Städtische kita!Wie weden euere Kinder dort bestraft?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von apfeltasche 22.04.10 - 11:12 Uhr

Ich möchte euch alle mal fragen wie bei euch im Kindergarten lauft wenn die Kinder nicht zuhören und was falsch machen.Werden die womit bestraft?

Mir ist in unseren Kindergarten in Letzte Zeit aufgefallen das ein 2,5 Jährige in Wäscheraum gespert wird.
bw,wie lange er dort bleiben muss weiße ich nicht aber wegen Kinderrgitter tür kommt er nicht raus.
Er weint und schreit das er rauswill nur weil er was rumgeschmissen hat.
Ich mein,der kleine ist von der Mutter in den Kindergarten gebracht worden und es ist klar das er sehr weint wenn sie geht,und er ist noch so klein ,aber das die Erzieherin sich mit ihm nicht beschäftigen können verstehe ich nicht. Das der kleiner aus wut was auf Boden schmeist ist klar(weil die Mutter weg ist) aber noch ihn dafür zu sperren?Was soll das?
Ich finde das nicht in ordnung. Es waren zwei Erzieherin im Kindergarten und ein Praktikant, 7 Kinder waren dort rest kommt sehr spät (20 Kinder ingesammt).
Aso, wenn die das mit meinem Kind machen würden ,würden die was von mir hören.
Klar, mein Kind ist auch nicht immer lieb aber manchmal darf er nicht mitspielen wenn er nicht zuhört oder ürgendwo in kuchelecke aleine sitzten muss ,das ist noch alles im Ramen,aber wegsperren finde ich zuviel.

Oder sieht ihr das anders?
Ich habe mein Kind nie ürgendwo eingesperrt wo er nicht raus könnte,ausser in sein Zimmer schicken.
Mein Sohn erzählt mir immer das der Tayler im Wäscheraum eingesperrt ist.
Würdet ihr die Mutter daswegen ansprechen ob sie das weist?oder lieber ignorieren?
Der kleiner ist der erste der in Kindergarten kommt weil die Mutter arbeiten fährt.

Beitrag von scrollan01 22.04.10 - 11:14 Uhr

Sowas hab ich noch nicht erlebt - nicht im kathilischn Kiga der Großen und nicht im Integrativen der Kleinen ...

Städtisch?

Weiß ich nicht!

Für einen 2,5 jährigen wäre es für mich too much!

NoGo - ...

Beitrag von scrollan01 22.04.10 - 11:15 Uhr

katholischen ... meinte ich!

Beitrag von s-a-s-h 22.04.10 - 11:15 Uhr

Hallo....

ja ich würde das der MAMA sagen.......weil Kinder darf man nicht einsperren....das kann zu störungen führen....

lg

Beitrag von bebbelchen 22.04.10 - 11:16 Uhr

Das ist ja schrecklich #schock

Natürlich würde ich das der Mama sagen - ich würde so etwas auch wissen wollen, damit ich sofort meine Konsequenzen ziehen kann!!

LG
bebbelchen

Beitrag von baldurstar 22.04.10 - 11:16 Uhr

also unser kiga ist so das die gutes verhalten halt belohnen. es gibt so ne häckchen liste und wer 5 hacken hat kriegt dann immer nen tollen aufkleber.

strafe...da gibt es nur die auszeit. da muss dann halt das kind das was ausgefressen hat für einen bestimmten zeitraum ( soweit ich weiss ist das maximum 15 minuten ) auf einem stuhl sitzen und darf nicht mit spielen halt.

sowas wie einsperren das geht mal gar nicht ne.
da würde ich mich beschweren bei der stadt, das ist ja kein zustand.

Beitrag von andrea761 22.04.10 - 11:20 Uhr

Ich würde nicht nur die Mama ansprechen sondern auch die Erzieherinnen und fragen,ob das bei denen an der Tagesordnung ist-UND ich würde ihnen das sofort untersagen, daß sie dasselbe oder ähnliches ´mit meinem Kind veranstalten.
Sowas geht ja mal gar nicht und ist meines Erachtens keine Art und Weise erst Recht nicht für geschulte Erzieherinnen!
Lg Andrea

Beitrag von manavgat 22.04.10 - 11:22 Uhr

Mir ist in unseren Kindergarten in Letzte Zeit aufgefallen das ein 2,5 Jährige in Wäscheraum gespert wird.


Wie wäre es, wenn ihr den Kinderschutzbund einschaltet? Das ist Mißhandlung.

Gruß

manavgat

Beitrag von apfeltasche 22.04.10 - 11:29 Uhr

Noch eine Mutter hat mich gestern darauf angesprochen ob ich das mitgekriegt habe das der Tayler im Windelraum eingesperrt ist(Kindergitter als Tür gespert) ,sie hat das auch gesehn.
Mein Sohn(4) hat mir das auch gesagt und heute morgen habe ich das auch selber gesehn.

