Leasingfragen!

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von lilly7686 22.04.10 - 09:49 Uhr

Hallöchen!

Hätte da mal ein paar Fragen bezüglich Leasing. Ich nehme jetzt mal an, dass es in Österreich und Deutschland ähnlich sein wird.

Also erst mal: was muss ich denn eigentlich beachten beim Leasing?
Muss ich immer eine Vollkaskoversicherung machen (würd ich bei einem Neuwagen ja sowieso, aber rein aus Interesse)?
Kann ich die Versicherung dann bei einer Versicherung meine Wahl abschließen oder haben Leasing-Banken eigene Versicherungen bei denen ich das machen muss?
Ist es günstiger ein Auto über eine Bank zu leasen oder über einen Händler?
Wie sieht das dann mit dem Restwert aus? Ich lese immer was von einem Restwert nach Leasingende. Muss ich das Auto mit Ende des Vertrages zurück geben oder gehört das dann mir?
Was sind die Vor- und Nachteile von Leasing?

So, ich glaub das waren erst mal alle Fragen.
Gerade solche Sachen sollten ja gut überlegt sein ;-)

Ich hoffe, ihr könnt mir meine Fragen beantworten! Würde mich sehr freuen!

Lieben Dank!

Beitrag von martina129 22.04.10 - 09:58 Uhr

Guten Morgen,

Erst mal vorweg, als privat Person würd ich die Finger vom Leasing lassen.

... so und nun die Antworten :

-Wo dein Auto versichert wird hängt zum Teil von dem Unternehmen ab, bei dem man least. Einige bieten auch ein Komplettpaket mit Versicherung an. Vollkasko muss

-Das Auto gehört nach Ablauf des Leasings nur dir, wenn du den Restwert zahlst

-Nach Ablauf des Vertrages wird das Auto unter die Lupe genommen, abgefahrene Reifen z.B. müssen von dir ersetzt werden, zu hoher KM-Stand ... du zahlst die Differenz, Lackschäden (Parkkratzer oder ähnliches) werden auf deine Kosten behoben.

Gruß Martina

Beitrag von gh1954 22.04.10 - 12:11 Uhr

>>>Erst mal vorweg, als privat Person würd ich die Finger vom Leasing lassen<<<

Stimmt, das hat mir jemand "vom Fach" mal erklärt, Leasing für Privatpesonen ist Geld in den Kamin schieben.

Beitrag von windsbraut69 22.04.10 - 13:01 Uhr

Ja, neu kaufen aber auch.
Du hast momentan ja so hohe Wertverlußte, dass auch ein Neukauf sich nicht rechnet...

Beim Leasing ist der Verlußt dann schon eher abschätzbar.

Beitrag von fred_kotelett 22.04.10 - 10:01 Uhr

Hi, wie schon der vorrigen Antwort zu entnehmen lass die Finger vom Leasing.

Du kannst angesichts der momentanen Lage auf dem Automarkt davon ausgehen, das der kalkul. Restwert den tatsächlichen Restwert weit übersteigt.
Das bedeutet du wirst am Ende der Laufzeit sehr wahrscheinlich einen Batzen Geld verlieren.

Beitrag von myimmortal1977 22.04.10 - 10:04 Uhr

http://www.arbeiterkammer.com/www-387-IP-9325.html

Ich habe viele Leasing-Geschädigte beruflich aus sehr schwierigen Verträgen rausgeholt. Beim Privatleasing ist fast immer der Leasingnehmer der Geneppte.

Als Privatperson würde ich immer die Finger von so was lassen.

LG Janette

Beitrag von sonnensternchen1 22.04.10 - 10:10 Uhr

Hallo,

also wir hatten unser Auto die ersten drei Jahre geleast.
Das ging bei uns über unseren Autohändler, der dann ein Angebot einer Leasingbank hatte.
Nach diesen drei Jahren, haben wir es wieder über den Autohändler (der regelte das dann mit der Leasingbank, der ja das Auto dann gehört) gekauft.
Die Versicherung durften wir selbst wählen, allerdings meine ich dass eine Vollkaskoversicherung vorgeschrieben war.
Haben dann eine bei der Versicherung unseres Vertrauens abgeschlossen.

Die Vorteile sind, denke ich, falls euch das Auto nicht so zusagt, könnt ihr es ohne Probleme nach dem Ablauf des Leasingvertrages zurückgeben.
Allerdings immer beachten, dass das Auto auf Mängel wohl untersucht wird und ihr dafür gerade stehen müsst!

