Positiver Schwangerschafttest und nicht krankenverischert!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von feerosalie 22.04.10 - 10:10 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Ich habe da mal ne dringende Frage:

Also, ne ganz liebe Person hat mir erzählt das sie einen positiven Schwangerschafttest gemacht hat. Ist aber durch widrige Umstände nicht krankenversichert!

Mit dem Erzeuger hat sie keinen Kontakt. War ein ONE-HIT-WONDER. Zuviel getrunken, Disco kennen gelernt rumgealbert, sich abschleppten lassen ect. pe pe bla bla bla.

Natürlich habe ich mit ihr auch geschumpfen, wie sie den mit einem unbekannten Mann ungeschützt schlafen kann. Wie es nunmal in unserer Welt so ist. Es gibt nichts was es nicht gibt. Ob sie das Baby behalten will weiss sie noch nicht. Aber egal wie sie sich entscheidet, die Krankenversicherung braucht sie trotzdem.

Wie kann man ihr helfen..... Ach ja. Sie arbeitet als Verkäuferin in einer 400 Euro-Basis Job.... Und hat auch kein Anspruch auf Arbeitslosengeld/Hilfe u.s.w.

Sie bräuchte eine Vollzeitstelle.....aber wer stellt den eine schwangere Frau ein?

Lg Fee

Beitrag von golden_earring 22.04.10 - 10:12 Uhr

#kratz Als allererstes mal dringend bei ner Krankenkasse melden und am besten sich dann bei Pro Familia oder so beraten lassen..

*kopfschüttel* Himmel manchen Leuten kann man echt nur in den Hintern treten #aerger

Beitrag von babe2006 22.04.10 - 10:12 Uhr

Hallo,

als 400 euro Kraft ist man auch versichert... ausserdem hat sie bei nem 400 euro Job anspruch auf Arbeitslosengeld oder zumindest auf Hartz4... und da wäre sie automatisch versichert...


es ist sehr schwer einen Vollzeit Job als Schwangere zu bekommen... ich würde ehrlich gesagt auch niemanden einstellen der Schwanger ist...

Sie soll doch mal zur ARGE gehn und sich informieren.


lg

Beitrag von windsbraut69 22.04.10 - 10:30 Uhr

Das ist völliger Unsinn, was Du da schreibst!

Gruß,

W

Beitrag von zisus 22.04.10 - 10:14 Uhr

Dann sollte sie sich schnellstmöglich selbst krankenversichern!

Oder fällt sie noch bei Ihren Eltern in eine Familienversicherung?

Beitrag von yale 22.04.10 - 10:14 Uhr

Äh#kratz

400 € und sonst verdient sie nix?kein anspruch auf Alg I & II.

Wie überlebt sie den Monat?

Normal müss der Ag sie versichern.

seltsam

Beitrag von feerosalie 22.04.10 - 10:23 Uhr

Sie lebt in einer WG! Und arbeitet als Bedienung neben her SCHWARZ. Dadurch kann sie sich nen Zimmer (150 Euro) leisten.

Sie war bis vor 2 Monaten krankenversichet! Mit den Eltern hat sie mehr oder weniger Kontakt. Diese Frau ist echt ne liebe aber wandelnde Katastrophe.

Und schwanger!!!!!!



Lg Fee

Beitrag von windsbraut69 22.04.10 - 10:32 Uhr

Und warum bekommt sie kein ALGII?

Gruß,

W

Beitrag von berry26 22.04.10 - 10:36 Uhr

Also fester Wohnsitz und kein Einkommen bedeutet doch das sie Anspruch auf ALGII hat, oder? Damit wäre die Sache doch erledigt!

Beitrag von windsbraut69 22.04.10 - 10:31 Uhr

Welcher AG?
Sie hat einen Minijob, der nicht sv-pflichtig ist...da muß sie sich selbst versichern!

Gruß,

W

Beitrag von jahleena 22.04.10 - 10:14 Uhr

Also eine Krankenversicherung gibt es auch für 400€ Kräfte.
Von 400€ kann man nicht leben, das bedeutet sie muss noch von irgendwoher andere Geldbezüge haben, richtig?
Wenn sie den Rest von der ARGE bekommt, dann wird sie darüber gesetzlich krankenversichert.
Einfach anmelden bei der AOK zBsp - das geht ruckzuck.
Kriegt sie den Rest des Lebensunterhaltes von ihren Eltern, dann sollte sie darüber krankenversichert sein.

Da muss mal geklärt sein was das für widrige Umstände sein sollen.
Denn ohne KV geht gar nix. Weder schwanger, noch mit Kind! Und eigentlich auch nicht alleine.

Beitrag von babe2006 22.04.10 - 10:15 Uhr

Mich wundert es das es sowas noch gibt das man nicht Krankenversichert ist...

*am kopf kratz*

#kratz

Beitrag von jahleena 22.04.10 - 10:20 Uhr

Das wundert mich auch gerade. #klatsch

Beitrag von kleenerdrachen 22.04.10 - 10:33 Uhr

Das wird wieder mehr werden, denn durch die ALG 2 Regelungen sind viele nicht kv, weil sie keine Ansprüche haben, aber auch nicht mit ihrem Lebenspartner verheiratet sind und sich privat versichern wird sehr teuer. Außerdem gibt es Leute, die nicht in die gesetzliche KV aufgenommen werden, weil sie bisher privat versichert waren, aber sich das nimmer leisten können, weil sie zB selbständig sind und kurz vor der Insolvenz stehen. Außerdem ist jeder, der einen ALG 2 Antrag gestellt hat, der noch nicht genehmigt ist, und man bekommt derzeit kein anderes Geld auch nicht versichert- müsste sich in der Zeit privat versichern, aber wer kann sich das leisten, wenn man kein Geld hat?

