Elternzeit und Elterngeld bei kurzer Geburtenfolge

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von vivi1968 22.04.10 - 15:00 Uhr

Hallo!
Folgende Situation ist bei uns: Ich bin vollzeit berufstätig und mein Mann in EZ seit 13.12.08. Er hat 12 Monate EG bezogen bis 13.12.09. Beantragt beim Arbeitgeber haben wir erstmal 2 Jahre Elternzeit. Das 2. Baby kommt Mitte Juli, ab dann möchte mein Mann wieder 12 Monate EZ nehmen bzw. Elterngeld beziehen. Wie müssen wir das jetzt bei seinem AG beantragen? Verfällt uns der Rest EZ von Kind Nr. 1? Er hätte wenn jetzt nicht Nr. 2 käme noch das 3. Jahr dran gehängt. Wie formulieren wir das, damit er dann insgesamt 6 Jahre EZ hat? Seit das Elterngeld ausgelaufen ist, hat er einen 400 Euro Job. Wie wird das neue EG berechnet? Sehe ich das richtig, dass es noch 6 Monate nach seinem alten Verdienst berechnet wird da er ja in den 12 Monate vor Geburt von Nr. 2, davon 6 Monate EG von Nr. 1 bezog? Und die restlichen Monate 400 Euro Job dazu gerechnet werden
Lg
Vivi

Beitrag von susannea 22.04.10 - 22:31 Uhr

Elternzeit und Elterngeld sind unabhängig voneinander. Beim AG muss er erst 7 Wochen vor dem 13.12.2010 neue Elternzeit anmelden, denn so lange ist er ja noch in Elternzeit. Er bittet dann gleich um die Übertragung des 3. Jahres auf später. Der AG muss dem aber nciht unbedingt zustimmen.

Elterngeld kann er normal beantragen wie beim 1. Kind auch.

Kommt das Kind im Juli zählen die Monate Juli 2009 bis Juni 2010. Er hat im Juli 2009 bis Dezember 2009 noch Elterngeld bezogen, also werden die Monate ersetzt.
Das Einkommen der 6 Monate vor dem 1. Kind wird mit den 6 Moanten 400 Euro-JOb addiert, 920 Euro abgezogen und durch 12 geteilt. Davon 67% sind dann das generelle Elterngeld. Gibt keine unterschiedliche Höhe in den Monaten!

Beitrag von nessa78 23.04.10 - 08:19 Uhr

Sorry, aber das stimmt nicht. Hab mich da schlau gemacht, da wir auch am überlegen waren, Nr. 2 direkt nach Nr. 1 zu bekommen.
Leider wird die Elterngeldzeit nicht als volles Einkommen gerechnet.
Es wird so sein, dass er die 300 € Sockelbetrag für das 2. Kind bekommt und dann nochmal 70 €, das das 1. Kind noch keine 3 Jahre alt ist.

Traurig aber war, es gibt da rechtskräftige Urteile.:-[

Zu allem anderen hab ich leider keine Infos, aber da bin ich mir ziemlich sicher.

Beitrag von susannea 23.04.10 - 12:12 Uhr

Da hast du leider überhaupt nichts verstanden.

Was du erzählst ist schlichtweg falsch.

Klar wird die Zeit mit dem Elterngeldbezug nach §2, Abs. 7 BEEG bleiben unberücksichtigt und werden durch Einkommen vor den Monaten ersetzt.

Anders siehts bei der Elterngeldauszahlung aus, denn der Auszahlungszeitraum wird bei Verdopplung nicht außer acht gelassen!

Mehr als 300 Euro würde sie er sogar mit dem 400 Euro Job erhalten! und der Geschwisterbonus sind 10% des Elterngeldes mindestens 75!! Euro!

Also ich weiß ja nicht, wer dir den Mist erzählt hat (der hatte jedenfalls keine Ahnung) und nein, dazu kanns auch keine Urteile geben, weils gegen das Gesetz wäre!

Urteile die es gibt beziehen sich aufs Erziehungsgeld! Also evtl. nmoch mal richtig recherchieren, denn hier hast du totalen Blödsinn erzählt.

Beitrag von nessa78 26.04.10 - 07:18 Uhr

Oh Hilfe, friss mich. #zitter
Entschuldige fürs Atmen. Ein wenig freundlicher wäre vielleicht angebracht.#schmoll

Beitrag von susannea 26.04.10 - 15:48 Uhr

Du hast selbst das nicht verstanden, dafür wars noch sehr freundlich.

Einfach den Mund halten wenn man keien Ahnung hat und vor allem richtige Antworten nciht als falsch hinstellen!

Beitrag von nessa78 26.04.10 - 17:40 Uhr

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