Der Nachteil wäre dann wohl, werttechnisch macht man nicht gerade "Gute" , da die Abkaufssumme meist recht hoch ist.

Damit die Leasingrate niedrig ist, muß man meist auch eine höhere Anzahlung machen.

Ihr solltet euch unbedingt auch ein Angebot bei der Bank holen, da die Zinsen momentan ja ganz interessant sind.
Und dann vergleichen!

Gruß

#sonne#sternchen1

Beitrag von lilly7686 22.04.10 - 10:31 Uhr

Hallo!

Danke für deine Ausführliche Antwort!

Also ich hab mal online bei einer Bank ein Angebot erstellen lassen. Mal so als ungefähren Richtwert.

Ein Dacia Logan MCV um 8790 euro. Bei 60 Monaten Laufzeit hätte ich monatliche Kosten von insgesamt 238 euro (Leasing 126,96; Versicherung 93,26; Steuer 18,76). Ist ohne Anzahlung berechnet und jährlicher Nutzung von 15000km. Wäre also nicht sooo schlimm würd ich jetzt mal sagen.
Natürlich, wenn ich das mache, hol ich ein paar Angebote ein. Und mit unserem aktuellen Auto sind wir in einem Jahr 21000 km gefahren. Also wird das wohl nochmal etwas teurer werden, da es mehr km sein werden.

Dagegen hab ich auch ein Angebot unter den selben Bedingungen machen lassen für einen Skoda Fabia Combi Classic. Da wären die monatlichen Kosten insgesamt 280,00 (also Leasing, Versicherung und Steuer). Der hätte einen Anschaffungswert von gesamt 12270 euro. Und sind nur 50 euro im Monat Unterschied.
Leider hab ich bei beiden jetzt den Restwert vergessen aufzuschreiben. Aber wenn, dann würden wir wohl 5 Jahre leasen, zurück geben und neues Auto nehmne. Aber das sind alles mal nur Überlegungen.

Beitrag von windsbraut69 22.04.10 - 11:30 Uhr

Beim Dacia dürfte es ja keinen Restwert geben :)

Gruß,

W

Beitrag von kruemlschen 22.04.10 - 13:29 Uhr

#rofl

Beitrag von kruemlschen 22.04.10 - 13:34 Uhr

Mensch Mädel,

rechne doch mal logisch! 126,96€ a 60 Monate, das sind 7.617,60€! im Vergleich dazu, der Anschaffungswert liegt bei 8790€! Na, klingelt da vllt. was? #aha

Lass es sein, ich weiß wovon ich rede, denn zufällig arbeite ich bei einer Leasingfirma.

Gruß Krüml

Beitrag von windsbraut69 22.04.10 - 14:44 Uhr

Ja, billig ist Leasing auf keinen Fall.
Ich würde aber auch keinen Neuwagen finanzieren, sondern einen jungen Gebrauchten - soll doch ein anderer Doofer im ersten Jahr 30 - 50 % Wertverlußt verkraften :)

LG

Beitrag von honeymoon05 22.04.10 - 10:37 Uhr

Hallo,

also ich habe keine Probleme mit meinen Leasing Verträgen.

Ich habe alle 3 Jahre ein vernüftiges Auto, die Kosten sind klar kalkuliert, die Versicherung ist beim Leasing niedriger als wenns meine eigenes Auto wäre, keine Wartungskosten, keine Reparaturkosten.... mein Auto kostet nur Sprit, Öl und Reifen.

Mit den vereinbarten Kilometern komm ich gut hin, habe einmal 80€ nachgezahlt wegen eines tiefen Kratzers #rofl

Das Auto wird aber nicht geschont, im Gegenteil wir haben 2 kleine Kids und auch der Kiwa im Kofferraum.

Für mich jederzeit wieder #pro- zumindestens so lange bis ich wieder einen Dienstwagen bekommen.

VG Heidi

Beitrag von lilly7686 22.04.10 - 10:51 Uhr

Hallo!

Danke für die Antwort!

Sag, wenn ich fragen darf, wie viele Leasing Autos hattest du denn schon?
Ich werd mir auf jeden Fall nächste Woche mal ein paar Angebote von diversen Autohäusern und Banken holen und das Ganze mal genau durchsehen. Aber im Prinzip würd mich das Leasen doch sehr anlächeln.

