Eure Erfahrung mit KiTa ab zwei Jahren

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sunflower.1976 22.04.10 - 10:28 Uhr

Hallo!

Mein kleiner Sohn wird im Oktober zwei Jahre alt und wir haben ab dann auch einen KiTa-Platz für ihn. Ich hatte ihn angemeldet, weil ich nicht wusste, ab wann ich wieder arbeiten gehen würde. Ich habe ein Fernstudium begonnen, so dass ich länger zuhause bleibe, aber trotzdem 18-20 Stunden pro Woche für das Studium lernen muss. Das wäre natürlich stressfreier, wenn meine beiden Kinder vormittags nicht zuhause wären.

Ich habe heute mit der KiTa-Leiterin gesprochen. Sie hat uns den Platz ab Oktober zugesagt. Wenn er erst als reguläres KiGa-Kind kommen würde, ist noch nicht klar, ob er (wie damals der große Bruder) schon mit 2 3/4 Jahren einen PLatz bekommt oder länger warten muss. Gespräche mit der Leiterin sind leider immer etwas kompliziert...

Ich zweifel noch, ob ich ihn wirklich schon mit zwei Jahren in die KiTa bringe oder nicht.

Daher würde mich Eure ehrliche Erfahrung interessieren, wie bei Euch die Eingewöhnung lief, ob es später eine Zeit lang für Euer Kind im KiTa schwierig war usw. Wart Ihr mit Eurer Entscheidung, Euer Kind mit zwei Jahren in die KiTa zu bringen zufrieden oder wäre es im Nachhinein besser gewesen, wenn es länger hätte zuhause bleiben können (auch wenn Euer Kind wegen der Berufstätigkeit gehen musste)?

Ich weiß, jedes Kind ist anders. Aber mich interessieren einfach Eure Erfahrungen!

LG Silvia

Beitrag von sysee 22.04.10 - 10:42 Uhr

Also Maximilian ist mit 19 Monaten in die Krabbelgruppe gekommen - wo er noch bis August bleibt - dann gehts in den Kindergarten. Ihm hat das ganze gut getan udn auch immer super gefallen .- wir hatten eigentlich von Anfang an keinerlei Probleme - es war aber auch die Eingewöhnungszeit entsprechend. Die Krabbelgruppe bei uns verlangt nämlich, das man minimum 3 Wochen mit dem Kind mit geht um es entsprechend an zu gewöhnen.

lg

Beitrag von johanna1972 22.04.10 - 10:50 Uhr

Unser Maximilian ist mit 14 Monaten in die Familiengruppe der Kita gekommen. Die Eingewöhnung dauerte nicht lange (erst ne Stunde, dann 2, dann bis zum Mittagessen und schwups durfte er dort schlafen). Er ging dann von 8.00 - 14.30 h in die Kita. Da ich jetzt mit Püppi zu Hause bin geht er von ca. 8.30/9.00 h bis 15.00 h (wir haben einen Platz von 7.30 - 16.30h) das finde ich allerdings etwas lang.

Er geht total gerne in die Kita, will sogar Samstag und Sonntag hin und ist von der Entwicklung her weiter als Kinder in seinem Alter, die nicht in die Kita gehen, weil er sich von den großen alles abschaut. Wir haben den Schritt ihn so früh in die Kita zu geben nicht bereut!

LG Johanna

Beitrag von celi98 22.04.10 - 11:02 Uhr

hallo,

sarah ist mit nicht ganz zwei in die krippe gekommen. die eingewöhnung war sehr schwierig, sie konnte gar nicht loslassen. ich glaube aber nicht, dass es mit einem jahr länger zu hause einfacherer geworden wäre, das ist wohl eher typbedingt. jetzt geht sie total gerne hin und freut sich auf den kindergarten. die hat auch echt tolle fortschritte gemacht, ist viel selbstständiger geworden. ich habe das keine minute bereut, dass sie in die krippe geht. ich hole sie um zwei ab (ich arbeite vorher) und freue mich richtig auf meine kind.

lg sonja und sarah ( 2 1/2)

Beitrag von risala 22.04.10 - 11:12 Uhr

Hi,

unser Sohn ging bereits mit 1 Jahr in die KiTa - eine besser Entscheidung hätten wir nicht treffen können.

Es gab weder in der KiTa - noch beim umzugsbedingten Wechsel in den Regelkindergarten mit 2 Jahren 5 Monaten - Eingewöhnungsprobleme. Im KiGa wurde Fabian gelobt, wie toll er bereits beim Essen oder im Stuhlkreis sitzen bleibt, etc. Auch sein Sozialverhalten war deutlich besser, als das der Kinder, die erst mit 3 in den KiGa kamen 8er ist Einzelkind - deshalb wäre das glaube ich nicht selbstverständlich).

