Nabelbruch - Wer noch?

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von junibaby2006 22.04.10 - 12:32 Uhr

Hallo,

eben hatten wir Besuch von meiner Hebamme und als sie sich den Kleinen Mann ansah, stellte sie einen Nabelbruch fest.#schock
Sie meinte, das man da nichts machen kann und warten muß bis die Muskeln wieder zusammen sind - hinzu kommt das wir ganz doll an Bauchweh leiden.#zitter#heul
Mein kleiner Schatz tut mir so leid und ich kann nichts machen bzgl. Nabelbruch - Für das Bauchweh dagegen schon.

Wer hat auch einen Nabelbruch und kann berichten?
Würdet ihr auch noch zusätzlich zum Kinderarzt gehen?

LG und #danke
junibaby2006 mit Gian-Luca 3J. + Cedric 6Wochen

Beitrag von carmaus85 22.04.10 - 12:48 Uhr


Hallo,

meine Tochter hat auch einen Nabelbruch, manchmal sieht man ne richtige kleine Kuhle dort wo der Bruch ist.
Wenn du sehr verunsichert bist, dann gehe zu deiner Kiä und lass drauf schauen, ansonsten reicht es beim nächsten Arztbesuch.

Auch zu uns wurde gesagt, dass da heut zu Tage nichts mehr gemacht wird.

Alle Gute weiterhin.

glg, Carmen

Beitrag von jessie86 22.04.10 - 12:54 Uhr

Also wir hatten einen RIESENnabelbruch gehabt.+Leistenbruch und Narbenhernien.Alles bis auf der LB ist von alleine zurückgegangen.

Es heisst einfach nur abwarten bis die Bauchmuskel sich entwickeln und damit den Bruch "besiegen".


alles gute.

Beitrag von blackcat2509 22.04.10 - 13:08 Uhr

Hallo,

meine Tochter hatte auch einen Nabelbruch - anfangs nur ein wenig - aber er wurde so ca. am Geburtstermin riesig.

Die Frühchen drücken ja auch immer so viel, so dass da richtig eine Riesen-Beule auf dem Bauch entstand. Zum Angucken war es grauenvoll und alle, die es gesehen haben, sind richtig erschrocken.
Aber es tut den Kindern nicht weg und es geht normalerweise von selbst weg.

Unsere Kinderärztin hat auch gesagt, dass man da heutzutage eigentlich nichts mehr dagegen macht. Aber wenn wir wollen, sollen wir den Bruch abkleben. Angeblich würde es nicht unbedingt was bringen, aber schaden tut es auch nicht.

Wir haben den Bruch also ca. 6 - 8 Wochen abgeklebt (weiß nicht mehr genau wie lange). Wir haben eine Unterlagscheibe aus der Werkstatt genommen (normalerweise nimmt man eine Münze - aber die waren für unseren Bruch schon alle zu klein), diese in Mull eingewickelt und dieses flache Päckchen auf den Bauchnabel geklebt - diesen vorher sanft reingedrückt.
Als Pflaster haben wir Fixomull Stretch genommen; das geht gut wieder ab und unsere Tochter hatte das schon in der Klinik als Sondenpflaster. Wir mussten auf allen 4 Seiten abkleben, damit es gut gehalten hat.
Wenn sie nun gedrückt oder geschrieen hat, wurde der Nabel nicht mehr so arg rausgedrückt.
Jedesmal beim Baden haben wir das Pflaster gewechselt und nach der ganzen Zeit war die Haut vom Pflaster auch ein kleines bißchen trocken - aber der Bruch war deutlich! besser.

Das war alles letztes Jahr im Sommer und heute sieht man den Bruch noch ein bißchen, aber das geht tatsächlich immer mehr von alleine weg.

Meine Tochter hatte dann auch noch einen Leistenbruch bekommen, der operiert wurde. Und auch dort wurde vom operierenden Facharzt empfohlen, am Nabelbruch nichts zu machen (auch nicht operativ).

Du musst nicht sofort zum Arzt - wie gesagt, Nabelbruch ist nicht weiter schlimm. Aber taste bitte immer die Leisten noch etwas ab und wenn Du da irgendwas spürst, geh zum Arzt. Kinder mit Nabelbruch neigen auch schnell mal zum Leistenbruch und das muss dann operiert werden.

Und mit dem Abkleben musst Du entscheiden...