Wir bekommen im Juni unser 2tes Baby. Bei unserem aktuellen Auto ist leider einiges kaputt. Im Juni ist die Überprüfung fällig und ich glaub nicht, dass wir da noch durchkommen werden. Die hintere Türe auf der Fahrerseite krieg ich nur zu, wenn ich mehrmals zuschlage. Die Nachbarn wissen immer sehr genau wann wir heim kommen. Die Windschutzscheibe hat schon an die 20 kleine Steinschläge (sind alle nur Punkte, keine Risse, aber trotzdem würde sie wohl erneuert gehören). Es leuchtet immer das Licht, das mir sagt, dass die Handbremse angezogen ist, wenn ich in ne Kurve fahre...

Durch ein paar notwendige Neuanschaffungen in den letzten Monaten haben wir auch derzeit gar keine Rücklagen (Trockner und Geschirrspüler kaputt geworden, meine Große fängt mit Schule an also teure Schultasche gekauft, und noch einige Kleinigkeiten, die viel ausmachen wenn mans zusammen rechnet).

Es gibt soweit ich gesehen hab einige gute Angebote. Die monatlichen Zahlungen würden sich super ausgehen. Nur leider ist keine Zeit da, anzusparen, um ein Auto wirklich zu kaufen. Und die Reperatur unseres jetzigen Autos würde wohl teurer kommen, als die Kiste noch wert ist. Also mit etwas Glück können wir sie noch verkaufen, falls unser Mechaniker nicht allzuviele Mängel findet. Aber aus dem Erlös geht sich sicher auch kein guter Gebrauchter aus. Und ich hab echt keine Lust mehr, jedes Jahr einen neuen Gebrauchten zu holen...

Beitrag von myimmortal1977 22.04.10 - 11:10 Uhr

Die Frage, die Du Dir stellen solltest, ist, wenn jetzt schon kaum Geld da ist oder war, um das Auto regelmäßig reparieren zu lassen, wie wollt ihr denn die monaltichen Raten für einen Leasingvertrag berappen? Geschweige denn, Rücklagen zu schaffen, um dem Vertrag am Ende Rechnung zu tragen?

Wenn man ein Leasing mit 0 Anzahlung macht, hast Du am Ende die dicke Summe auf der Rechnung. Man muss auch beim Leasingauto immer mal damit rechnen, dass Reparaturen entstehen, die man nicht einkalkuliert hat.

Vllt. wäre eine Option besser, auch mal zu prüfen, wie hoch Euch eine Rate bei einem normalen Kredit kommen würde.

Aber generell kann ich raten, solange die alte Kiste noch fährt und nicht komplett auseinander fällt, die Zeit nutzen und die Kiste so nehmen, wie sie ist und nebenbei kräftig ansparen, solange es geht.

Ein neues Auto und diesen Bedingungen klingt sicherlich verlockend, kann aber auch der Weg in eine endlose Schuldenfalle sein.

#liebdrueck

Beitrag von lilly7686 22.04.10 - 14:06 Uhr

Hallo!

Das Problem ist das, dass wir keinen Kredit bekommen. Warum? Nun, unsere Hausbank (die wohl nicht mehr lang Hausbank sein wird) macht immer eine Haushaltsrechnung. Wenn dabei ein Minus rauskommt kriegt man keinen Kredit. Warum bei uns ein Minus rauskommt? Nun, wir haben Wohnungsbezogene Fixkosten von 800 euro Monatlich. Die rechnen mit 1000 euro. Wir brauchen monatlich etwa 300 euro für Lebensmittel. Die rechnen mit einer Pauschale von 600 euro. Ich habe das Handy meines Ex auf meinen Namen damals angemeldet. Er bezahlt mir seinen Teil der Rechnung jeden Monat brav (seit bald 2 Jahren). Leider hat er sehr hohe Kosten, weil er meint, er müsse irgend so ein Handy-Spiel spielen. Er kommt daher auf etwa 200 euro monatlich fürs Handy. Das wird von meinem Konto abgezogen. Die Bank rechnet diese 200 euro für MEINE Telefonkosten in die Haushaltsrechnung. Dass ich dieses Geld jedoch von meinem Ex jeden Monat bekomme, rechnen sie nicht dazu. Sie rechnen, dass ich für meine Tochter an KiGa usw. eine Pauschale von 150 euro zahlen muss. Die Kinderbeihilfe von 150 euro monatlich werden natürlcih aber nicht dazu gerechnet zum Haushaltsbudget.
Also wen wunderts, dass ein Minus rauskommt???

