Jemand hier der sich sehr gut mit Hartz IV auskennt?Arge-Mitarbeiter??

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von tascha3577 22.04.10 - 15:39 Uhr

Hallo Mädels,
ich bzw meine Cousine bräuchte mal Hilfe und zwar grob erklärt:

Sie ist 20, zurückgeblieben und hat in einer Behindertenwerkstatt gearbeitet. Nun ist sie Mutter der kleine wird im Juli 2. Sie wohnt durch ihre Behinderung
zu Hause bei ihren Eltern. Wie ist das mit Hartz IV ?
Unterhalt bekommt sie vom Jugendamt soweit ich es weiß,
Einkommen hat sie keines nur das Erziehungsgeld das bald ausläuft. Sie war mit ihrer Mutter an 4 Stellen und alle sagen sie und der kleine hätten kein Anspruch auf Hartz IV wie kann das sein ??

Brauche wirklich jemand der sich zu 100% damit auskennt am liebsten einen Arge-Mitarbeiter/in ?!

lg

Beitrag von duchovny 22.04.10 - 16:01 Uhr

Also ich kann jetzt nur aus persönlichen Erfahrungen sprechen, obs jetzt stimmt weiß ich nicht! Aber ich MEINE, dass Leute die in einer Behindertenwerkstatt arbeiten, oft als arbeitsunfähig (also nichtmal die 3 h, die man vom Prinzip her für ALG II arbeitsfähig sein muss) angesehen werden! Also für den "normalen" Arbeitsmarkt nicht vermittelbar!
Wir hatten Nachbarn die haben in einer Behindertenwerkstatt gearbeitet und die bekamen GRUNDSICHERUNGSLEISTUNG (bei uns beim Landkreis erhältlich)! Die gibts fürs ALter und für Behinderte!

LG

Susanne

Beitrag von tascha3577 22.04.10 - 16:14 Uhr

Hallo,
ja das kann ganz gut möglich sein. Ich frage später mal meine Tante wegen dieser Grundsicherungsleistung.

vielen dank schonmal

lg

Beitrag von butler 22.04.10 - 21:10 Uhr

Ja, beim Grundsicherungsamt bekommt sie Ihr Geld.
Da sie ja dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht auf Grund Ihrer Behinderung sind die dafür zuständig.
Aber warum wird sie der in der Werkstatt nicht mehr aufgenommen?
LG.

Beitrag von king.with.deckchair 22.04.10 - 22:44 Uhr

Die Vorschreiber haben Recht: Wenn sie als nicht erwerbsfähig im Sinne der Rentenversicherung gilt (= gesundheitlich nicht in der Lage ist, mind. drei Stunden am Tag arbeiten zu können), dann kann sie Leistungen aus der Grundsicherung nach SGB XII bekommen.

Es muss aber nicht zwangsläufig sein, dass ein Mensch, der einen bestimmten GdB hat, auch als erwerbsunfähig gilt. Bei welchen Stellen hat man sie den so informiert, wie du es schilderst?

LG
Ch.
...ARGE-Mitarbeiterin :-), die etliche Kunden mit Behinderung hat

Beitrag von king.with.deckchair 22.04.10 - 22:47 Uhr

Sorry, habe nun nochmal nachgelesen, weil ich nsicher war; wenn ich es richtig verstehe, dann arbeiten in Werkstätten für Behinderte Menschen, die als erwerbsunfähig gelten. Wieder was gelernt.

Also: Grundsicherungsamt (Sozialamt) aufsuchen.

Beitrag von tascha3577 23.04.10 - 12:19 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten.
Ich habe nochmal nachgefragt:

Sie bekommt Grundsicherung aber wirklich reichen tut es den beiden nicht.

lg