Ich versuche nochmal im laufe des tages die Mutter zu erreichen ,im moment geht keiner dran.

Beitrag von windsbraut69 22.04.10 - 11:47 Uhr

Und warum hast Du im Kindergarten nichts gesagt?
Du siehst das und wartest ab bzw. diskutierst es im Internet, während der Kleine "eingesperrt" bleibt???

Beitrag von giks 22.04.10 - 11:28 Uhr

Hallo,

da wird mir ja ganz schlecht vor Mitleid mit dem armen Wurm. Ich würde das auf jeden Fall der Mutter sagen, und auch mit den Erzieherinnen oder (wenn das nichts bringt) der Kita-Leitung ansprechen.

Solche Methoden gehen gar nicht - und sie könnten ja auch mal Dein Kind treffen...

LG
Angelika

Beitrag von apfeltasche 22.04.10 - 11:36 Uhr

Ich frage erst die Mutter und dann soll sie weiter machen,ich kann mir nicht vorstellen das die mit diese Methode erziehung einverstanden ist.
Ich hätte das Kind am besten rausgelassen,hab mich nicht getraut.

Beitrag von giks 22.04.10 - 11:59 Uhr

Ja, ich würde auch bei der Mutter anfangen, allerdings würde ich ihr auf jeden Fall Unterstützung anbieten für ein Gespräch mit der Leitung usw.

Dann sieht das nicht so aus, als würde nur sie sich aufregen, weil es ihr halt um ihr Kind geht, sondern dann wird klar, dass auch Eltern, die nicht direkt betroffen sind, diese Methoden grundweg ablehnen...

Alles Gute!
Angelika

Beitrag von 4mausi 22.04.10 - 11:31 Uhr

Das finde ich auch nicht in Ordnung.

Ich denke "gang und gebe" ist eher eine kurze Bedenkzeit auf dem Stuhl oder der Bank, was natürlich mit so einem kleinen Kerl nicht möglich ist.
Da wäre eher auf dem Arm nehmen angebracht, oder Beschäftigung / Ablenkung. Das muß ja noch nicht mal die Erzieherin machen, wenn sie zu sehr eingespannt ist. Das kann auch der Praktikant oder ein vernünftiges Vorschulkind übernehmen.

Beitrag von blackcat9 22.04.10 - 11:35 Uhr

Auf alle Fälle mit der Mutter sprechen und dann vielleicht noch ein Gespräch mit der Leitung suchen. Das ist ja der Oberhammer und geht gar nicht.

Wenn die Kinder in Colins KiTa etwas böses gemacht haben, werden sie zur Seite genommen, dann wird ein ernstes Gespräch geführt und sie müssen sich (je nach Grad der Bestrafung) maximal an den Tisch oder auf einen einzelnen Stuhl in die Ecke setzen, aber immer im Zimmer mit und unter Aufsicht. Bei Kleinigkeiten reicht ein Gespräch.

Das grenzt ja echt schon an Kindesmißhandlung. Ja nicht totschweigen.

LG
Franzi mit Colin und den Stiefkids Niklas und Justin

Beitrag von nadine0084 22.04.10 - 12:11 Uhr

ne also das geht ja mal gar nicht so etwas habe ich auch noch nie gehört, einsperren wo sind wir denn?

würde mit der leitung reden und wenn das nichts bringt würde ich das melden

bei uns sieht eine "bestrafung" anders aus.
meine kleine wollte gestern mittag als ich sie abgeholt habe z.b. nicht aufräumen und alles reden hat nichts gebracht sie ist zur tür raus und hat diese auch noch geknallt#schwitz naja die konsequenz ist jetzt das sie heute im mittagsdienst nicht spielen darf und auf der bank sitzen muss

Beitrag von viva-la-florida 22.04.10 - 12:16 Uhr

Bestrafung gibts in unserem Kiga nicht, nur Konsequenzen.
Und ein Kind, egal welches Alter, wird nicht irgendwo eingesperrt.

Da würde ich wohl ´ne Bombe platzen lassen.

Sie werden aus der Situation genommen, bestimmtes Spielzeug wird weggestellt, evtl. wird für kurze Zeit z.B. die heißgeliebte Bauecke verboten, das betreffende Kind muss ein paar Minuten still sitzen bleiben (meistens mit der Erzieherin). In der Art eben. Aber einsperren, niemals.

LG
Katie

Beitrag von bluehorse 22.04.10 - 12:22 Uhr

Hallo,

so etwas geht überhaupt nicht. Sprich die Mutter an, das Kind wird es selbst noch nicht sagen können.
Mich hat man mit 4 im abgedunkelten Kindergarten eingesperrt. Ich habe das bis heute nicht vergessen! Bin danach nicht mehr in den Kindergarten gegangen, habe aber meinen Eltern aber auch nicht gesagt, warum.