Was ich daran nicht verstehe ist das: meine Nachbarn zahlen für Wohnung genauso viel wie wir. Verdienen wesentlich weniger. Und haben drei Kredite laufen, die sie sich eigentlich nicht leisten können. Die kochen die Hälfte des Monats nur Kartoffeln weil nichts anderes leistbar ist. Aber hauptsache die Bank finanziert drei Kredite.

Mein LG hat einen Kredit, der noch 3 Jahre läuft.
Wir haben schon versucht, alles zusammen zu ziehen. Geht nicht. Denn: würde man den Kredit ablösen, und was dazu nehmen für einen Neuwagen, das Ganze auf 8 Jahre, hätten wir genau die Rate, die wir auch jetzt für den aktuellen Kredit zahlen müssen.
Aber nun ja, es wird ja auch die Kreditrate zusätzlich dazu gerechnet, obwohl die dann ja wegfallen würde, würde man alles zusammen ziehen.

Wir hätten also absolut keine Probleme, würde die Bank mitspielen. Im Gegenteil, wenn wir einen Gesamtkredit auf 10 Jahre nehmen würden, was ja kein Problem wäre, wären die Raten wesentlich weniger, als sie jetzt sind. Wir könnten einiges Beiseite legen und könnten genug sparen, um null Probleme zu haben, wenn das Auto dann irgendwann ersetzt werden müsste. Wir bräuchten wohl danach nie wieder einen Kredit.
Aber so wie es jetzt ist, sieht es mies aus. Denn die Reparaturen für unser aktuelles Auto würden wohl an die 1000 euro sein. Und soviel haben wir 1. sowieso nicht auf der Seite, und 2. würde das den Wert des Autos völlig übersteigen. Und nachdem es ein uralt Auto ist, ist dauernd was zu machen. Allein die letzten Monate haben wir schon 700 euro reingesteckt.
Wenn das Auto in Ordnung wäre, und nicht dauernd was zu reparieren wäre, dann würden wir es ja behalten! Das Problem ist eben, dass die laufenden Kosten langsam wirklich nicht mehr tragbar sind. Deswegen kann eben nichts gespart werden! Denn kaum ist mal ein bisschen was auf der Seite, ist irgendwas an der Kiste kaputt. Oder eben der Trockner oder Geschirrspüler oder jetzt gerade das Ceranfeld (aber das wird zum Glück vollständig von der Versicherung gedeckt).

Also wäre unsere Bank nicht so dämlich, würde ich an Leasing nicht mal denken...

Beitrag von myimmortal1977 22.04.10 - 21:35 Uhr

Dir ist aber schon klar, dass die Leasingbank ebenfalls Eure Bonität prüft...

Das ist ja wie ein Kredit... Nur das Du kein Bargeld bekommst, sondern einen Wertgegenstand.

Du musst selbst wissen, was Ihr Euch leisten könnt und was nicht. Aber bei Deiner Auflistung würde ich die Finger davon lassen.

LG Janette

Beitrag von honeymoon05 22.04.10 - 11:29 Uhr

Hallo,

habe derzeit bis 01.05. noch mein 3. Leasing laufen.

Das erste war bei VW (dienstlich) war aber recht teuer (lag aber am Auto und der Ausstattung), dann 2 Kleinwägen.

Ich persönlich kann Dir Renault empfehlen die haben das sogenannte Relax Paket wo alles schon mit drin ist.
Suzuki ist auch ok... wobei die eher nachberechnen.

Ich habe die Leasings während der Elternzeit, bzw. wo ich nur TZ arbeite. Sinn und Zweck des Wagens war für mich nur die Kleinen in den Kindi zu bringen und zur Arbeit und zum Einkaufen zu fahren.

Als monatliches Budget habe ich mich an einer Fahrkarte des ÖVM orientiert.

Wenn Du noch mehr Fragen dazu hast, gerne auch per PN!

VG Heidi

Beitrag von windsbraut69 22.04.10 - 12:55 Uhr

Gerade, wenn das Geld knapp ist, würde ich Dir abraten.

Du zahlst monatlich eine Menge Geld und mußt am Ende der Vertragslaufzeit damit rechnen, den Wagen für den Restwert zu kaufen oder wirst bei Rückgabe nochmals zur Kasse gebeten.

Zudem mußt Du das Auto behandeln wie einen geliehenen Gegenstand, da jeder Kratzer/Delle kräftig zu Buche schlägt.

Warum finanzierst Du nicht einen günstigen Gebrauchten?

