beahndlungsvertrag???

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von maiti34 22.04.10 - 11:34 Uhr

Hallo,
habe da mal eine Frage! Und zwar geht es um einen Behandlungsvertrag zwischen einer Klink( Kind und Jungendspychatrie ). Die Eltern sind geschieden .Der Sohn ist 15 Jahre alt und lebt beim Vater (Aufenthaltsbestimmungsrecht) . Die Mutter seit der Trennung Stress verursacht.
Bespiele:
Terroranrufe über stunden beim Vater
Beleidigungen, Beschimpfungen, Drohungen gegenüber dem Vater und mir
Gerichtliche Verfügung hat der Vater das sie nicht anrufen darf
Mediationsgespräche haben stattgefunden wurden aber gebrochen, da sie sich nicht an Vereinbarungen gehalten hat.
Hilfepläne wurden beim Jugendamt aufgestellt auch nicht eingehalten von ihrer Seite.
Beschlüsse vom Gericht wurden nicht eingehalten das sie sich nicht einmischen soll im Haushalt des Vaters.
Und, und….
das sind nur ein paar Beispiele.
Der Junge muss leider nun erst mal in einer klink untergebracht werden da er nicht mehr mit seinem Leben klar kommt.
Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, dass man mit dem Vater den Vertrag macht?
Beide haben das Sorgerecht
Danke für die Antworten
maiti
PS: fragen warum wir nicht schon längst das alleinige Sorgerecht haben?? Das Kindeswohl scheint wohl immer noch nicht gefährdet genug sein … (Jungendamt)

Beitrag von witch71 22.04.10 - 12:53 Uhr

Um was genau gehts hier jetzt?
Nur um den Behandlungsvertrag oder darum, wie man eine gerichtliche Verfügung durchsetzt oder das alleinige Sorgerecht bekommt?

Bissl viele Infos, das Verhalten der Mutter hat mit dem Vertrag ja nun mal gar nicht zu tun.. #kratz

Beitrag von janamausi 22.04.10 - 14:35 Uhr

Hallo!

Wenn beide das Sorgerecht haben und einer sich weigert, den Betreuungsvertrag zu unterschreiben, kann man gerichtlich vorgehen. Das Gericht entscheidet dann zum Wohle des Kindes, d.h. wenn ein KH-Aufenthalt nötig ist, wird der eine Elternteil der nicht zustimmt ausgegliedert.

Allerdings verstehe ich nicht direkt auf was Du hinaus willst. In deinen Beispielen geht es immer nur um KV und KM, aber nicht um das Kind. Und es kommt doch darauf an, wie die KM mit dem Kind umgeht.

Auch mit den Telefonanrufen. Da hätte ich mir schon lange eine neue geheime Telefonnummer zugelegt und hätte meine Ruhe.

LG janamausi

Beitrag von krokolady 22.04.10 - 19:10 Uhr

Mein Sohn war 10 Wochen in stationärer Therapie in einer Kinder- und Jugendpsychatrie.
Ich bekam dafür vom Hausarzt nen Einweisungsschein als der Termin des "Einzuges" kam und brachte ihn hin.

Ich brauchte dort rein gar nichts unterschreiben!

Mein Ex hat sich später tierisch drüber aufgeregt das ich seinen Sohn ohne sein Einverständnis in eine "Klappse" gebracht hab.
Machte nüscht - denn er brauchte dem eh nicht zustimmen :-)