Angst! An Mütter, die SSW-Diabetis hatten und spritzen mussten!

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Beitrag von liri1003 22.04.10 - 12:42 Uhr

Hallo ihr lieben Bereits-Mamis,

ich bräuchte dringend mal eure Unterstützung. Bei mir wurde in der 29. SSW SSW-Diabetis festgestellt. Die Werte waren sooo hoch, ZB nüchtern 132, dass ich gleich zum Diabetologen mußte und Insulin spritzen muss. Derzeit morgens 10, mittags 8, abends 8 und nachts 12.

Hat jemand von euch die gleiche Erfahrung gemacht und geht es euren Babys jetzt gut? Mir haben Sie gestern ganz schön Angst gemacht und etwas von Einleitung sonst Todgeburt erzählt und ich soll nach HH fahren und das Herz des Kindes ansehen lassen, obwohl die FA nichts auffälliges gesehen hat.

Ich bin total durch den Wind und hätte gern eure Erfahrungen gewußt und wie es ausging und wie ihr eure Kinder bekommen habt. Heißt das eigentlich auch, dass sie einem das Kind nicht gleich auf den Bauch legen, wenn es draußen ist, sondern es gleich erstmal richtig untersuchen müssen :-(.

Bin total traurig.

LG und Danke
Liri

Beitrag von crazydolphin 22.04.10 - 12:43 Uhr

hallo!

ich musste ab der 36. woche spritzen... also meine maus hatte absolut keine anpassungsschwierigkeiten gehabt und ich bin auch wieder befreit :-)

Beitrag von crazydolphin 22.04.10 - 12:54 Uhr

ach ja, ich hab meine auch erstmal auf den bauch gelegt bekommen

Beitrag von batidadekiba 22.04.10 - 12:47 Uhr

Hallo,
Ich hatte SSW-Diabetes.
Ich musste auch so spritzen wie du nur eben nachts nicht.
Meine motte hatte am anfang ein wenig probleme mit dem Zucker hat sich aber nach 2 tagen alle reguliert.
ich hatte meine Trotz KS und dem Diabetes eine zeit auf meiner Brust liegen (ging ja nicht anders denn am bauch waren se ja dran) .

Mia ist Kerngesund und auch wärend der SS war alle super , war gut eingestellt.


Lg

Beitrag von celia791 22.04.10 - 12:50 Uhr

Hallo,

eine Bekannte und ich waren gleichzeitig schwanger und hatten beide eine Diabetes. Ich habe sie mit einer Diät im Griff gehabt und sie musste schon früh spritzen. Meine Tochter ist normal geboren und ihre per Kaiserschnitt. Beide Kinder sind ganz normal gewesen. Und wir haben sie auch beide auf den Bauch gelegt bekommen. Danach werden erst die Untersuchungen gemacht. Du wirst ja mit dem Insulin Deine Werte in Ordnung halten und der Arzt kontrolliert das doch immer. Wenn die Werte immer zu hoch wären, dann wäre das glaube ich, etwas anderes.

Lg Celia.

Beitrag von engelchen-123. 22.04.10 - 13:10 Uhr

Hi Liri,

also ich hatte auch einen Schwangerschaftsdiabetes und musste seit der 30. SSW Insulin spritzen (3x tgl und 1x nachts) und habe streng Diät gehalten. Meine Werte waren daher fast immer im Normbereich.
Mit meiner kleinen Maus war alles in Ordnung, sie hatte ein normales Gewicht (3490g und 50 cm) und alle Blutzuckerwerte waren super.
Die Geburt wurde bei mir am ET eingeleitet, ich hatte aber auch schon schwach eigene Wehen (also wäre es wahrscheinlich 1-2 Tage später von alleine losgegangen). Die Geburt war sehr, sehr anstrengend und endete dann doch noch im Kaiserschnitt. Das hatte aber nichts mit dem Diabetes zu tun, der Kopf hatte sich irgendwie im Becken verhakt und wollte nicht weiter.

Ich war sechs Wochen später wieder beim Diabetologen und meine Werte waren noch nicht so 100%ig ok. Das liegt wohl daran, dass ich übergewichtig bin (vor der Schwangerschaft auch schon). Ich hab jetzt keinen manifesten Diabetes, aber ich habe eine Veranlagung dazu:-(.

LG
Michelle

Beitrag von yozevin 22.04.10 - 13:13 Uhr

huhu

ich hatte bei beiden kindern schwagerschaftsdiabetes mit insulingabe, bei unserem sohn haben wir 4 tage vor ET einleiten lassen (auf wunsch!) und bei unserer tochter wurde bei 37+1 eingeleitet wegen vorzeitigem blasensprung... beide male wäre am Termin eingeleitet worden, beim schwangerschaftsdiabetes geht man wohl selten über den termin, weil dann die gefahr recht hoch ist, dass das kind unterversorgt sein KÖNNTE, nicht muss....

beide kinder wurden nicht mehr oder weniger überwacht als andere auch.... naja, gut, bei aria haben wir Ultraschalltermine zusätzlich "gebucht", aber das haben wir für uns gemacht....

beide kinder sind spontan zur welt gekommen, aria sogar aus BEL.... in beiden fällen hatte ich die mäuse während des kompletten nähens (bei jaron 1 1/2 stunden, bei aria knapp 1 stunde) bei mir auf der brust gehabt, auch hinterher konnte ich sie bei mir behalten!