Gruß,

W

Beitrag von kruemlschen 22.04.10 - 10:39 Uhr

Hallo,

auch ich kann Dir nur raten: Lass es sein!

Leasing für Privatkunden rentiert sich ausschließlich bei einem extrem hohen Nachlass beim Fahrzeugkauf, den der Händler dann aber auch auf den Kunden umlegen muss - und das ist so gut wie nie der Fall.

Der einzige Vorteil den ein Leasing ggü. dem Finanzkauf bietet ist der, dass Du nach Ende der Vertragslaufzeit ein neues Fahrzeug leasen kannst und somit alle paar Jahre ein Neufahrzeug fährst.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten des Leasings, angefangen beim reinen Finanzleasing bis hin zum Fullservice-Leasing, bei letzterem kümmert sich der Leasinggeber angefangen bei der Versicherung, über Steuern, Werkstattkosten/Ersatz bis hin zu den Reifen um alles, dementsprechend kostet das allerdings auch einiges.

Die Nachteile am Leasing sind:

Du zahlst im Prinzip nur eine Miete für Dein Auto, am Ende gehört es Dir nicht, es sein denn Du kaufst es aus dem Vertrag raus zu einem Restwert den Dir die Leasingfirma zu Anfang des Vertrages vorgibt, der also zum Zeitpunkt der Rückgabe oftmals gar nicht mehr dem tatsächlichen Wert entspricht.

Du musst für jegliche Schäden am Auto bei der Rücknahme selbst aufkommen, das können schon mal schnell ein paar Tausend Euro werden wenn Du hier und da einen Kratzer bekommst und vllt. auch noch die Felgen alle einmal angeschrammt hast.

Du hast entweder eine hohe Startrate, oder eine hohe Leasingrate

Die KM sind beschränkt (je günstiger die Rate, desto weniger KM hast Du frei)

Bei manchen Verträgen hast Du keine freie Wahl bei der Werkstatt.

Mehr fällt mir grad nicht ein, gibt aber sicher noch einiges.

Ein Leasingfahrzeug, genau wie auch ein Fzg. dass Du Dir finanzieren lässt, muss IMMER Vollkasko versichert werden. Die Versicherung steht Dir aber meist frei.

Gruß Krüml

Beitrag von nele27 22.04.10 - 12:48 Uhr

Kann es sein, dass Du kritische Antworten gar nicht hören willst??? Dubeantwortest nur Pro-Leasing-Antworten, dabei hast Du explizit nach Vor- und Nachteilen gefragt. Wenn dem so ist, können die Kritiker sich ihre Mühe ja sparen.

Ich würde auch nix leasen. Ich würde schlicht kein Fahrzeug haben wollen, dass mir nicht gehört und wo andere bestimmen, wie viele Kilometer ich fahren darf.
Ich würde die alte Schlorre weiterfahren und sparen.
Ich fahre meinen BMW Baujahr 1996 auch noch mindestens 3 Jahre - und zahle das nächste Auto cash.
Das kann ich nur weiterempfehlen.
Und wenn das gar nicht geht, dass lieber einen normalen Kredit.

Nele

Beitrag von lilly7686 22.04.10 - 13:50 Uhr

Hallo!

Natürlich "höre" (oder in dem Fall eigentlich lese) ich die kritischen Antworten auch. Bin auch dankbar für alle Antworten. Aber ich kann nicht jede Antwort extra beantworten.
Und aus den Kontra-Antworten lese ich bisher hauptsächlich raus, dass diese Leute noch kein Leasing selbst gemacht haben. Deswegen ist es für mich sinnfrei, da nach zu fragen, wie deren Erfahrungen damit sind, oder?
Deswegen antworte ich auf die Antworten, die mir sagen, sie haben bereits Erfahrung damit!
Für mich ist das nur logisch. Aber bitte.

Wie gesagt, ich bin auch über die Kontra-Antworten froh! Immerhin will ich genau abwägen, bevor ich sowas mache! Hab keine Lust nachher noch ewig viele Schulden zu haben und nicht zu wissen, wie ich zahlen soll. Aber wenn jemand nur theoretisch antwortet und selbst keine Erfahrung hat, dann lohnt sich meiner Meinung nach das Nachfragen nicht.

Liebe Grüße!