Falls Du noch Fragen hast, meld Dich über die VK ;-)

Liebe Grüße
BlackCat
mit Motte (28. SSW)

Beitrag von akf72 22.04.10 - 13:38 Uhr

halli hallo,

mein sohn nathaniel (geb am 12.10.07 bei 33+6) hatte auch einen Nabelbruch. nicht sehr ausgeprägt ,aber doch sichtbar . nach etwa einem halben jahr hat er sich von ganz allein geschlossen.
mein sohn joshua-jeroen (geb am 23.12.08 bei 29+0 ) hingegen hatte auch einen der immer größer wurde. als es dem kia selbst unheimlich wurde hat er ihn abgeklebt. dadurch wurde er etwas kleiner, aber der kia hat gesagt das die austrittspforte ziemlich klein war und sich da leicht was verklemmen kann.deshalb hielt er es für sinnvoller den bruch operieren zu lassen .
seit der op ist der kleine wie ausgewechselt . er weint halb soviel und auch in der babyschale gab es kein theater mehr. wahrscheinlich hat der verschluß des sicherheitsgurtes auf den bruch gedrückt und weh getan.

ich würde es auf jeden fall dem kia zeigen . dann bist du auf der sicheren seite und wenn er das selbe wie die hebamme sagt dann mußt du dir keine gedanken machen .
auch wenn sie dir sagen das tut nicht weh -------> glaub es nicht ,denn die kleinen haben definitiv schmerzen . ich hab es selbst gesehen .

lg und alles gute akf mit nathaniel un joshua-jeroen

vielleicht meldest dich ja mal wenn du näheres weißt

Beitrag von steba.79 22.04.10 - 14:40 Uhr

Hier wir auch!!!


Hendrik (35+6) hat einen!

Der Kia macht da nix!!! Sagt uns immer wächst von alleine zu!
ABER, wenn er nicht verwachsen ist , bis Hendrik in die Schule kommt, soll er gescholssen werden!

Mache mir da aber nun keine Gedanken mehr drüber, da der kleine Mann nun erst mal kappe 9 Monate alt ist!

Lg Steff

Beitrag von yorks 22.04.10 - 16:22 Uhr

Hallo,

gehöre gar nicht hier ins Forum aber wollte dir mal antworten um meine Erfahrung zu berichten.

Louis hat/hatte auch einen Nabelbruch. Die Hebi stellte es auch fest. Mein Mann und ich waren natürlich voller Sorge. Deswegen brauchst du aber nicht zum Kinderarzt. Es wird erstmal nichts gemacht außer der Darm würde sich da reinstülpen, dann muss es operiert werden. Bei einer U habe ich dann die KÄ gefragt und sie erklärte mir, dass es ganz selten operiert wird und schon gar nicht vor dem ersten Lebensjahr. Sollte es später doch mal Probleme geben, also wenn es dem Kind dort zwickt, dann würde man einen kleinen Eingriff machen. Bei Louis wurde der Nabelbruch so etwa Kirschgroß und ist inzwischen vollständig wieder drinn.

Bei ihm kam der Bruch vom vielen Schreien und Drücken, da er starke Bauchweh hatte.

Wünsche euch alles Gute. #klee

Beitrag von sumalie72 22.04.10 - 19:37 Uhr

Hallo Junibaby

Mark hatte auch einen Nabelbruch. Es sah nicht schoen aus. Uns wurde auch gesagt dass die Muskeln wieder zusammen wachsen wuerden. Und, so war es dann auch.

Er hatte allerdings 2 Leistenbrueche, und die mussten operiert werden.

Mark hatte auch ganz schlimme Bauchschmerzen am Anfang.

Gruss
Heike

Beitrag von hamstermaus29 24.04.10 - 05:25 Uhr

Guten Morgen Junibaby,

einer von unseren Zwillingen - Christian hatte auch einen großen Nabelbruch - hat auch die Hebamme festgestellt. Da wir sehr verunsichert waren haben wir es dem Kinderarzt gezeigt. Der hat uns ins KH überwiesen - soll der Arzt im KH entscheiden.

Die haben uns natürlich gleich nen OP Termin gegeben - samt allen Unterlagen dazu.

Wir haben uns dann viel informiert und gegen die OP entschieden.

Was soll ich sagen, jetzt nach ca nur 2 Monaten ist der Nabelbruch nicht mehr zu sehen - hat sich alles zurückgebildet. Sind sehr froh - keine OP gemacht zu haben und um die Vollnarkose rumgekommen zu sein.

Aber ich würd trotzdem den Kinderarzt mal drüber sehen lassen.

Ich wünsch Euch alles gute.

Liebe Grüße hamstermaus29

Beitrag von bettina1234 26.04.10 - 13:49 Uhr

hallo,

habe selber schon fast 28 jahre einen nabelbruch, von geburt an! Macht keine Probleme!
aber das ist sicher nicht bei allen gleich!

lg bettina