LG bluehorse

Beitrag von tine_frank 22.04.10 - 12:38 Uhr

Hallo,

erstmal: es ist egal, was für ein Kiga, Kinder gehören nicht irgendwo eingesperrt. Ich würde an deiner Stelle mit der Leiterin darüber sprechen, mit der Mutter sowieso und wenn die Leitung blockt, das Jugendamt einschalten.

Tine

Beitrag von loonis 22.04.10 - 12:44 Uhr




Unsere Kids gingen/gehen in einen städt. KiGa ...
SO ETWAS GIBT ES DORT NICHT!!!

Ich denke ,dass hat nichts damit zu tun ,ob ein KiGa städt. od. so was ist ...

Das gehört auf jeden Fall ANGESPROCHEN!
Würde die Damen zur Rede stellen u. auch die Mama
ansprechen...

LG Kerstin

Beitrag von hanni123 22.04.10 - 12:46 Uhr

Huhu,

ich finde auch auch ein No-Go und würde es auf jeden Fall ansprechen und mich auch beschweren. Aber ein bisschen relativieren muss man es schon: Es ist ein Kinderschutzgitter, d.h., es ist eher wie ein Laufstall als ein geschlossener Raum, in dem er ganz alleine ist. Ich gehe davon aus, dass der Waschraum am Kindergartenzimmer dranhängt und er weiterhin Sichtkontakt zu den anderen hat.

Das rechtfertigt die Sache nicht, aber richtig "wegsperren" wäre für mich noch krasser.

LG

Hanna

Beitrag von apfeltasche 22.04.10 - 17:10 Uhr

Das ist die Wickelraum,mit kleinem Toalette wo die kleinen gewickel werden.
Sichkontakt hat er mit keinem ausser jemand geht zu Toalette, Küche, und Eingang wie Ausgang, die Spielzimmer ist an andere seite wo sich die andere Kinder aufhalten,spielen.

Beitrag von rienchen77 22.04.10 - 13:00 Uhr

bestrafen habe ich noch nie erlebt...

Beitrag von nineeleven 22.04.10 - 13:52 Uhr

Hmmm, also so schlimm finde ich das nicht.

In unserem Kiga gibt es ein Mädel, was von Anfang an sehr ungezogen war. Sie konnte sich nicht in die Gruppe intigrieren, stänkerte ständig rum, nahm den anderen das Spielzeug weg etc. Logisch, dass dann kein anderes Kind mehr mit ihr spielen wollte.

Die Erzieher waren lange geduldig mit ihr, redeten sowohl mit dem Kind, dass das nicht in Ordnung ist als auch mit der Mutter über das Verhalten des Kindes. geändert hatte sich nichts, denn die Mutter empfand das als normales Verhalten. Heißt sie belächelte den Aufstand, Mütter, die mit ihr versuchten zu reden, pflaumte sie an, sie sollen sich um sich selbst kümmern.

Nun denn, irgendwann wurde es den Erziehern einfach zu bunt und sie wurde in ein Laufgitter "eingesperrt". Und das mit zwei Jahren. Selbst bei Frühstück durfte sie nicht mehr mit am Tisch sitzen, da sie den anderen Kindern meist den Teller vom Tisch fegte.

Klar brüllte sie wie am Spieß, bekam aber deshalb nicht die gewünschte Aufmerksamkeit. Nach einiger Zeit besserte es sich, wobei sie auch heute noch gerne stänkert (jetzt 3 1/2).

Was ich damit sagen will, Kinder müssen meiner Meinung nach auch mal mit Konsequenzen ihres Verhaltens rechnen. Es geht einfach nicht, dass ein Kind stänkert während sich die anderen z.B. mit Morgenkreis oder einem Spiel beschäftigen. Imer nur gut Zureden hilft einfach nicht. Wenn ihr eure Kinder so erzogen bekommt, herzlichen Glückwunsch. Ich kann das nicht. Auch meine Tochter wird zum Ausbocken ins Zimmer geschickt und wenn nötig wird die Tür zu gemacht, was in ihren Augen auch als eingesperrt aussieht. Letztens wollte sie zB auch im Kiga nicht vespern, sondern lieber spielen. Sie fing an mit Spielzeug zu werfen und wurde dann vor den Raum gesetzt. Hat natürlich tierisch gebrüllt und durfte erst wieder reinkommen wenn sie sich ausgebockt hat. Ich find das völlig iO so, denn sie muss auch lernen, ihre Bedürfnisse für die Gruppe kurz mal zurückzustellen, zumal die Kids von den 8 Std im Kindergarten genügend Zeit zum freien Spiel haben.

Ich seh das alles nicht so verbissen und nen Schaden bekommen die Kinder nur, wenn man sie misshandelt oder immer wegen jedem Pups wegsperrt.

nineeleven

Beitrag von arielle11 22.04.10 - 15:05 Uhr

Ein Kind einzusperren, weils traurig ist wenn die Mama weggeht, ist Misshandlung!!!!

Das Kind braucht Zuspruch und Geborgenheit und nicht einen Waschraum wo es alleine weint.

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