Beitrag von nele27 22.04.10 - 13:58 Uhr

Ok, dann war es ja nicht umsonst ;-)

Mit Erfahrung kann ich leider nicht dienen ... bin wie gesagt, so ein Barzahler :-)

Liebe Grüße
Nele

Beitrag von cunababy 22.04.10 - 15:18 Uhr

Dazu kann ich dann für meinen Post nur noch erwähnen:

Wir haben Finanziert, weil wir ca. 40.000 km im Jahr nur mit dem einen Fahrzeug fahren, da war Leasing zu teuer:

Meine Schägerin hat geleast, weil sie Ohnehin nur ca. 10.000 km im Jahr fährt und die dann einfach weniger gezahlt haben.
Sie hat das Auto letzten Monat raus gekauft, allerdings per einer Anschlussfinanzierung und ist super zufrieden gewesen mit allem.

Wer keine Ahung hat sollte sich hier auch lieber zurück halten. eine Vollkasko Versicherung z.B. ist NICHT IMMER Pflicht.

Im übrigen mache ich bei uns in der Firma Leasing und Finanzierung, daher kenne ich die Unterschiede sehr genau! Ist zwar ne andere Branche, aber das Prinzip ist das gleiche.

VG Cunababy

Beitrag von cunababy 22.04.10 - 15:10 Uhr

Hi du,

Also:
LEASING
- Leasing läuft immer über eine Bank, nicht über den Händler selber. De Händler vermittelt nur.
- Es muss nicht immer zwinged eine Vollkaskoversicherung geschlossen werden, allerdings verlangen es die meisten Banken
- Bei einem Leasing hast du immer eine KM begrenzung, wenn diese überschritten wird zahlt man ordentlich drauf.
- Wenn man wenig fährt kann leasing für manche Private Personen durch aus die "billigere" Variante sein.
- Du kannst dir auch eine eigene Leasingbank suchen
- Nach Beendigung des Leasings (VORSICHT: manche Verträge muss man aktiv kündigen) gehört das Auto immer noch der Bank. Du hast dann in der Regel 2 Möglichkeiten: 1. du gibst das Fahrzeug in einem einwandfreien Zustand zurück oder 2. Du kaufst der Bank das Auto ab. Der Restwert, für den du das Auto abkaufen kannst steht meistens schon bei Vertragsabschluss fest.
- Du kannst den Vertrag in der Regel nicht vorzeitig beenden, außer du kaufst das Auto zum vollen Preis raus, auch wenn das Leasing schon ein Jahr läuft und du Raten gezahlt hast. Das ist der eigenliche Nachteile, falls man in finanzielle Schwierigkeiten kommt.
Aber du kannst oft den Leasingvertrag "verkaufen". Der neue Leasingnehmer müsste eben auch Kreditwürdig sein und würde den Vertrag dann übernehmen.
- Ein Leasing ist also immer nur ein Mietvertrag und kein Kauf

FINANZIERUNG:
- Bei einer Finanzierung kannst du dir die Bank ebenfalls aussuchen (z.B. Creditplusbank oder die Hauseigene Bank der Automarken wie z.B. Fiatbank oder Renaultbank u.s.w.)
- Eine Finanzierung ist ein Kaufvertrag, du zahlst das Auto ab und am Ende ist es deines.
- Du kannst den Autokredit in der Regel jeder Zeit ablösen und das Auto z.B. verkaufen
- Du hast keine KM beschränkung.
- Das Auto gehört von Anfang an dir, allerdings behält die Bank bis zur vollständigen Bezahlung den Fahrzeugbrief.

Was für dich besser ist hängt ganz von deiner Privaten Situation ab.
Lass dich auf jeden Fall gut beraten und lies dir die Verträge gut durch.
Auch muss du bedenken, dass die Werbeangebote immer relative hohe Anzahlungen oder Schlussraten enthalten und daher mit verlockenden "nur 49 Euro im Monat" angepriesen sind.
Man muss die Zahlungen und Laufzeiten etc. auf die Person anpassen.

Wichtig sind also:
Wie hoch ist mein Einkommen
Wie viel kann und will ich anzahlen (geht aber oft auch ohne)
Wie viel kann ich monatlich abtragen
Wie lange will ich das Auto fahren und wie lange soll somit vielleicht die Vertragslaufzeit sein?
Wie viel Geld soll das Auto überhaupt kosten

Such dir ein für deine Verhältnisse realistisches Auto aus und konfigurier des mal in Internet. Die haben dann meist auch sowohl Leasing als auch Finanzierungsrechner. und Dann spielst mal nen bischen mit diesen Rechnen, dann hast du eine grobe Richtung.

Bei Fragen kannst du mich auch gerne über VK anschreiben.

VG Cunababy