Ich hätte da keine Bedenken!

Gruß
Kim

Beitrag von onetta 22.04.10 - 12:14 Uhr

Hallo,

unsere Kleine ist mit 20Monaten in die Krippe gekommen.
Die Eingewöhnung war gar kein Problem, sie ist schon nach 2 Tagen 2h allein geblieben und nach 1,5 Wochen von 8.30 -14h. Es gab keine Tränen, kein Mama Rufen.
Sie ist ein sehr offenes und fröhliches Kind. Außerdem Kannte sie die Kita ja schon, weil sie immer ihre große Schwester hingebracht und abgeholt hat. Und in ihrere Gruppe sind ein paar Geschwisterkinder, die sie auch kannte, und die eine Erzieherin war ihr auch schon bekannt. Sie hat schon mit 14 Monaten ein Rambazamba veranstaltet, weil sie auch in der Kita bleiben wollte.
Sie geht gerne hin und die Erzieherinnen sind toll.

Unsere Große ist erst mit 3,25J in die Kita gekommen, weil wir vorher keinen Platz bekommen haben.
Und ab dem 2. Geburtstag fragte sie jeden Morgen:" Mama, welche Kinder kommen zum spielen?"Das wurde ziemlich anstrengend.

Viele Grüße
Onetta

Beitrag von nicole9981 22.04.10 - 12:39 Uhr

Hallo!

Nils ist auch mit 2 in den Kindergarten gekommen und es war das Beste was ihm passiert ist. Mir sind in den letzten 2 Monaten vor dem Start echt langsam die Ideen ausgegangen. Wir haben ständig Freunde getroffen weil er mit gleichaltrigen spielen wollte. Er brauchte immer Action und Futter fürs Köpfchen. Ich beschäftige mich sehr wohl mit meinem Kind aber damals war es so schlimm dass ich nicht einmal mehr Mittagessen machen konnte ohne dass er Blödsinn gemacht hat.

Dann kam der Kiga. Da ich erst im August wieder arbeiten gehe und wir so ein Jahr Zeit hatten bin ich es ruhig angegangen und habe weder Ihn noch mir Stress gemacht. Erstmal ging er nur als Mittagskind und das ging super. Die Eingewöhnung hat er auch super weggesteckt...da sind jedenfalls nicht viel Tränen geflossen. Anfangs nicht, aber nach 3-4 Wochen ein bisschen aber die Erzieher haben das gut hinbekommen. Im November wollte er regelmäßig mittags nicht mit nach Hause und mit den Kindern Mittagsschlaf machen. Ab dezember haben wir es dann versucht. Auch das klappte sehr gut.

Nils geht gerne dahin und freut sich wenn ich ihn abhole. Die Eingewöhnung war sehr unkompliziert und er profitiert vom Kontakt mit Gleichaltrigen. Ich würde es wieder mit 2 Jahren machen und ich würde wieder den langsamen Weg wählen. Rückfälle hatten wir bisher keine.

LG Nicole

Beitrag von loonis 22.04.10 - 12:46 Uhr




Wir haben nur SEHR gute Erfahrungen gemacht.
Mein Großer ging mit 20 Mon. in die Krippe ,die Kleine mit 11 Monaten.
Eingewöhnung war beide Male 4 Wochen.

Würde immer wieder so entscheiden.

LG Kerstin

Beitrag von sandrinchen77 22.04.10 - 18:13 Uhr

Hallo Silvia,

also meine Kids sind so um 1 3/4 in die Kita gekommen und ich fand den Zeitpunkt super, der Große hat das damals super angenommen und geht sehr gerne und da wußte ich, ich schicke den Zweiten auch so.
Und der geht auch sehr gern in den Kiga. Ungefähr 2-3 Wochen war die Verabschiedung früh, weinerlich und nun wird Tschüss gesagt, gedrückt, nochmal am Fenster gewunken und alles ist Bestens.

Der Kleine Mann meiner Schwester ist mit nem Jahr rein und der mag Nachmittags gar nicht mit heim, weil er doch mit den Kindern spielen will und daheim sind ja nur mama und papa...
;-)

LG
Sandra

Beitrag von sunflower.1976 22.04.10 - 18:32 Uhr

Hallo!

Ich danke Euch für Eure Antworten! auch wenn die Entscheidung noch nicht endgültig ist, tendiere ich immer mehr dahin, dass Jonas mit zwei Jahren in die KiTa geht!
Nochmals vielen Dank!
LG Silvia