das einzige problem, was wir hatten und das ebenfalls bei beiden kindern, war ein Blutzuckerabfall, bei Jaron undramatisch, er durfte 45 haben und hatte nur 43, bei aria etwas schlimmer, 45 hätte sie minimal gedurft, 30 hatte sie, unter 29 wäre sie verlegt worden in ein kinderkrankenhaus der umgebung! wir mussten also, weil ich überhaupt keine milch (auch keine vormilch) hatte, bei beiden recht zeitig zufüttern... bei jaron verstand ich von der materie noch nichts und war einverstanden, er ging dann gar nicht mehr an die brust! bei aria haben wir per brusternährungsset zugefüttert, aber der milcheinschuss bleib trotzdem aus....

aber ansonsten gab es bei uns keinerlei probleme!

frag doch mal in deinem wunschkrankenhaus nach, wie das dort gehandhabt wird mit schwangerschaftsdiabetes! das habe ich auch gemacht und es waren wirklich alle sehr lieb und haben mir alles erklärt, was ich wissen wollte! vielleicht kann dir das deine sorge ein wenig nehmen....

LG Yoze

Beitrag von 258bibo 22.04.10 - 13:20 Uhr

Hallo Liri,

ich bekam in der 27.SSW die diagnose SS-Diabetes. habe die katatrophal hohen Werte 8nüchtern 150 und solche Scherze) auch mit diät nicht in den Griff bekommen. Musste ziemlich früh spritzen. vor jeder Mahlzeit und abends vorm zu bett gehen. Musste auch stetig mehr spritzen:

Zuletzt: vor den Mahlzeiten 12 Einheiten
vorm schlafen (lass mich lügen) ca. 26 Einheiten!

Mein Baby war immer gesund während der SS. Man sagte mir, es sei über 4000 gr zur Gerburt und mind. 54 cm.

Drei Tage vor ET waren alle Werte so schlecht, dass ich sofort zur Einleitung ins Krh sollte. hatte aber auch Wasser und Bluthochdruck und all sowas. Mein Baby kam einen Tag vor ET normal mit lediglich 3130gr und 53cm (wegen Beuel von Saugglocke) zur Welt. Also kein Riesenbaby. Und er ist gesund und hatte keine zuckerprobleme. Bis jetzt jedenfalls. *Klopf auf Holz*.

Also mach dir erstmal keine Sorgen. Such dir nur ein krh für die Entbindung, das eine Babyintensiv hat, für den Fall, dass das Baby versorgt werden muss.

Liebe Grüße,
Bibo

Beitrag von katarina2009 22.04.10 - 13:45 Uhr

hey ,
erst bitte ganz ruhig...(ich weiß leichter gesagt als getan) Dein Babys spürt alles.. Ich hatte auch eine SS-Diabetis hat sich aber mit Diät bei mir in grenzen gehalten.. Ich hab meine kleine per KS bekommen.. Nach der geburt wurde ihr gleich Blutzucker gemessen es war bisschen niedrig sie wurde mit Beba zugefüttert damit sie nicht unterzuckert sind... 3 tage nach der entbindung wurde ihr immer wieder der BZ kontrolliert.. Also ein bisschen mehr als bei den babys deren mutter nicht diabetis haben.

P.S. Du darfst nicht über ET gehen bei mir wurde am ET eingeleitet.. Alles alles gute für dich und dein babys vorallem eine schöne einfache geburt..

Glg Katarina mit #baby Nisa #verliebt 16.01.2010

Beitrag von sandrinchen85 22.04.10 - 13:59 Uhr

hey liri,

ruuuuuhig blut!
ich musste zum ende hin auch spritzen,vorher reichte ernährungsumstellung...aber stella gehts blendend!sie ist quietschfidel!
nach der entbindung(hab spontan entbunden),wurde mir die kleine auch direkt gegeben.nachher haben sie in gewissen abständen(weiß nicht mehr in welchen)den zucker kontrolliert,aber es war alles gut!was mir nur gesagt wurde war,dass sie mich auf keinen fall drüber gehen lassen würden.also wenn sie bis zum termin nicht da ist,dann muss ich morgens kommen und dann wird eingeleitet....das hatte sich aber erledigt,da die kleine dame 9 tage früher raus wollte :-)
ich musste aber öfter zum doppler um zu sehen ob sie noch gut versorgt ist und die organe sich normal entwickeln und sie nicht zu groß wird etc.
drück dir die daumen und mach dich nicht verrückt!!
lg

sandra mit stella(24.11.09)die auf ihrer krabbeldecke liegt und fleißig ihre marie knuddelt und ansabbert #verliebt

Beitrag von labellavita 22.04.10 - 23:21 Uhr

Hallo,
nur keine Angst, ich musste aber der 23 ssw insulin spritzen aber uns beiden ging es gleich nach der Geburt super. Die kleine hatte absolut gar nichts und ich hab auch nichts mehr.
Bei mir wurde zwar eingeleitet aber nicht wegen dem ss-diabetes sondern weil meine kleine zu klein war und v.a. Plazentainsuffizienz bestand, sie kam mit 47cm und 2430g zur Welt.
Ist aber alles in bester Ordnung und als ich vor 3 Wochen beim Diabetologen war, waren meine Werte super. Das einzige ist, das wenn ich wieder ss werde das ich dann gleich wieder spritzen muss... aber das tut man ja gerne wenn die kleinen dann gesund zur welt kommen..

also keine angst! Wenn man insulin spritzen muss ist es sogar gut, das kind braucht ja das insulin der mama und wenn man das dann spritzen muss ist das ja nicht schlecht fürs kind!
alles gute!