Mal wieder ne Elterngeldfrage - diesmal im Öffentlichen Dienst

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von tini2802 22.04.10 - 13:32 Uhr

Hallo Mädels ;-),

hab da mal ne Frage. Ich bin im ö. D. (Stadtverwaltung) und hab mir grad die Unterlagen übers Elterngeld durchgelesen. Da steht:

"Für den Zeitraum nach der Geburt, für den Mutterschaftsgeld gewährt wird, verkürzt sich der Anspruch auf Elterngeld um 8 Wochen."

Jetzt hab ich ja kein Mutterschaftsgeld sondern die 8 Wochen Schutzfrist nach der Entbindung bekomme ich noch mein normales Gehalt weiter. Heißt das dann, dass ich nur noch 12 Monate Elterngeld beantragen kann statt den (eigentlich bei uns geplanten) 14 Monaten? Wieso verkürzt sich das Geld überhaupt, die 8 Wochen Schutzfrist nach der Geburt sind doch immer?! #kratz.

Ich blicks bald nicht mehr!!!

Hoffe ihr könnt mit meinem Wirrwarr was anfangen#schwitz

Beitrag von 19-inaschmidt-82 22.04.10 - 13:41 Uhr

Hallo.

Es bekommt nicht jeder Mutterschutzgeld.
(Mutterschutzgeld gibt es von der KK. 13€ am Tag. Den Rest gibt der AG dazu, so das man in den 6 Wochen vor der Geburt und 8 Wochen nach der Geburt sein Durchschnitts-Netto-Gehalt bekommt)

Und wer KEIN Mutterschutzgeld bekommt, hat ab dem Tag der Entbindung Anpsruch auf Elterngeld.

Hoffe, ich konnte dir etwas helfen?

LG Ina

Beitrag von matildal 22.04.10 - 13:46 Uhr

Das stimmt nicht!!!

Wenn sie verbeamtet ist und privat versichert, bekommt sie ihr Gehalt statt des Mutterschaftsgeldes!

Beitrag von matildal 22.04.10 - 13:44 Uhr

Das bedeutet, dass du 12 Monate insgesamt Geld bekommst, aber 2 Monate ( 8 Wochen) sind dann Mutterschaftsgeld bzw. Lohnfortzahlung und 10 Monate sind Elterngeld( Bzw. 12 Monate, wenn 2 davon der Vater übernimmt). Das Gehalt in den ersten 8 Wochen wird mit dem Elterngeld verrechnet!

So habe ich es verstanden!

Bist du verbeamtet oder angestellt?

Beitrag von connykati 22.04.10 - 13:49 Uhr

Hallo,

also diejenigen, die in Mutterschutz gehen (6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Entbindung) erhalten ja Mutterschaftsgeld von ihrer KK. In Mutterschutz gehen z.B. Angestellte. Selbstständige z.B. haben keinen Mutterschutz (jedenfalls nicht, dass ich wüsste) und bekommen daher auch kein Mutterschaftsgeld.
Diejenigen, die 12 Monate Elterngeld beantragen, aber kein Mutterschaftsgeld bekommen, erhalten auch die vollen 12 Monate ihr Mutterschaftsgeld. Diejenigen, die diese 8 Wochen lang nach der Geburt Mutterschaftsgeld erhalten, bekommen es auf die 12 Monate Elterngeld angerechnet - also erhalten sie 8 Wochen Mutterschaftsgeld und anschließend 10 Monate lang Elterngeld.
Bei 14 Monaten ist es genauso - man kann aber nur die 2 Monate Elterngeld ran hängen, wenn diese der Parnter nimmt. Wann er die innerhalb des Elterngeldbezugs nimmt, ist egal - ob es der 5. und 6. Lebensmonat vom Kind ist oder der 13. und 14. Lebensmonat, das ist egal.

Es heißt ja offiziell immer, dass man BIS ZU 12 bzw. 14 Monate lang Anspruch auf Elterngeld hat - ein Angestellter fällt da also schonmal automatisch raus ;-)
Hoffe, ich hab mich verständlich ausgedrückt.

Viele liebe Grüße,
Conny mit Richard *22.11.2008

Beitrag von 19jasmin80 22.04.10 - 14:04 Uhr

Hi Tini

Die Mutterschutzfrist von 8 Wochen nach Geburt werden auf die Elternzeit angerechnet, d.h., beantragst Du 12 Monate Elternzeit so gehst Du letztendlich nur 10 Monate in Elternzeit, bist aber 12 Monate Daheim. Dito gehts wenn Du 14 Monate beantragst. Davon wären dann 10 Monate Elternzeit für Dich und 2 für Deinen Partner, also 12 Monate.

Elterngeld und Mutterschaftsgeld werden miteinander verrechnet.

LG Jasmin (35. SSW) bis gestern auch im ö.D. tätig, aber Heute in MuSchu #huepf

Beitrag von katta0606 23.04.10 - 08:47 Uhr

Hallo,
ich bin auch im öffentlichen Dienst, verbeamtet, und bekomme 8 Wochen nach der Geburt ganz normal mein Gehalt weiter.
Mir wurde es so erklärt, dass ich ab Geburt Anspruch auf Elterngeld habe. Ab da kann ich das Geld beantragen. Beziehe ich noch für eine gewisse Zeit Geld, wird das ja vom Elterngeld abgezogen.
Also bekommst Du dann erst nach Ende des Mutterschutzes Elterngeld für die restlcihen 10 bzw. bei alleinerziehenden oder geteilter Elternezit 12 Monate.

War das verständlich ?