doch mal, ob du so was findest.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von miau2 22.04.10 - 08:47 Uhr

Hatte deinen zweiten Post nicht gelesen. Aber vielleicht einen zweiten KiA zu fragen wäre nicht der falsche Weg.

Beitrag von unique79 22.04.10 - 09:00 Uhr

hallo guppy,

echt unglaublich, dass dir ein arzt (!) erzählt, bei so kleinen kindern könne man noch keinen allergietest machen - das stimmt definitiv nicht.

rafael hatte letztes jahr im frühling, da war er so 15 monate alt, auch solche beschwerden. ich war dann mit ihm beim kinderarzt und es wurde ein bluttest gemacht. mir wurde von unserem kia nur erklärt, dass man bei kleinkindern in der regel keinen hauttest (pricktest) machen würde.

bei rafael konnte allerdings keine allergie nachgewiesen werden und die beschwerden waren irgendwann auch weg. #kratz

lg, astrid

Beitrag von mysterya 22.04.10 - 09:49 Uhr

Der Bluttest, zeigt in der Regel nur an auf Grund gewisser erhöhter Werte, dass der Körper auf etwas reagiert und manchmal lassen sich auf Grund der Zusammensetzung Rückschlüsse auf etwas bestimmtes ziehen, aber in aller Regel ist ein positiver Bluttest kein Beweise für eine bestimmte Allergie. Er ist nicht vergleichbar mit einem Pricktest. Darum lügt der Kia auch nicht.

Beitrag von mysterya 22.04.10 - 09:47 Uhr

Wir stecken in der selben Situation. Ein Pricktest wird nicht vor dem zweiten Lebensjahr empfohlen. Einen Bluttest kann man machen lassen, er gibt gewisse Hinweise ist aber nicht mit der Genauigkeit eines richtigen Allergietests vergleichbar.

Wenn die Symthome allerdings recht eindeutig sind, dann lass dir vom Kia mal testhalber was gegen Pollen verschreiben.

Meine hat so spezielle Nasentropfen und was für die Augen und damit gehts ganz gut.

Weil auch Asthma vermutet wird, inhalieren wir bei Husten mit nem Antiasthmatikum. Momentan gehts.

Ideal ist die Situation nicht, aber gerade die richtigen Allergietests, können eben auch Allergieeauslöser sein.

Ein bluttest ist sicher harmlos.

Beitrag von tiffy75 22.04.10 - 10:23 Uhr

hallo!

ich wurde auch schief angeguckt, als ich dem hautarzt berichtete, dass mein sohn allergisch auf ei reagiert. er meinte, dass es zu viele mütter gibt, die der meinung sind, dass ihre kinder auf xy allergisch reagieren. nichtsdestotrotz habe ich auf einen test bestanden und er hat - obwohl mein sohn gerade mal ein jahr alt war - einen pricktest gemacht. über das ergebnis (hochallergisch auf eiweiß und eigelb) war er selbst überrascht.

dass aber deine KIÄ meint, dass so kleine kinder keine allergien haben, ist echt der hammer. ich habe meinen KIA gar nicht erst gefragt, sondern bin gleich zum hautarzt gegangen. such dir ggf. ne andere hautarztpraxis bzw. allergologen, der die sache ein wenig ernster nimmt.

alles gute euch!
tiffy

Beitrag von stumpi2 22.04.10 - 11:46 Uhr

allergietest hin oder her...

es gibt negative allergietests und man hat trotzdem eine allergie...

habe ich auf ner neurodermitisschulung gelernt...

meine tochter hat neurodermitis, asthma und ne pollenallergie...

neurodermitis bekam sie mit 3 monaten
asthma mit ca. 1 jahr
pollenflug mit ca. 1,5 jahren

jetzt ist sie 2,5 jahre, inhalieren täglich 1x mit viani und jetzt geben wir ihr noch einen allergiesaft...hoffe dass wir dieses jahr gut durch die zeit kommen....

letztes jahr war es so schlimm, dass sie draußen nicht mehr laufen wollte, weil sie keine luft bekam....

alles gute für euch und holt euch nen 2. rat von einem facharzt.

Beitrag von ansahe 22.04.10 - 12:28 Uhr

Hallo,

wir haben auch gerade den Verdacht, das Niklas unter Heuschnupfen leidet.
Ich war gerade gestern mit ihm das erste mal bei einer Allergologin. Die hat ihm jetzt erst einmal einen Saft verschrieben (Aerius, ein antiallerisches Arzneimittel bei allergischen Rhinitis), falls er wirklich Heuschnupfen hat, kann ihm das schon mal etwas helfen.
Ansonsten muss ich jetzt noch mal zum Ki-Arzt und einen Bluttest machen lassen, mit dem Ergebnis muss ich dann wieder zur Allergologin. Ausserdem hab ich eine Art Kalender mit bekommen, in dem ich jeden Tag genau seine Symtome usw. eintragen soll. Damit und mit dem Ergebnis des Bluttestes können wir dann hoffentlich genauer ermitteln, wogegen er allergisch ist. Danach beginnt die Behandlung, die eine Mischung aus Naturheilverfahren und Schulmedizin sein soll, darüber kann ich jetzt allerdings noch nichts genaueres sagen.

LG, Anja

Beitrag von guppy77 22.04.10 - 19:15 Uhr

danke euch für die antworten.

habe morgen einen termin bei unserer kinderärztin,
habe da bei der schwester schon gesagt was sache ist.

die ärztin wird ihn morgen abhorchen und gegebenfalls bluttest machen. naja, ist ja nen anfang. mal gucken was da raus kommt.