Beitrag von ar-natur 22.04.10 - 10:15 Uhr

weisst sie denn zumindest, wer der Vater ist?

Beitrag von berry26 22.04.10 - 10:19 Uhr

Hi,

wovon lebt die gute Frau??? Sicher nicht von einem 400€-Job, oder? Warum ist sie nicht versichert? Kenne ich eigentlich nur von Obdachlosen und Leuten die aus der privaten KV geflogen sind und durch Selbstständigkeit nirgends mehr aufgenommen werden. Besteht vielleicht ne Familienversicherung über die Eltern??

Im Notfall helfen eigentlich immer Beratungsstellen: Caritas, Pro Familia etc..


LG

Judith


Beitrag von franni12 22.04.10 - 10:23 Uhr

Wenn sie keinen Anspruch auf AlgII hat, dann wird sie wohl noch bei ihren Eltern wohnen, deren Gehalt angerechnet wird!? Dann muss sie sich freiwillig krankenversichern, es sei denn sie kann mit familienversichert werden. Das geht aber nur bis 25 und wenn sie sich in einer Ausbildung/Studium befindet.

Beitrag von dsaw 22.04.10 - 10:29 Uhr

Hallo,

"Generelle Pflicht zur Krankenversicherung in Deutschland
Krankenversicherungspflicht seit dem 01.01.2009.
Jede Person mit Wohnsitz in Deutschland ist seit dem 01.01.2009 verpflichtet, für sich selbst und ihre minderjährigen Kindern eine Krankenversicherung abzuschließen. An den bisherigen Regelungen zur Krankenversicherungspflicht in der GKV ändert sich nichts, Sie bleibt vorrangig. Neu ist jedoch, dass besserverdienende Arbeitnehmer, Selbständige und Beamte sich jetzt versichern müssen. Wenn sie vorher night GKV-versichert waren, dann ist ausschließlich die PKV zuständig.

Bei jedem Krankenversicherungswechsel hat dir neue Krankenversicherer die Vorversicherung anhand der Vorversicherungsbescheinigugen zu prüfen. Wer dieser Pflicht zur Ver Versicherung night nachkommt hat Geldstrafen zu zahlen.. Für jeden Monat der Nichtversicherung ist die PKV verpflichtet, diese Geldstrafe zusätzlich zum zukünftigen Beitrag zu erheben. Für Beihilfeberechtigte bzw. Berücksichtigungsfähige Angehörige gilt diese Pflicht für den nicht durch den Beihilfebemmessungssatz abgedecken teil ( z.B. 50 Prozent Beihilfe-bemessungssatz – Pflicht zur Versicherung in Höhe von 50 Prozent. )

Für heilfürsorgeberechtigte gilt die Pflicht zur Versicherung nach dem derzeitigem Kenntnisstand erst nach Ablauf der Heilfürsorge. Deshalb ist nach wie vor eine Anwartschaftsversicherung unerlässlich, ansonsten bleibt dem Heilfürsorgeberechtigten bei problematischem Gesundheitszustand nur der Basistarif.

Anforderungen an den Krankenversicherungsschutz:
Die Pflicht zur Versicherung erfüllt nur der PKV-Versicherte, dessen KV-Vollschutz bestimmte Mindestanforderungen erfüllt. Dazu gehören:
-max. Selbstbehalt von 5.000.-EURO je Kalenderjahr
-ambulanter und stationärer Versicherungssschutz – ein Zahntarif ist nicht erforderlich

Für Beihilfeberechtige gilt die Pflicht anteilig, genau wie der maximale Selbstbehalt.

Beachte:
Für vor dem 01.04.2007 abgeschlossene Krankheitskostenversicherungen gelten diese genannten Anforderungen nicht.

Gesundheitsprüfung
Das PKV-Unternehmen darf nach wie vor – trotz der Pflicht zur Versicherung – die übliche Gesundheitsprüfungdurchführen. Ist dananch der “normale” Schutz night möglich, kann die Pflicht zur Versicherung nur über den Basistarif erfüllt werden. Für diesen besteht Kontrahierungszwang.

Der Basistarif darf nur abgelehnt werden, wenn der Antragsteller bereits beim Versicherer versichert war und der Versicherer den Vertrag

- wegen Drohung oder arglistischer Täuschung angefochten hat oder
-wegen vorsätzliche Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht zurückgetreten ist.

Die Geldstrafe
Wird der Vertragsabschluss spatter als 1 Monat nach Entstehen der Pflicht zur Versicherung beantragt, muss der Versicherte einen einmaligen Strafbetrag zahlen. Dieser wird für die Zeit der Nichtversicherung ab dem 01.01.2009 zusätzlich zum zukünftig laufenden Beitrag erhoben.

Der Strafbetrag beträgt abhängig von der Dauer der Nichtversicherung:

-für 1 Monat: keine Strafe
-für 2 Monate, je ein voller Monatsbeitrag ( MB )
-ab dem 7. Monat: je 1/6 MB

Die PKV-Unernehmen müssen zukünftig bei jedem Antrag prüfen, inwieweit der Kunde die Pflicht zur Versicherung erfüllt hat.



ZUR INFO

LG Dsaw

Beitrag von bienchen-maja 22.04.10 - 10:29 Uhr

#klatsch Kein Geld, aber inne Disse rennen und sich abschleppen lassen. Sorry! Unfassbar!! Der Euro für ein Kondom hätte neben dem Alkohol auch drin sein können.

Naja, nu ist es geschehen und ich würde ihr auch den Tipp mit Pro Familia geben.

Mensch, mensch! Komme aus dem Kopfschütteln nimmer raus!